Kennt ihr solch Texte, in denen sich gut getarnt Tiere versteckt haben? In jedem ComPUTER steckt ein Truthahn und auf jedem KuchENTEller sitzt ein Wasservogel. Vor einiger Zeit hatte ich mir von einer guten Bekannten solch einen Text geliehen. Das war aber nicht eine Kopie, sondern die einzige Kopie, die sie hatte. Und jetzt kommt die Katastrophe: Diese Blatt habe ich verschlampt. Da mir ihre Bekanntschaft aber sehr wertvoll ist, wollte ich - wenn schon nicht den ursprünglichen Text - wenigstens einen gleichwertigen Text neu erstellen. Da ich zu faul bin für eine Arbeit, die auch der Computer (Egal ob mit oder ohne Truthahn) erledigen kann, hab ich die Suchfunktionen bemüht, die ja keine Rücksicht auf Wortgrenzen nehmen. Ich brauchte da nur noch einige große Textdateien, da hier die Wahrscheinlichkeit am größten ist, bei der Tierjagd erfolgreich zu sein. Die Wahl fiel auf meine Projekt-Gutenberg-CD und die größten Dateien
darauf sind die Werke von Marx und Engels. Darin haben sich auch einige Tiere versteckt. Mit den Anregungen daraus hab ich dann einen kleinen Text zusammengezimmert, in dem sich etliche Tiere versteckt halten. Mit der Geschichte wünsch ich euch erstmal viel Spaß beim Tieresuchen. Wer aber selbst etwas in der Art auf Lager hat, egal ob eine ganze Geschichte oder nur einzelne Worte, der/die möge mir das doch bitte mitteilen, damit ich damit die Geschichte aufbessere, die ich meiner Bekannten wieder zurückgeben muss. Mir liegt nämlich viel daran, dass diese Bekanntschaft weiterhin gut bleibt oder sogar besser wird.
Viele Grüße
Stefan
Und hier die Geschichte mit 25 versteckten Tieren (18 verschiedene Tiere, also ich meine unterschiedliche Tiere, keine toten Tiere):
Abenteuerliche Reise
„Der Bus ist da.“ wurde dem Päsidenten des Brokatzentrums gemeldet. Dann konnte der Betriebsausflug ja losgehen. Einige Utensilien, wie die Kiste mit den Kuchentellern, wurden noch auf dem Dachständer festgebunden und dann fuhren die hundert Arbeiter und Angestellten los, selbst dem Studenten, dem sein Ferienjob als Praktikum diente, wurde die Teilnahme nicht verwehrt. Im Bus war es sehr eng. Wenn alle einen Sitzplatz haben wollten, so mussten je zwei Fahrgäste immer noch einen dritten dazwischennehmen, was aber nur die Stimmung und das Betriebsklima hob. Sogar der Präsident lies sich bei seiner Ritterehre zu einigen Komplimenten hinreisen, aber mit dem Kosenamen „Delfinkind“ bewirkte er nur, dass irgedeiner „Seltsamseltsam“ murmelte. Am Ziel angelangt - nach einem Blick in der Rückspiegel - drosselte der Busfahrer die Geschwindigkeit stark. Die Fahrgäste, die gerade noch wie die Fische in einer Büchse standen wurden nun freigelassen. Die Reisebussardinen flohen aus der Enge, ohne sich auch nur einmal umzudrehen. Wegen dieses Umstandes gab es neben vielen lobenden Teilnehmern dann auch den einen oder anderen Tadler, der meinte, seinem Unmut mit einem Fluchspruch Luft machen zu können. Die Sekretärin versuchte dem einen Riegel vorzuschieben, indem sie dazu aufrief, solche Schmutzecken konsequent zu meiden.