UMFRAGE: Schummelerinnerungen

Hallo Gemeinde!

Hoffentlich bin ich in dem richtigen Brett!!!

Jedenfalls gestern fiel mir in den Händen ein Buch über Schummeln. Dabei war es schon alt aber die 8. (ACHTE!!!) Auflage!!! Ich mußte immer schmunzeln und las immer gerne weiter. Schließlich in spätestens 3 Jahre müssen wir dieses Buch unauffindbar machen… ;o))

Und so kam ich auf die Idee hier eine kleine Umfrage zu starten. Und zwar:

Welche sind Eure eigenen/miterlebten Schummelerinnerungen?

Wer hat sie verwendet (sollte nicht eure eigene Schummelaktion gewesen sein?

Wie habt sie denn vorbereitet bzw in der Tat umgesetzt?

Hat es geholfen?

Aber damit keiner was sagt, fange ich bei mir an:

Diese äußerst erfolgreiche Schummelaktion wurde von meinem Bruder verwendet. Er war im 1. BUP (ca. 15 - 16 Jahre; ca. 1. Gymnasiumsklasse). Es war eine schrifliche Prüfung in Naturwissenschaft. Schon im Vorfeld war bewußt, daß diese eine Prüfung verdammt schwer werden würde. Und tatsächlich wurde es sehr schwer.

Als die Noten verlesen wurden hies es: Angemeier: 2; Bertholt 3; Dietman 1; Ernst 1;… Bei meinem Bruder: 9!!! (Hier sei es gemerkt: 1. die Nachnamen sind erfunden, diese waren ja schließlich katalanisch/spanisch und 2. die spanische Bestnote ist 10 und die allerschlechtechste der 1. Eine Prüfung gilt erst mit 5 als Bestanden.)

Und so wurde diese Konstruktion geschaffen:

Er schnied sich ca 2 mtr papier in ca 4 cm breite zurecht und klebte sie alle aneinander, als Rolle. Auf die eine Seite schrieb er alles was er nicht gelernt hatte (ziemlich viel eben!) ;o)) Dann rollte das. In der Mitte dieser Rolle lies er einen ca 7 cm langes Draht durch. An jeder Ende der Rolle biegte er diesen Draht. Danach nahm er ein genauso langer Draht und biegte ihn identisch zu dem anderen. An diesen 2. klebte er das äußerste Ende der Rolle. Und zu guter Letzt, verband er eine ca 1 mtr lange Gummi mit diesem Gerät. Am andere ende der Gummi kam eine Sicherheitsnadel, die er am Kleid in der innenseite des Schulters festmachte. Als tatsächlich die Lehrerin vorbei kam streckte er ganz kurz und unauffällig den Arm aus und so verschwand diese Erfindung im Ärmel.

Ich sage nur: So eine Idee wurde mit Sekt gefeiert!!!
Und noch immer, über 20 Jahren danach, kommt hin und wieder die Erfindung im Gespräch.

Also? Was war eure Erlebnis?

Auf zahlreiche Beiträge freue ich mich schon! Und vielen Dank dafür im Voraus!

Schöne schmunzelnde Grüße aus Nürnberg!
Helena

Hallo-
hab mal in der 11 Jahrgangsstufe mein Bestes im Bereich Schule geleistet. Im Deutschleistungskurs sollten wir eine Kursarbeit schreiben. Ich kannte einige Leute, die schon ihr Abitur hatten und habe da mal nachgefragt, ob die nicht genau das gleiche Thema durchgenommen haben, über das ich die Arbeit schreiben sollte. Und tatsächlich- ich erhielt vergilbte Blätter von einem Test, der genau von dem gleichen Lehrer geschrieben wurde- nur halt ein Paar Jahre vorher. Und dieser Test wurde mit 11 Punkten bewertet- also einer guten 2. Ich, mit meinem unauffindbaren Wissen im Bereich Deutsch witterte eine Chance. Und ich sollte- in dieser Hinsicht- nicht enttäuscht werden.Ich schrieb also zuhause genau den Test ab, damit er in meiner Handschrift war- verbesserte Rechtschreibfehler und hatte einen tollen Text. Am Tag der Arbeit setzte ich mich hinten in die letzte Reihe und tatsächlich- genau der gleiche Test kam dran. Das hieß für mich- die nächsten 4 Stunden kritzelte ich irgenwelche sinnlosen Sätze in mein Heft- damit es so aussah, als ob ich schwer beschäftigt wäre. Kurz vor Schluss zückte ich meinen vorgeschriebenen Text aus der Tasche neben mir auf dem Stuhl und gab das mit Freude auf ein gutes Resultat beim Lehrer ab. Schließlich hatte der mich schon immer auf dem Kicker und dieser Text würde ihn glatt umhauen. Tja- so hatte ich gedacht!!! ABer nicht so. Ich erhielt 4 Punkte- also eine 4 und ärgerte mich fast tot, den ich hatte nicht bedacht, dass ich mich ja garnicht rechtfertigen könnte- sonst würde der Schummel auffliegen. Na toll- ich ärgerte mich- und hatte den Beweis in der Tasche: Objektiv war dieser Lehrer in keinem Fall.

Heute lache ich mich fast schief darüber:
Hat eben nicht sollen sein mit mir und dem Däudsch-Uhnderiechd.

Viele schmunzelnden Grüße zurück
LOLA

ich hab in der mathe-abiprüfung gespickt.
—>
1x 0,75l-mehrwegglasflasche
etikett vorsichtig abweichen
auf der klebseite des etiketts formeln etc mit kuli raufschreiben
etikett wieder dranpeppen (bisschen kleber ist ja noch dran)
apfelsaft einfüllen -> schrift wird größer…
und sich natürlich nicht erwischen lassen

katja

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Wir hatten mal im Gymnasium eine Latein-Arbeit, bei der ziemlich schamlos geschummelt wurde. Dazu muss man aber sagen, dass unser Lehrer uns einfach nichts beigebracht hat. Schon die Übersetzungen als Hausaufgabe hat nie jemand gemacht, weil er sie einfach nicht kontrolliert hat. Er war eben auch schon sehr alt.
Naja, jedenfalls wussten wir vor der Arbeit, dass ein Text aus den gesammelten Werken von Sallust zu übersetzen sein würde, also besorgten ich und mein bester Freund uns eine Komplett-Übersetzung von Sallusts Schriften. Dieses Buch war nicht sehr groß, das heißt wir konnten es während der Arbeit unter dem Tisch verstecken und in günstigen Momenten darin blättern. Das einzige Problem bei der Sache war, dass wir natürlich nicht wussten, auf welcher der über 200 Seiten die Übersetzung zu unserem Text stand, deshalb haben mein Freund und ich vor der Arbeit die gesamte deutsche Übersetzung gelesen und versucht, uns die wichtigsten Inhalte zu merken. Als wir dann bei der Arbeit was von der Belagerung einer Stadt mit umliegenden Sümpfen und einer Brücke gelesen haben, wussten wir schon ungefähr wo sich der gesuchte Text befand und haben dann während alle anderen fleißig übersetzt hatten, das Buch durchgeblättert. Bis wir es gefunden hatten, vergingen dann aber satte 40 Minuten in denen wir fast nichts geschrieben hatten. Dann plötzlich, nicht mal 10 Minuten vor dem Ende der Arbeit, fanden wir endlich die richtige Seite und haben die Übersetzung blitzschnell abgeschrieben.
Mein Freund und ich bekamen beide eine Eins mit null Fehlern, aber uns ist trotzdem etwas peinliches passiert: Unser Lehrer hatte nämlich einen der Sätze für die Arbeit gekürzt, weil er dachte er sei zu schwierig. Mein Kumpel und ich hatten ihn aber komplett abgeschrieben…der Lehrer hat uns aber tatsächlich geglaubt, als wir behaupteten, wir hätten den Satz vervollständigt, weil er so mehr Sinn ergab :wink:

hallo helena,

  1. bierdeckel mit text beschriften. unter der schulbank mit einer reißzwecke befestigen. einfach beiseite drehen, wenn der lehrer in die nähe kommt.
  2. meine russischvokabeln bei der abschlussprüfung standen einfach auf einem pflasterband in meiner federtasche, auf welcher mein name geschreiben war.
    allerdings auf der rückseite, der klebenden.
    so konnte ich schmulen und das pflaster danach wieder festkleben.
    sehr praktisch, hat nie jemand erfahren. ihr seid die ersten, falls es die birtlerbehörde nicht weiß.

strubbel
W:open_mouth:)

aber uns ist trotzdem etwas peinliches passiert: Unser Lehrer
hatte nämlich einen der Sätze für die Arbeit gekürzt, weil er
dachte er sei zu schwierig. Mein Kumpel und ich hatten ihn
aber komplett abgeschrieben…der Lehrer hat uns aber
tatsächlich geglaubt, als wir behaupteten, wir hätten den Satz
vervollständigt, weil er so mehr Sinn ergab :wink:

Du solltest schnellstens umsatteln auf Medizinstudium. Die gleiche Geschichte hat ein gewisser Ferdinand Sauerbruch vor gut 50 Jahren in seinen Memmewaren oder wie das heißt erzählt, nur dass es sich bei ihm um das Graecum handelte und er durchfiel. Seine Version der Geschichte gefällt mir aber, offen gestanden, besser …

Gruß kw

Schummelerinnerungen (lang)
Huhüle.

Ein Schummelbuch hätte ich in meiner verbummelten Jugend auch schreiben sollen (ach, mein armes, verfehltes Leben!).

  1. Klasse, Sportunterricht, Lehrer Konditionsfanatiker. Deshalb Klasse geschlossen in den Fitnessraum und Wurga. Von Haus aus faul wie die Sünde, außerdem in der 0. Stunde (ja, die hieß so, war vor dem Aufwachen), also, bescheibenkleistert musste werden. Wir haben uns ergo im Kraftraum einsperren lassen (Tür mit Schloss außen, Hebel innen). Dann zwei Federn am „Lieblingsgerät“ gegen weichen Draht ausgetauscht, probiert, prima. Leider bedachten wir in unserem jugendlichen Leichtsinn nicht, dass auch noch andere in der Zwischenzeit diese Folterkammer benutzten. Mit der Folge, dass der Oberkraftmeier der Parallelklasse wenig später das ganze Gerät aus dem Fundament hob (ohne sich ernsthaft weh zu tun *puh*). Hochnotpeinliche Verhöre fruchteten nix *doppelpuh*. Das Gerät ist wohl heute noch hinüber :wink:

In Physik wurde irgendwas über Wärmemengen und Ausdehnungskoeffizienten verzapft und sollte Gegenstand eines Tests sein, der so aussah, dass der Lehrer einen Versuch vorführte, der protokolliert und interpretiert werden sollte. Ojeoje … Wie es der Zufall günstig zu fügen geruhte, war gleichzeitig Trockeneis im Chemieunterricht dran. Eine mittelgroße Brocke davon zu klauen, war eine leichte Übung. Schwerer war das Problem der Isolierung, damit es sich nicht verdünnisierte. Auch das wurde aber gelöst; es lebe die Thermosflasche. Zum Zeitpunkt des Tests war tatsächlich noch genügend Trockeneis da, das der freiwillig den Versuch aufbauende Schüler O.U. (was ein ungewöhnliches Ereignis war!) in den Isolierbehälter schmuggelte. Der Versuch lieferte dann recht ungewöhnliche Wärmemengen … NB : Der Test war in der nächsten Stunde fällig, ohne Buch, ohne Versuch, ei verfluch. Die Note habe ich verdrängt.

Gruß kw

Seine Version der Geschichte gefällt mir aber,

offen gestanden, besser …

Tja, ich weiß…denn die Moral meiner Geschicht’ - Das öde Lernen lohnt sich nicht!

Kulinarische Methode
Hallo!

Ich hatte nie besonders viel Hilfestellung nötig - mir fehlten meist einfach nur Formeln (in Mathe) oder Fundstellenangaben.
(Wer hat schon in einer Prüfung die Zeit, sich durch alle (zugelassenen) Unterlagen zu wühlen um die richtigen Fundstellen zu finden?)

Also habe ich mir die wichtigsten Daten in die Rückseite einer Tafel Schokolade eingeritzt, diese während der Prüfung geöffnet, und VOR dem baldigen Verzehr die entsprechenden Angaben auf das „offizielle Schmierpapier“ der Prüfung übertragen.

Hat auch immer geklappt! :smile:

Heute ist das natürlich witzlos - für sowas gibt es ja inzwischen sogar Armbanduhren mit Datenbankfunktion…
Ja ja, die Jugend von heute hat es irgendwie schon VIEEEL leichter…

Schönen Gruß,
Robert

Hallo !

Meine Methode war, das nicht sichere Wissen mit Bleistift dünn auf die Bank zu schreiben. In der Regel musste alles außer den zu benützenden Schreibgeräten in der Tasche verschwinden. So hab ich mir oft geholfen, aber die Sache hatte 2 entscheidende Nachteile: Wurde man zum Behufe der interschölaren Diskretion auf einen anderen Platz befohlen, waren die Aufzeichungen ebenso futsch, als wenn die Niederschriften bei herannahender Gefahr in Gestalt eines Auszuges aus dem Lehrkörper per Fingerradierung flugs entfernt wurden.

Jetzt muss ich gerade ein meine Meisterprüfung denken. In der Theorieprüfung ( also das Harmloseste - Ausbildung, Recht, Wirtschaftskunde usw. ) gab es 3 verschiedene Fragengruppen, die Klasse wurde hierzu in „Spalten“ geteilt, die jeweils eine Fragengruppe erhielt und die Spalten mit einer jeweils einer andersbefragten voneinander getrennt. Ich war sehr zeitig mit der Beantwortung fertig. Die Friseusen ( im Theorieteil waren alle Gewerke beisammen - vom Bäcker bis zum Heizungsinstallateur ) hatten keinen Plan, und ich musste ihnen die Antworten zu den mir sodann heimlich überstellten Fragebogen der anderen Fragegruppen nennen. Dass das dem Aufsichtführenden nicht aufgefallen ist, bleibt mir bis heute rätselhaft.

HM

… und vor der mündlichen Abschlussprüfung in der Schule, ich war in Geographe dran, habe ich mir das, was nicht sattelfest war, in der Toilette auf der Fensterbank mit Bleistift notiert. Für den Fall, dass ich eine solche Frage ziehen würde, hätte ich sogleich vor Beginn des Verhöres durch die hochwohlgepriesene Prüfungskommision ein dringendes menschliches Bedürfnis reklamiert.

An die Tafel schreiben
Ein Lehrer war dafür bekannt, daß er bei Prüfungen nie aufstand, da er Angst hatte, daß jemand hinter seinem Rücken schummelt, wenn er aufstandum durch die Reihen zu gehen. Wir mußten uns die Arbeit sogar vorne am Pult abholen. Also haben wir immer die ganzen kleinen Gedächtnisstützen hinter ihm auf die Tafel geschrieben mit viel belanglosem Zeug dabei.

Schon mal…
Hallo an alle!

…herzlichen Dank für alle die bis jetzt an diese kleine Umfrage teilgenommen haben!

Nur manchmal denke ich, was wäre die Schul- Unizeiten ohne Schummeln???

Jedenfalls war es sehr nett zum lesen!

Ganz liebe Grüße aus Nürnberg!
Helena

Hallo Helena!

Ich habe viel geschummelt während meiner Schulzeit. Anfangs eher unbeholfen und mit den verrücktesten Tricks. Da habe ich mehr Zeit mit dem Basteln des Schummlers verbracht als ich für’s Lernen gebraucht hätte.
Gut war immer der eingenähte Zettel im Pulloverärmel oder in der Pop-Swatch…
Aber mit der Zeit habe ich bemerkt, dass es besser ist, auffällig zu schummeln. Also am Besten im A4-Format (bzw. immer im gleichen Format wie die Prüfungsbögen). Dann kann man den Zettel sogar dem Assistenten unter die Nase halten und behaupten, man hätte das alles während der Prüfungszeit geschrieben.
Mein Lieblingsschummelzettel funktioniert aber nur bei männlichen Prüfern wirklich gut: Die Pille (oder o.b., etc.) mit fachrelevanter Information bekleben.
Dort hat noch nie jemand nachgesehn :smile:

LiGrü
igel

*lach*
Hej Johannes!

Die Geschichte kommt mir extrem bekannt vor.
Dachte zuerst schon, wir hätten sie gemeinsam erlebt. Aber ein bissl anders war’s bei uns schon:

Vor der anstehenden Latein-Schularbeit ging die Lehrerin mit uns noch mal die wichtigsten Vokabel durch. Das waren mindestens 100 Stück und uns graute vor dem Text, der da kommen sollte. Aber dass es Caesar sein würde, wussten wir und bis zum nächsten Tag hatten mehrere Leute unabhängig voneinander die Stelle gefunden, in der einige der Vokabel sehr auffällig in der gleichen Reihenfolge auftauchten wie die von der Lehrerin vorgetragenen.
Flink war eine Nachhilfelehrerin engagiert und übersetzte den Text für uns. Und noch viel flinker lernten wir den Text auswendig.
(Ich kann mich noch gut erinnern, es ging um den Bau einer Falle aus beidseitig angespitzten Pfählen, die in einen Fluss gerammt wurden, um die nichtsahnenden Feinde bei der Querung des Flusses aufzuspießen…)
Jedenfalls wurde auch bei uns ein Satz gestrichen. Der Text wäre sonst zu lang gewesen. Und auch bei uns haben das einige Leute einfach nicht geschnallt und den vollständigen Text übersetzt.
Nein. Uns hat das die Lehrerin nicht geglaubt, dass wir das erfunden hatten. Wir haben es auch schnell zugegeben. Immerhin hatte die ganze Klasse wortwörtlich die gleiche Übersetzung und dabei noch so übersetzt, wie wir es noch gar nicht gelernt hatten…
Weil wir aber trotz all dieser guten Voraussetzungen einen durchaus durchschnittlichen Notenspiegel mit vielen Dreiern und Vierern hatten, ließ sie Gnade vor Recht ergehen und zählte die Schularbeit als ob nichts gewesen wäre :wink:

hach.
ceterum censeo linguam latinam esse delendam
Latein ist eine tote Sprache, lasst sie uns beerdigen!

igel

Hallo Igel!

Erstesn vielen herzlichen Dank für Deinen Beitrag!

Ich habe viel geschummelt während meiner Schulzeit.

So, so… ;o)))

Anfangs eher unbeholfen und mit den verrücktesten Tricks. Da habe ich
mehr Zeit mit dem Basteln des Schummlers verbracht als ich
für’s Lernen gebraucht hätte.

Dann willst du mir bestimmt nicht sagen, daß du jetzt als Studentin dich bekehrt hast und nicht mehr schummelst, oder??? ;o))) *sfg*
Glaubt dir eh keiner hier! ;o)) Schließlich habe ich auch Deinen anderen Beitrag auch schon gelesen…

Mein Lieblingsschummelzettel funktioniert aber nur bei
männlichen Prüfern wirklich gut: Die Pille (oder o.b., etc.)
mit fachrelevanter Information bekleben.

hihihihihi Warum wohl???!!! ;o)))

Dort hat noch nie jemand nachgesehn :smile:

Ja, klar! ;o)))

LiGrü

LiGrü auch und danke für Deinen lieben Beitrag, der mich zum Schmunzeln gebracht hat! :o)))
Helena *deren Sohn David einen hoibe Össi ist* ;o)))

An der besten Schummelaktion, an die ich mich erinnern kann, war ich zwar nicht aktiv beteiligt, musste mich zusammen mit ein paar weiteren Beobachtern zusammenreissen, um nicht laut loszulachen…

Im Sportunterricht war eine Überprüfung unserer erlernten Fähigkeiten in der Disziplin Volleyball angesagt: Die Methode dazu war sowieso etwas fragwürdig:
unmittelbar hinter dem Netz und am Ende des Spielfeldes lag je eine 1x2m Bodenturn-Matte. mit 2 x 3 Aufschlägen musste man nun versuchen die jeweilige Matte zu treffen und bekam je nachdem ob Treffer oder daneben mehr oder weniger Punkte.

Eine Schülerin (dunkelblond; langes, leicht gewelltes, offenes Haar; auffallendes rosa T-shirt; recht schlank) war in diesem Fach nicht so wirklich gut.
Eine andere Schülerin (blond; mittellanges, glattes Haar zum Zopf gebunden; mittlere Statur; weisses T-Shirt) dafür um so besser.

Kurzerhand haben die beiden einfach T-shirts getauscht, die zweite Schülerin hat den Zopf geöffnet, die Haare ins Gesicht fallen lassen und ist zur Prüfung angetreten.
Obwohl sie permanent ihr Lachen unterdrücken musste und die ganze Klasse gebannt auf sie schaute ist es dem Lehrer trotz der wirklich offensichtlichen Unterschiede nicht aufgefallen… und ich frage mich bis heute, ob es ihm vielleicht einfach nicht auffallen wollte :smile:

ewok

Hi Ewok!
Erstmals vielen herzlichen Dank für Deine Teilnahme an diese „Schummelaktion“! ;o))))

Auch ich habe beim Lesen Deines Postings lächeln müssen. Doch ich kann mir sehr gut vorstellen, daß

die
ganze Klasse gebannt auf sie schaute ist es dem Lehrer trotz
der wirklich offensichtlichen Unterschiede nicht
aufgefallen… und ich frage mich bis heute, ob es ihm
vielleicht einfach nicht auffallen wollte :smile:

dem Lehrer das sehr wohl aufgefallen ist, wollte es sich nicht anmerken lassen. Das kommt häufig vor (zumindest in meiner Schule ABER leider NIE ZU MEINEN GÜNSTEN *sniefsnief*) ;o)).

Ausserdem, denke ich, daß gerade Gym, so ein Fach ist, wo die Fähigkeiten nicht beigebracht werden können. Techniken kann man sehr wohl lernen, aber wer wie ein Kork schwimmt; in 10 Min gerade 100 mtr läuft und bei Basketball spielen nur den Zaun dahinter und 1,5 mtr unterhalb des Korbes erwischt, dem kann man nicht zu den Kreismeisterschaften schicken. So eine war/bin ich! ;o))) Diese Tatsache war den Anlaß für meine Gym-dozentin, alle die Mindestnote 5 zu geben, wenn man zum Unterricht mit dem sog „Chandal“ (Training-Anzug) erschien. So bin ich immer durch diese Prüfungen gekommen…

Schmunzelnen Grüße und nochmals danke für Dein Beitrag!
Helena