Antwort von
nach einem Tag
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Re: Das Feedback
Hallo Christopher,
Du wolltest Feedback haben, also kriegste welches *g*. Prinzipiell möchte ich zwei Sachen sagen, die von meinen Vorrednern auch schon erwähnt wurden. Das erste ist Deine Rechtschreibung zusammen mit der Groß- und Kleinschreibung. Die Geschichten würden viel leichter lesbar, würdest Du ne Rechtschreibprüfung drüber laufen lassen und sie eventuell einem "Lektor" (halt jemand im Freundeskreis, der halbwegs sattelfest in der Rechtschreibung ist) vorlegen. Zum zweiten finde ich die Idee sehr gut, aber in der Umsetzung kannst Du noch viel machen. Ich schreib einfach mal meine Kommentare sein, soll nicht irgendwie persönlich oder bissig sein, bitte nicht mißverstehen, ja?
Das Picknick ist von mir schon in einem Literaturkaffee
vorgelesen worden. Es ist nun ca. 3/4 Jahr alt. Wobei mir
diese Idee schon früher kamm
Fiel Spaß beim lesen.
Hätte ich an dieser Stelle nur dann wissen wollten, hättest Du geschrieben "bitte um Euer Feedback", sonst weglassen.
Picknick ist doch etwas Herrliches,
Ein Picknick oder Picknicken wäre richtig, "doch" würde ich rauslassen
besonders wenn man sich
die Zeit nimmt,
"besonders" rauslassen Picknick impliziert "Zeit haben" das ist nix ungewöhnliches
es zu einem sondergleichen Augenblick des
Tages zu machen.
Picknick ist doch nix alltägliches - ich kann das Frühstück zu was besonderem machen, aber nix außergewöhnliches wie das Picknick. Und kein Augenblick, so ein Picknick dauert doch länger als nur einen Moment.
Das Picknick als solches wird oft von der
Das klingt mir sehr nach Grzimek (kennst den überhaupt noch? Dieser Biologe der immer so näselnd erzählte "die Tierwelt als solche ist von uns Menschen zutiefst bedroht"). Warum nicht "die meisten Menschen sehen das Picknick als..."?
Allgemeinheit auf die Nahrungsaufnahme an der frischen Luft,
in der Natur, reduziert.
Das stimmt aber nicht - Picknick hat für "die Allgemeinheit" schon was besonders. Eher so "Zwar ist so ein Picknick für viele Leute etwas besonderes, aber..."
Peter Quinlan, ein überaus
unbekannter Mann,
Wat soll dat denn? Warum nicht "Ein gutaussehender, etwas dicklicher Herr mit beginnendem Haarausfall, Nickelbrille der wohl vor nicht allzu langer Zeit seinen 40. Geburtstag gefeiert hatte..."
hat heute, diesen Tag, aus bisher
unbekannten Gründen, später doch eindeutigen Gründen
Ich hasse es, wenn mich der Autor wissen lässt "ich weiß da was, was Du nicht weißt" *argh* Warum nicht "Passanten wunderten sich über den einsamen Herrn, der mit einem seltsamen Korb über die Straße lief"?
ausgesucht, um ein privates Picknick zu veranstalten. Auf der
Gibt's denn auch öffentliche Picknicks? *grübel*
schwarz-weiß karierten Picknickdecke hat er sich die
handverlesenen Speisen zu einem formschönen Büfett aufgebaut.
Handverlesen? Da denk ich immer an irgendwelche Leute wo jemand "ein handverlesenes Beraterteam um sich schart". Hier eher "sorgfältig ausgwählt oder zusammengestellt. Und ein formschönes Buffet. Beschreib doch, wie er den Kram um seine Decke rum verstreut ;-) Vielleicht dreht er den Korb um und verwendet ihn als Tisch? Legt noch ne Serviette drauf?
In einem grob geflochtenen geräumigen Weidenkorb befinden sich
von folgenden Broten je zwei Scheiben: Roggenbrot,
Rogenmischbrot, Roggenschrot- und Vollkornbrot, Weißbrot,
Weizenmischbrot, Weizenschrot- und Vollkornbrot, Baguette,
Knäckebrot, Mehrkornbrot, Pumpernickel, Vollkornbrot mit
Sonnenblumenkernen, Walnussbrot und Kartoffelbrot.
Das wurde ja schon gesagt: viel zu viel. Laß ihn doch noch ein Yoghurt, nen Obstsalat, Bier, Wein, Cola, Lachs und was-halt-auch aufbauen.
Nachdem
sich Peter Quinlan für eine Scheibe Brot entschieden und diese
mit frischer Butter bestrichen hat, besteht für ihn die
Möglichkeit, sein Brot mit Hilfe einer Käseplatte oder einer
Wurstplatte geschmacklich zu vervielfältigen.
Sorry, daß ich hier grinsen muß, aber "geschmacklich vervielfältigen" geht einfach nicht... Außerdem nicht mit der Käseplatte sondern höchstens mit ner Scheibe Käse *fg*
Auf der
hölzernen Käseplatte befinden sich folgende Sorten: Reblochon,
Morbier, Montasio, Vacherin Mont d’Or, Brillat Savarin, Tomme
de Savoie, Epoisses, Vignotte, Explorateur, Coulommiers,
Camembert, Brie des Meaux, Mascarpone, Roquefort, Livarot,
Murol, Pont l’évêque, Citeaux, Vieux, Pané, Fol épi, Chaource,
St. Marcellin, Maroilles, Cantal und Gaperon.
Siehe oben ;-) Vielleicht lieber "der Camenbert begann in der Sonne zu zerfließen, außerdem fand er den eh viel zu fett" Also lieber weniger Sorten und die ein wenig eingehender beschreiben, vielleicht ne Traube die seitlich runterkullert oder so.
Die Entscheidung
fällt ihm so schwer, dass er beschloss,
Oh Tempi! Die Zeiten. "fiel im schwer...beschloss" oder "fällt...beschließt"
sich erst an der
Wurstplatte gütlich zu tun.
"gütlich tun" scheint mir im Zusammenhang nicht zu passen, bin ich aber nicht 100% sicher ;-) *zuFritzschiel*
Die Wurstplatte ist so
mannigfaltig und so groß das das Nennen der Sorten hier nicht
geschehen soll!
Gute Idee *wegduck*
Die Aufzählungen der anderen Speisen wären
ebenso mannigfaltig und ebenso erwähnenswert, dennoch will ich
ihnen jene eben genannten Einzelheiten ersparen.
Das mag jetzt meine persönliche Meinung sein, aber Autoren die sich während der Geschichte immer wieder selber zu Wort melden (weißt, wie oben mit den Gründen, die noch nicht klar sind) mag ich nicht leiden, dann kann ich nicht in der Geschichte versinken...
Peter Quinlan
sitzt also auf jener Picknickdecke und isst die eben
angedeuteten Speisen!
Speisen tut man nicht andeuten, höchstens beschreiben. Besser würde mir hier gefallen "beißt herzhaft in ein xxx-Brot, hält ein hargekochtes Ei in der anderen Hand und verschmiert sich mit der Butter den Schnurrbart."
Peter Quinlan in seinem besten Anzug,
bei wunderschönem Wetter auf einer Picknickdecke sitzend, die
leckersten Speisen essend, und furchtbar unglücklich.
Vielleicht eine kleine Träne? Oder zumindest ein Zucken um die Mundwinkel? Oder wenigstens daß er sich nervös durch die Haare fährt?
Ganz
allein, mit niemandem die Speisen teilen können, mit niemandem
reden können und am furchtbarsten Platz, den er sich hätte
aussuchen können.
Direkt an einer sechsspurigen, viel befahrenden, stinkenden,
lauten, dreckigen Hauptverkehrsstraße auf dem Fußweg.
Zu viel Beschreibung...
Direkt
vor seiner 8 qm-Wohnung,
Nich echt jetzt? Ich wüßte nicht, wo's 8 qm-Wohnungen gibt. Entweder ein Wohnheimzimmer oder zumindest 20 m2 mußt dem Knaben wohl zugestehen, damit's glaubhaft wird ;-)
in dem dreckigsten Wohnviertel, ganz
allein, ohne Freunde. Nur das Essen blieb ihm noch! Wollte er
sich nur noch von seinem Liebsten verabschieden und die Welt
verlassen.
Und das Liebste ist das Essen? *grübel*
Man sieht eben noch wie er den letzten Schluck aus einer
kleinen Flasche mit schnell wirkendem Gift nimmt, seine
Lieblingsspeisen anschaut und tot umfällt.
Nee, nee Du. Wenn ich ihn beobachte, sehe ich daß er aus der Buddel trinkt, ich sehe nicht, daß das schnell wirkendes Gift ist! Wenn schon Gift trinken, dann laß doch seine Hand zittern und ihn sich erinnern, wie er das Zeug besorgt hat und wie bitter das eigentlich schmeckt *g*
Tja, bleibt nur
noch zu erwähnen dass erst sieben Stunden später einer der
inzwischen von tausenden vorbei Gegangenen und Gefahrenen die
Polizei rief.
Da kam ja schon die Anregung mit dem Ehepaar das sich über den Besoffenen beschwert.
Ende
Gut daß Du's sagst *wegduck*
Christopher, nochmal: meine Anmerkungen mögen ein wenig patzig klingen, so ist's nicht gemeint. Das waren aber so die Gedanken, die ich hatte als ich Deinen Text gelesen habe, natürlich ist das ganz und gar nicht persönlich gemeint. Wenn Du magst und die Geschichte überarbeitet hast, wär ich gespannt auf die zweite Version davon ;-)
Liebe Grüße
Petzi