Mein Mann hat am Montag vergangene Woche in einem öffentlichen Verkehrsmittel ein Handy gefunden, konnte durch die gespeicherten Telefonnummern auch schnell den Besitzer ausfindig machen und hat diesen telefonisch davon unterrichtet, dass er sein Handy bei uns abholen könne. Wie gesagt, das war am Montag. Dienstag und Mittwoch ist nichts passiert, also hat er Mittwoch abend nochmals angerufen, er möge doch bitte sein Eigentum abholen. Am Donnerstag abend, mein Mann war noch nicht zu Hause, hat dann der Vater des Besitzers bei mir angerufen und sich tausendmal für seinen Sohn entschuldigt, der ständig seine Sachen verliert (Ausweispapiere, Schlüssel, Telefone ect.). Ich war zuerst noch sehr mitfühlend, hab ja auch drei Kiddies, die Geschichte von den verschlamperten Sachen kam mir bekannt vor. War aber garnicht so! Bubilein ist schon 33 Jahre alt, wohnt seit der Trennung von seiner Frau wieder bei Mama und Papa und ist nicht fähig, sich sein Eigentum zurückzuholen. Sie haben beide kein Auto und der Sohn arbeitet zwar in unserer Ortschaft, aber er findet die Strasse nicht usw. usw. Um nur endlich das Mobiltelefon loszuwerden, bot ich an, das Handy im Betrieb des Sohnes abzugeben. Wo er den arbeite, fragte ich den Vater! Das wisse er nicht genau, „Moment mal, ich frage meinen Sohn!!“ Der sass doch tatsächlich im gleichen Zimmer vor der Glotze und nach einem kurzen Gespräch in einer fremden Sprache kam raus, dass der Sohn den vollständigen Namen der Firma auch nicht weiss!!! Nur etwas mit Federtechnik, oder so ähnlich?? Zum Glück gibt es hier nur wenig Firmen und nur eine, auf die die Beschreibung passen konnte. Dort bin ich also am Freitag hin und habe an der Anmeldung das Telefon hinterlegt.
Da fällt einem doch nichts mehr ein, oder??? Kann man so doof und verwöhnt sein? Meine 13jährige Tochter ist selbständiger als dieses verwöhnte Bürschchen!!! Und das nächste Mal werden Fundsachen im Fundbüro abgegeben, wir telefonieren ganz sicher keinem mehr hinterher!!!
Gruss
Akrimo
