Macht diese Story mehr Sinn?

Das gleiche Kinderbuch, 120 Seiten weiter.

Lukas flog um das Haus herum. Im Haus war alles dunkel, es schliefen also schon alle. Weil alles dunkel war, fiel es Lukas schwer, zu erkennen, in welchem Zimmer Mia schlief. Aber irgendwann fand er sie und klopfte ganz leise ans Fenster.
Mia wachte auf, kam zum Fenster, öffnete es und sagte ganz erstaunt: „Lukas? Das gibt’s doch nicht! Lukas, was ist los? Wie bist du an mein Fenster gekommen?“
„Geflogen!“, sagte Lukas.
Mia hielt es für einen Scherz und fragte: „Lukas, nun sag schon, warum kletterst du mitten in der Nacht mit der Leiter zu meinem Fenster hoch?“
Lukas sagte: „Ich bin nicht geklettert, ich bin wirklich geflogen!“
Jetzt sah Mia genauer hin und erkannte, dass Lukas auf der Platte saß, die er aus der Waldhütte mitgenommen hatte, und dass diese in der Luft schwebte! Mia war sprachlos!
„Ja, Mia, du siehst ganz richtig, das Ding kann fliegen!“, sagte Lukas, und jetzt zieh dich an und komm, ich brauche dringend deine Hilfe!“
Mia fühlte sich geehrt, als sie hörte, dass sie dringend gebraucht wurde, und begann schnell, sich anzuziehen. Noch während des Anziehens fragte Mia: „Was ist denn eigentlich los?“
„Mein Hund ist weg! Wir müssen ihn wiederholen! Jetzt komm, den Rest erkläre ich dir später“
Mia stieg durchs Fenster auf die fliegende Tischplatte. Niemand bemerkte, dass sie das Haus verließ.
Während der Fahrt mit dem Auto erklärte Lukas ihr alles.
Dass dieser böse Mann Lukas seinen Hund weggenommen und in eine Kiste gesperrt hatte, um das arme Tier qualvoll verdursten zu lassen, das machte auch Mia wütend. Ja, auch sie wollte ihn zurückholen. Und sie war davon überzeugt, dass sie es gemeinsam schaffen würden.
Das machte Lukas Mut.
Er parkte das Auto in der Nähe der Straße, wo der blöde Schnösel wohnte, und flog zusammen mit Mia auf der Flugplatte zu dessen Grundstück.
Lukas war überrascht. Das Grundstück war von ungefähr vier Meter hohen Mauern umgeben. Oben auf der Mauer waren viele Reihen Stacheldraht angebracht.
Lukas lachte leise bei dem Gedanken, dass es natürlich ein leichtes war, diese Mauern und den Stacheldraht zu überwinden, wenn man eine fliegende Platte hatte, und flog über die Mauer.
Aber das Lachen verging ihm, als er sah, was dahinter war!
Das Grundstück war überfüllt von sehr dicht stehenden Bäumen, zwischen denen ein undurchdringbares Gewirr von Stacheldraht hing.
Lukas konnte zwischen den dichten Bäumen nicht hindurch, schon gar nicht wegen des Stacheldrahtes. Er konnte also auf dem Grundstück nicht landen.
„Wir müssen suchen, ob wir irgendwo ein Loch finden, wo wir hindurchfliegen können, um zu landen!“, sagte Lukas.
Mia sagte: „Gut, ich suche mit!“
Lukas flog weiter über den Garten, aber obwohl beide gründlich danach suchten, fanden sie kein Loch. Es waren wirklich überall massenhaft Bäume. Die Zweige waren außerordentlich dicht, und überall war haufenweise Stacheldraht.
Die Flugplatte flog völlig lautlos. Es war wirklich die genialste Erfindung aller Zeiten!
Als sie trotz aller Suche gar keine Möglichkeit fanden, zu landen, sagte Lukas: „Wir lösen das Problem anders!“
„Und wie?“, fragte Mia interessiert.
„Mit einem Laserstrahl!“, sagte Lukas, „Pass mal auf, was jetzt passiert!“
Lukas zog den Laser aus der Tasche und richtete den hellen Strahl auf das Gewirr von Stacheldraht und Zweigen. Der Laser schnitt den Stacheldraht, als ob es gar nichts wäre, und auch die vielen Zweige der Bäume durchtrennte er mit Leichtigkeit.
Aber, womit Lukas überhaupt nicht gerechnet hatte: Die trockenen Zweige fingen durch den heißen Laserstrahl Feuer! Im Nu war ein hell lodernder Waldbrand entfacht!
„Oh nein!“, schrie Lukas, „Das wollte ich nicht! Das wollte ich wirklich nicht! Hoffentlich brennt jetzt nicht der ganze Wald ab!“
Lukas und Mia flogen schnell weg, bevor sie jemand sah. In dem Haus ging überall das Licht an, und schon sehr bald kamen mehrere Leute mit Feuerlöschern heraus und löschten den Brand.
Lukas und Mia beobachteten alles von oben aus sicherer Entfernung, und staunten, wie schnell es ging.
Nachdem sie ungefähr eine halbe Stunde gewartet hatten, und alle Leute wieder weg waren, flog Lukas wieder zum Haus hin und sah vorsichtig in ein Fenster hinein. Im Haus war wieder alles dunkel. Er flog um das Haus herum und sah nach, ob irgendein Fenster offen war, doch alle Fenster waren geschlossen. Und das Glas der Fenster war extrem dickes, unzerbrechliches Panzerglas.
Lukas hatte eine andere Idee. Er flog nach oben, immer höher, bis oben zur höchsten Stelle des Hauses. Dort hielt er an. Die Platte schwebte in der Luft über dem Schornstein.
Lukas sah von oben in den Schornstein hinein und sagte: „Wir könnten durch den Schornstein ins Haus kommen.“
„Meinst du wirklich?“, fragte Mia, „Ich weiß nicht. Der Schornstein ist von ihnen furchtbar schwarz und schmutzig, und wir haben kein Seil, an dem wir uns herunterlassen können. Vielleicht versuchen wir es doch lieber erst durch die Tür.“
Lukas flog zurück. Weil er durch die dichten Bäume nicht hindurch kam und deshalb vor der Haustür nicht landen konnte, flog er zurück bis vor die Mauer.
„Wenn wir nicht durch die Bäume kommen, müssen wir eben anders zur Haustür gelangen. Die Mauer muss ja irgendwo ein Tor haben.“, sagte Lukas, und flog die Mauer entlang um das Grundstück herum, bis er zu einem Eisentor kam, das aus sehr dicken Gitterstäben bestand. Für den Laser kein Problem. Mit einem hell leuchtenden Funkenregen schnitt Lukas mit dem Laserstrahl die Gitterstäbe durch, so wie andere Leute Butter schneiden.
Die beiden schwebten auf der Flugplatte durch das aufgeschnittene Tor hindurch, Richtung Hautür.
Sie kamen zu einem gewaltigen Marmorportal, das aus mehreren dicken Säulen bestand, die auf einer flachen Empore mit drei Stufen standen, und ein Vordach trugen. Die Empore, die Stufen, die Säulen und das Vordach, all das war komplett aus allerfeinstem, massiven, weißem Marmor.
In der Mitte dieses riesigen Marmorportals war die Tür. Es war eine Glastür. Lukas landete mit der Flugplatte auf dem Rasen und schlich sich hinter den Marmorsäulen an die Tür heran und sah vorsichtig nach, ob ihn niemand durch die Tür hindurch sehen konnte. Nein, hinter der Tür war niemand.
Ob man Glas überhaupt mit einem Laserstrahl schneiden konnte?
Lukas versuchte es. Er richtete den Laserstrahl auf die Tür. Nein, es funktionierte nicht, das Laserlicht strahlte einfach durch das Glas hindurch. Die Tür war viel zu durchsichtig!
Scharniere hatte sie auch keine, es war eine Schiebetür. Und Panzerglas, so dick, dass Lukas sie auch mit einem Hammer nicht hätte zerschmettern können.
Er sagte zu Mia: „Lass uns überlegen. Wie kommen wir ins Haus rein? Durch die Tür können wir nicht ins Haus, die kann ich mit dem Laser nicht schneiden. Und die Fenster sind aus dem gleichen superdicken Glas, wie die Tür.“
Mia sagte: „Wozu haben wir das Dynamit? Wir könnten die Tür mit Dynamit sprengen!“
„Das habe ich mir auch schon überlegt, aber dann gibt es durch den Lärm der Sprengung bestimmt so einen Menschenauflauf, dass wir nicht mehr unbemerkt durch die Tür gehen könnten.“
„Dann müssen wir wohl doch durch den Schornstein. Wir könnten ein Seil holen und uns daran herunterlassen.“
„Geht nicht, denn um zum Schornstein zu gelangen, brauchen wir die Flugplatte, und wenn wir beide durch den Schornstein ins Haus klettern, ist niemand da, um die Flugplatte zu steuern, damit sie nicht davon fliegt.“
„Dann lasse ich mich eben an einem Seil durch den Schornstein runter, und du bleibst oben auf der Flugplatte.“
„Ja, aber wie kriegen wir den Hund durch den Schornstein? Das schaffen wir nie!“
Mia lachte laut los und sagte: „Stimmt, das ist unmöglich! Den Hund kriegen wir nicht durch den Schornstein. Und auch nicht durchs Fenster.“
Lukas sagte: „Ich hab’s! Du nimmst den Schornstein, um ins Haus reinzukommen, und die Tür, um wieder rauszukommen. Ich sprenge die Tür mit Dynamit, und genau in dem Moment läufst du mit dem Hund aus der Tür raus!“
„Aber du sagtest doch eben, es gäbe einen Menschenauflauf, weil die Sprengung der Tür so einen Lärm macht.“
„Ja, wenn wir durch die Tür rein und wieder raus gehen würden. Aber nicht, wenn du nur rausläufst. Gleich nachdem ich die Tür gesprengt habe, läufst du mit dem Hund aus dem Haus, dann werden die Leute gar keine Zeit haben, zur Tür zu laufen, und niemand kann dich fangen.“
„Gut, dann machen wir es so!“
Die beiden flogen ein wenig in der Umgebung herum, um ein Seil zu suchen, und fanden in einem Garten eine dicke, kräftige Leine, die zwischen zwei Pfähle gespannt war und wohl zum Wäscheaufhängen diente. Lukas wollte sie erst losknoten, das war aber nicht möglich.
Er gab Mia den Laser und sagte: „Es wird Zeit, dass du lernst, wie man damit umgeht. Schneide damit die Leine ab!“
Mia nahm den Laser, drückte den Knopf, und schon kam der gleißend helle Laserstrahl heraus. Sie schnitt damit die Leine ab und sagte: „Ist doch kinderleicht!“
Lukas nahm die Leine und sagte zu Mia: „Wir dürfen nicht vergessen, den Leuten später die Leine zu bezahlen!“
Sie flogen zurück, und Lukas ließ Mia an der Leine durch den Schornstein hinunter. Er gab ihr den Laser mit, damit sie damit die Kiste aufschneiden konnte.
Dann flog er zum Auto und stapelte nach und nach immer mehr Dynamitstangen auf der Flugplatte auf.
Mia war indessen aus dem Kamin herausgeklettert und schlich nun ganz leise und vorsichtig durch das Haus, um die Kellertreppe zu suchen. Sie hatte im Dunkeln große Angst, dass irgendwo jemand stehen und sie fangen könnte. Ihr Herz klopfte so laut, dass man es hören konnte.
Endlich fand sie die Kellertreppe und schlich hinunter. Hier im Keller war es so dunkel, dass sie die Hand nicht vor Augen sehen konnte, aber es dauerte lange, bis sie sich traute, Licht einzuschalten. Hoffentlich schliefen alle! Hoffentlich sah niemand, dass im Keller Licht brannte!
Dann suchte sie nach dem Hund. Der Keller war sehr groß und dort standen viele Regale, Schränke, Kisten und Kartons, so dass sie große Schwierigkeiten hatte, die Kiste zu finden, wo der Hund drin war. Es half nichts, sie musste ihn rufen. Ganz leise rief sie: „Kim!“
Nichts rührte sich.
Noch mal rief sie ganz leise: „Kim!“
Wieder rührte sich nichts.
Mia machte sich Sorgen, und hoffte sehr, dass das arme Tier nicht schon verdurstet war.
Lukas hatte inzwischen Unmengen Dynamit hergeholt und vor der Tür aufgestapelt, man soll ja nicht am falschen Ende sparen.
Er meinte, dass Mia den Hund längst befreit hätte und sich irgendwo versteckt hielt, wo sie nur noch darauf wartete, dass er die Tür sprengte, damit sie mit Kim aus der Tür herauslaufen konnte.
Also zündete er die Zündschnur an, brachte sich in Sicherheit, ein lauter Donnerschlag, und die Tür war weg.
Und das ganze Marmorportal auch!
Oh Schreck!
Lukas hatte sich gewaltig verschätzt in der Menge des benötigten Dynamits.
„Oh, das wollte ich nicht!“, murmelte er vor sich hin, „Aber den Schaden kann der blöde Schnösel mal schön selber zahlen, hätte den Hund ja nicht zu kaufen brauchen. Wer sich einen Hund kauft, muss auch selber für die Nebenkosten aufkommen, die so ein Tier verursacht.“
Mia ärgerte sich darüber, dass es viel zu lange gedauert hatte, den Hund zu suchen. Sie hatte eigentlich vorgehabt, genau in den Moment, wo Lukas die Tür sprengte, durch die Tür zu laufen und zusammen mit Lukas zu flüchten, aber das ging nicht, sie hatte ja den Hund noch gar nicht gefunden.
Aber jetzt hörte sie ihn wenigstens bellen! Sie hörte genau hin, wo das Bellen herkam, und fand schon bald die Kiste, in der Kim eingesperrt war.
Mia wurde richtig wütend. Wie konnte ein Mensch so gemein sein, dieses arme Tier in einer so engen Kiste einzusperren?
Die Kiste war natürlich abgeschlossen. Mia zerschnitt das Schloss mit einem Laserstrahl. Sie öffnete den Deckel, und der Hund sprang ihr freudig entgegen.
Kim wedelte mit dem Schwanz, als er Mia sah, sprang an ihr hoch, leckte sie ab und war ganz außer sich vor Freude.
In dem Moment hörte Mia mit großem Schrecken das Tatütata der Polizei! Wie konnte die Polizei nur so schnell hier sein?
Lukas flog hinters Haus, als mehrere Polizeiautos auf das Grundstück fuhren.
Ungefähr 30 Polizisten stürmten zur Haustür herein, und Mia hörte, wie jemand rief: „Sofort das ganze Haus durchsuchen!“
Mia hatte riesengroße Angst! Was sollte sie jetzt tun? Wenn das ganze Haus durchsucht würde, würde man würde sie auf jeden Fall finden! Sie ließ Kim laufen, und hoffte, dass er sofort aus der Haustür herauslaufen würde, ohne dass ihn jemand aufhielt.
Kurz darauf hörte sie voller Schreck zwei Schüsse!
Sie schrie voller Angst: „Nein! Nein! Nicht! Das war nicht Kim, auf den sie geschossen haben! Und auch nicht Lukas! Nein! Bitte nicht!“
Da hörte sie, wie ein paar Polizisten die Kellertreppe herunterliefen. Schnell verstecke Mia sich hinter ein paar Kisten.
Als die Polizisten an ihr vorbei liefen, rannte Mia in größter Hast die Kellertreppe rauf.
Lukas hatte die Schüsse auch gehört und machte sich genau so viele Sorgen. Von der Flugplatte aus rief er immer wieder nach Kim, doch vergeblich.
Mia wollte so schnell wie möglich aus dem Haus, da kamen schon zwei Polizisten hinter ihr her und riefen: „Halt, stehen bleiben!“
So schnell sie konnte, rannte Mia zur Haustür, doch dort standen auch zwei Polizisten und versperrten ihr den Weg. Sie war eingekreist! Im letzten Moment sprang sie geistesgegenwärtig in den Kamin und stieg in den Schornstein.
Die Polizisten konnten ihr nicht folgen, denn nur Mia war so dünn, dass sie in den Schornstein passte. Aber jetzt musste sie erst warten, bis Lukas mit der Leine kam und sie herausziehen würde.
Die Polizisten riefen ihr von unten zu: „Komm heraus, Mädchen, das hat doch keinen Sinn!“
Aber Mia kam natürlich nicht.
Die Polizisten versuchten, sie herauszuziehen, kriegten sie aber nicht zu fassen. Nur ein Meter trennte Mia von den Polizisten, aber sie kamen nicht an sie heran. Irgendwann gaben sie auf, und einer sagte: „Früher oder später kommt sie ganz von selber dort heraus, warten wir es einfach ab!“
Mia wartete auf Lukas. Er musste doch jetzt endlich kommen und sie holen! Wo blieb er nur? Sie wartete und wartete. Endlich hörte sie von irgendwo weit entfernt ganz leise seine Stimme!
Lukas flog um das Haus herum und rief immer wieder: „Mia! Mia! Wo bist du?“
Mia rief, so laut sie konnte: „Lukas, ich bin hier! Hier im Schornstein!“
Lukas hörte sie nicht, und rief weiter nach ihr. Er war in allergrößter Sorge um Mia. Überall flog er herum, und endlich kam er auf den Gedanken, laut durch den Schornstein ins Haus hinein zu rufen: „Mia! Hörst du mich? Wo bist du?“
„Natürlich höre ich dich! Ich bin hier im Schornstein! Hol mich endlich raus!“

Oehm… Naja
Hallo Andreas,

das ist dein erstes Kinderbuch, stimmts?

Um mal ganz ehrlich zu sein: Mir gefaellt dein Erzaehlstil ueberhaupt nicht. Ich finde es liest sich alles sehr holperig… Es passiert *das*, weil *das* und *das* und weil *das*… Jedenfalls kommt es mir so vor.
Ich bin zwar kein Kind mehr, aber ich weiss nicht wie lange ein Kind bei so einem Buch bleibt, wenn es sich nciht fluessig lesen laesst. Du hast bei deinem andern Post schon geschrieben, dass es nur in der Passage sei, aber mir scheint so als waere das ganze Buch so geschrieben.

Aber das war jetzt allgemein, du hast nach dem Sinn gefragt:

Also woher hat ein kleiner Junge ein Auto UND eine fliegende Scheibe UND einen Laser UND Dynamit?
Manche Saetze finde ich einfach ueberfluessig. Z.b. wenn Lukas versucht die Leine los zu knoten und dann doch Mia den Laser in die Hand drueckt. Warum drueckt er ihr nicht gleich den Laser in die Hand und sagt „Da, mach mal“ (natuerlich nciht so, aber im Prinzip soll sie es ja da lernen).
Als naechstes finde ich es nciht gut dass die Polizei hier die „boesen Buben“ sind. Kinder sollen doch durch die Literatur etwas erzogen werden. Ich hab als Kind mal ein Buch gelesen wo der Bauer vergessen hat beim Tranktor die Handbremse rein zu tun und der Tranktor auf die Strasse gerollt ist, woraufhin die Polizei kommen musste und den Verkehr regeln musste. Nachdem ich das gelesen habe habe ich jedem Polizisten zugewunken, da er ja dem armen Bauern geholfen hat.
Das naechste ist, wo sind denn die ganzen Hausbewohner? Du sagst dass welche mit Feuerloescher aus dem Haus kommen, wo sind die nachdem es so geschaeppert hat?
Und warum macht sich Lukas einmal Gedanken um die Waescheleine, wenn ihm eine ganze Haeuserfront egal ist?

Naja, aber im grossen und ganzen muss cih sagen, dass ich es nicht besonders toll finde.
Ich wuerde ja sagen, dass du lieber weiter deinen Kindern Witze erzaehlen sollst, aber selbst die finde ich persoenlich nciht witzig.
Evtl is an dir doch ein recht brauchbarer Erfinder verlohren gegangen… Und mit dem Akku an dem du schon seit langem Arbeitest kannste ja auch deine 300 Millionen verdienen.

Gruss,
Stahlkopf

Hallo Stahlkopf!

Danke für deine ausführliche und sehr hilfreiche Kritik!

das ist dein erstes Kinderbuch, stimmts?

Ja.

Um mal ganz ehrlich zu sein: Mir gefaellt dein Erzaehlstil
ueberhaupt nicht. Ich finde es liest sich alles sehr
holperig… Es passiert *das*, weil *das* und *das* und weil
*das*… Jedenfalls kommt es mir so vor.

Okay, dann werde ich da mal dran arbeiten.

Also woher hat ein kleiner Junge ein Auto UND eine fliegende
Scheibe UND einen Laser UND Dynamit?

Ja, das erfordert natürlich eine ganze Menge logische und sinnvolle Erklärungen. Die finden sich weiter vorne im Buch.

Als naechstes finde ich es nciht gut dass die Polizei hier die
„boesen Buben“ sind.

Typisch für viele Bücher. Aber wohl trotzdem falsch, ja, das werde ich ändern.

Das naechste ist, wo sind denn die ganzen Hausbewohner?

Stimmt, die könnte ich gegen die Polizisten austauschen.

Und warum macht sich Lukas einmal Gedanken um die
Waescheleine, wenn ihm eine ganze Haeuserfront egal ist?

Weil die Häuserfront dem überaus reichen Schnösel gehört, der ihm seinen Hund weggenommen hat, um ihn zu Tode zu quälen, deshalb ist Lukas äußerst wütend auf ihn.

Grüße

Andreas

Und noch was
P.S.:

Um mal ganz ehrlich zu sein: Mir gefaellt dein Erzaehlstil
ueberhaupt nicht. Ich finde es liest sich alles sehr
holperig… Es passiert *das*, weil *das* und *das* und weil
*das…

Stimmt! Stimmt absolut!

Aber soll ich dir mal sagen, was komisch ist?

Ausgerechnet ein flüssiger Schreibstil ist meine größte Stärke!

Sorry, sollte kein Angeben sein.

Ich weiß, wie man es richtig macht, und mache es trotzdem falsch. Aber das werde ich jetzt ändern!

Hallo,

ich hab jetzt auch deine beiden „Geschichten“ gelesen – und ohne unhöflich zu wirken: Das ist wirklich kein Stoff, den ein Verleger gerne veröffentlichen würde. Für mich liest sich das Ganze wie ein Schulaufsatz (und zwar nicht von einem 1-er-Schüler!).

Manche Menschen haben ein unglaubliches Talent, sich mit Worten auszudrücken. Allein hier im Forum tummeln sich 1, 2 Menschen, bei denen es richtig Spaß macht, ihre Beiträge zu lesen. Weil sie mit Worten spielen können. Ich empfinde deinen Schreibstil als… langweilig, und selbst für meinen „Geist“ viel zu einfach gestrickt. Es fließt so überhaupt nicht.
Zudem fand ich beim Lesen (gerade in der 1. Geschichte), dass du Lukas viel zu erwachsen agieren bzw. besser gesagt artikulieren lässt – nicht kindgerecht, bzw. zumindest in einer solchen Art und Weise, dass es mich beim Lesen manchmal „gestört“ hat.

Mal gänzlich davon abgesehen, dass Kinderbücher noch viel mehr als Bücher für Erwachsene auch ne bestimmte Aufgabe, wenn du so willst „Mission“ haben…

Wer Kritik hören will… :smile: Ich denke, du kannst damit umgehen.

Gruß
gremlin

Hi!

Ich bin ja nunmehr ein recht neues Mitglied hier. Lese allerdings schon seit einiger Zeit im Allgemeinen mit.

Deswegen meine Frage - im Stile der „Blöd“-Zeitung mit Fragezeichen versehen:

Sind Deine Postings hier und parallel in anderen Brettern ein Versuch zu stümperhafter PR?

Grüße,
Medusa

Hallo Medusa!

Sind Deine Postings hier und parallel in anderen Brettern ein
Versuch zu stümperhafter PR?

Nein!

Sonst noch Fragen?

Grüße

Andreas

Hallo,

Danke für deine aussagekräftige Kritik, die mir wirklich hilft.

ich hab jetzt auch deine beiden „Geschichten“ gelesen – und
ohne unhöflich zu wirken: Das ist wirklich kein Stoff, den ein
Verleger gerne veröffentlichen würde.

Und wie könnte ich das ändern?

Manche Menschen haben ein unglaubliches Talent, sich mit
Worten auszudrücken. Allein hier im Forum tummeln sich 1, 2
Menschen, bei denen es richtig Spaß macht, ihre Beiträge zu
lesen. Weil sie mit Worten spielen können.

Was genau meinst du damit? Und welche Leute sind das?

Ich empfinde deinen
Schreibstil als… langweilig, und selbst für meinen „Geist“
viel zu einfach gestrickt. Es fließt so überhaupt nicht.

Das ist wenigstens eine klare Aussage.

Übrigens kann ich viel flüssiger schreiben, als ich es hier getan habe. Sorry, soll kein Eigenlob sein. Aber weißt du, man sieht oft seine eigenen Fehler erst, wenn man mit der Nase drauf gestoßen wird, und wundert sich dann, daß man weiß, wie es richtig geht, und es trotzdem falsch macht. Passiert mir leider oft.

Zudem fand ich beim Lesen (gerade in der 1. Geschichte), dass
du Lukas viel zu erwachsen agieren bzw. besser gesagt
artikulieren lässt – nicht kindgerecht, bzw. zumindest in
einer solchen Art und Weise, dass es mich beim Lesen manchmal
„gestört“ hat.

Was genau hat dich denn gestört?

Mal gänzlich davon abgesehen, dass Kinderbücher noch viel mehr
als Bücher für Erwachsene auch ne bestimmte Aufgabe, wenn du
so willst „Mission“ haben…

Welche z.B.?

Wer Kritik hören will… :smile: Ich denke, du kannst damit
umgehen.

Ja, das kann ich.

Vielen, vielen Dank!

Liebe Grüße

Andreas

Hi!

Sonst noch Fragen?

Nö - gerade fällt mir nichts ein, daß ich wissen müßte.

Anyway: „Genie und Wahnsinn liegen nah beieinander“ - von daher hoffe ich auf das, was die Zukunft bringt und die Suche nach Ersterem von Erfolg gekrönt sein wird.

Farewell,
Medusa

Hallo Medusa!

Anyway: „Genie und Wahnsinn liegen nah beieinander“ - von
daher hoffe ich auf das, was die Zukunft bringt und die Suche
nach Ersterem von Erfolg gekrönt sein wird.

Danke!

Liebe Grüße

Andreas

Hallo Stahlkopf!

Hallo Andreas,

Und warum macht sich Lukas einmal Gedanken um die
Waescheleine, wenn ihm eine ganze Haeuserfront egal ist?

Weil die Häuserfront dem überaus reichen Schnösel gehört, der
ihm seinen Hund weggenommen hat, um ihn zu Tode zu quälen,
deshalb ist Lukas äußerst wütend auf ihn.

Dann solltest du aber auchnoch irgendwie dazu sagen, dass die Waescheleine NICHT dem Schnoesel gehoert. Du schreibst in deinem Buch nur:
„Die beiden flogen ein wenig in der Umgebung herum, um ein Seil zu suchen, und fanden in einem Garten eine dicke, kräftige Leine, die zwischen zwei Pfähle gespannt war und wohl zum Wäscheaufhängen diente. Lukas wollte sie erst losknoten, das war aber nicht möglich.“

Mit „in einem Garten“ kann ja ein Teil des riesigen Domizils des Schnoesels gemeint sein und nicht ein Nachbarsgarten.

Grüße

Gruss,

Andreas

Stahlkopf

Hallo Stahlkopf!

Dann solltest du aber auchnoch irgendwie dazu sagen, dass die
Waescheleine NICHT dem Schnoesel gehoert.

Mit „in einem Garten“ kann ja ein Teil des riesigen Domizils
des Schnoesels gemeint sein und nicht ein Nachbarsgarten.

Stimmt. Das muß ich ändern. Danke.

Grüße

Andreas

Hallo Andreas,

Und wie könnte ich das ändern?

Mensch… Ich glaube dir ja schon, dass du sehr motiviert bist, ein (für deine Begriffe) gutes Kinderbuch zu schreiben. Nur: Das Problem bei solchen „kreativen“ Aufgaben ist es, dass man einfach nen unerschöpflichen Topf Talent mitbringen muss. Das alleinige Wollen genügt nicht. Und nein, ich bin weder Verleger noch hab ich irgendwas in die Richtung zu tun (das mal als Abmilderung meiner Kritik *g*), aber… ich bin Leser. Und es gibt genug Bücher, wo mir der Sprachstil/Schreibstil des Autoren nicht anspricht – sei´s weil zu blumig, oder was weiß ich. Aber… selbst ich merke, dahinter steht was. Ich sagst mal so: Geschmäcker sind verschieden. Aber Kuhmist wollen die wenigsten essen. *autsch* Das ist jetzt nicht nett ausgedrückt von mir, (bitte auch nicht unbedingt wörtlich nehmen!) aber in die Richtung geht mein Gefühl.

Was genau meinst du damit? Und welche Leute sind das?

Ich weiß nicht, wie ich dir das näher erklären soll. Wenn es so richtig Spaß macht, zu lesen (und damit meine ich nicht, dass ich es witzig/lustig finden muss). Ich mag Wortspielereien… und Schriftsteller KÖNNEN mit Worten spielen. (Auch Autoren, die – gute – Kinderbücher schreiben). Grad bei nem Kinderbuch muss es ne sehr lebendige Sprache sein, und sehr bildhaft.

Was genau hat dich denn gestört?

Darf ich dir das im Laufe des WE nachreichen? (Nur, wenns dir wichtig ist. Ich muss gleich los).

Und was die „Mission“ eines Kinderbuches angeht. Das ist so ähnlich wie bei Märchen – über solche Erzählungen wird so viel vermittelt: Kultur, Tradition… Gerade Kinder „lernen“ sehr viel aus Büchern und Erzählungen. Deshalb muss bzw. sollte man so vorsichtig damit umgehen. Nicht, dass Kinderseelen in unserer heutigen Zeit besonders geschont werden… aber ich denke, man muss es nicht auch noch (selbst) provozieren.
Hinter allem sollte ein tieferer Sinn stehen. Kinder spüren den/nehmen den auf. Vielleicht nicht bewusst, aber tief drinnen dennoch. Die haben ein untrügliches Gespür…

Ich betone nochmals: Ich bin niemand, der sich wirklich auskennt – aber das ist vielleicht gar nicht wichtig (deshalb auch überhaupt ein Kommentar von mir). Denn ich wäre (dein) Leser… und das was ich da lesen könnte, würde mir so nicht gefallen.

Liebe Grüße
gremlin

Hallo

Ich habs mal überflogen…
Die Handlung scheint mir etwas absurd zu sein, aber dass muss nichts heißen. Bei Peter Pan ist das auch nicht anders, trotzdem hat es sich gut verkauft.

Mia fühlte sich geehrt, als sie hörte, dass sie dringend
gebraucht wurde, und begann schnell, sich anzuziehen. Noch
während des Anziehens fragte Mia: „Was ist denn eigentlich
los?“

Ich glaube nicht, dass Mia sich in seiner Gegenwart umziehen würde, es sei denn sie sind Geschwister. Aber dann hätte Lukas sicher gewusst wo Mia schläft.
Oder ist das Absicht und du willst zum freien Umgang miteinander erziehen?

Es waren wirklich
überall massenhaft Bäume. Die Zweige waren außerordentlich
dicht, und überall war haufenweise Stacheldraht.

Die Worte massenhaft und haufenweise passen vom Stil her nicht rein. Ein umgangssprachliches Wort in einer sonst hochsprachlichen Erzählung - einfach furchtbar.

Du solltest darauf achten, die Satzstellung zu variieren, also nicht immer Subjekt, Prädikat, Objekt. Das ist im Vergleich zum letzten Ausschnitt schon besser geworden. Weiterhin solltest du von Verben wie haben, sein, tun, machen weniger Gebrauch machen. Außerdem mehr darauf achten, dass die Sätze untereinander Verbindung haben, sowohl inhaltlich als auch durch entsprechende Konjunktionen und Präpositionen.

Hmm, vielleicht etwas weniger Technik verwenden. Zum einen, weil es in guten alten Zeiten auch ohne ging (eventuell verkläre ich die Vergangenheit?), zum anderen weil man als Autor nicht genug Ahnung davon hat. (Ich muss immer grinsen, wenn in Fernsehfilmen Hacker auftreten. Das erste, was die bei einem Angriff auf einen Computer machen: Eine 3D-Bedienung programmieren. Anschließend reichen einige wenige Tastendrücke und alle herumschwebenden Würfel und Pyramiden färben sich blau und ZACK - System geknackt.)

Dieser Artikel erhebt keinerlei Anspruch, sprachlich seinem Inhalt gerecht zu werden.

Gruß Johannes

Hallo,
ich habe einige der Antworten auf Deinen Artikel gelesen und auch auszugsweise Deine Geschichte.
Mir fällt ein Zitat eines Kinderbuchautors ein,(hab vergessen wers war) der auf die Frage, wie man denn für Kinder schreiben müsste um erfolgreich zu sein antwortete, man müsse für Kinder schreiben wie für Erwachsene, nur besser.

Vielleicht wäre es hinsichtlich Deiner Geschichte besser, Du würdest einmal so etwas wie ein Expose hier veröffentlichen. Dann könnte man schon mal sehen ob der Stoff etwas hergibt. Das ist viel hilfreicher als kapitelweise die Geschichte aus dem Zusammenhang heraus zu veröffentlichen.
Zu den handwerklichen Themenkomplexen ist ja alles schon geschrieben.

Mit freundlichen Grüßen Rumburak

Hallo!

Sorry für die Verspätung, bin erst seit heute wieder zurück.

Vielen Dank für deinen Beitrag, der mir sehr gefallen hat!

Mir fällt ein Zitat eines Kinderbuchautors ein,(hab vergessen
wers war) der auf die Frage, wie man denn für Kinder schreiben
müsste um erfolgreich zu sein antwortete, man müsse für Kinder
schreiben wie für Erwachsene, nur besser.

Das finde ich gut! Ich liebe Herausforderungen. Aber, ehrlich gesagt, so gut es klingt, wirklich glauben kann ich das nicht. Na egal.

Vielleicht wäre es hinsichtlich Deiner Geschichte besser, Du
würdest einmal so etwas wie ein Expose hier veröffentlichen.

Stimmt, werde ich auch, nur ist es bis jetzt noch nicht fertig.

Dann könnte man schon mal sehen ob der Stoff etwas hergibt.

Es ist der Stoff, aus dem viele erfolgreiche Kinderbücher bestehen. Der Schrankfahrstuhl von Donald Duck alias Phantomias, kombiniert mit der Geiselbefreiung aus Pipi Langstrumpf, dazu der fliegende Besen von Harry Potter, und so weiter, alles gut gemixt.

Warte es ab.

Grüße

Andreas

Hallo Gremlin!

Sorry für die Verspätung, bin gerade erst wieder zurück aus dem Ausland. War in Bayern.

Vielen Dank für deine Antwort, über die ich mich besonders gefreut habe, weil sie wirklich hilfreich ist.

Nur: Das Problem bei solchen „kreativen“ Aufgaben ist es, dass
man einfach nen unerschöpflichen Topf Talent mitbringen muss.

Okay, aber über Talent zu diskutieren, sollten wir lassen, denn:

  1. Ich glaube, ich habe Talent.
  2. Talent wird durch Diskutieren weder mehr noch weniger.
  3. Meine anderen Bücher verkaufen sich so gut, daß ich dieses Buch auf jeden Fall schreiben werde, selbst wenn ich kein Talent haben sollte.

Und nein, ich bin weder Verleger noch hab ich irgendwas in die
Richtung zu tun

Hast aber ein Gespür, als ob es so wäre.

Aber Kuhmist
wollen die wenigsten essen. *autsch* Das ist jetzt nicht nett
ausgedrückt von mir

Das macht nichts. Von den Leuten, die sich immer nur „nett“ ausdrücken, kann ich sowieso einige nicht ab.

In die Richtung geht mein Gefühl.
Ich finde es wichtig, ehrlich zu sagen, was man denkt und fühlt.

Was genau meinst du damit? Und welche Leute sind das?

Ich weiß nicht, wie ich dir das näher erklären soll. Wenn es
so richtig Spaß macht, zu lesen (und damit meine ich nicht,
dass ich es witzig/lustig finden muss). Ich mag
Wortspielereien… und Schriftsteller KÖNNEN mit Worten
spielen. (Auch Autoren, die – gute – Kinderbücher schreiben).
Grad bei nem Kinderbuch muss es ne sehr lebendige Sprache
sein, und sehr bildhaft.

Ich kenne Texte, die sehr lebendig und bildhaft sind, z.B., was auf den Rückseiten von Konservendosen steht, aber ich habe immer Zweifel, ob das in Kinderbücher paßt.
Aber, im Ernst, ich werde nochmal drüber nachdenken, lebendiger und bildhafter zu schreiben.

Was genau hat dich denn gestört?

Darf ich dir das im Laufe des WE nachreichen? (Nur, wenns dir
wichtig ist. Ich muss gleich los).

Gerne. Wichtig ist es mir.

Und was die „Mission“ eines Kinderbuches angeht. Das ist so
ähnlich wie bei Märchen – über solche Erzählungen wird so viel
vermittelt: Kultur, Tradition… Gerade Kinder „lernen“ sehr
viel aus Büchern und Erzählungen. Deshalb muss bzw. sollte man
so vorsichtig damit umgehen. Nicht, dass Kinderseelen in
unserer heutigen Zeit besonders geschont werden… aber ich
denke, man muss es nicht auch noch (selbst) provozieren.
Hinter allem sollte ein tieferer Sinn stehen. Kinder spüren
den/nehmen den auf. Vielleicht nicht bewusst, aber tief
drinnen dennoch. Die haben ein untrügliches Gespür…

Klingt logisch, aber wenn ich lese, wie z.B. der gestiefelte Kater oder Dagobert Duck auf Kosten anderer reich werden, dann kann man sicher eine Menge daraus lernen, aber nicht gutes, finde ich. Und Harry Potter ist ja wegen der Zauberei auch unter Kritik, z.B. von christlicher Seite, verkauft sich aber um so besser. Sind Kinderbücher nicht oft auch ein Ventil, wo Kinder all das dürfen, was sie im wahren Leben nicht dürfen?

Ich betone nochmals: Ich bin niemand, der sich wirklich
auskennt

Doch, weil…

Denn ich wäre (dein) Leser…

Und der Leser hat es zu entscheiden, ob er kauft oder nicht. Ist also die wichtigste Person.

und das was ich da lesen könnte, würde mir so nicht
gefallen.

Das geht nicht! Dann muß ich es ändern.

Liebe Grüße

Andreas

Hallo!

Die Handlung scheint mir etwas absurd zu sein.

Was meinst du damit genau?

Ich glaube nicht, dass Mia sich in seiner Gegenwart umziehen
würde.

Stimmt, das muss ich ändern. Danke für den Tipp!

Die Worte massenhaft und haufenweise passen vom Stil her nicht
rein. Ein umgangssprachliches Wort in einer sonst
hochsprachlichen Erzählung - einfach furchtbar.

Stimmt, ebenso.

Du solltest darauf achten, die Satzstellung zu variieren, also
nicht immer Subjekt, Prädikat, Objekt.

Ja, ich denke, das trifft das Problem auf den Punkt. Vielen Dank für den klaren und eindeutigen Hinweiß!

Außerdem mehr darauf achten, dass die Sätze
untereinander Verbindung haben, sowohl inhaltlich als auch
durch entsprechende Konjunktionen und Präpositionen.

Ebenso.

Hmm, vielleicht etwas weniger Technik verwenden.

Sorry, aber da bin ich gegenteiliger Meinung. Ich denke, dass GERADE die Technik und FAST NUR die Technik ein gutes Kinderbuch ausmacht. Warum, dazu schreibe ich vielleicht mal einen Extraartikel. Ich habe das Buch um die Technik herum aufgebaut, habe mir ERST überlegt, dass ich ihm die Flugplatte, den Laser, das Dynamit und das Düsenauto zur Verfügung stelle, DANN überlegt, was er damit spannendes anstellen könnte, und zu dem Zweck den Bösewicht erfunden, der den Hund entführt und in einem einbruchssicheren Haus wohnt.

zum anderen weil man als
Autor nicht genug Ahnung davon hat.

Ich schon, ich bin Erfinder. Und ich kenne sehr viele Bücher und Filme, wo genau diese Technik drin vorkommt. Die Flugplatte z.B. ist nichts anderes, als das fliegende Skateboard aus „Zurück in die Zukunft II“ oder der fliegende Besen aus „Harry Potter I“ oder der fliegende Teppich aus den alten Märchen, und der fiktive Laser in Taschenlampengröße kommt in sehr vielen Filmen vor.

Grüße

Andreas

Hallo!

Vielleicht wäre es hinsichtlich Deiner Geschichte besser, Du
würdest einmal so etwas wie ein Expose hier veröffentlichen.
Dann könnte man schon mal sehen ob der Stoff etwas hergibt.

Habe ich jetzt getan. Bin gespannt auf deine Meinung.

Grüße

Andreas