Brief, Tagebuch, Testament oder was?

Ich suche für das Kinderbuch, das ich schreibe, einen passenden Einstieg. Der Protagonist kennt allerlei Geheimnisse, die nur er allein kennt. Er weiß, wo ein Schatz versteckt ist, wo in seinem Elternhaus Geheimtüren sind, und wie er ein als normales Auto getarntes Düsenflugzeug in Betrieb nehmen kann, und noch mehr. Nun suche ich nach einer logischen Erklärung, wie er, und nur er, an diese Inforationen kommt. Bei Harry Potter ist es z.B. ein Brief, den er bekommt, wodurch er allein von einem geheimen Ort namens Hogwarts erfährt. In Phantomias (Comic) ist es ein verstecktes Tagebuch, durch das Donald alias Phantomias von all den Geheimräumen und dem Auto mit all den Raffinessen erfährt, die der frühere Phantomias einst besessen hatte. Ich denke mir, es könnte auch ein Testament sein, in dem bestimmt wird, daß nur der Prot. allein einen versiegelten Brief ausgehändigt bekommt, in dem er von den Geheimnissen erfährt, samt Schatzplan, Betriebsanleitung für das Auto usw.

Gibt es vielleicht noch eine bessere Möglichkeit?

Hallo,

das Wissen könnte auch von einer alten Nachbarsdame kommen, die bei den Erwachsenen als Verrückt
gehalten wird, oder er hat einen Traum, oder ein Tier spricht zu ihm (z.b. eine Maus, dessen Familie seit
Generationen in dem Haus lebt)…

Viele Grüße

Hallo Chili!

Hey, das ist gut! Das ist richtig gut!

Danke!

Grüße

Wie wäre es mit den Hausplänen, die er findet, und als er die Pläne aufrollt, fallen diverse Zettel heraus. Oder er findet im alten Weinkeller zwischen den Flaschen einige Papierrollen.

Viel Glück
Dan

Ich denke mir, es könnte auch ein Testament sein, in dem bestimmt wird, daß nur der Prot. allein einen versiegelten Brief ausgehändigt bekommt, in dem er von den Geheimnissen erfährt, samt Schatzplan, Betriebsanleitung für das Auto usw.

Hallo, Andreas,

Testament finde ich in Ordnung. Darin könnte auf einen Geheimtresor hingewiesen werden, der dann die anderen Geheimnisse und Informationen enthält.
Es könnte auch - etwas simpler - ein Schuhkarton mit Aufzeichnunen sein, wie im Steppenwolf von Hesse.
Oder der Prot. stößt beim Entrümpeln der Hinterlassenschaft seines Vorgängers auf eine Akte oder ein Dossier.
Oder eine Fee, ein Kobold, ein Hobbit, Gandalf oder Oberon überbringen die Informationen.
Oder eine Zeitmaschine führt den Prot. mit den Informationen zusammen; vielleicht sogar mit dem Informationsgeber selbst.

Ich denke, es hängt von deiner Geschichte ab, welche Möglichkeit du wählst.
Ist sie mehr Fantasy oder mehr Science Fiction oder eher mehr Märchen oder am Ende sowas wie kafkaesk.

Ich meine, dass ein Testament die unverfänglichtes Lösung darstellt.

Gruß Fritz

Hallo Ruppricht!

Testament finde ich in Ordnung.

Danke für die Bestätigung.

Geheimtresor, der dann die anderen Geheimnisse und Informationen
enthält.

Gute Idee, paßt aber nicht, weil er den Tresor erst zuletzt finden soll.

Es könnte auch - etwas simpler - ein Schuhkarton mit
Aufzeichnunen sein, wie im Steppenwolf von Hesse.

Auch eine gute Idee. Wenn sie von Hesse ist, muß sie ja gut sein.

Ich habe aber noch eins vergessen, zu erwähnen: Der ursprüngliche Eigentümer des Hauses, der übrigens schon 20 Jahre tot ist, wollte um jeden Preis verhindern, daß Diebe hinter sein Geheimnis kommen, insbesondere, wo der Tresor versteckt ist (hinter einer Geheimtür nämlich), und er wollte sogar, daß Diebe gar nicht herausfinden können, daß der Tresor existiert.

Oder der Prot. stößt beim Entrümpeln der Hinterlassenschaft
seines Vorgängers auf eine Akte oder ein Dossier.

Von Obigem abgesehen auch eine gute Idee.

Oder eine Fee, ein Kobold, ein Hobbit, Gandalf oder Oberon
überbringen die Informationen.

Paßt nicht, das Buch soll völlig frei von Fantasy sein.

Oder eine Zeitmaschine führt den Prot. mit den Informationen
zusammen; vielleicht sogar mit dem Informationsgeber selbst.

Da muß ich mal drüber nachdenken.

Ist sie mehr Fantasy

Nein, absolut nicht.

oder mehr Science Fiction

Nicht wirklich. Es kommt ein Fluggerät drin vor, daß durch Kraftfelder getragen in der Luft schwebt, aber das ist auch schon alles.

oder eher mehr Märchen

Ich nenne es mal „Halbrealistisch“. Die Dinge, die passieren, sind zwar anähnernd real möglich, aber so überspitzt und konstruiert, daß es als wahre Geschichte nicht glaubwürdig wäre, außer bei Kindern.

oder am Ende sowas wie kafkaesk.

Nein. Obwohl das mein Lieblingstil ist. Aber ich glaube nicht, daß Kinder so was lesen würden.

Ich meine, dass ein Testament die unverfänglichtes Lösung
darstellt.

Meine ich auch. Und ich freue mich, daß ich nicht der einzige bin.

Grüße

Andreas

Hallo Dan!

Danke für deinen Beitrag, der bestätigt, daß es was schriftliches sein könnte.

Grüße

Andreas

Hallo,

lass es ihn doch träumen.

Oder er könnte irgendwann spät in der Nacht den Fernseher einschalten, als schon das Testbild läuft, und dann könnte statt des Testbilds diese Information gesendet werden.

Nein, das geht ja nicht. Es gibt ja kein Testbild mehr. *schluchz*

Schöne Grüße

Petra

P.S. Jetzt ist mir was besseres eingefallen.

Seine PC zeigt ihm diese Information, während er ihn hochfährt. Anstatt diesem Bild von Windows kommt eben bei ihm diese Information. Wenn ein anderer den PC bootet, ist das aber nicht so - nur wenn er selber davor sitzt. Ist ja auch sein Zauber-PC. :wink:

Hi,

ich hatte schon die ganze Zeit das Gefühl, dass wir mehr oder weniger Dein Buch für Dich schreiben sollen.
Was soll denn das werden? Wenn die ganzen Ideen von verschiedenen PErsonen kommen (ob Du nun die Auswahl triffst oder nciht)?
Aber ein schickes Hobby ist es auf jeden Fall.

Die Franzi

Hi!

ich hatte schon die ganze Zeit das Gefühl, dass wir mehr oder
weniger Dein Buch für Dich schreiben sollen.

Wieso sollen? Ihr HABT doch schon eins geschrieben! Die heißen und recht lange Diskussionen könnte man so wie sie sind drucken lassen, ist definitiv lesenswert!

Was meinen Roman für Kinder betrifft, der ist fertig, über zweihundert Seiten. Wer möchte, kann gerne kostenlos das Manuskript haben.

Ich dachte nur, wenn es hier so brilliante Experten gibt, wie euch, dann läßt sich sicher noch einiges verbessern.

Oder ist das keine gute Idee?

Grüße

Andreas

Hallo Petra!

Wie schon anderswo erwähnt: Dieser Roman enthält nicht die Spur von Zauberei oder Fantasy. Das hat einen logischen Grund: Die Schatzsuche beginnt in einem Haus, in dem es spukt. Und das ist ja das besondere: Nicht Zauber oder Fantasy sind die Ursache des Spuks, sondern es spukt WIRKLICH. Wirklich und ganz real.

Grüße

Andreas

Ich ergänze, zur Erklärung: Der Leser soll am Anfang der Geschichte davon überzeugt werden, daß es ohne Zauber und Fantasy zugeht. Wenn es dann anfängt zu spuken, soll er gemeinsam mit dem Prot. natürliche Lösungen für die Rätsel des Spuks finden. Für jedes Spukphänomen gibt es nämlich eine ganz natürliche Erklärung. Sie hören z.B. eine Uhr ticken, obwohl gar keine Uhr im Haus ist. Die Lösung: Eine tropfende Dusche.

Hallo Andreas,

Was meinen Roman für Kinder betrifft, der ist fertig, über
zweihundert Seiten.

fertig ist ja wohl etwas anderes - zumal Du bis vor ein paar Tagen noch nicht einmal wusstest, ob es sich bei Deinen zukünftigen Lesern um Kinder oder Jugendliche handeln soll.

Wer möchte, kann gerne kostenlos das Manuskript haben.

Du verkennst die Situation: Korrekturlesen ist nicht kostenlos!

Aber wenn Du meinst, dass Dir das die Sache wert ist … dann hast Du ja meine Email-Adresse! ;o)

Beste Grüße

=^…^=
Katze

Kein Problem
Hallo Andreas,

Pulle Nordhäuser Doppelkorn auf ex, Blümeranz, insbadkriech, mit dem Kopf in der Kloschüssel stecken bleiben, Erbrochenes einatmen, zu spät gefunden werden, Sauerstoffmangel, 5 Jahre Koma, wundersames Aufwachen, Erleuchtung.

Das kennen unsere Kiddies, da stehen die total drauf. Das Buch wird der Renner. Garantiert.

Gern geschehen

Awful Annie

Hallo,

ich dachte es handelt sich um ein Kinderbuch - in der Regel haben Kinder mit Testamenten zu tun - weiter unten steht was von Bauplänen des Hauses - das finde ich persönlich auch ein wenig zu weit weg von Kindergedanken, es sei denn der Bauplan ist von einem anderen Kind gezeichnet worden.

Viele Grüße

Hallo KamikazeKatze!

fertig ist ja wohl etwas anderes

Ja, stimmt, da habe ich mich falsch ausgedrückt, ich meinte, die Rohfassung ist fertig eingetippt.

Du verkennst die Situation: Korrekturlesen ist nicht
kostenlos!

Na gut, dann nenne ich es eben Beta-Test.

Aber wenn Du meinst, dass Dir das die Sache wert ist … dann
hast Du ja meine Email-Adresse! ;o)

Gut, dann schicke ich dir mal eine Email.

Grüße

Andreas

Hallo!

Danke für den Tipp, aber das mit dem Kopf in der Kloschüssel, bis er fast erstickt, kommt schon an anderer Stelle in dem Roman vor.

Grüße

Andreas