Schreibwettbewerbstory
Von: , Frage gestellt am Mi, 23. Jul 2008
hey ihr!
also ich habe vor anm einem schreibwettberwerb teil zu nehmen!
ich ahbe schon ein paar siten und jetzt hätte ich gern eine bewertung von euch,da ich es wissen will ob es sich überhaupt noch lohnt weiter zu schreibn oder ob ich ebi dem Thema mit dieser Geschichte keine CHance haben werde!
Das Thema heißt übrigens "aufbrechen"
Hier die Story (anfang): Der Aufbruch ins Dunkel
I
Ich war müde,müde,erschöpft und genervt. Eigentlich will man ja seine Ruhe haben wenn man freitags abends aus dem Volleyballtraining kommt, wenn man schon nicht, wie andere Leute in meinem Alter, in die Disco gehen kann, meine Eltern hatten jedoch wieder mal nichts besseres vor als sich pausenlos zu streiten, und das so laut, dass man es noch bis zum Ende der Straße hören konnte. Es gig mal wieder um das Geld.
Sauer knallte ich die Tür des Badezimmers hinter mir zu und zog mich aus. Um das Geschrei zu übertönen drehte ich das Radio laut auf. Ich stieg in die Dusche und spürte wie das Wasser auf meine verschwitzte Haut brasselte. Das tat gut, Als ich später mein Zimmer betrat sah ich mich um. Ich müsste mal wieder aufräumen, dachte ich. Die Sporttasche hatte ich einfach auf meine Bett geknallt, welches natürlich auch nicht gemacht war. Der Jogurthbecher von letzter Woche stand auch noch auf meinem Nachttisch und vor meinem Schrank wimmelte es nur so von Kleidern. Mein Schreibtisch war übersäät mit Süßigkeiten und meinen Schulheften. Wer hatte schon Lust in so einem Zimmer zu entspannen? Ich jedenfalls nicht. Doch wo sollte ich denn sonst zur Ruhe kommen Mein Blick fiel aus dem Fenster. Es war eine schöne, klare Nacht sollte ich mich auf unseren Balkon legen? Ja, ich schnappte mir eine Wolldecke und ein Kissen. Die Wolldecke breitete ich auf unserem Balkon aus. Es war schön warm. Ich legte mich hin und blickte hinauf. Am Himmel waren viele Sterne, einer glänzender als der andere. Mir ist vorher noch nie aufgefallen, dass man von unsrem Balkon aus überhaupt einen so schönen Blick auf den Himmel hatte. Zuvor verkroch ich mich jede Nacht in meinem Zimmer, wo ich nette Leute in den Chats kennenlernte. „dann hau doch ab“, hörte ich meine Mutter rufen. Abhauen? Ein Wort was man mit viele Dingen in Verbindung bringen kann. Ich abe5 hatte noch nie daran gedacht von zu Hause ab zu hauen, und mein Vater? Würde er uns wirklich verlassen? Würde ich weinen? Ja. Würde ich mit ihm gehen? Mit ihm Aufbrechen? Aufbrechen und ein neues Leben beginnen? Weit weg von meiner Mutter und meinen Verwandten, würde ich alles aufgeben, nur um bei meinem Vater zu sein? Ich hatte vorher nie daran gedacht, auch wenn meine Eltern sich noch so oft stritten. Mein Verhältnis zu meinen Eltern war sehr unterschiedlich. Meinem Vater konnte ich alles erzählen ohne mir irgendwelche Gedanken zu machen, dass diese Sachen in die falschen Hände geraten könnten. ZU meiner Mutter hatte ich dann doch eine eher angespannte Beziehung. Sie hatte nie Kinder haben wollen, was sie mich auch oft genug spüren ließ. Den einzigen Halt hatte ich eigentlich bei meinem Vater, denn Freunde hatte ich nur wenige, eigentlich hatte ich nur einen Freund, dem ich jedoch auch nicht zu 100% vertrauen konnte, Freundinnen hatte ich keine. Würde nun dieser eine Mensch fort gehen, ich hätte niemanden mehr! PLATSCH!!! Von einem Wassertropfen wurden meine Gedanken unterbrochen. Es begann zu regnen und ich ging langsam wieder ins Haus. Der Streit meiner Eltern war beendet, zurück geblieben war ein einziger Trümmerhaufen. Miene Mutter saß weinend im Wohnzimmer und mein Vater war mal wieder rausgestürmt und machte jetzt vermutlich einen kleinen „Verdauungsspaziergang“. Langsam ging ich zu meiner Mutter doch kurz bevor ich bei ihr war sagte sie, sehr gereizt: „Lass mich in Ruhe! Du kannst auch nichts mehr ändern.“ Es war wohl wirklich besser wenn ich sie in Ruhe lassen würde, also ging ich auf mein zimmer und knallte mich auf mein Bett. Kurze zeit später schlief ich ein.
Ich schlug meine Augen auf. Da war doch was! Ich sah gerade noch wie meine Tür zuschlug! Sofort stieg ich aus meinem Bett und öffnete vorsichtig die Zimmertür. Mein Vater! Fertig angezogen und mit zwei Koffern in den Händen stand er da und blickte mich an. „Wo willst du hin?“,fragte ich ihn, während mir schon die Tränen in die Augen schossen. „Fort! Fort von hier! Einfach nur weg!““Warum? Warum willst du mich hier allein zurück lassen?“, meine Stimme klang leise und ich verschluckte manche Buchstaben. Mein Vater stellte die Koffer ab, trat einige Schritte zu mir vor. Seine Hände legte er mir auf die Schultern und dann sah er mir tief in die Augen. Jetzt sagte er nur meinen Namen, dann musste auch er weinen. ER nahm mich in die Arme und umklammerte mich ganz fest. „Lass mich nicht los! Lass mich nicht allein mit dieser Frau! Lass mich mit dir gehen. Egal wohin. Nimm mich mit, Papa! Ich will fort von hier. Ich will bei dir bleiben.“ Die Verzweiflung war nicht zu überhören. Er zögerte einen Moment bevor er dann schließlich ein leises „ja“ aus seinem Mund bekam. Ich gab ihm einen Kuss auf die Wangen. Ich eilte in mein Zimmer, nahm mir irgendeinen Rucksack und packt. Mein Kopf war leer. Was tat ich denn da gerade? Ich war mir dessen nicht genau bewusst! Jedoch packte ich ohne weiteres Zögern meine Tasche, zog mich an und ging mit meinem Vater heraus in die Kälte. ER drehte sich nicht mal um sonder ging geradewegs auf das alte Auto zu. An der Straße blieb ich stehn. Ich sah hoch in den Himmel, dann drehte ich mich um und flüsterte: „Viel Glück Mama! Ich hab dich lieb.“ Wir ließen sie einfach alleine. Ohne eine Botschaft zu hinterlassen. War das denn richtig?
II
Es regnete.
Wir fuhren schon zwei Stunden durch die Gegend, ohne überhaupt ein Ziel vor Augen zu haben.
Es war sechs Uhr in der Früh; es begann hell zu werden.
Mein Kopf klatschte gegen die Fensterscheibe und betrübt blickte ich hinaus. War meine Entscheidung, mit meinem Vater mit zu gehen, denn richtig gewesen? Ich dachte schon die ganze Zeit über nichts anderes mehr nach, doch was ich auch versuchte, ablenken konnte ich mich nicht.
Ich war müde.
Also nahm ich mir ein Kissen vom Rücksitz des Autos und schloss die Augen.
Ich wurde durch das quietschen unsere Bremsen geweckt. Mein Vater hatte an einer Tankstelle halt gemacht. „Na Maus? Wie geht es dir?“, fragte er mich als er sah, dass ich wach war. Ich sah ihn nur an und sagte: „Gut Papi“, ich konnte ihm nicht die Wahrheit sagen, ich wollte nicht, dass er sich Sorgen macht. Außerdem wusste ich nicht wie es mir ging. Ich wusste nichts mehr, war ganz durcheinander. Wenn man mich jetzt fragen würde was das Gegenteil von „klein“ ist, ich könnte keine Antwort geben, weil mein Kopf einfach zu voll war! „Lass uns etwas leckeres frühstücken gehen!“, er zeigte auf das Restaurant das sich neben der Tankstelle befand. Ich nickte. Essen würde mir wohlmöglich helfen Klarheit in meinen Kopf zu bekommen.
Wir betraten das Restaurant.
„Es scheint als wären wir die ersten Gäste“, sagte mein Vater. Wir setzten uns an einen Tisch direkt am Fenster. Das Restaurant war orange und rot gestrichen, sodass es fröhlich, freundlich und hell wirkte, woran auch der Regen, der gegen die Fenster klatschte nichts ändern konnte. Ich las mir die Speisekarte nicht mal bis zur Hälfte durch sondern bestellte schon das dritte Gericht. Pfannkuchen mit warmer Schockosoße. Das würde mich wieder aufbauen. Mein Vater bestellte sich nur einen schwarzen Kaffee. Er hatte wohl keinen Apettiet, was ich auch bestens verstand.
Schweigen, schweigen erfüllte den Saal! Wir waren die einzigsten Gäste und redeten so gut wie überhaupt nicht miteinander! Bilde ich mir das nur ein oder hat sich unser Verhältnis nach diesem Vorfall irgendwie verändert? Ich bin nicht mehr ganz ich selbst, aber das liegt auch nur daran, dass ich momentan nichts bin, weil ich nichts denken kann was einen Sinn macht, geschweige denn verständlich ist! Und Vater, was geht in ihm vor, ist er ncoh er selbst, ist er noch ganz bei sich?
Ich ertrage das einfach nicht mehr!!!
Ich bin nur noch Schwachsinn am denken! Ich zerbreche mir den Kopf über Sachen ,die einen halbwegs normalen Menschen nie beschäftigen obwohl sie eigentlich immer da sind, nur nicht bemerkt werden! Ich will wieder normal sein! Aber wohl möglich das ich mir diese Gedanken um sonst mache. Mama geht es ohne uns wahrscheinlich eh viel besser und wie ich Papa kenne wird er was nettes finden und wieder zu einer besseren Laune gelangen! Er versucht zwar fröhlich herüber zu kommen, aber ich weiß das diese Lächeln nur aufgesetzt ist, dass er tief im inneren große Trauer hat den Menschen den er über alles liebt verloren zu haben, seiner Tochter keine reinen Familie mehr bieten zu können, kein ach so perfektes Leben wie sie es sich wohl immer gewünscht hat!
„Papa!“, unterbreche ich die bereits schon 15 minütige anhaltende Stille!
„Was ist denn mein Schatz?“ „Hör auf! Hör auf damit mir etwas vorzuspielen ,hör auf damit deinen Gefühle zu unterdrücken, hör auf damit nicht mehr du selbst zu sein!“
Mein Vater schaut mich mit großen Augen an, sein trauriger Blick, den er wohl zu verstecken versucht, lässt mir den Anschein das diese Worte ihn wohl schwer getroffen haben!
„Schatz, ich möchte dir so gerne ein Leben geben, wie im Bilderbuch! Aber...“,zögern ,“...ich habe keinen Plan wie ich das anstellen soll! Deine Mutter liegt mir sehr am Herzen und du auch, aber deine Mutter tut Sachen die nicht in Ordnung sind! Über genau diese Dinge rege ich mich sehr auf, aber nur weil du mich so nicht kennst, mich so ncoh nicht gesehen hast, heißt es nicht das ich nicht mehr ich slebst bin! Das ist einfach einen andere Seite von mir ,dei man nicht oft zu Gesicht bekommt! Und wenn ich dir etwas vorspielen sollte, dann nur weil ich dich vor etwas beschützen möchte!“ Nun will ich wissen welche Dinge das sind, die Mama gemacht hat! Mein Vater aber lenkt ab! Ich erkläre ihm dass er nicht ablenken soll er aber meint nur das es jetzt ncht an der Zeit wäre mir Das zu sagen!
Unser Gespräch endet im Auto, und darauf folgt wieder ein elendes Schweigen, was meine Gedanken wieder hervorruft!
