hatte zuerst unter literatur gepostet, da ich mir dieses Board nicht aufgefallen war. Hoffe ich bin nun richtig. Könnts euch ja mal durchlesen wenn ihr Lust habt und evtl mal n Kommentar ablassen. Ist eins meiner ersten Versuche.
es ist gar nicht nötig, Dich für so eine Veröffentlichung zu entschuldigen. Für Amateur-Gedichte ist dieses Forum ja gemacht. Außerdem finde ich es immer gut, wenn Leute sich etwas eigenes ausdenken und nicht nur immer große Dichter zitieren.
Da ich davon ausgehe, dass Du Dir eine ehrliche Kritik wünschst, gibt’s die hier:
Rätsel komm auf
Fragen erschein
geht gar nicht, das ist kein Deutsch, auch wenn man im Namen der dichterischen Freiheit beide Augen zudrückt.
Menschen komm
e.p.
Bei uns sagt man manchmal zu solchen Gedichten „Reim Dich oder ich hau’ Dich!“ Das soll heißen, dass bisweilen Verse in Reimen verfasst werden, nur damit sie sich reimen. Der Sinngehalt leidet dann darunter weil das Reimkorsett allzu eng ist. Jetzt könnte man natürlich Pumuckel zitieren. Der findet alles gut, was sich reimt, aber meine persönliche Meinung ist das nicht. Wenn Du der Welt etwas mitzuteilen hast, dann schreibe weiter in schöner Sprache.
In der Hoffnung, dass Dich mein Kommentar nicht entmutigt hat, wünsche ich Dir noch viele schön-traurige Einfälle.
hatte zuerst unter literatur gepostet, da ich mir dieses Board
nicht aufgefallen war.
(interessante Konstruktion)
Hi Gobbo,
das ist wirklich mal was zum Nachdenken.
kleine Verbesserungsvorschläge: ß statt ss
Ruh statt Ruhe
Das „Rätsel komm auf“ würde ich so schreiben „Rätsel? - Komm auf!“
„Fragen erschein“ würde ich vielleicht in „Fragen allein“ umbenennen.
Keep on writing!
FJ
„Es ist immer Zeit, die man oft nicht hat.“
Der Traum (by gobbo)
Der Weg ist lang
Die Zeit zu kurz
Die Tränen der Sonne falln nieder ins Gras
Des Herzens so müd
Des Willens so matt
Wie kann ich vergessen
Was sich ereignet hat
Nieder ins Gras
So falle auch ich
Gebrochen im Herzen ohne Chance auf noch Glück
Des Lebens so müd
Der Trauer so nah
Gott allein weiss
Was damals geschah
Der Schlaf mich umfängt
Der Traum mich umringt
Ich hoff ich find Ruhe und Frieden ein Stück
Rätsel komm auf
Fragen erschein
Nicht unwirklich scheint
Mir das alles zu sein
Menschen komm
Und auch wieder gehn
Ich kenne sie alle doch will sie nicht sehn
Orte ziehn
Ereignisse wehn
Mir wir alles klarer
Ich kanns nun verstehn
Der Traum vorbei
Ich wache auf
In Erkenntnis gebadet seh ich hinauf
Benommheit entschwind
Der Traum entrinnt
Über mir Sonne
Die nun lacht wie ein Kind
Ich lächle zurück
Und stehe auf
Den Weg den ich ging nehm ich wieder auf
Immer noch Trauer
Doch weiss ich jetzt schon
Der Weg ist lang
Doch erhalte ich Lohn