mein Erstwerk
Von: , Frage gestellt am Di, 10. Feb 2004
Walt Disney, Albert Einstein und der Märchenerzähler christian Andersen waren Legastheniker.
wer rechtschreibfehler findet darf sie behalten.
Warum soll Kreativität nur ohne Rechtschreibfehler gültig sein.
Mit der Frage 70 jahre alt geworden, habe ich mal versucht, ohne angst vor den ungewollten Rechtschreibfehler
eine Satire zu dichten.
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Kunstvollzug
Ein Führer fuhr in nächtlicher Stille
Einen Zug nach Kornbranntwille
und brummelt fröhlich in den Bart
das wird nun meine letzte Fahrt.
mit dem verdammten Kunstvollzug
hab des guten jetzt zum Glück genug.
Seh zurück ganz ohne Groll,
es war halt meines Lebens Zoll.
Den großen Hebel nach rechts er dreht
und ab ging die Fahrt so gut es geht.
In Kornbranntwille angekommen
hat er erst mal einen Schluck aus der Flasche genommen,
auf dem Bahnhof steht mit vorbedacht
Kultur die regional gemacht.
Auf dem Bahnsteig stehen Bilder
an den Objekten dann auch Schilder.
wer gemalt und was gemacht
und wohin es soll verbracht.
das Größte worauf „Mann“ nichts erkennen konnt,
vereist mit dem Gezier, zu einem Ort bei Front,
zu einem Baron von Thyr, der liebt so Geschmier.
das Tryptichon mit drei nackten Maiden,
ging nach Thailand in nen Puff,
drum waren auch nackte Maiden druf.
Ein Kleinbild mit nur einer Blühte,
aber allerbester Güte
ging nach Usekant an eine Frau Schmand,
die damit im Klo verschwand.
Denn Bilder kauft, sie immer für einen Apfel und ein Ei,
Woanders hatte Frau Schmand keine Wand mehr Frei.
Ein kleines nur eine Briefmarke groß,
bekam man gar nicht mehr vom Bahnsteig los.
Den Winzling hatte der Schöpfer dort aufgeklebt.
Zu zeigen, dass „Mann“ mit Kunst, nichts mehr auf der Welt bewegt.
Auch der Historie war eine Malerin verbunden,
die hatte, Mutter mit Kind, mit vielfarbigen Rosen umrundet.
Das Bild schickt sie an einen katholischen Kirchenfürst in Ostenfohren
Und teilt ihm mit, ich habe dir ein Kind geboren.
Auch hat ein Herr von Hall, recht akademischer Art,
ein Bild mit Ultra und dem Schall beknallt.
Dabei herausgefunden, dass unter dem, was draufgemalt
ein uralt Gemäld verschwunden ward.
Auch kritisch war mancher Kühne, und zeigte auf des Bildes Bühne,
den Unmut dieser Welt, das Bild hatte eine Partei in Zell bestellt.
Fantasten visualisieren unbekannte Welten,
weil man die in Hollywood mal sehen wollte.
Landschaftsbilder gab’s auch, in vielfältiger Art,
mansche ganz grob und mansche ganz zart.
In einem Bild ward ein Liebesakt hervorgehoben,
das Exponat wurde leider, als Porno abgeschoben.
Figuren und Skulpturen waren auch zum Herzzerreißen,
Wie bewegt man die Dinger, wenn draufsteht „Bitte nicht schmeißen!“
Letztlich war der Zug nun vollgepackt, verzurrt und alles eingesackt.
Auch das aufgeklebte Kleinste, von dem verückten Maler Krolm
kam mit samt der Bahnsteigkantenstein zu ein Museum in Stockholm.
Es wurd ihm wiedersprochen, dass sich mit Kunst nichts bewegen lässt.
wo immer aufgeklebt und Fest.
Der Zug nun voller Regionalkultur,
langsam aus Kornbranntwille fuhr.
Der Führer des Zuges der Herr Kapps
nahm einen weiteren Schluck aus der Pulle mit Schnaps,
Kultur,voll,zug halt ich sonst nicht mehr aus,
Morgen bin ich aus dem Fuhrgeschäft raus.
Die Künstler und die Künstlerinnen taten ihren Werken
hinterher noch winken, dann gingen alle einen Trinken.
Und keiner ahnt zu dieser Stünd,
der Herr Kapps, mit seinem Zug nit wiederkümmt.
Wie der Presse zu entnehmen war, hat der Obere Kulturminister des Landes, das kostenlose einsammeln und verbringen von Kunst als Künstlerförderung eingestellt.
Hinter vorgehaltenener Hand wird gemunkelt, dass für kunst kein Geld „Mehr“ vorhanden sei.
Von G.Rupp
Alias Bsucher
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