'Heute wollen wir über Farben sprechen',

…sagte die Lehrerin in der Grundschule und fragte die Kinder, was sie heute Morgen zum Frühstück gegessen hätten.
„Toast“, antwortete Moritz.
„Und was für eine Farbe hatte der Toast?“ wollte die Lehrerin wissen.
„Grün“, antwortete Moritz.
„So. Grün also“, lächelte die Lehrerin etwas verkniffen, „und habt ihr ihn dann gegessen?“
„Nein“, antwortete Moritz, „mein Vater sagte, er sei zwar sicherlich sehr aromatisch, weil die Werbung as auch sagt, aber wir sollten ihn trotzdem in die Mülltonne werfen.“
„Aha“, sagte die Lehrerin nicht wirklich erleichtert, „und was habt ihr dann gegessen heute Mrgen?“
„Nichts“, antwortete Moritz, „meine Mutter ist verreist und Papa meinte, es wäre mal ganz gesund, nichts zu essen, zumindest gesünder als den grünen Toast zu essen.“

Der reale Kern meiner Story ist zumindest der, dass ich heute früh, als ich Toast essen wollte, denselben wegen eben seiner grünen Farbe entsort habe.
Gruß, Branden

Hallo Branden!

Schon seit Jahren ist mir kein Toastbrot schimmlig geworden, doch einen Tag nach Lektüre dieser Story haben die Kinder grüne Flecken darauf entdeckt.

Seltsam, seltsam …

Hanna

Hallo Hanna
Na, dazu fällt mir sofort das Phänomen „Synchronizität“ ein, welches von C.G.Jung in Zusammenarbeit mit dem Physiker Pauli gefunden wurde.
Es macht Spaß, sowas öfter mal festzustellen, oder? Obwohl uns der Spaß zuweilen durch Rationalisten genommen wird, die die Geschichten als selektive Wahrnehmung brandmarken.
Gruß, Branden

Hallo Branden!

Es macht Spaß, sowas öfter mal festzustellen, oder? Obwohl uns
der Spaß zuweilen durch Rationalisten genommen wird, die die
Geschichten als selektive Wahrnehmung brandmarken.

Da fällt mir ein (ich hab es übrigens schon mal im Medizin-Brett erwähnt): Es gibt zwei Krankheiten, über die ich gelesen habe, und wo mir beim Lesen der Schreck davor in alle Glieder gefahren ist: Diabetes Typ I und Chronische Polyarthritis. Und beide Krankheiten sind nur Monate nach der Lektüre in meiner Familie aufgetreten.

Zum Glück ist mir dieser Schreck nicht auch bei Mucoviszidose, Zöliakie und Krebs auch gekommen! :wink:

Hanna

das hat gar nichts zu sagen
Guten Tag Hanny,

die grün anmutenden Verfärbungen auf Toast verschwinden wenn man/frau den Toast lang genug im Toaster lässt - bestimmt. Dies trifft auch zuverlässig auf manchmal auftretende seltsame Behaarung zu.

Der richtige Zeitpunkt - also, wann die Toastscheibe dieser geschickten Maschine zu entnehmen ist - zeigt sich, normalerweise, an sich leicht andeutenden Rauchfähnchen, welche aus der Maschine steigen. Aber man/frau muss aufpassen und dann muss es auch wirklich schnell gehen weil der Toast anschliessend sonst etwas komisch schmeckt.

Freundliche Feinschmeckergrüsse
Anonym

Ich seh schon, Ray(mondo)…
…wir müssen mal zusammen frühstücken! Undzwar auf den Sätteln unserer nicht (mehr) vorhandenen Harleys. Und jetzt aber weiter im Motorrad-Brett :wink:.
Gruß, Branden