Formen im Wandel der Zeit

Alte Maler malten alle:
dicke, weiche, satte, pralle
Hinterteile und auch Becken,
um des Mannes Lust zu wecken.

Heute ist das Lustsymbol
spindeldürr und fast schon hohl,
ist verhungert und komplett
ohne Formen, lahm im Bett.

Rubens, der die Frauen malte,
nicht nur wenn man ihn bezahlte,
malte gerne Weiblichkeit
korpulent und stets bereit.

Eine Frau aus Rubens’ Sicht,
zeigte ihre Knochen nicht,
weil er wusste, daß ein Mann
sich daran verletzen kann.

Wo sind nur die Zeiten hin
wo man gar ein Doppelkinn,
einen Bauch und volle Brüste
liebevoll und zärtlich küsste?

Scheinbar gilt es heut’ als schön
durch die Frau hindurch zu seh’n,
ihr zu winken, wenn sie fliegt
weil sie überhaupt nichts wiegt.

Und die Moral von der Geschicht’:
diese Sorte mag ich nicht!
Ich mag molligere Weiber,
Oberbäuche, Unterleiber!

Hallo Richard!

Ich danke dir! Nachdem mein Tag diesbezüglich schwer gefrustet anfing, hast du ihn gerettet!!!

Gruß
Mareike, die bestimmt nicht vom Winde verweht wird…

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hallo richard,

ich kann mich zwar deiner meinung nicht anschließen, aber die „ode“ an die frau im weibe ist toll geschrieben

weiter so

Toll! Einfach nur toll!

zwar vom Winde verweht aber trotzdem schwer begeistert

Christiane