Es gab mal einen arbeitsfreudigen Menschen, der eines Nachts in einen öffentlichen Park ging. Dort ging er spazieren, als er sich plötzlich niedersetzte und in Richtung Mond sah. Er saß dort und tat nichts, außer nach oben zu starren. Zu Beginn beachteten ihn die anderen Menschen die auch im Park waren nicht, aber nachdem er Stunden lang dort saß wunderten sich einpaar Leute und manche nannten ihn Freak. Das störte ihn jedoch nicht, er bemerkte es wahrscheinlich nicht mal. Auch die Vögel die nach einiger Zeit um ihn herum zwitscherten störten ihn nicht. Er bewegte weder Kopf noch Augen. Plötzlich ohne das irgendwas passiert war stand er auf und ging weg. Einer der herumstehenden Leute fragte ihn was den so interessant am Mond war. Darauf hin sagte er: „Am Tag scheint der Mond doch gar nicht“ und ging weg.
Hoffe die Geschichte hat euch gefallen und philosophiert ruhig drüber ich hab die Geschichte mit einer Aussage gestückt aber welche ist egal es ist nur wichtig was ihr darin seht.
Wäre toll wenn ihr mir schreibt was euch so einfällt.
„hrrrrrng“… wenn man sich mit Astronomie beschäftigt, dann kan man wohl nicht ganz unbefangen antworten.
Generell steht der Mond nämlich tagsüber genau so oft am Himmel wie nachts, man kann ihn trotz Sonne sehen, allerdings fällt er nicht so auf.
Aber interessant - vorgestern war ich bei einer Dichterlesung, da hat ein Autor ein ganz ähnliches Thema in Gedichtform gebracht.
Ein Vater sitz mit einer kleinen Tochter auf einer Wiese, und sie weist ihn darauf hin, wie schön der Mond am strahlend blauen Nachmittags-Himmel aussieht.
Ein paar Tage später sieht der Mann den Vollmond nachts vom Fenster aus und denkt sich „wie hell und auffällig er jetzt ist. Aber man muss wohl ein Kind sein, um seine Schönheit auch tagsüber zu entdecken“.
Wenn ich mich auf etwas konzentriere oder meinen Tagtreumen nachjage, benmerke ich nichts was um mich läuft!
Beispiel: Ich stehe im Urlaub am Ufer eines Sees und betrachte einen (Wunderschönen Sonnenaufgang) In dieser Zeit versuchte mein Vater angeblich 2-mal mich anzusprechen. Mitgekriegt habe ich davon aber nichts…
(Das selbe wenn ich vor dem Computer hocke! Da krieg ich nicht mal mit, dass mein Natel klingelt…)
du schreibst zu Beginn der Geschichte, das es sich um einen arbeitsfreudigen Menschen handelt. Ich erweitere das mal auf die Aussage das es sich um einen recht normalen Menschen handelt. Einen aus der Mitte der Bevölkerung, der niemanden stört oder besonders auffällt. Einer von Millionen der akzeptiert wie alle sein Leben lebt. Auch geht dieser Mann spazieren, wie viele, nichts ungewöhnliches.
Doch PLÖTZLICH setzt er sich hin, und beginnt aus seiner ihm zugedachten Rolle als normaler Mensch zu entschwinden. Er gibt sich selbst eine neue Rolle. Wäre dies nur kurz der Fall gewesen, so wäre nichts geschehen, da in diesem Fall die Gesellschaft (die anderen Spaziergänger) sein Fehlverhalten verzeihen könnten. Doch bleibt er länger und länger sitzen. Sein neues Rollenverhalten, das offensichtlich der zugedachten Bahn zuwieder oder zumindest nicht konform mit ihr verläuft beginnt die anderen Menschen zu verunsichern. Der Mann ist plötzlich nicht mehr ein Teil von ihnen wie früher, sondern ist anders und deshalb unvorhersehbar. Das erweckt Urängste in ihnen und sie beginnen ihn auszugrenzen ohwohl er sich völlig Friedvertig verhält. (Bezeichnen ihn als Freak!) Ohne über das was er tut bescheid zu wissen inplizieren sie das er den Mond anstarrt/beobachtet, da sie zwanghaft nach Erklährungen für sein Verhalten suchen, das sie nicht verstehen und nicht zu deuten vermögen und das ihnen zusehends Angst bereitet. Die Antwort des Mannes zeigt eindeutig das sie falsch gelegen haben, wie wir Menschen so oft falsch liegen wenn wir glauben eine recht einleutende Lösung gefunden zu haben.
Für mich ist die Geschichte ein lebhaftes beispiel für „mögliche“ moralische Schwächen in unserem Gesellschaftssystem!
Na ja ist nur meine Meinung! Ich find die Geschichte jedoch sehr schön!
Gruß
Gobbo
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
das erste was ein von der gesellschaft geprägter mensch jetzt denkt ist: der ist verrückt… oder freak wie auch in der story angesprochen.
aber vieleicht findet er den mond einfach nur schön? nur weil mal jemand etwas tut was nicht alle tun oder wovon nichts im fernsehn oder radio berichtet wird ist es doch nicht verrückt?!
manchmal muss man echt aufpassen mit dem was man tut, denn so schnell kann es gehn, abgewertet zu werden.
so, sollte mal ein kurzer brainstorm sein… vielleicht kann jemand was damit anfangen.