Fünde! Keine Angst! Nicht besonders lang!

Ein Mensch findet (geschehen zwischen 1999 und Herbst 2004, irgendwo in dem Dreh herum *g*) eine Sache, die jemand verloren hat.

Worum es sich handelt? Eine Krankenversicherungskarte, und zwar eine noch lange Zeit gültige. Er sucht anhand des Namens die Telefonnummer und Adresse des Inhabers und ruft dort einfach einmal an.

Es verwickelt, rummst und pfloppt und keift eine (Spezial-) Type von Antwort aus dem Telefon, die, soweit das Gehör von „Mensch Findigkeitseigenschaftsinhaber“ noch in Ordnung ist, etwa auf diese Orientierung zusteuert: Die Karte ist die meiner 15-jährigen Tochter. Sie dürfen die Karte hier abgeben:…

Aber jetzt. Dort angekommen hört der Finder noch, daß das Portemonnaie verloren wurde, nicht alleine die Karte. Er wird gefragt, wo jenes abgekommen ist.

Nun ja, das letzte geht noch in Ordnung. Man muß vorsichtig sein.

Aber am Telefon jene Verhaltensweise, die die Verliererin (deren Mutter, genauer geschrieben) an den Tag legt, mit dem „Hinbringen-Dürfen“…

Mit freundlichen Grüßen;
Michael Z

Hallo Michael,

ich glaube, bevor Dein Opus nobelpreisreif ist, musst Du es noch einmal überarbeiten… ;o)

Schnurriger Gruß

=^…^=

Guten Abend, hallo.

Hallo Michael,

ich glaube, bevor Dein Opus nobelpreisreif ist, musst Du es
noch einmal überarbeiten… ;o)

Schnurriger Gruß

Mag ja sein-unberührt hiervon bleibt aber die Tatsache, daß es ein sehr alter, bewährter Brauch ist, daß sich normalerweise der Verlierer eines Gegenstandes beim Finder bedankt und nicht umgekehrt :smile:

Da wäre aber, und ich schreibe das aber nicht etwa deswegen, weil ich meinen Unmut über die Wortwahl der Dame relativieren oder ganz beiseite wischen will, eine ANDERE Erklärungsmöglichkeit. Eine Hypothese eben, nämlich folgende:

Diese Versicherungskärtchen gab es ja nicht immer-davor gab es einen Schein, den man bei der Geschäftsstelle abholte. Jedenfalls wurden die Plastikkarten für die KV irgendwann eingeführt. Vielleicht war das in meiner „Story“ beschriebene Ereignis KURZ nach der Einführung jener Kärtchen. So daß die Frau am Telefon, konfrontiert mit dem Wort „Krankenversicherungskarte“, so perplex gewesen ist, weil sie das WORT gar nicht einordnen konnte, daß ihr die passendenden Worte inklusive dem „DANKE“ nicht eingefallen sind.

Hätte ich doch etwas anderes gefunden…

Schöne Pfingsttage, Michael Z

Hallo Michael,
ehrlich gesagt, habe ich was falsch verstanden oder Du? Ich war bisher immer der Meinung, daß im Brett „Storys“ selbst erfundene Geschichten stehen (die natürlich einen realen Hintergrund haben könnten). Aber wie mir’s scheint, hast Du hier bloß Dampf abgelassen. Oder was willst Du uns mit deiner Story sagen?

Viele Grüße und ebenfalls ein schönes Pfingstfest (für Sonne ist ja gesorgt, wenn Du nicht gerade nach Mallorca fliegst :wink:
Marvin

Guten Abend.

Hallo Michael,
ehrlich gesagt, habe ich was falsch verstanden oder Du? Ich
war bisher immer der Meinung, daß im Brett „Storys“ selbst
erfundene Geschichten stehen (die natürlich einen realen
Hintergrund haben könnten).

Hmm… Ehrlich zugegeben, aus diesem Blickwinkel betrachtet habe ICH so zircka 45% des Sinns des „Storys“-Brettes ein bißchen, sagen wir mal, mißachtet.

Viele Grüße und ebenfalls ein schönes Pfingstfest (für Sonne
ist ja gesorgt (…) :wink:

Das habe ich heute gemerkt. Mich hätt’s fast umgehauen :smile:

Marvin

Grüße und nochmal schöne Pfingsten,
Michael

Gegenbeispiel
Meine mich liebende, voll gestresst, legt den Geldbeutel auf das Autodach, packt die Monster ins Auto und fährt los. Geldbeutel ist natürlich weg. Nach einigen Tagen ruft aus dem Nachbardorf ein Bewohner mit Migrationshintergrund an, er hat den Geldbeutel gefunden, aber leer (Der gute Mann hielt auf einer Hauptverkehrsstrasse an, um das Ding von der Strasse zu klauben!). Wir also hin, haben uns erklären lassen, wo er das Teil gefunden hat. Er ging mit uns mit und hat uns über eine Stunde dabei geholfen, die verlorenen Innereien wiederzufinden. Resultat: Alles da ausser dem Personalausweis. So ein netter Mensch.

Ralph

PS: Ich beantrage, Personalausweise nicht mehr in grün herzustellen, die findet man in der Botanik nie wieder. Ein schreiendes Rot wäre eher angebracht.

Hi!

Vor einigen Jahren geschehen. In ein normaler Zug, 2. Klasse fahren einer Finne und eine Spanierin von München nach Barcelona. Sie wollen sich in Barcelona treffen, allerdings erst ein paar Tage nach dem Ankunft des Zuges. Der Finne läßt der Spanierin ihre Adresse (mangels Papier) im eigenen Reisepaß schreiben(!!!), trotz ihre Bedenken.

Ca. 5 Tage später ruft ein Unbekannter der Spanierin aus einen Dorf ca. 50 Km von Barcelona weg, an. Eindeutig ein Katalaner. Und der teilt der Spanierin mit, er hätte in einer Telefonzelle mitte in Barcelona einen finnischen Pass mit dieser Adresse und dieser Telefonnummer gefunden. Und er läßt fragen was er damit soll. Die Spanierin erklärt sich bereit die 50 Km mit den Öffentlichen zu fahren und dem Pass zu holen. Gesagt getan.

Nun weiß die spanierin nicht was sie mit dem Pass machen soll. Spanien gehört noch nicht der EU und in Barcelona gibt es weder Konsulat noch sonstige finnische Vertretung. Voll in diesen Gedanken versunken, kommt sie an die Endhaltestelle der S-Bahn (Plaça Catalunya) an und überlegt was sie machen soll. Denn der Finne wird kein Geld abheben können (hatte keine Kreditkarte, nur Reisechecks), das Hotel bezahlen bzw. umziehen; zurück nach Finnland fahren; ja, nicht einmal der Familie anrufen!!! Was nun???

In dem moment, hebt sie den Kopf, mitte im Menschenmassen und was sieht sie??? Jaaaaa! Der verzweifelte Finne!!! Und als erstes erzählt er ihr die Geschichte des verlorenen Passes: Als er der Spanierin angerufen hat, war sie leider noch nicht da. Später, als sie irgendwo sich ausweisen mußte, stellte fest, daß er aus Versehen, der Paß in die Telefonzelle vergessen hatte. Also ncihts wie hin, um festzustellen daß der Paß verschwunden ist.

Er hat Hunger und Durst. Also wird er erst von der Spanierin eingeladen. Und als er zurück vom Klo kommt, kommt aus dem Erstaunen nicht heraus als er sein eigenen Paß auf den Tisch liegen sieht!

Sind solche Zufälle nicht schön???

Schöne Grüße,
Helena