Die Wahrheit über die Entstehung des Menschen

Von: , Frage gestellt am Sa, 29. Apr 2000

Fortsetzung Botschaft Gottes zur Entstehung des Menschen
(1. Teil unter "Hat sowas hier Zukunft?")

Nachdem er dort angekommen und seine Füsse gepudert hatte, legte er das Etwas unter sein Mikroskop und betrachtete es, das Etwas. Es war pechschwarz und glitschig. (Dass es nicht sonderlich roch, getraute Gott nicht dem Etwas anzulasten.)
Es sah aus wie ein unbedeutendes Etwas, aber es bewegte sich. Nicht vom Wind geschoben, nicht vom Atem Gottes getragen, es bewegte sich aus eigenem Antrieb. Gott erschien das alles reichlich sonderlich und er entschloss sich, für heute Schluss zu machen und sich vor dem Schlafengehen noch ein paar Sternengeburten und Supernovas anzuschauen. Das Etwas steckte er in eine kleine Schachtel und die Schachtel in eine Schublade.
Am nächsten Morgen betrat Gott frohgemut das Labor, öffnete die Schublade, öffnete die Schachtel und fand darin etwas, das aussah wie ein verdorrtes und relativ lebloses Etwas. Gott kippte das Etwas auf den Tisch und bestaunte es von allen Seiten. Es bewegte sich nicht mehr. Also schmiss er es auf den Kompost, schwebte zum kleinen blau-braunen Planeten und badete wieder seine Füsse im kleinen Tümpel. Sein Fusspuder verteilte sich im Wasser und es entstanden lustige Gebilde. Auf einmal sprangen viele kleine pechschwarze Etwas aus dem Wasser und landeten auf dem harten Boden neben dem Tümpel. Gott zog seine Füsse aus dem Wasser und betrachtete die Etwas die jetzt auf dem Trockenen lagen. Sie zogen sich zusammen und streckten sich wieder, wanden sich und zappelten, bis sie auf einmal starr liegen blieben. Gott sah auf den Tümpel und sah, dass dort ebenso starre Etwas auf dem Wasser schwammen. Er wurde den leisen Verdacht nicht los, dass die Etwas entweder seine Füsse oder das Trockene nicht ertragen hatten. Er machte sich also auf, einen anderen Tümpel zu suchen, in dem Etwas lebten. Nach kurzer Zeit fand er einen solchen Tümpel. Vorsichtig streckte er einen Fuss in’s Wasser. Die Etwas zuckten Zusammen und ergriffen die Flucht. Es waren also seine Füsse. Gott fuhr in den Himmel auf und wusch seine Füsse drei Stunden lang im Regenwasserfass. Dank fundamentaler Kenntnis des Körperverwurstelns gelang es ihm, seine Nase zwischen seine Zehen zu stecken und sich somit zu überzeugen, dass am Geruch seiner Füsse nichts mehr auszusetzen war. Guter Hoffnung kehrte er auf den kleinen Planeten zurück und streckte seine Füsse wiederum in den Tümpel. Doch wieder ergriffen die Etwas fluchtartig die Flucht. Das legte Gott die Vermutung nahe, dass die Etwas von Natur aus etwas flüchtig, sozusagen scheu waren. Von Natur aus? „ICH bin die Natur“, sagte Gott und beschloss, sich ein Etwas zu fangen und es genauer zu studieren. Während er so wartete, bis die Etwas wieder in Griffnähe kamen, versuchte er sich krampfhaft daran zu erinnern, wann er denn beschlossen hatte ein kleines, pechschwarzes Etwas in sein Universum zu lassen. Zudem erschien es ihm seltsam, dass er ein derartig unschönes Ding hätte schaffen sollen. „Schuld daran kann nur dieser eine Abend vor 30'000 Jahren gewesen sein, als ich diesen vermaledeiten selbstgebrannten Bohnenschnaps degustiert habe“, war sich Gott auf einmal sicher.
Der Schock bei den Etwas musste tief sitzen, dauerte es doch einen grossen Haufen Zeit, bis sie wieder in Gottes Nähe kamen. Das Erste, das er erreichen konnte, packte er Blitzschnell und steckte es in seinen Mund. Ein wenig Wasser in den Mund und ab zurück in den Himmel. Im Labor nahm er eine Schüssel und spie das Wasser aus. Was ihn im ersten Moment ein wenig erstaunte war die Tatsache, dass da kein Etwas im Wasser schwamm. Etwas erregt begann er mit den Fingern in seinem Mund herumzuwühlen und fand das Etwas unter seiner Zunge; hinten links. Er warf es in die Schüssel und wartete gespannt darauf, was das Etwas tun würde. Es schwamm mal in diese Richtung, mal in eine andere, mal kam es nahe an den Schüsselrand, mal sackte es bis auf den Boden ab, doch keine Konversation, keine Laute, nichts was den Entertainment-Liebenden Gottvater vom Stuhl gerissen hätte. „Es kann nicht von mir sein“, war sich Gott sicher. Doch wer hatte es geschaffen?

Fortsetzung folgt, ob es jemanden hier interessiert oder nicht!

PS: Der Botschafter Gottes hat, wie ihr seht, eine eigenen E-Mail-Adresse bekommen. Wenn ihr also Fragen an Gott habt, wendet euch vertrauensvoll an ihn.

2 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 5 Stunden hilfreich
    wir sind gespannt

    Nils

  2. Antwort von nach 52 Tagen hilfreich
    WO BLEIBT DIE FORTSETZUNG?????????????????????????

    BITTE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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