Wie aus MÜLLROSE MÜHLROSE werden sollte
Von: , Frage gestellt am Sa, 21. Okt 2006
Es war einmal ein beschulicher kleiner Ort im Lande Brandenburg, der lag ein Stücklein weit weg vom großen Berlin.
Er war zufrieden und bescheiden, bis sich eines Tages der Lehrer Erwin, der Bauer Erich und die Meierei-Besitzerin Emilie wieder einmal beim Punch in der Dorfkneipe trafen.
"Eigentlich", begann Erwin, "bin ich mit dem Namen unseres Ortes nmicht so ganz zufrieden. Müllrose hört sich irgendwie zu sehr nach Müll an, finde ich." -
"Nun ja", entgegnete Erich, "da ist was dran. Aber was soll man machen. Wenn eine Rose hier mal am Müll geblüht hat...." - "Das muss man ja nicht so lassen", meinre Erwin, "wir könnten den einen Buchstaben austauschen und schon hört es sich viel freundlicher an: Mühlrose. Als ob mal eine Rose an einer Mühle geblüht hat und das alles nur verquatscht worden ist im Laufe der Zeit."
"Ach, hört auf, Männer", warf Emilie ein, "das führt doch zu nichts. Das glaubt doch keiner. So eine Beschönigung der Wahrheit führt doch zu nichts." -
"Halt mal", sagte Erich, "der Erwin hat schon recht. Wir würden mit MÜHLROSE auch viel mehr Touristen anziehen als mit MÜLLROSE."
"Wir können zum Rathaus gehen und sagen, der Name sei eigentlich Mühlrose." -
"Aber die Papiere dort sagen, dass es Müllrose heißt."-
"Wir könnten die Beamten mit viel Geld bestechen, dass sie die Papiere so fälschen, dass an denkt, es habe früher schon Mühlrose geheißen und heißt jetzt wieder so. Vielleicht kostet es auch garnicht viel, weil die da selbst merken, dass es dem Ort guttäte." -
"Das ist eigentlich eine sehr konstruktive Idee", meinte Emily, "endlich mal was Vernünftiges, das euch Männern einfällt. Lasst uns morend früh ins Rathaus gehen."
Sind die drei dann inzwischen dahin gegangen ?
Was meint ihr?
fragt
Branden
