Sensationsfunde in den Pontinischen Sümpfen

Von: , Frage gestellt am Mo, 20. Dez 2004

Wo müssen nun diese aktuellen Verlautbarungen in Historikerkreisen HIER "richtig" untergebracht werden, da sie ja noch nicht von "gewöhnlich gut unterrichteten Quellen" wie unserem Partnersender CNN bestätigt worden sind?
Also im "Geschichte"-Brett geht nicht.
Und "Religion, Ethik"?
Da würde vielleicht so mancher Gläubiger gerichtelt gegen vorgehen?
"Sonstiges"? Sooo perifer ist es nicht. Wirft es doch u.U. eine Menge "Rätsel" und Kopfgeburten der griechischen Mykhologie über den Haufen.
Oder, natürlich nur wegen des einen Teils der Funde, dem zur möglicherweise notwendigen Erweiterunmg der Römischen Fälle führenden Teil, in die SPRACHbretter? Wo aber da, Doitsche Sprache oder FREMDsprachen, Bekanntsprachen oder fremde?
Gibt es denn aber ein eigentlich am besten geeignetes ARCHÄOlogiebrett? Vielleicht aber sowieso ein zu sehr auf wissenschaftliche Präzession wertlegendes Terrain.
"Allgemeine Nachrichten"? Wie gesagt, noch kein grünes Licht von UNSEREM Partnersender, anscheinend. Aber scheinbar macht man sich da bisher nur etwas rar.
Meine Entscheidung für das STORY-Brett soll aber nun nicht gleich von allen als Lüftung irgendeines Schleiers enttarnt werden.

NUN, zunächst zu den Fakten:
Kuno Lingis, seines Zeichens Prokurator des "Komitees zur Überwachung der Trockenhaltung der Pontinischen Sümpfe" südlich von Rom bezeichnete in einer Pressemitteilung die auffallend gleichzeitige Entdeckung zum einen von Texten, die das Wirken vierer weiterer grammatikalischer Fälle im "Vitalienischen" (einer italischen Vorform der lateinischen Sprache), nämlich dem, was einige italienische Fachkundige der Alteuropäischen Philologie bereits als "Anlativo", "Lockativo", "Instrumentavo" und "Vengapiútivo" (letzterer in Deutscher Tsansskribbe "Kommdudatiefer") prognostiziert haben, zum ANDEREN von "schwangeren Schädeln", jeweils in Schreibstuben bzw. Kellern im "Alten Moor" untergegangener Villen römischer Adelsfamilien, als die "SENSATION DES JAHRTAUSENDS".
George Goodfella T. Io vom Massachusatts Institut of Technology brachte allerdings auch schon die Vermutung zum Ausdruck, der Fund von urzeitlichen Frauenschädeln mit gewöhnlich nur intrauterin zu findenden Knochenresten vorgeburtlicher Todesfälle müsse nicht auf das erstaunliche Wirken eines vorzeitlichen Zauberwesens hinweisen, noch als eine Materialisierung altgriechischer Mythen von Kopfgeburten gelten (der griechischen Göttermutter Hera soll ja eine ganze Kindergötterschar dem Kopfe entsprungen sein), noch eine versteckte Anspielung auf die Vorherrschaft von bestimmten Verhütungspraktiken in vorgeschichtlicher Zeit darstellen; denn als bekannter Homosexueller ("e c´è bene cosí!") fragt er, warum bisher nur Frauenköpfe "derart präpariert" gefunden worden seien. Wobei er aber andererseits bereits abschwächend zugestanden haben soll, daß ja die griechische Mythologie bekanntlich auch von einer Zahl von Schenkel- bzw. Kniegeburten beiderlei Geschlechts spräche.
Die entscheidenden Schlachten an der arschäologischen Grabungsfront stehen aber möglicherweise noch bevor, ob sie allerdings auch schon noch nicht in ihr Endstadium eingetreten sein mögen.
Aus Kreisen der Römischen Kurie hat man bereits in Erwägung gezogen, eventuelle Relikte karthagischer Sitten im vorchristlichen Rom ins Gespräch zu bringen.

Die UNICEF erwägt nun, die ganzen Pontinischen Sümpfe in die Liste des menschlichen Kulturerbes aufzunehmen und unter Denkmalanschutz zu stellen, und ein von G.W.Bush ins Leben gerufenes Gremium beschäfigt sich aktuell mit der Vorbereitung gesamt-europäischer Untersuchungen, da u.a. auch in der Nähe von Nairn/Inverness bereits Spuren weiterer Felle gefunden worden zu sein scheinen.
"Ein Riesensumpf von anscheinendem grammatischen Fellatio" gab, etwas pikiert, die Allroundfachmännin Hella von Sinnen ironisch zu Protokoll.
In jedem Falle aber ein weiterer Beweis der erhöhten Kreativität in wissenschaftlichen Kreisen, mit ihren unkonventionellen Methoden seit den Jahren des französischen Mai 69.
"Das hat alles einen Bart!"
bemerkte der "rote Dany" allerdings inzwischen etwas trocken.

Ihr lieben Moderatoren, lieber Administrator!
Wohin also am geeignetsten diese Mitteilung?
Ich vertraue auf eure kompetenmte Hilfe!
Nur erstmal in die Schädel, vor dem Rundordner, bitte!
Lieber Krüsse, moinmoin, mannili

2 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 2 Stunden hilfreich
    Re: Oh Nein, da isser wieder....

    ich hätte doch erst die letzte Zeile lesen sollen: Lieber Krüsse, moinmoin, mannili
    Dann hätte ich mir den Hirnkrampf ersparen können....

    Lieber Kut, Manni, oder wie auch immer sich diese Manifestation verbaler Diarrhoe auch gerade nennen mag, laß´ die Finger vom LSD.

    Bernd

    • Antwort von nach 4 Stunden hilfreich
      Thinxs

      for faxing,
      Moin, Mannikurt

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