Gespenster, Gold und fliegende Kinder

Hallo!

Dies ist die Zusammenfassung meines ersten Kinderbuches:

Beim Abreißen alter Tapete stehlen Maler einen Schatzplan, der dahinter klebt, und unterhalten sich darüber.

Lukas (11), der vor kurzem in das Haus zog, belauscht sie, und hört von einer Geheimtür und verstecktem Gold. Er sucht und findet die Geheimtür, hinter der eine Leiter zum Dachboden führt und von dort eine Rutsche ins Schlafzimmer seines Pflegevaters, Onkel Otto, der im Bett liegt, so dass er die Suche nach dem Geheimversteck unterbrechen muss.
Lukas fragt die Nachbarin aus, die sagt, früher wohnte hier ein seit 20 Jahren verschollener Professor, der ein Gerät erfand, das mittels Kraftfeld in der Luft schwebte. Wenn der wirklich was versteckt haben sollte, dann in einer geheimen Hütte im tiefsten Wald.

Lukas und sein Bruder Leon (14) versuchen mit der Axt in die Waldhütte einzudringen, die eine Eichenholztür hat und eine Eisentür dahinter, sehr dicke Fenstergitter und eine Eisenpanzerung unter den Dachpfannen, was sie einbruchssicher macht, wie einen Tresor, also muss etwas wertvolles darin liegen.

Wieder daheim leiht Leon sich eine Sauerstofflanze um einzudringen, fährt aber vorher mit seiner Freundin Marie (13) übers Wochenende auf Klassenfahrt und schließt Lukas Freitag Nachmittag im Toilettenraum der menschenleeren Schule ein, damit er nicht ohne ihn in die Waldhütte eindringt.

Lukas dichtet alle Öffnungen des Raumes ab, lässt ihn voll Wasser laufen, um mit dem Druck die Tür zu sprengen, doch unerwartet kommt der Schuldirektor, wird aus der Schule gespült und schickt Onkel Otto einen bösen Brief.

Aus Angst bricht Lukas nachts mit seinem Hund und einem Bollerwagen voll Lebensmitteln und Kleidung zur Waldhütte auf, obwohl er gar keinen Mut hat, einzudringen.

Als er auf einer Brücke Pause macht, hält dort ein Mann, sieht Lukas zwischen den Brückenpfeilern nicht, wirft seine gefesselte Stieftochter ins Wasser, und fährt mit quietschenden Reifen weg.
Lukas springt, schneidet die Fesseln durch, und rettet Mia (10) das Leben. Die beiden werden Freunde, wandern in den Wald, bis es dunkel wird, machen Feuer, backen Stockbrot und Kartoffeln, können aber wegen Schlangen nicht zelten.

Sie sammeln Stöcke, die sie mit einem Seil in einen riesigen Baum ziehen, bauen damit in der Baumkrone eine Plattform und zelten darauf. Das Seil lassen sie mit einigen Knoten zum Klettern hängen. Morgens brennt Lukas mit der Sauerstofflanze das Türschloss der Waldhütte auf, in der sie aber keine Spur von Gold finden und auch nicht die Leiche des Professors, die aber dort sein muss, weil der Schlüssel von innen steckte.

Beim Durchsuchen des Hauses verwandelt sich die Kellertreppe in eine Rutschbahn, eine Falle gegen Einbrecher, aus der sie nur mit Mühe wieder herauskommen.

Die nächste Falle ist verschlossene Tür, die unter Strom steht, und die Aufschrift trägt, Diebe sollen den Schlüssel nicht auf dem Dachboden suchen. Als sie die Klappe zum Dachboden dennoch öffnen, fallen ihnen zigtausend Schlüssel auf den Kopf.
Mit dem einzigen, der passt, betritt Lukas den Raum und wird von einem Fallgitter gefangen.
Er zündet eine als Petroleumlampe getarnte Bombe an, merkt es, und kann sie gerade noch ausblasen.

Sie finden den Plan eines eingemauerten Schatzes, doch als Lukas die Wand aufhackt, explodiert statt dessen ein Sprengsatz. Als sie nach langer Suche eine Geheimtür und dahinter eine geheime Treppe finden, die zu einem Zimmer mit Schatztruhe führt, glauben sie, am Ziel zu sein, doch der Fußboden zerbricht, so dass Lukas mit der Truhe in eine tiefe Fallgrube stürzt, aus der die Truhe nur schwer zu bergen ist.

Noch schlimmer als die vielen Fallen ist, dass es in dem Haus spukt. Ein Spinnennetz, so groß, wie der Garten, taucht auf, angelegt von einer Riesenspinne, die Lukas in den Fuß sticht.
Eine Kerze erlischt ohne Grund und verschwindet spurlos um später am gleichen Ort aus dem Nichts wieder aufzutauchen. Ein vergilbter Brief fällt Lukas aus der Luft vor die Füße, und warnt ihn vor Gefahr. In einer Wand glüht etwas. Man hört laute Klopfgeräusche und nachts klopft es an die Schlafzimmertür, obwohl niemand da ist.
Deutlich hörbare Schritte laufen an Lukas vorbei, ohne dass er jemand sieht. Ein Schatten taucht hinter einem Vorhang auf, eine Uhr tickt, die gar nicht da ist und ein Baby weint, das nicht existiert.
Licht schaltet sich ohne Grund ein und aus, und nachdem Licht brannte, ist die Glühbirne kalt. Ein brennendes und glühendes Kaminfeuer ist Sekunden später nur noch kalte Asche. Eine Blutlache lässt Lukas befürchten, Mia sei ermordet worden, und als Mia die Schatztruhe öffnet, ist darin ein Skelett, das nach ihr greift und sie festhält.

Als sie nachts in absoluter Dunkelheit vor sich in Schulterhöhe zwei schwulstige, grün leuchtende Augen sieht, hält sie es vor Angst nicht mehr aus, und beide flüchten.

Lukas nimmt auf dem Bollerwagen eine schwarze Platte mit, von der glaubt, es sei die Erfindung des Professors, die schweben könne, und kehrt zurück nach Haus.
Onkel Otto ist weg, Leon und Marie locken Mia fort in Maries Wohnung, um sie auszufragen, und Lukas ist allein.

Nach langer Suche merkt er, dass der Schrank im Schlafzimmer ein Fahrstuhl ist, und gelangt in ein unterirdisches Geheimversteck, welches dem Professor als Zuflucht vor Raubüberfällen diente. Dort findet er einen superstarken Laser in Taschenlampengröße, einige Kisten Dynamit und einen Tunnel nach draußen.

In der Garage öffnet sich auf Knopfdruck der Fußboden, und ein verstecktes Rennauto mit Düsentriebwerken kommt hoch.

Leon kommt herein und sagt, er hätte gehört, dass die Waldhütte noch am selben Tag verkauft werden soll, an Herrn Schnösel, den Inhaber der Malerfirma, dessen Leute den Schatzplan stahlen.
Die beiden sagen es ihrer Tante, die kommt ihm zuvor und kauft die Waldhütte, die aber in drei Tagen bezahlt werden muss, sonst verfällt der Vertrag und Herr Schnösel kauft sie.

Leon will so schnell wie möglich das Gold finden, um die Waldhütte zu bezahlen. Damit Lukas ihm nicht wieder zuvorkommt, überredet er Onkel Otto zu einer neuen Erziehungsmethode, er soll statt des Rohrstocks einen Akkuschrauber zur Hand nehmen, was er auch tut.

Er schraubt die Fenster zu und erteilt Lukas Hausarrest, doch Lukas schlägt eine Scheibe ein, weil er unbedingt die Platte aus der Waldhütte zum Schweben bringen will.

Als er wieder rein kommt, hat Onkel Otto vor alle Fenster Eisenstangen geschraubt, die Lukas aber mit dem Laserstrahl durchschneidet.

Als es gelingt, die Platte zum Schweben zu bringen, fliegt Lukas damit durch Felder und Wälder und um das Haus herum, was riesigen Spaß macht, bis er sieht, dass Herr Schnösel vor dem Haus parkt und eine Kiste in sein Auto lädt. Neugierig, was drin ist, geht er ins Haus und fragt Herrn Schnösel.
Weil Lukas ihm die Waldhütte vor der Nase weggekauft hat, hat er Lukas auch etwas vor der Nase weggekauft, das sei in der Kiste.

Er sagt, Lukas kriege es zurück, wenn er den Kaufvertrag rückgängig mache und fährt weg. Onkel Otto hat inzwischen alle Fenster zugemauert. Lukas überlegt, was in der Kiste sein könnte, und merkt, dass sein Hund weg ist.
Er will weder die Waldhütte hergeben, weil darin der Schatz ist, noch seinen Hund in der Kiste verdursten lassen, und beschließt, ihn zu befreien, egal was es kostet.

Wegen der zugemauerten Fenster kann er das Haus nur noch durch den Tunnel verlassen, und muss Onkel Otto aus dem Schlafzimmer weglocken.
Er sagt, es käme etwas interessantes im Fernsehen, sagt, ein Mann säge im Garten den Kirschbaum ab, sagt, er röche Brandgeruch, alles vergeblich. Auch der Trick, mit Hilfe eines elektrischen Kontaktes die Klingel zu betätigen, misslingt.

Erst, als Lukas die Fischkopfsuppe, die auf dem Herd steht, mit einer Dynamitstange in die Luft sprengt, rennt Onkel Otto in die Küche und bleibt dort.

Damit er nicht gesehen wird, klettert Lukas durch die Geheimtür auf den Dachboden, rutscht über die Rutsche ins Schlafzimmer, fährt mit dem Schrankfahrstuhl ins Geheimversteck und verlässt durch den Tunnel das Haus, wobei er den Inhalt einer Kiste Dynamit mitnimmt und den Laser und die Flugplatte.

Inzwischen ist es Nacht.

Vor Wut und Sorge um den Hund fährt er, obwohl er erst 11 ist, mit dem Auto, hält bei Marie, wo Mia schläft, fliegt um das Haus, klopft ans Fenster, nimmt sie auf der Flugplatte mit und parkt in einer Nebenstraße in der Nähe des Hauses von Herrn Schnösel.

Das Grundstück hat hohen Mauern, über welche die beiden mit der Flugplatte einfach drüber fliegen, doch dahinter steht alles so dicht voller Bäume, dass sie nicht landen können. Beim Versuch, die Zweige mit dem Laserstrahl zu durchtrennen, entfacht Lukas einen Waldbrand, der aber gleich gelöscht wird.

Alle Fenster sind geschlossen, aus Panzerglas, und den Hund würden sie sowieso nicht durchs Fenster kriegen, also fliegen sie zum Schornstein, der breit genug ist, um sich abseilen zu können, wollen es aber doch erst durch die Tür versuchen.

Weil sie nicht durch die Bäume kommen, fliegen sie zurück vor die Mauer, schneiden per Laserstrahl ein Loch ins Tor, fliegen hindurch, zur Haustür und versuchen, diese mit dem Laserstrahl aufzuschneiden, doch weil sie aus Glas ist und der Laserstrahl hindurchstrahlt, misslingt es.
Die Tür mit Dynamit zu sprengen, würde so einen Tumult verursachen, dass sie nicht ungestört aus dem Haus kämen, deshalb beschließen sie, dass Mia, die dünn genug ist, sich durch den Schornstein abseilt, während Lukas auf der Flugplatte bleibt.

Weil sie den Hund nicht durch den Schornstein kriegen, vereinbaren sie, dass Lukas, nachdem Mia ihn aus der Kiste befreit hat, die Tür sprengt, damit sie mit dem Hund herauslaufen kann, bevor jemand sie aufhält.

Es kommt anders, als geplant. Lukas verschätzt sich in der Menge des benötigten Dynamits, legt das riesige Marmorportal vor der Tür in Schutt und sprengt außerdem zu früh. Bald wimmelt das Haus von Polizisten, die Mia einkreisen, so dass sie durch den Kamin in den Schornstein flüchten muss, wo man ihr nicht folgen kann.
Lukas zieht sie raus, der Hund läuft durch die Tür, Lukas holt ihn auf die Flugplatte und hängt die Polizei locker lässig ab.

Als sie mit dem Auto flüchten, glauben sie, niemand verfolge sie, doch die Polizei kommt mit Vollgas hinterher. Um sie abzuhängen, schaltet Lukas die Düsentriebwerke ein, die 30 Sekunden anlaufen müssen, kriegt eine Kurve nicht und fährt auf ein Fabrikgelände, wo er in der Falle sitzt, doch weil die Bremse versagt und in dem Moment die Düsentriebwerke zünden und den Wagen mit großer Kraft nach vorne stoßen, rast dieser ungebremst mit über 200 km/h auf eine Mauer zu.

In höchster Not probiert Lukas das scheinbar unmögliche, was er sich nie getraut hat: Er versucht, mit der Flugplatte das Auto anzuheben, und es fliegt um Haaresbreite über die Mauer hinweg. Vor Schreck rast Herr Schnösel gegen die Mauer und sagt der Polizei, der andere Wagen sei weggeflogen, worauf man ihm den Führerschein abnimmt.

Lukas, Mia und der Hund landen, schlafen im Auto, gehen morgens, als Onkel Otto nicht da ist, ins Haus, plündern den Kühlschrank und fahren mit dem Schrankfahrstuhl ins Geheimversteck um zu frühstücken.

Über eine Fernsehkamera beobachten sie, wie Leon und Marie kommen, und voller Sorge nach Mia suchen. Lukas fährt hoch, um sie zu beruhigen und wird von Onkel Otto erwischt. Er sperrt ihn im Schlafzimmerschrank ein, legt eine Kette mit Vorhängeschloss darum und ahnt nicht, dass der Schrank ein Fahrstuhl ist, durch den Lukas ins Geheimversteck fährt, wo er und Mia sich kugeln vor Lachen.

Im Glauben, Lukas könne nicht flüchten, bricht Leon mit Marie zur Waldhütte auf. Vor dem Haus treffen Sie den Schuldirektor, der mit Lukas reden will.
Leon bietet ihm einen Stuhl an und lässt ihn warten. Sollte Lukas es gelingen, das Haus zu verlassen, würde der Schuldirektor ihn zu Onkel Otto zurückbringen.
Doch Lukas beobachtet das über eine Fernsehkamera, lässt Mia bei Onkel Otto anrufen und den Schuldirektor ans Telefon holen, verstellt seine Stimme, gibt sich als Polizist aus und sagt ihm, Lukas sei festgenommen worden, weil er das Haus des Schuldirektors zum Einsturz gebracht und die Siedlung unter Wasser gesetzt hätte, worauf dieser voller Schreck verschwindet, so dass die drei durch den Tunnel entkommen können.

Leon und Marie sind auf dem Weg zur Waldhütte, als drei Verbrecher aus dem Gebüsch springen, beauftragt von Herrn Schnösel, um die Kinder mit allen Mitteln aufzuhalten, ihm den Schatz vor der Nase wegzuschnappen. Leon und Marie rennen um ihr Leben und verstecken sich in einem verlassenen Sägewerk, wo die Verbrecher einen Feuerschutzschrank, den sie für einen Tresor halten, entdecken.

Um ihn zu stehlen, benutzen sie den Sägewerkskran und zertrümmern das halbe Gebäude, bis der Tresor aus 3 m Höhe vom Kranseil reißt, herunterfällt und einen der Verbrecher erschlägt. Einer der anderen wird sauer, weil er meint, es sei Leons Schuld, und will ihn töten, doch Leon lockt ihn in einen Raum, dessen Boden von Holzwürmern zerfressen ist, so dass der Mann hindurchbricht und im Wasser landet.

Den anderen schaltet er auf ähnliche Weise aus, mit einer morschen Treppe, die zusammenbricht. Leon und Marie flüchten aufs Dach, rutschen an einem Baumstamm herunter, und werden gleich wieder verfolgt von dem Mann, der schon wieder aus dem Wasser heraus ist.

Sie entdecken das Seil, welches zum Baumzelt hochführt, das Lukas und Mia zurückließen, klettern hoch, und der Verbrecher hinterher, doch Leon schneidet es durch, so dass er abstürzt. Als er, nachdem er sich erholt hat, auf den Baum klettert, drohen sie, ihm eine Axt auf den Kopf zu schmeißen. Die Drohung wirkt, obwohl sie gar keine Axt haben.

Er lässt seinen Kumpan aus dem Sägewerk eine Säge holen und beginnt, den Baum abzusägen. Leon und Mia sind in höchster Todesangst, weil es keinen Ausweg gibt, dem Mörder zu entkommen, doch kurz bevor der Baum umkippt, kommen Lukas und Mia auf der fliegenden Platte und retten sie.
Der Mann sucht die Kinder unter dem umgefallenen Baum, bis er irgendwann nach oben sieht, die Kinder auf der fliegenden Platte entdeckt, und vor Schreck fast in Ohnmacht fällt.

Die Kinder genießen den Flug, landen vor der Waldhütte und beschließen, alle vier zusammenzuhalten und gemeinsam den Schatz zu suchen. Lukas zündet per Laserstrahl den Herd an, und Leon der „Detektiv“ schlägt bei leckeren Pfannkuchen vor, den Spuk aufzuklären.
Er meint, die unerklärlichen Phänomene hätten natürliche Ursachen und seien durch ein paar Zufälle zu erklären, was Lukas und Mia nicht glauben können, doch Leon behält Recht, und liefert Lösungen für ein Rätsel nach dem anderen.
Er findet auch heraus, warum die Kerze spurlos verschwand und aus dem Nichts wieder auftauchte, und warum eines Nachts das brennende und glühende Kaminfeuer Sekunden später nur noch kalte Asche war. Der Kamin ist drehbar, die Kerze verschwand auf der Rückseite des Kamins und tauchte von dort auch wieder auf, und später drehte sich das brennende und glühende Feuer nach hinten, während von der Rückseite des Kamins die kalte Asche eines Feuers hervorkam, das die beiden am Vortag machten.

Leon meint, der drehbare Kamin sei eine Geheimtür. Dahinter entdecken sie ein Skelett, das die lange gesuchte Leiche des Professors ist, und einen großen abgeschlossenen Tresor, den sie nicht knacken können, wegen der Aufschrift: „Vorsicht Giftgas“.

Während Lukas, Mia und Marie glauben, das ganze Haus nach dem Schlüssel absuchen zu müssen, sagt Leons allein durch pure Logik genau vorher, wo sie den Schlüssel fänden, und da liegt er.
Sie öffnen den Tresor und finden einen schweren, abgeschlossenen Koffer, in dem sie das Gold vermuten.

Alle sind voller Freude, besonders Mia, die nach draußen läuft und singt und tanzt und plötzlich ein Messer an ihrer Kehle spürt. Der Verbrecher, der Leon und Marie töten wollte, nimmt Mia als Geisel, um die Kinder zu erpressen, ihm den Koffer zu geben.
Lukas sagt, ohne den Koffer hätten sie kein Geld, kein Haus, keine fliegende Platte mehr, und keine Zukunft, aber Leon meint, es gäbe keinen anderen Ausweg.

Lukas ist klar, dass Mias Leben mehr wert ist, als Geld, Gold, das Haus, die Flugplatte und eine schöne Zukunft, gibt den Koffer her und hat große Angst um Mia. Der Erpresser rennt mit ihr davon.

Kurz darauf kommt sie zurück und alle umarmen sich. Leon schlägt vor, ihn mit der Flugplatte zu verfolgen, er könne in dem dichten Unterholz nicht weit sein, doch Mia sagt, er sei mit einem Gleitschirm von einer Felswand gesprungen.
Der Gleitschirm liegt am Fuß des Berges auf einem Güterbahnhof, wo der Mann auf einen abfahrenden Güterzug kletterte.

Weil die Flugplatte zu langsam ist, fliegen sie zum Düsenauto, das in der Nähe steht, fliegen dem Gleis nach, bis sie den Zug überholen, landen, schweben mit der Platte über dem Gleis, und schneiden mit dem Laserstrahl die elektrische Oberleitung durch, um den Zug zu stoppen.

Sie suchen den Mann auf dem Zug, unter dem Zug, überall, doch er ist verschwunden und muss unterwegs abgesprungen sein, also fliegen sie das Gleis entlang, doch vergeblich.

Irgendwann sagt Leon, der Verbrecher hätte einen Fehler gemacht, sie bräuchten nicht länger zu suchen, das Gold könne unmöglich im Koffer sein. Er begründet logisch, dass der Koffer ein Trick war, damit Diebe nicht das Gold stehlen.
Lukas meint, wenn der Mann merken würde, dass das Gold nicht im Koffer sei, würde er zurückkehren, aber Leon meint, in dem Koffer sei wahrscheinlich etwas, das es ihm unmöglich machen würde, zurückzukehren.

Sie untersuchen den Tresor noch mal, und finden eine geheime Klappe in der Oberseite des Innenraums. Als sie diese öffnen, kommen ihnen haufenweise Goldmünzen und Geldscheinbündel entgegen. Sie fahren schnell zum Notar, um die Waldhütte zu bezahlen, bevor die Frist abläuft.

Als Herr Schnösel sieht, dass die Kinder im letzten Moment das Geld bezahlen, so dass er die Waldhütte nicht mehr kaufen kann, rastet er dermaßen aus, dass der Notar ihm später eine dicke Schadensersatzrechnung schicken lassen muss.

Morgens steht in der Zeitung, dass ein Mann durch eine Kofferbombe starb.

Die Kinder wollen jetzt immer feste Freunde bleiben, meinen, dass echte Freundschaft mehr wert ist, als Reichtümer, und sind glücklich, besonders Lukas, der sagt, er freue sich am meisten über den großen Schatz, den er gefunden hätte: Seine Mia.

Das wäre die Zusammenfassung. Die Originalfassung ist 12,8 mal so lang, wer möchte, kann sie per Email haben.

Fragen:

  1. Macht diese Story Sinn?
  2. Kann man daraus was machen?
  3. Was gefällt euch?
  4. Was gefällt euch nicht?
  5. Was meint ihr dazu?

Vielen Dank für Eure Hilfe!

Grüße

Andreas

MOD: ich habe mal versucht ein paar Absätze einzufügen

Hallo Andreas,

mach ein paar (viele) Absätze hinein, dann lese ich den Text auch - versprochen!

So, wie er jetzt daherkommt, musste ich bei der Indiana-Jones-Passage aufgeben, weil die Buchstaben anfingen auf meinem Monitor Tango zu tanzen… ;o)

Beste Grüße

=^…^=

Hi

  1. Kann man daraus was machen?

Fürs erste wären Absätze nicht schlecht.

Zur Geschichte kann ich nichts sagen, weil ich gar nicht erst angefangen habe zu lesen. Ein so langer Text ohne einen einzigen Absatz ist einfach zu mühsam zum lesen.

Gruß
Edith

[MOD] Absätze eingefügt, hoffe es hilft o.w.T.
Habe ein paar Absätze eingefügt, hoffe es hilft dem Lesefluß :wink:

Gruß
Daniel

Hallo Daniel!

Vielen Dank!!!

Grüße

Andreas

ganz ganz ernsthaft
Hallo Andreas,

das hatten wir doch schon bis zum Erbrechen und in allen nur denkbaren Brettern.

Deine Fragen:

  1. Macht diese Story Sinn?

Nein.

  1. Kann man daraus was machen?

Nein, das wird nichts.

  1. Was gefällt euch?

Nichts.

  1. Was gefällt euch nicht?

Die gesamte Geschichte ist wirr und strotzt nur so von logischen Fehlern.

  1. Was meint ihr dazu?

Wenn Du es auf Papier hast, falte eine Menge Papierbälle draus und ab in die Tonne damit. Wenn Du es auf einem Rechner hast, bediene Dich der eleganten Papierkorb-Funktion.

Vielen Dank für Eure Hilfe!

Meine Antwort ist zwar tatsächlich als Hilfe gedacht aber ich bezweifele, ob Du diese zu würdigen weisst. Du hast Dich ja bisher auch als beratungsresistent erwiesen.

Dennoch wünsche ich Dir einen schönen Tag

Gruss
Ray

Hallo Ray!

Meine Antwort ist zwar tatsächlich als Hilfe gedacht aber ich
bezweifele, ob Du diese zu würdigen weisst.

So was ist keine Hilfe. Hilfe ist, wenn man einem Autor zeigt, meinetwegen auch mit harter Kritik, was er ändern muß, um sein Buch besser zu verkaufen. Es zu löschen, wie du vorschlägst, wird bei den Verkaufzahlen kaum hilfreich sein.

Und zum „würdigen“ reichts bei deinen Beiträgen leider auch nicht.

Grüße

Andreas

Hi

Dies ist die Zusammenfassung meines ersten Kinderbuches:

Die Sätze sind viel zu lange und verschachtelt. Wenn man am Ende eines Satzes angekommen ist, weiß man schon gar nicht mehr wie er eigentlich begonnen hat.

Gruß
Edith

Nun gut…
Hallo Andreas,

wie versprochen:

Dies ist die Zusammenfassung meines ersten Kinderbuches:

Dies ist mein Kommentar!

Beim Abreißen alter Tapete stehlen Maler einen Schatzplan, der
dahinter klebt, und unterhalten sich darüber.

So weit, so gut.

Lukas (11), der vor kurzem in das Haus zog, belauscht sie, und
hört von einer Geheimtür und verstecktem Gold. Er sucht und
findet die Geheimtür,

Wie? So ganz ohne Schatzplan…

hinter der eine Leiter zum Dachboden
führt und von dort eine Rutsche ins Schlafzimmer seines
Pflegevaters, Onkel Otto, der im Bett liegt, so dass er die
Suche nach dem Geheimversteck unterbrechen muss.

Warum liegt er im Bett? Merkt er es nicht, wenn ihm da ein Kind ins Zimmer rutscht?

Lukas fragt die Nachbarin aus, die sagt, früher wohnte hier
ein seit 20 Jahren verschollener Professor, der ein Gerät
erfand, das mittels Kraftfeld in der Luft schwebte. Wenn der
wirklich was versteckt haben sollte, dann in einer geheimen
Hütte im tiefsten Wald.

So geheim, dass die geschwätzige Nachbarin davon weiß.

Lukas und sein Bruder Leon (14) versuchen mit der Axt in die
Waldhütte einzudringen,

Hä? Wie sind sie jetzt zu der Hütte gekommen? Ach so, die Nachbarin hat sie bestimmt gleich noch in den tiefsten Wald geführt… ;o)

die eine Eichenholztür hat und eine
Eisentür dahinter, sehr dicke Fenstergitter und eine
Eisenpanzerung unter den Dachpfannen, was sie einbruchssicher
macht, wie einen Tresor, also muss etwas wertvolles darin
liegen.

Jau, und das ist noch nie irgendeinem Waldspaziergänger aufgefallen, hier und heute mitten in Deutschland.

Wieder daheim leiht Leon sich eine Sauerstofflanze um
einzudringen,

Wo, bitteschön, kann sich ein 11jähriger Junge denn so etwas ausleihen?!? Nur, damit ich gewarnt bin, falls meine 13jährige Tochter plant, sich irgendwo einen Flammenwerfer auszuleihen…

ährt aber vorher mit seiner Freundin Marie (13)
übers Wochenende auf Klassenfahrt und schließt Lukas Freitag
Nachmittag im Toilettenraum der menschenleeren Schule ein,

Und Onkel Otto bemerkt Lukas’ Abwesenheit nicht?

damit er nicht ohne ihn in die Waldhütte eindringt.

Lukas dichtet alle Öffnungen des Raumes ab,

Was für ein wasserdichtes und doch flexibles Material findet sich wohl in größeren Mengen in einer Schultoilette?

lässt ihn voll
Wasser laufen, um mit dem Druck die Tür zu sprengen,

Ich bin keine Naturwissenschaftlerin, aber irgendwie beschleichen mich Zweifel, dass der Druck dafür ausreicht - zumindest bevor der Raum ganz voll und der Junge ertrunken ist.

doch
unerwartet kommt der Schuldirektor, wird aus der Schule
gespült

Ach, so viel Wasser war es dann doch?

und schickt Onkel Otto einen bösen Brief.

Und so eine milde Reaktion?

Im wirklichen Leben wäre das zumindest einen Auflauf von Feuerwehr, Polizei und Nachbarschaft sowie einen Artikel in der Lokalzeitung wert.

Aus Angst bricht Lukas nachts mit seinem Hund und einem
Bollerwagen voll Lebensmitteln und Kleidung zur Waldhütte auf,
obwohl er gar keinen Mut hat, einzudringen.

Hä?

Als er auf einer Brücke Pause macht, hält dort ein Mann, sieht
Lukas zwischen den Brückenpfeilern nicht, wirft seine
gefesselte Stieftochter ins Wasser, und fährt mit
quietschenden Reifen weg.
Lukas springt, schneidet die Fesseln durch, und rettet Mia
(10) das Leben.

Das wurde ja schon ausführlich durchdiskutiert; sehr viel logischer ist es immer noch nicht.

Die beiden werden Freunde,

Das ist mit Abstand der blödeste Satz, den man in Kinderbüchern lesen kann. ‚Freunde‘ wird man durch gemeinsame Erlebnisse in einem gewissen Zeitraum - nicht dadurch, dass man beschließt, es jetzt zu sein. Auch Kinder nicht.

wandern in den
Wald, bis es dunkel wird,

Ich dachte, es ist schon Nacht.

machen Feuer, backen Stockbrot

Der gute Junge hat vorausschauenderweise in seiner Panik noch Teig gemacht?

und Kartoffeln, können aber wegen Schlangen nicht zelten.

Was für Schlangen? In Deutschland, in größeren Mengen, und das des Nachts?

Sie sammeln Stöcke, die sie mit einem Seil in einen riesigen
Baum ziehen, bauen damit in der Baumkrone eine Plattform und
zelten darauf.

Und das alles im Dunkeln.

Das Seil lassen sie mit einigen Knoten zum
Klettern hängen. Morgens brennt Lukas mit der Sauerstofflanze
das Türschloss der Waldhütte auf,

Na, wie gut, dass er weiß, wie so ein Gerät funktioniert.

in der sie aber keine Spur
von Gold finden und auch nicht die Leiche des Professors, die
aber dort sein muss, weil der Schlüssel von innen steckte.

Beim Durchsuchen des Hauses verwandelt sich die Kellertreppe
in eine Rutschbahn,

Schon wieder eine Rutsche? Das hatten wir doch gerade erst…

eine Falle gegen Einbrecher, aus der sie
nur mit Mühe wieder herauskommen.

Die nächste Falle ist verschlossene Tür, die unter Strom
steht, und die Aufschrift trägt, Diebe sollen den Schlüssel
nicht auf dem Dachboden suchen. Als sie die Klappe zum
Dachboden dennoch öffnen, fallen ihnen zigtausend Schlüssel
auf den Kopf.

Und die probieren sie dann alle durch? Dann hoffe ich, dass die Teile wenigstens nicht aus Metall sind… ;o)

Mit dem einzigen, der passt, betritt Lukas den Raum und wird
von einem Fallgitter gefangen.

Ah ja.

Er zündet eine als Petroleumlampe getarnte Bombe an, merkt es,
und kann sie gerade noch ausblasen.

Wie in der Hölle merkt er das? Oder steht da ‚Bombe‘ drauf?

Sie finden den Plan eines eingemauerten Schatzes,

Schon wieder ein Schatzplan. Du wiederholst Dich.

doch als
Lukas die Wand aufhackt, explodiert statt dessen ein
Sprengsatz.

Du hast zu viele Indiana-Jones-Filme gesehen.

Als sie nach langer Suche eine Geheimtür und
dahinter eine geheime Treppe finden,

Du erinnerst Dich, dass das alles in eine kleine Waldhütte passen soll?

die zu einem Zimmer mit
Schatztruhe führt, glauben sie, am Ziel zu sein, doch der
Fußboden zerbricht, so dass Lukas mit der Truhe in eine tiefe
Fallgrube stürzt, aus der die Truhe nur schwer zu bergen ist.

Öde. Indiana Jones Junior.

Noch schlimmer als die vielen Fallen ist, dass es in dem Haus
spukt.

Das auch noch.

Ein Spinnennetz, so groß, wie der Garten, taucht auf,
angelegt von einer Riesenspinne, die Lukas in den Fuß sticht.

Und monströse Wesen treiben sich auch noch herum.

Eine Kerze erlischt ohne Grund und verschwindet spurlos um
später am gleichen Ort aus dem Nichts wieder aufzutauchen. Ein
vergilbter Brief fällt Lukas aus der Luft vor die Füße, und
warnt ihn vor Gefahr. In einer Wand glüht etwas. Man hört
laute Klopfgeräusche und nachts

Nachts - warum nachts? Wie lange dümpeln die beiden denn schon in dieser ominösen Hütte herum? Müsste nicht auch Leon so langsam wieder auftauchen?

klopft es an die
Schlafzimmertür, obwohl niemand da ist.
Deutlich hörbare Schritte laufen an Lukas vorbei, ohne dass er
jemand sieht. Ein Schatten taucht hinter einem Vorhang auf,
eine Uhr tickt, die gar nicht da ist und ein Baby weint, das
nicht existiert.
Licht schaltet sich ohne Grund ein und aus, und nachdem Licht
brannte, ist die Glühbirne kalt. Ein brennendes und glühendes
Kaminfeuer ist Sekunden später nur noch kalte Asche. Eine
Blutlache lässt Lukas befürchten, Mia sei ermordet worden, und
als Mia die Schatztruhe öffnet, ist darin ein Skelett, das
nach ihr greift und sie festhält.

Nicht kleckern, sondern klotzen - das ist die Devise! Ein oder zwei Vampire fehlen da noch… ;o)

Als sie nachts in absoluter Dunkelheit vor sich in
Schulterhöhe zwei schwulstige, grün leuchtende Augen sieht,
hält sie es vor Angst nicht mehr aus, und beide flüchten.

Lukas nimmt auf dem Bollerwagen eine schwarze Platte mit, von
der glaubt, es sei die Erfindung des Professors, die schweben
könne, und kehrt zurück nach Haus.
Onkel Otto ist weg,

Da überschwemmt Lukas erst die Schule und verschwindet dann für ein paar Tage und Onkel Otto ist - weg. Klar.

Leon und Marie locken Mia fort in Maries
Wohnung, um sie auszufragen, und Lukas ist allein.

Lukas lässt sie einfach so ziehen und macht sich dann aus unerfindlichen Gründen auf die Suche nach Wasauchimmer.

Nach langer Suche merkt er, dass der Schrank im Schlafzimmer
ein Fahrstuhl ist, und gelangt in ein unterirdisches
Geheimversteck,

Schon wieder. *gähn*

welches dem Professor als Zuflucht vor
Raubüberfällen diente.

Was für Raubüberfälle? Ist die Geschichte nicht im Hier und Heute angesiedelt?

Dort findet er einen superstarken Laser
in Taschenlampengröße, einige Kisten Dynamit und einen Tunnel
nach draußen.

In der Garage öffnet sich auf Knopfdruck der Fußboden, und ein
verstecktes Rennauto mit Düsentriebwerken kommt hoch.

Oh nein, jetzt kommt auch noch K.I.T.T. ins Spiel!

Leon kommt herein

War der nciht gerade noch mit Mia zugange? Was macht der jetzt in der Garage?

und sagt, er hätte gehört, dass die
Waldhütte noch am selben Tag verkauft werden soll, an Herrn
Schnösel, den Inhaber der Malerfirma, dessen Leute den
Schatzplan stahlen.
Die beiden sagen es ihrer Tante,

Was für eine Tante? Wo steckt Mia?

die kommt ihm zuvor und kauft
die Waldhütte,

Einfach so, ohne Erklärung, nur weil die Jungs so lieb lächeln.

die aber in drei Tagen bezahlt werden muss,
sonst verfällt der Vertrag und Herr Schnösel kauft sie.

Mmh. Ins Rechtsbrett würde ich damit nicht gehen.

Leon will so schnell wie möglich das Gold finden, um die
Waldhütte zu bezahlen.

Ich dachte, die Tante kauft sie.

Damit Lukas ihm nicht wieder
zuvorkommt,

Gerade eben waren die beiden noch gemeinsam bei der Tante - jetzt arbeiten sie wieder gegeneinander? Und warum eigentlich?

überredet er Onkel Otto zu einer neuen
Erziehungsmethode, er soll statt des Rohrstocks einen
Akkuschrauber zur Hand nehmen, was er auch tut.

Er schraubt die Fenster zu und erteilt Lukas Hausarrest, doch
Lukas schlägt eine Scheibe ein, weil er unbedingt die Platte
aus der Waldhütte zum Schweben bringen will.

Als er wieder rein kommt, hat Onkel Otto vor alle Fenster
Eisenstangen geschraubt, die Lukas aber mit dem Laserstrahl
durchschneidet.

Welch Wunderwerk der Logik! Eisenstangen werden in kürzester Zeit angebracht, ohne Grund bricht der Junge wieder mit einem flux beherrschten Wahnsinnsgerät ein, und der Onkel merkt nix. Auch nicht die fehlenden Gitterstäbe.

Als es gelingt, die Platte zum Schweben zu bringen,

Er ist also wieder durch die Fenster entschwunden…

fliegt
Lukas damit durch Felder und Wälder und um das Haus herum, was
riesigen Spaß macht, bis er sieht, dass Herr Schnösel vor dem
Haus parkt und eine Kiste in sein Auto lädt. Neugierig, was
drin ist, geht er ins Haus und fragt Herrn Schnösel.
Weil Lukas ihm die Waldhütte vor der Nase weggekauft hat, hat
er Lukas auch etwas vor der Nase weggekauft, das sei in der
Kiste.

Er sagt, Lukas kriege es zurück, wenn er den Kaufvertrag
rückgängig mache und fährt weg. Onkel Otto hat inzwischen alle
Fenster zugemauert.

Oh Mann - das tut ja schon weh! So schnell mauert doch kein Mensch, dass er das während des kurzen Gesprächs von Lukas mit dem Schnösel tun kann. Und wenn er schon vorher damit angefangen hat - warum sieht das der Junge nicht, wenn er doch schon ums Haus herumschwebt? Abgesehen davon: Warum fesselt der Onkel den Jungen nicht einfach oder sperrt ihn in ein Zimmer, wenn er ihn schon aus unerfindlichen Gründen gefangen halten möchte?

Lukas überlegt, was in der Kiste sein
könnte, und merkt, dass sein Hund weg ist.
Er will weder die Waldhütte hergeben, weil darin der Schatz
ist, noch seinen Hund in der Kiste verdursten lassen, und
beschließt, ihn zu befreien, egal was es kostet.

Wegen der zugemauerten Fenster kann er das Haus nur noch durch
den Tunnel verlassen,
und muss Onkel Otto aus dem Schlafzimmer
weglocken.
Er sagt, es käme etwas interessantes im Fernsehen, sagt, ein
Mann säge im Garten den Kirschbaum ab, sagt, er röche
Brandgeruch, alles vergeblich. Auch der Trick, mit Hilfe eines
elektrischen Kontaktes die Klingel zu betätigen, misslingt.

Erst, als Lukas die Fischkopfsuppe, die auf dem Herd steht,
mit einer Dynamitstange in die Luft sprengt, rennt Onkel Otto
in die Küche und bleibt dort.

Und die Dynamitstange hatte er rein zufällig, unbemerkt von irgendjemandem, noch in der Hosentasche, nicht wahr?

Damit er nicht gesehen wird,

Ist sonst noch jemand im Haus außer Onkel Otto? Denn der ist ja in der explodierten Küche… Und wo stecken eigentlich Leon, Marie und Mia?

klettert Lukas durch die
Geheimtür auf den Dachboden, rutscht über die Rutsche ins
Schlafzimmer, fährt mit dem Schrankfahrstuhl ins
Geheimversteck und verlässt durch den Tunnel das Haus, wobei
er den Inhalt einer Kiste Dynamit mitnimmt und den Laser und
die Flugplatte.

Inzwischen ist es Nacht.

Wieder einmal.

Vor Wut und Sorge um den Hund fährt er, obwohl er erst 11 ist,
mit dem Auto,

Aber das ist ja auch ein Superdüsenauto und fährt bestimmt von ganz alleine.

hält bei Marie, wo Mia schläft,

Jau. Und keine Eltern stellen irgendwelche Fragen.

fliegt um das
Haus, klopft ans Fenster, nimmt sie auf der Flugplatte mit

Die Flugplatte passt ins Auto? Und das Auto auf die Flugplatte? Oder wie?

und parkt in einer Nebenstraße in der Nähe des Hauses von Herrn
Schnösel.

Das Grundstück hat hohen Mauern, über welche die beiden mit
der Flugplatte einfach drüber fliegen, doch dahinter steht
alles so dicht voller Bäume, dass sie nicht landen können.
Beim Versuch, die Zweige mit dem Laserstrahl zu durchtrennen,
entfacht Lukas einen Waldbrand,

Im Garten?

der aber gleich gelöscht wird.

Von wem?

Alle Fenster sind geschlossen, aus Panzerglas,

Woran merken sie das? Und warum sollte ein gewöhnlicher Malermeister derlei überhaupt haben?

und den Hund
würden sie sowieso nicht durchs Fenster kriegen,

Wie groß ist der denn? Ein Bernhardiner?

also fliegen
sie zum Schornstein, der breit genug ist, um sich abseilen zu
können, wollen es aber doch erst durch die Tür versuchen.

Hä? Kannitverstan.

Weil sie nicht durch die Bäume kommen, fliegen sie zurück vor
die Mauer, schneiden per Laserstrahl ein Loch ins Tor, fliegen
hindurch, zur Haustür und versuchen, diese mit dem Laserstrahl
aufzuschneiden,

Und diese Aktivitäten fallem natürlich niemandem auf.

doch weil sie aus Glas ist und der Laserstrahl
hindurchstrahlt, misslingt es.

Also, das wiederum würde ich nicht im Naturwissenschaften-Brett posten.

Die Tür mit Dynamit zu sprengen, würde so einen Tumult
verursachen, dass sie nicht ungestört aus dem Haus kämen,
deshalb beschließen sie, dass Mia, die dünn genug ist, sich
durch den Schornstein abseilt, während Lukas auf der
Flugplatte bleibt.

Weil sie den Hund nicht durch den Schornstein kriegen,
vereinbaren sie, dass Lukas, nachdem Mia ihn aus der Kiste
befreit hat, die Tür sprengt, damit sie mit dem Hund
herauslaufen kann, bevor jemand sie aufhält.

Wie soll er denn erfahren, wann der Hund frei ist? Telepathie?

Es kommt anders, als geplant. Lukas verschätzt sich in der
Menge des benötigten Dynamits, legt das riesige Marmorportal

Hä?!? Was war der gute Mann nochmal von Beruf?

vor der Tür in Schutt und sprengt außerdem zu früh. Bald
wimmelt das Haus von Polizisten,

Und die rücken so schnell an, dass die beiden nicht entschweben können?

die Mia einkreisen, so dass
sie durch den Kamin in den Schornstein flüchten muss,

Den Schornstein hatten sie wohl miteingekreist… ;o)

wo man
ihr nicht folgen kann.
Lukas zieht sie raus, der Hund läuft durch die Tür, Lukas holt
ihn auf die Flugplatte und hängt die Polizei locker lässig ab.

Kleine Frage an Rande: Wie kommt es, dass nichts und niemand von der Platte abrutscht? Gibt es Haltegriffe und Hundefestzurrgeräte?

Als sie mit dem Auto flüchten, glauben sie, niemand verfolge
sie, doch die Polizei kommt mit Vollgas hinterher.

Ich dachte, sie haben die Polizei fliegenderweise locker-flockig abgehängt. Warum steigen sie überhaupt auf das Auto um?

Um sie
abzuhängen, schaltet Lukas die Düsentriebwerke ein, die 30
Sekunden anlaufen müssen, kriegt eine Kurve nicht und fährt
auf ein Fabrikgelände, wo er in der Falle sitzt, doch weil die
Bremse versagt und in dem Moment die Düsentriebwerke zünden
und den Wagen mit großer Kraft nach vorne stoßen, rast dieser
ungebremst mit über 200 km/h auf eine Mauer zu.

Ach, so etwas schreckt K.I.T.T. doch nicht! ;o)

In höchster Not probiert Lukas das scheinbar unmögliche, was
er sich nie getraut hat: Er versucht, mit der Flugplatte das
Auto anzuheben,

Ganz genau wie hat er Flugplatte und Auto aneinander befestigt?

und es fliegt um Haaresbreite über die Mauer
hinweg. Vor Schreck rast Herr Schnösel gegen die Mauer und
sagt der Polizei, der andere Wagen sei weggeflogen, worauf man
ihm den Führerschein abnimmt.

Ja, so schnell geht das - besonders da die Polizisten alle die Augen fest zugekniffen haben, als das Auto abhebt.

Lukas, Mia und der Hund landen, schlafen im Auto, gehen
morgens, als Onkel Otto nicht da ist, ins Haus, plündern den
Kühlschrank und fahren mit dem Schrankfahrstuhl ins
Geheimversteck um zu frühstücken.

Über eine Fernsehkamera beobachten sie,

Und wo kommt die plötzlich her?

wie Leon und Marie kommen,

Wie kommen die in das zugemauerte Haus? Und wundern sie sich nicht ein bisschen darüber?

und voller Sorge nach Mia suchen. Lukas fährt hoch, um
sie zu beruhigen und wird von Onkel Otto erwischt.

Ah ja. War der nicht weg?

Er sperrt
ihn im Schlafzimmerschrank ein, legt eine Kette mit
Vorhängeschloss darum und ahnt nicht, dass der Schrank ein
Fahrstuhl ist,

Na, dann ist ja gut.

durch den Lukas ins Geheimversteck fährt, wo er
und Mia sich kugeln vor Lachen.

Den Leser wiederum beschleichen so langsam Magenschmerzen.

Im Glauben, Lukas könne nicht flüchten, bricht Leon mit Marie
zur Waldhütte auf. Vor dem Haus treffen Sie den Schuldirektor,
der mit Lukas reden will.

Och, aber der hat doch schon einen so bösen Brief geschrieben… ;o)

Leon bietet ihm einen Stuhl an und lässt ihn warten. Sollte
Lukas es gelingen, das Haus zu verlassen, würde der
Schuldirektor ihn zu Onkel Otto zurückbringen.

Woher weiß der Direktor, wo Onkel Otto ist - und warum wartet er trotzdem ganz friedlich auf einem Stuhl?

Doch Lukas beobachtet das über eine Fernsehkamera,

Noch eine.

lässt Mia bei Onkel Otto anrufen

Telephon gibt es in dem Versteck auch noch.

und den Schuldirektor ans Telefon
holen, verstellt seine Stimme, gibt sich als Polizist aus und
sagt ihm, Lukas sei festgenommen worden, weil er das Haus des
Schuldirektors zum Einsturz gebracht und die Siedlung unter
Wasser gesetzt hätte, worauf dieser voller Schreck
verschwindet, so dass die drei durch den Tunnel entkommen
können.

Lukas, Mia und wer noch?

Und warum lassen sie den Direktor nicht einfach auf seinem Stuhl sitzen und verschwinden auf den verschiedenen geheimen Wegen?

Leon und Marie sind auf dem Weg zur Waldhütte, als drei
Verbrecher aus dem Gebüsch springen, beauftragt von Herrn
Schnösel, um die Kinder mit allen Mitteln aufzuhalten, ihm den
Schatz vor der Nase wegzuschnappen. Leon und Marie rennen um
ihr Leben und verstecken sich in einem verlassenen Sägewerk,
wo die Verbrecher einen Feuerschutzschrank, den sie für einen
Tresor halten, entdecken.

*gähn* Selbst die Wiederholungen wiederholen sich schon.

Um ihn zu stehlen, benutzen sie den Sägewerkskran und
zertrümmern das halbe Gebäude, bis der Tresor aus 3 m Höhe vom
Kranseil reißt, herunterfällt und einen der Verbrecher
erschlägt.

Größer, lauter, besser…

Einer der anderen wird sauer,

Jau, ich wäre auch ein bisschen sauer, wenn mein Kumpel zu Matsche zerquetscht würde.

weil er meint, es sei Leons Schuld, und will ihn töten, doch Leon lockt ihn in einen
Raum, dessen Boden von Holzwürmern zerfressen ist,

*hysterischkicher* Das waren bestimmt Würmer im Dune-Format… ;o)))

so dass der
Mann hindurchbricht und im Wasser landet.

Den anderen schaltet er auf ähnliche Weise aus, mit einer
morschen Treppe, die zusammenbricht.

Sag ich doch: dasselbe in Grün … und in Rot … und in Blau…

Leon und Marie flüchten
aufs Dach, rutschen an einem Baumstamm herunter,

Baumstamm am Dach?

und werden
gleich wieder verfolgt von dem Mann, der schon wieder aus dem
Wasser heraus ist.

Ich glaube, gleich mag ich nicht mehr.

Sie entdecken das Seil, welches zum Baumzelt hochführt, das
Lukas und Mia zurückließen,

Oh, wie praktisch, dass alles so nahe beieinander ist.

klettern hoch, und der Verbrecher
hinterher, doch Leon schneidet es durch, so dass er abstürzt.
Als er, nachdem er sich erholt hat, auf den Baum klettert,
drohen sie, ihm eine Axt auf den Kopf zu schmeißen. Die
Drohung wirkt, obwohl sie gar keine Axt haben.

Er lässt seinen Kumpan aus dem Sägewerk eine Säge holen und
beginnt, den Baum abzusägen.

Der Baum ist dick genug, um ein Baumhaus zu tragen!

Leon und Mia

War es nicht Marie?

sind in höchster
Todesangst, weil es keinen Ausweg gibt, dem Mörder zu
entkommen, doch kurz bevor der Baum umkippt, kommen Lukas und
Mia auf der fliegenden Platte und retten sie.

Deus ex machina.

Der Mann sucht die Kinder unter dem umgefallenen Baum, bis er
irgendwann nach oben sieht, die Kinder auf der fliegenden
Platte entdeckt, und vor Schreck fast in Ohnmacht fällt.

Die Kinder genießen den Flug,

Hat die Stewardess ihnen Cola und Erdnüsse gebracht?

landen vor der Waldhütte und
beschließen, alle vier zusammenzuhalten und gemeinsam den
Schatz zu suchen. Lukas zündet per Laserstrahl den Herd an,

Mmh. Wenn er dabei nur nicht aus Versehen den Herd durchschneidet… ;o)

und Leon der „Detektiv“ schlägt bei leckeren Pfannkuchen vor,
den Spuk aufzuklären.
Er meint, die unerklärlichen Phänomene hätten natürliche
Ursachen und seien durch ein paar Zufälle zu erklären, was
Lukas und Mia nicht glauben können, doch Leon behält Recht,
und liefert Lösungen für ein Rätsel nach dem anderen.
Er findet auch heraus, warum die Kerze spurlos verschwand und
aus dem Nichts wieder auftauchte, und warum eines Nachts das
brennende und glühende Kaminfeuer Sekunden später nur noch
kalte Asche war. Der Kamin ist drehbar, die Kerze verschwand
auf der Rückseite des Kamins und tauchte von dort auch wieder
auf, und später drehte sich das brennende und glühende Feuer
nach hinten, während von der Rückseite des Kamins die kalte
Asche eines Feuers hervorkam, das die beiden am Vortag
machten.

Leon meint, der drehbare Kamin sei eine Geheimtür.

Ja, wir hatten schon eine ganze Weile keine mehr; noch dazu eine, die sich von alleine dreht… ;o)

Dahinter
entdecken sie ein Skelett, das die lange gesuchte Leiche des
Professors ist, und einen großen abgeschlossenen Tresor, den
sie nicht knacken können, wegen der Aufschrift: „Vorsicht
Giftgas“.

Oh Mann - kann es zur Abwechslung nicht einmal eine Schatzkiste mit der Aufschrift ‚Vorsicht Klapperschlangen‘ sein?

Während Lukas, Mia und Marie glauben, das ganze Haus nach dem
Schlüssel absuchen zu müssen, sagt Leons allein durch pure
Logik genau vorher, wo sie den Schlüssel fänden, und da liegt
er.

Diese Logik würde mich denn doch interessieren - bislang habe ich sie in dem text nämlich noch nicht gefunden.

Sie öffnen den Tresor und finden einen schweren,
abgeschlossenen Koffer, in dem sie das Gold vermuten.

Und in dem Koffer ist … eine Hutschachtel?

Alle sind voller Freude, besonders Mia, die nach draußen läuft
und singt und tanzt und plötzlich ein Messer an ihrer Kehle
spürt. Der Verbrecher,

Wo kommt der jetzt her? Gerade eben war er doch noch bei dem gefällten Baum!

der Leon und Marie töten wollte, nimmt
Mia als Geisel, um die Kinder zu erpressen, ihm den Koffer zu
geben.
Lukas sagt, ohne den Koffer hätten sie kein Geld, kein Haus,
keine fliegende Platte mehr, und keine Zukunft, aber Leon
meint, es gäbe keinen anderen Ausweg.

Na, die fliegende Platte passt doch gar nicht in den Koffer… ;o)

Lukas ist klar, dass Mias Leben mehr wert ist, als Geld, Gold,
das Haus, die Flugplatte und eine schöne Zukunft, gibt den
Koffer her und hat große Angst um Mia. Der Erpresser rennt mit
ihr davon.

Kurz darauf kommt sie zurück und alle umarmen sich. Leon
schlägt vor, ihn mit der Flugplatte zu verfolgen,

Sag ich doch: passt nicht in den Koffer… Aber warum hat der Verbrecher das Teil zurückgelassen? Und überhaupt: Wie nuímmt man das Teil in Betrieb?

er könne in
dem dichten Unterholz nicht weit sein, doch Mia sagt, er sei
mit einem Gleitschirm von einer Felswand gesprungen.

Gleitschirm? Felswand? Wo in der Hölle kommt all das plötzlich her?!?

Der Gleitschirm liegt am Fuß des Berges auf einem
Güterbahnhof, wo der Mann auf einen abfahrenden Güterzug
kletterte.

Welch glückliches Zusammentreffen…

Weil die Flugplatte zu langsam ist, fliegen sie zum Düsenauto,
das in der Nähe steht, fliegen dem Gleis nach, bis sie den Zug
überholen, landen, schweben mit der Platte über dem Gleis, und
schneiden mit dem Laserstrahl die elektrische Oberleitung
durch, um den Zug zu stoppen.

Du weißt, welche Wirkung plötzliche Notbremsungen auf Züge im Allgemeinen haben?

Sie suchen den Mann auf dem Zug, unter dem Zug, überall, doch
er ist verschwunden und muss unterwegs abgesprungen sein, also
fliegen sie das Gleis entlang, doch vergeblich.

Na, wo sind denn die Leichenteile hin? Oder war der Zug im Schneckentempo unterwegs?

Irgendwann sagt Leon, der Verbrecher hätte einen Fehler
gemacht, sie bräuchten nicht länger zu suchen, das Gold könne
unmöglich im Koffer sein.

Na, dann ist ja gut.

Er begründet logisch, dass der
Koffer ein Trick war, damit Diebe nicht das Gold stehlen.
Lukas meint, wenn der Mann merken würde, dass das Gold nicht
im Koffer sei, würde er zurückkehren, aber Leon meint, in dem
Koffer sei wahrscheinlich etwas, das es ihm unmöglich machen
würde, zurückzukehren.

Das sagt ihm die Logik?

Sie untersuchen den Tresor noch mal, und finden eine geheime
Klappe in der Oberseite des Innenraums.

Genau - wie lange war es her seit der letzten Geheimirgendwas?

Als sie diese öffnen,
kommen ihnen haufenweise Goldmünzen und Geldscheinbündel
entgegen. Sie fahren schnell zum Notar, um die Waldhütte zu
bezahlen, bevor die Frist abläuft.

Wofür brauchen sie jetzt noch die Hütte, wenn sie den Schatz doch schon gefunden haben?

Als Herr Schnösel sieht, dass die Kinder im letzten Moment das
Geld bezahlen, so dass er die Waldhütte nicht mehr kaufen
kann, rastet er dermaßen aus, dass der Notar ihm später eine
dicke Schadensersatzrechnung schicken lassen muss.

Ja!!! Das ist der Stoff, der Kinder zum Heimlich-unter-der-Bettdecke Lesen bringt!

Morgens steht in der Zeitung, dass ein Mann durch eine
Kofferbombe starb.

Die Kinder wollen jetzt immer feste Freunde bleiben, meinen,
dass echte Freundschaft mehr wert ist, als Reichtümer, und
sind glücklich, besonders Lukas, der sagt, er freue sich am
meisten über den großen Schatz, den er gefunden hätte: Seine
Mia.

Die aus unerfindlichen Gründen in den Fluss gekippt wurde und von niemandem vermisst wird…

Das wäre die Zusammenfassung. Die Originalfassung ist 12,8 mal
so lang, wer möchte, kann sie per Email haben.

Nur gegen Bezahlung. € 5 pro Normseite ist der Standardsatz; eine Großpackung Johanniskrautkapseln sollte dabei allerdings auch noch rumkommen.

Fragen:

  1. Macht diese Story Sinn?

Nein.

Sie ist nicht in sich logisch und wirkt, als hättest Du sie aus verschiedenen Versatzstücken aus unterschiedlichen Genres zusammengestoppelt.

  1. Was meint ihr dazu?

Die Geschichte wird durch die ständigen Wiederholungen bald langweilig und durch die fehlenden Erklärungen zu wichtigen Aspekten der Handlung und der Personen auch recht ärgerlich.

Die Logikbrüche sind so offenkundig, dass sie auch und gerade von Kindern nicht verziehen würden.

Vielen Dank für Eure Hilfe!

Versprochen ist versprochen!

Erschöpfte Grüße

=^…^=
Katze

MOD: ich habe mal versucht ein paar Absätze
einzufügen

Danke!

Andreas, Otto und ein stinkender Sack
Pressestimmen:

Die neueste Geschichte vom auflagestärksten Erfolgsduo der aktuellen Bestsellerlisten, in der Branche auch she & t genannt. Die Menge ihrer Verkaufszahlen übersteigt mittlerweile die Verkäufe selbst und wir alle können nur hoffen, daß die Druckereien dem Ansturm auf dieses Oeuvre werden entgegnen können. (Süddeutsche Zeitung)

Aufregend, logisch, spannend bis zum Schluß – ein neues Meisterwerk der ‘dynamischen Geschwister der Grammatik‘, she & t, die wieder einmal zeigen, daß auch transzendentale Themen mit der Logik der Wirtschaftswelt vereinbar sind. Eine Story auf auf mehreren Ebenen.
(Der Spiegel)

Sehnsucht, Spannung, Schmerz, Sieg und Sorge vereinen sich in diesem überwältigend flüssigen Epos über Liebe, Freundschaft, Macht und Übersinnlichem auf internationaler Ebene– ein Muss für jede Leseratte. (Brigitte)

Auszug:

Andreas (11?) denkt, er hätte unsägliches Talent zum Schreiben, seitdem Tante Elise und Onkel Erich seine selbstgebastelte Geburtstagskarte mit dem Schriftzug „Herzlichen Glückwunsch“ als fehlerfrei und kreativ gelobt hatten. „Etwas ganz besonderes“ sei das gewesen, betonten sie und setzten sich dafür ein, Andreas‘ scheinbares Talent zu fördern. Ob sich so etwas nicht schon mal anfänglich bei amerikanischer Postkartenverarbeitung unterbringen ließe?

„Ich will aber Geschichten schreiben, keine Postkarten“, maulte Andreas auf.
„Jeder fängt klein an, das wird schon“, beruhigte Tante Elise und tätschelte ihm unaufmerksam über das Gesicht. Sie wußte, der Junge würde es schaffen. Schließlich hatte sie sich einst selbst von einer einfachen Tellerwäscherin im mittleren Westen zu einer leitenden Tellerwäscherin in Denver hochgearbeitet und wußte, wie man das Pferd des Erfolges aufzäumt. „Du musst dir zunächst einen Namen machen, so daß Verlage auf dich aufmerksam werden können. Und wo geht das besser als in den USA?“

Tante Elise und Onkel Erich waren nämlich Amerikaner und hatten, ihrer Meinung nach, einen Sinn für das Geschäft. Die regelmäßigen Besuche bei den Neffen nahmen sie gleichwohl als Gelegenheit zum Dynamitkauf, von dem ihr jüngster Neffe stets einige Stangen auf dem Dachboden versteckt hielt, nachdem ihm sein Bruder Otto (14) immer wieder Papier und Stift weggenommen hatte.
Andreas wütete ihm daraufhin jedesmal entgegen: „Otto, du bist nicht mein Bruder!“ und ganz so unrecht hatte er nicht, denn tatsächlich zählte Ottos Nachname (Schillerkuss) zwei Zusatzbuchstaben, die ihm, dem aus erster Ehe mit einem bekannten Schriftsteller Entstandenen, ein Gefühl für Sprache ins Blut gegeben hatten. Er wollte im Keim ersticken, was in seinem Halbbruder entfacht war und hatte die schreiberischen Defizite schon bei dessen erster Kurzgeschichte bemerkt. Die ging so:

Es kommt ein Hund in einen Laden und er bellt. Ein Mann sieht den Hund, zieht eine Dynamitstange aus seiner Hosentasche und steckt sie ihm ins Maul. Nachdem der Hund explodiert ist, sammelt der Mann die Eingeweide auf und schmeißt alles in einen Sack. Den wirft er in die Isar. Seitdem bellt es jeden Tag in dem Laden, in dem der Hund ermordet wurde. Eines Tages aber kommt die keine Lena in den Laden und hört das Gebelle. Sie ist ein Hundemedium und kann den Geist des Hundes sehen. Der Hundegeist führt sie sodann auf abenteuerlichen Wegen zu seinem Mörder [es tauchen nun Rutschtreppen, Militärhubschrauber, weitere Dynamitstangen, ein Tsunami, ein Kampftiger und eine auf das Versteck hinweisende Botschaft von Hildegard Knef auf; Anm. d. Verf.] Zusammen schaffen es die beiden schließlich, den Mörder zu ermorden. Puh – das war aber ein langer Tag!

Otto graute es bei dem Gedanken seinen untalentierten Halbbruder begleiten zu müssen, aber die Sekunden, für die ihm Tante und Onkel die brennende Dynamitstange unter die Nase gehalten hatten, hatten ausgereicht sich ihrem Willen zu beugen.
„Ihr nehmt am besten den familieneigenen fliegenden Teppich“, riet Onkel Erich „wer kann schon abschätzen wie lange sich die Pilotenstreiks sich noch hinziehen werden?“
„Und das Thromboserisiko ist auch erheblich geringer“, pflichtete Elise ihm bei.

So überquerten Otto und Andreas den atlantischen Ozean also auf dem fliegenden Teppich und erlebten auf der Reise natürlich allerlei Abenteuer (inkl. Dynamitstangen, Hurrikans, Eisbären, einem kanadischen Holzfällerchor und offenen Fleischwunden) und nach erfolgreicher Landung in Wyoming meldete sich Andreas für den größten aller Kurzgeschichtenwettbewerbe des Landes an, um nach dem Sieg eine gute Verhandlungsbasis mit Barnes&Noble in der Tasche zu haben. „Und notfalls sprengst du dich ins Gebäude!“ hatte Tante Elise noch gescherzt.
Natürlich hatte Andreas einige Dynamitstangen im Gepäck und zudem seinen Pulverisator, um den Sprengstoff nach Bedarf zu de- und re-materialisieren.

Die Halle, in dem der Wettbewerb stattfand, war riesig und ehrfurchtseinflößend. Viele der angemeldeten Kinder weinten vor Aufregung oder hatten Magenschmerzen. Andreas hingegen war die Ruhe selbst, wohlwissend, daß nichts und niemand ihm sein Talent wegreden könne. „Laß dir ja nicht erzählen, du seist untalentiert!“ hatte Tante Elise ihm noch in Tiefenhypnose eingeschärft „wer an sich glaubt, braucht nicht wissen.“

Und da er stand nun in der riesigen Festhalle von Wyoming und wurde sogleich altersgerecht einer Gruppe von Kindern zugeteilt. Die Kinder hatten nacheinander ohne große Unterbrechungen ihre Geschichten vorzutragen, Sieger der Gruppe wurde, wessen Name nach Durchführung einer Runde vom Publikum mehrheitlich gerufen wurde.
Ein Kind nach dem anderen betrat und verließ die Bühne, alle wurden mit Applaus bedacht, mal wurde „Great“ gebrüllt oder „Bravo“, einmal verlangte die Masse sogar „encore!“

Das Mädchen, das vor Andreas an der Reihe war hieß Lena und roch nach totem Hund.
Auch meinte er, ein Bellen zu hören, obschon da nichts war, was gebellt haben könnte. Irritiert beobachtete er aus dem Bühnengang ihren Auftritt. Kurz bevor Lena zum Ende kam, bemerkte er etwas entfernt einen Sack, aus dem ein strenger Vewesungsgeruch zog, doch er hatte keine Zeit mehr ihn unter die Lupe zu nehmen, denn just in diesem Augenblick beendete Lena ihre Darbietung und verließ die Bühne.

„Wuff“, tönte es in die Stille die seinen Aufgang zum Podium begleitete. Andreas fing an zu frösteln.
Den Sack vor dem Auftritt noch zu sprengen, dafür war es nun zu spät – das Publikum blickte ihn bereits erwartungsvoll an.

A dog comes into a store and barks, hob Andreas an und aus dem Sack drang ein bedrohliches Knurren. Ein Blick aus den Augenwinkeln genügte, um Lena zusammen mit Otto neben dem Sack stehen zu sehen, anscheinend in ein Gespräch vertieft. Andreas zwang seine Konzentration zurück zum Text. Finally Hildegard Knefs tnt-message to which the ghost of the tiger referred to bombed the murderer of the dog schloß er.

„Hilarious!“ rief diesmal das Publikum beim anschließenden Applaus, aber Andreas verstand „Hillerkus!“ und ist seither der Meinung, er hätte den Sieg errungen.

Tatsächlich aber hatte Lena gewonnen und war sodann mit ihrem jahrelangen und frühreifen Freund Otto nach den Seychellen unterwegs. Ihre Beziehung war aus mehreren Gründen geheimgehalten worden, u.a. hat dies auch mit Dynamitstangen, einem unzugänglichen Wasserweg innerhalb eines großen Gebirges, zwei Fluggeiern aus Peru und einer feuerfesten Aufblaspuppe zu tun, aber auch diese Ausführungen uferten zu sehr ins Detail, um ihnen hier Raum geben zu können.

Natürlich war die Sache mit dem Hund geplant gewesen, kein Zweifel. Aber eben…war da nicht schon wieder ein Knurren? Und wo war eigentlich der stinkende Sack? Wohin genau hat es Otto und Lena letztlich verschlagen? Und worauf hinweist die Postkarte aus München, die zwei Tage später in Wyoming eintraf? Und was, so müssen auch wir an dieser Stelle hinterfragen, was, um Himmels Willen, ist letztlich mit Erich und Elise passiert???

Und schließlich: hatten die Autoren bewußtseinstrübende Substanzen im Blut oder sprach aus den hingeschriftstellerdingsden Lettern die Wahrheit und nichts als die Wahrheit?

[Hier kann sich jetzt jeder nach Belieben noch dramatische Musik hindenken]


She&T - demnächst auf großer Lesetour in Plön. Sichern Sie sich jetzt schon Ihre Sitzplätze!

Letzte Fragen
Welche Motivation hat Onkel Otto?

Warum versucht er Lukas (aber nicht Leon) einzusperren?

Was wird späterhin aus ihm?

Fragen über Fragen… ;o)

=^…^=

Genial!
Hallo Ted!

Ich habe gerade Deinen Text gelesen, und ich habe noch nie so über einen Text gelacht, wie über diesen.

Da erscheint, in unglaublich kurzer Zeit, eine Parodie meines Buches, bevor dieses erschienen ist.

Die Menge ihrer Verkaufszahlen übersteigt mittlerweile die Verkäufe selbst.

Toll!

Hast du das alles selbst geschrieben?

Dann bist du wirklich ein Genie und mußt du mir unbedingt eine Frage beantworten:

Wo hast du so schreiben gelernt?

Grüße

Andreas

Hallo KamikazeKatze!

Das ist eine absolute Meisterleistung! Ich bin wirklich begeistert! Mehr dazu weiter unten.

Du hast es mit der Logik. Finde ich gut, ich denke auch so, deshalb habe ich darauf geachtet, dass die Geschichte in der Langversion absolut logisch ist. Ich habe jahrelang recherchiert, habe mir eine Sauerstofflanze gekauft, hatte einen Gleitschirmspringer im Haus, habe mir Unterlagen von Laserfirmen kommen lassen, Pläne der Häuser gezeichnet, Kinderbücher und Comics gelesen ohne Ende, Filme gesehen, sogar einen gebrauchten Tresor gekauft und mit Gewalt (und gutem Werkzeug) geöffnet, Studien durchgearbeitet, was Kinder gerne lesen, Artikel über das Vorkommen von Blindschleichen und Kreuzottern in Deutschland gelesen, Silikonkartuschen gekauft und ausprobiert, wie viel Arbeit es ist, damit Fugen abzudichten, im Wald mit ein paar Kindern einige Sachen aus Stöcken gebaut und die Zeit gemessen, ich habe ein Buch über real existierende Rennautos mit Düsentriebwerken, Bücher über Sprengstoffe, ich habe Stockbrot und Kartoffeln gebacken, und ich habe einen genauen Plan der Tage und Tagesabläufe gemacht. Und vieles mehr. Jedes Detail ist bis ins kleinste recherchiert, geprüft, logisch einwandfrei.

Du hast allerdings Recht, in der Kurzversion fehlen einige logische Erklärungen, die ich hier ergänzen darf:

Lukas (11), der vor kurzem in das Haus zog, belauscht sie, und
hört von einer Geheimtür und verstecktem Gold. Er sucht und
findet die Geheimtür,

Wie? So ganz ohne Schatzplan…

Ja, er belauscht sie.

Warum liegt er im Bett? Merkt er es nicht, wenn ihm da ein
Kind ins Zimmer rutscht?

Doch, und wacht dabei auf.

Lukas fragt die Nachbarin aus, die sagt, früher wohnte hier
ein seit 20 Jahren verschollener Professor, der ein Gerät
erfand, das mittels Kraftfeld in der Luft schwebte. Wenn der
wirklich was versteckt haben sollte, dann in einer geheimen
Hütte im tiefsten Wald.

So geheim, dass die geschwätzige Nachbarin davon weiß.

Zu Lebzeiten des Erfinders geheim, jetzt, nach 20 Jahren, nicht mehr.

Lukas und sein Bruder Leon (14) versuchen mit der Axt in die
Waldhütte einzudringen,

Hä? Wie sind sie jetzt zu der Hütte gekommen? Ach so, die
Nachbarin hat sie bestimmt gleich noch in den tiefsten Wald
geführt… ;o)

Nein, aber den Weg gesagt.

die eine Eichenholztür hat und eine
Eisentür dahinter, sehr dicke Fenstergitter und eine
Eisenpanzerung unter den Dachpfannen, was sie einbruchssicher
macht, wie einen Tresor, also muss etwas wertvolles darin
liegen.

Jau, und das ist noch nie irgendeinem Waldspaziergänger
aufgefallen, hier und heute mitten in Deutschland.

Ja, weil alles so getart ist. Die Eisenpanzerung z.B. finden sie erst, als sie die Dachpfannen zerschlagen.

Wieder daheim leiht Leon sich eine Sauerstofflanze um
einzudringen,

Wo, bitteschön, kann sich ein 11jähriger Junge denn so etwas
ausleihen?!?

Beim Schlüsseldienst z.B.

Nur, damit ich gewarnt bin, falls meine 13jährige
Tochter plant, sich irgendwo einen Flammenwerfer
auszuleihen…

Ich kann ihr einen bauen, habe ich schon mal gemacht.

ährt aber vorher mit seiner Freundin Marie (13)
übers Wochenende auf Klassenfahrt und schließt Lukas Freitag
Nachmittag im Toilettenraum der menschenleeren Schule ein,

Und Onkel Otto bemerkt Lukas’ Abwesenheit nicht?

Nein, es sind ja nur ein paar Stunden.

Lukas dichtet alle Öffnungen des Raumes ab,

Was für ein wasserdichtes und doch flexibles Material findet
sich wohl in größeren Mengen in einer Schultoilette?

Silikon. Dort steht zufällig ein Karton, den der Fliesenleger vergessen hatte.

lässt ihn voll
Wasser laufen, um mit dem Druck die Tür zu sprengen,

Ich bin keine Naturwissenschaftlerin, aber irgendwie
beschleichen mich Zweifel, dass der Druck dafür ausreicht -
zumindest bevor der Raum ganz voll und der Junge ertrunken
ist.

Es sind ein paar Tonnen. Das reicht.

doch
unerwartet kommt der Schuldirektor, wird aus der Schule
gespült

Ach, so viel Wasser war es dann doch?

Ja.

und schickt Onkel Otto einen bösen Brief.

Und so eine milde Reaktion?
Im wirklichen Leben wäre das zumindest einen Auflauf von
Feuerwehr, Polizei und Nachbarschaft sowie einen Artikel in
der Lokalzeitung wert.

Ja, aber das kommt alles, als Lukas schon weg ist.

Aus Angst bricht Lukas nachts mit seinem Hund und einem
Bollerwagen voll Lebensmitteln und Kleidung zur Waldhütte auf,
obwohl er gar keinen Mut hat, einzudringen.

Hä?

Er hat aber auch keinen Mut, auf Onkel Ottos Wutanfall zu warten.

Als er auf einer Brücke Pause macht, hält dort ein Mann, sieht
Lukas zwischen den Brückenpfeilern nicht, wirft seine
gefesselte Stieftochter ins Wasser, und fährt mit
quietschenden Reifen weg.
Lukas springt, schneidet die Fesseln durch, und rettet Mia
(10) das Leben.

Das wurde ja schon ausführlich durchdiskutiert; sehr viel
logischer ist es immer noch nicht.

Da hast du Recht.

Die beiden werden Freunde,

Das ist mit Abstand der blödeste Satz, den man in
Kinderbüchern lesen kann. ‚Freunde‘ wird man durch gemeinsame
Erlebnisse in einem gewissen Zeitraum - nicht dadurch, dass
man beschließt, es jetzt zu sein. Auch Kinder nicht.

Stimmt. Dann beschließen sie eben, Freunde zu werden. Eine ähnliche Szene kommt in Harry Potter vor, und das ist ein Bestseller. Wenn du jetzt immer noch meinst, es sei Blödsinn, dann sage ich: Stimmt, aber Blödsinn verkauft sich gut. Und das ist Fakt.

wandern in den
Wald, bis es dunkel wird,

Ich dachte, es ist schon Nacht.

Nein. Aber sie wissen, daß es BALD dunkel werden wird.

machen Feuer, backen Stockbrot

Der gute Junge hat vorausschauenderweise in seiner Panik noch
Teig gemacht?

Nein, er wollte Brot mitnehmen, fand aber keins, und nahm deshalb Mehl mit. Daraus macht Mia Teig.

und Kartoffeln, können aber wegen Schlangen nicht zelten.

Was für Schlangen? In Deutschland, in größeren Mengen, und das
des Nachts?

Sie glauben, es seien mehrere, aber es ist nur eine. Eine Blindschleiche. Sie wissen nicht dass die eigentlich zur Familie der Echsen gehört und nicht wirklich gefährlich ist.

Sie sammeln Stöcke, die sie mit einem Seil in einen riesigen
Baum ziehen, bauen damit in der Baumkrone eine Plattform und
zelten darauf.

Und das alles im Dunkeln.

Im Halbdunkel.

Das Seil lassen sie mit einigen Knoten zum
Klettern hängen. Morgens brennt Lukas mit der Sauerstofflanze
das Türschloss der Waldhütte auf,

Na, wie gut, dass er weiß, wie so ein Gerät funktioniert.

Das hat Leon ihm genau erklärt. Es ist aber auch nicht schwer, ich hatte schon mal so ein Ding.

Beim Durchsuchen des Hauses verwandelt sich die Kellertreppe
in eine Rutschbahn,

Schon wieder eine Rutsche? Das hatten wir doch gerade erst…

Ja, die Häuser gehörten ja auch beide dem selben Erfinder.

Die nächste Falle ist verschlossene Tür, die unter Strom
steht, und die Aufschrift trägt, Diebe sollen den Schlüssel
nicht auf dem Dachboden suchen. Als sie die Klappe zum
Dachboden dennoch öffnen, fallen ihnen zigtausend Schlüssel
auf den Kopf.

Und die probieren sie dann alle durch? Dann hoffe ich, dass
die Teile wenigstens nicht aus Metall sind… ;o)

Wieso?

Er zündet eine als Petroleumlampe getarnte Bombe an, merkt es,
und kann sie gerade noch ausblasen.

Wie in der Hölle merkt er das? Oder steht da ‚Bombe‘ drauf?

Durch einen Brief, der von der Decke fällt.

Sie finden den Plan eines eingemauerten Schatzes,

Schon wieder ein Schatzplan. Du wiederholst Dich.

Nicht ich, sondern der Hauseigentümer.

doch als
Lukas die Wand aufhackt, explodiert statt dessen ein
Sprengsatz.

Du hast zu viele Indiana-Jones-Filme gesehen.

Stimmt. Na und?

Als sie nach langer Suche eine Geheimtür und
dahinter eine geheime Treppe finden,

Du erinnerst Dich, dass das alles in eine kleine Waldhütte
passen soll?

Ich habe einen Bauplan gezeichnet. Es passt.

die zu einem Zimmer mit
Schatztruhe führt, glauben sie, am Ziel zu sein, doch der
Fußboden zerbricht, so dass Lukas mit der Truhe in eine tiefe
Fallgrube stürzt, aus der die Truhe nur schwer zu bergen ist.

Öde. Indiana Jones Junior.

Wenn der das macht, kann es nicht so öde sein.

Ein Spinnennetz, so groß, wie der Garten, taucht auf,
angelegt von einer Riesenspinne, die Lukas in den Fuß sticht.

Und monströse Wesen treiben sich auch noch herum.

Nur scheinbar. Das Spinnennetz ist in Wirklichkeit ein Wäschenetz, das Mia aufgehängt hatte, ohne das er es wusste, und die Spinne ist eine Ratte, was er im Dunklen nicht sah.

Eine Kerze erlischt ohne Grund und verschwindet spurlos um
später am gleichen Ort aus dem Nichts wieder aufzutauchen. Ein
vergilbter Brief fällt Lukas aus der Luft vor die Füße, und
warnt ihn vor Gefahr. In einer Wand glüht etwas. Man hört
laute Klopfgeräusche und nachts

Nachts - warum nachts? Wie lange dümpeln die beiden denn schon
in dieser ominösen Hütte herum? Müsste nicht auch Leon so
langsam wieder auftauchen?

Nein, es ist die Nacht von Samstag auf Sonntag. Leon kommt erst Montag zurück. Ich habe mir einen genauen Plan gemacht.

klopft es an die
Schlafzimmertür, obwohl niemand da ist.
Deutlich hörbare Schritte laufen an Lukas vorbei, ohne dass er
jemand sieht. Ein Schatten taucht hinter einem Vorhang auf,
eine Uhr tickt, die gar nicht da ist und ein Baby weint, das
nicht existiert.
Licht schaltet sich ohne Grund ein und aus, und nachdem Licht
brannte, ist die Glühbirne kalt. Ein brennendes und glühendes
Kaminfeuer ist Sekunden später nur noch kalte Asche. Eine
Blutlache lässt Lukas befürchten, Mia sei ermordet worden, und
als Mia die Schatztruhe öffnet, ist darin ein Skelett, das
nach ihr greift und sie festhält.

Nicht kleckern, sondern klotzen - das ist die Devise! Ein oder
zwei Vampire fehlen da noch… ;o)

Geht nicht, es muss eine natürliche Erklärung geben. In diesem Fall die, dass sie mit der Kleidung unter dem Truhendeckel hängen blieb und sich nur einbildet, das Skelett hätte sie festgehalten. Beruht auf einer, so weit ich weiß, wahren Geschichte.

Leon und Marie locken Mia fort in Maries
Wohnung, um sie auszufragen, und Lukas ist allein.

Lukas lässt sie einfach so ziehen und macht sich dann aus
unerfindlichen Gründen auf die Suche nach Wasauchimmer.

Sie laden Mia zu Waffeln mit Schlagsahne ein, da will er sie nicht abhalten. Er wird nicht eingeladen.

Nach langer Suche merkt er, dass der Schrank im Schlafzimmer
ein Fahrstuhl ist, und gelangt in ein unterirdisches
Geheimversteck,

Schon wieder. *gähn*

Kinder lieben so was, das weiß ich aus einer Umfrage im Internet.

welches dem Professor als Zuflucht vor
Raubüberfällen diente.

Was für Raubüberfälle? Ist die Geschichte nicht im Hier und
Heute angesiedelt?

Auch heute gibt es Raubüberfälle.

In der Garage öffnet sich auf Knopfdruck der Fußboden, und ein
verstecktes Rennauto mit Düsentriebwerken kommt hoch.

Oh nein, jetzt kommt auch noch K.I.T.T. ins Spiel!

Solche Rennautos gibt es wirklich, ich habe ein Buch darüber.

Leon kommt herein

War der nciht gerade noch mit Mia zugange? Was macht der jetzt
in der Garage?

Lukas ist inzwischen zurück im Haus.

und sagt, er hätte gehört, dass die
Waldhütte noch am selben Tag verkauft werden soll, an Herrn
Schnösel, den Inhaber der Malerfirma, dessen Leute den
Schatzplan stahlen.
Die beiden sagen es ihrer Tante.

Was für eine Tante? Wo steckt Mia?

Tante Emma. Mia ist bei Marie.

die kommt ihm zuvor und kauft
die Waldhütte,

Einfach so, ohne Erklärung, nur weil die Jungs so lieb
lächeln.

Sie muss ja nur unterschreiben. Bezahlen machen die Kinder.

die aber in drei Tagen bezahlt werden muss,
sonst verfällt der Vertrag und Herr Schnösel kauft sie.

Mmh. Ins Rechtsbrett würde ich damit nicht gehen.

War ich schon. Das ist möglich.

Leon will so schnell wie möglich das Gold finden, um die
Waldhütte zu bezahlen.

Ich dachte, die Tante kauft sie.

Ja, aber er bezahlt.

Damit Lukas ihm nicht wieder
zuvorkommt,

Gerade eben waren die beiden noch gemeinsam bei der Tante -
jetzt arbeiten sie wieder gegeneinander? Und warum eigentlich?

Sie sind Brüder, aber keine Freunde. Das werden sie erst später.

Als er wieder rein kommt, hat Onkel Otto vor alle Fenster
Eisenstangen geschraubt, die Lukas aber mit dem Laserstrahl
durchschneidet.

Welch Wunderwerk der Logik! Eisenstangen werden in kürzester
Zeit angebracht, ohne Grund bricht der Junge wieder mit einem
flux beherrschten Wahnsinnsgerät ein, und der Onkel merkt nix.
Auch nicht die fehlenden Gitterstäbe.

Doch, aber Leon ist aus- statt eingebrochen, und weg. Den Laser hat er aus dem unterirdischen Geheimversteck.

Er sagt, Lukas kriege es zurück, wenn er den Kaufvertrag
rückgängig mache und fährt weg. Onkel Otto hat inzwischen alle
Fenster zugemauert.

Oh Mann - das tut ja schon weh! So schnell mauert doch kein
Mensch, dass er das während des kurzen Gesprächs von Lukas mit
dem Schnösel tun kann. Und wenn er schon vorher damit
angefangen hat - warum sieht das der Junge nicht, wenn er doch
schon ums Haus herumschwebt?

Er sieht es, aber es ist ihm egal, er kann ja durch den Tunnel entkommen.

Abgesehen davon: Warum fesselt
der Onkel den Jungen nicht einfach oder sperrt ihn in ein
Zimmer, wenn er ihn schon aus unerfindlichen Gründen gefangen
halten möchte?

Weil er doof ist.

Und die Dynamitstange hatte er rein zufällig, unbemerkt von
irgendjemandem, noch in der Hosentasche, nicht wahr?

Nein, aus dem unterirdischen Geheimversteck.

Damit er nicht gesehen wird,

Ist sonst noch jemand im Haus außer Onkel Otto? Denn der ist
ja in der explodierten Küche… Und wo stecken eigentlich
Leon, Marie und Mia?

Damit er nicht von Onkel Otto gesehen wird. Leon und Marie sind in Maries Wohnung.

Inzwischen ist es Nacht.

Wieder einmal.

Muss es, nach dem langen Tag.

Vor Wut und Sorge um den Hund fährt er, obwohl er erst 11 ist,
mit dem Auto,

Aber das ist ja auch ein Superdüsenauto und fährt bestimmt von
ganz alleine.

Nein. Warum auch.

hält bei Marie, wo Mia schläft,

Jau. Und keine Eltern stellen irgendwelche Fragen.

Weil sie schlafen.

fliegt um das
Haus, klopft ans Fenster, nimmt sie auf der Flugplatte mit

Die Flugplatte passt ins Auto?

Genau.

Das Grundstück hat hohen Mauern, über welche die beiden mit
der Flugplatte einfach drüber fliegen, doch dahinter steht
alles so dicht voller Bäume, dass sie nicht landen können.
Beim Versuch, die Zweige mit dem Laserstrahl zu durchtrennen,
entfacht Lukas einen Waldbrand,

Im Garten?

Der Garten ist riesig, immerhin ist Herr Schnösel Eigentümer mehrerer Firmen.

der aber gleich gelöscht wird.

Von wem?

Von Herrn Schnösels Bediensteten.

Alle Fenster sind geschlossen, aus Panzerglas,

Woran merken sie das? Und warum sollte ein gewöhnlicher
Malermeister derlei überhaupt haben?

Sie merken es, weil sie so dick sind, und er ist Eigentümer mehrerer Firmen und reich.

und den Hund
würden sie sowieso nicht durchs Fenster kriegen,

Wie groß ist der denn? Ein Bernhardiner?

Mein Hund würde nie durch ein Fenster springen, nur weil ich es sage, und auch nicht auf eine kleine Plattform vor dem Fenster, habe ich alles schon ausprobiert.

Weil sie nicht durch die Bäume kommen, fliegen sie zurück vor
die Mauer, schneiden per Laserstrahl ein Loch ins Tor, fliegen
hindurch, zur Haustür und versuchen, diese mit dem Laserstrahl
aufzuschneiden,

Und diese Aktivitäten fallen natürlich niemandem auf.

Nein, die schlafen ja alle schon wieder.

doch weil sie aus Glas ist und der Laserstrahl
hindurchstrahlt, misslingt es.

Also, das wiederum würde ich nicht im
Naturwissenschaften-Brett posten.

Das stimmt schon, Glas, Silber und Gold kann man mit einem Laser kaum schneiden, ich habe mehrere Unterlagen von Firmen, die Laserschneiden machen, kommen lassen.

Weil sie den Hund nicht durch den Schornstein kriegen,
vereinbaren sie, dass Lukas, nachdem Mia ihn aus der Kiste
befreit hat, die Tür sprengt, damit sie mit dem Hund
herauslaufen kann, bevor jemand sie aufhält.

Wie soll er denn erfahren, wann der Hund frei ist? Telepathie?

Er kann es nur schätzen. Deshalb sprengt er ja zu früh.

Es kommt anders, als geplant. Lukas verschätzt sich in der
Menge des benötigten Dynamits, legt das riesige Marmorportal

Hä?!? Was war der gute Mann nochmal von Beruf?

Inhaber mehrerer Firmen.

vor der Tür in Schutt und sprengt außerdem zu früh. Bald
wimmelt das Haus von Polizisten,

Und die rücken so schnell an, dass die beiden nicht
entschweben können?

Mia hat sich im Keller verstecken müssen, damit man sie nicht sieht.

Kleine Frage an Rande: Wie kommt es, dass nichts und niemand
von der Platte abrutscht?

Das ist im Roman immer so, ich weiß auch nicht, warum.

Als sie mit dem Auto flüchten, glauben sie, niemand verfolge
sie, doch die Polizei kommt mit Vollgas hinterher.

Ich dachte, sie haben die Polizei fliegenderweise
locker-flockig abgehängt. Warum steigen sie überhaupt auf das
Auto um?

Haben sie auch, aber irgendwie hat die Polizei sie wiedergefunden. Das Auto brauchen sie, weil die Platte zu langsam ist. Und natürlich aus dramaturgischen Gründen.

Um sie
abzuhängen, schaltet Lukas die Düsentriebwerke ein, die 30
Sekunden anlaufen müssen, kriegt eine Kurve nicht und fährt
auf ein Fabrikgelände, wo er in der Falle sitzt, doch weil die
Bremse versagt und in dem Moment die Düsentriebwerke zünden
und den Wagen mit großer Kraft nach vorne stoßen, rast dieser
ungebremst mit über 200 km/h auf eine Mauer zu.

Ach, so etwas schreckt K.I.T.T. doch nicht! ;o)

Nein, aber die Kinder sind nicht K.I.T.T.

In höchster Not probiert Lukas das scheinbar unmögliche, was
er sich nie getraut hat: Er versucht, mit der Flugplatte das
Auto anzuheben,

Ganz genau wie hat er Flugplatte und Auto aneinander
befestigt?

Das Auto hat hinten einen Schlitz, da kann man sie reinschieben.

und es fliegt um Haaresbreite über die Mauer
hinweg. Vor Schreck rast Herr Schnösel gegen die Mauer und
sagt der Polizei, der andere Wagen sei weggeflogen, worauf man
ihm den Führerschein abnimmt.

Ja, so schnell geht das - besonders da die Polizisten alle die
Augen fest zugekniffen haben, als das Auto abhebt.

Es war dunkel, und die Polizei war hinter Herrn Schnösels Wagen.

Über eine Fernsehkamera beobachten sie,

Und wo kommt die plötzlich her?

Das ganze Haus und der Garten sind mit versteckten Fernsehkameras ausgestattet. Damit hat sich der vorherige Eigentümer vor Raubüberfällen geschützt. Zu Recht, denn er ist mehrfach überfallen worden. Man wollte die Pläne für die fliegende Platte stehlen.

Wie kommen die in das zugemauerte Haus? Und wundern sie sich
nicht ein bisschen darüber?

Durch die Tür. Seitdem Lukas weg ist, hat Onkel Otto sie wieder zugänglich gemacht. Er hat ihnen vorher alles erklärt.

und voller Sorge nach Mia suchen. Lukas fährt hoch, um
sie zu beruhigen und wird von Onkel Otto erwischt.

Ah ja. War der nicht weg?

Er kommt zur Tür rein.

Im Glauben, Lukas könne nicht flüchten, bricht Leon mit Marie
zur Waldhütte auf. Vor dem Haus treffen Sie den Schuldirektor,
der mit Lukas reden will.

Och, aber der hat doch schon einen so bösen Brief
geschrieben… ;o)

Das reicht aber nicht bei so einem Streich.

Leon bietet ihm einen Stuhl an und lässt ihn warten. Sollte
Lukas es gelingen, das Haus zu verlassen, würde der
Schuldirektor ihn zu Onkel Otto zurückbringen.

Woher weiß der Direktor, wo Onkel Otto ist - und warum wartet
er trotzdem ganz friedlich auf einem Stuhl?

Er kennt Onkel Otto und weiß, dass er da wohnt. Zufällig hat er eine Tasche voll zu korrigierender Hefte dabei.

lässt Mia bei Onkel Otto anrufen

Telephon gibt es in dem Versteck auch noch.

Na klar.

und den Schuldirektor ans Telefon
holen, verstellt seine Stimme, gibt sich als Polizist aus und
sagt ihm, Lukas sei festgenommen worden, weil er das Haus des
Schuldirektors zum Einsturz gebracht und die Siedlung unter
Wasser gesetzt hätte, worauf dieser voller Schreck
verschwindet, so dass die drei durch den Tunnel entkommen
können.

Lukas, Mia und wer noch?

Der Hund.

Und warum lassen sie den Direktor nicht einfach auf seinem
Stuhl sitzen und verschwinden auf den verschiedenen geheimen
Wegen?

Weil es nur einen Weg gibt, und der endet unter einem Kanaldeckel auf der Straße in Sichtweite des Schuldirektors.

Leon und Marie sind auf dem Weg zur Waldhütte, als drei
Verbrecher aus dem Gebüsch springen, beauftragt von Herrn
Schnösel, um die Kinder mit allen Mitteln aufzuhalten, ihm den
Schatz vor der Nase wegzuschnappen. Leon und Marie rennen um
ihr Leben und verstecken sich in einem verlassenen Sägewerk,
wo die Verbrecher einen Feuerschutzschrank, den sie für einen
Tresor halten, entdecken.

*gähn* Selbst die Wiederholungen wiederholen sich schon.

Macht das ZDF auch, und alle lieben das.

weil er meint, es sei Leons Schuld, und will ihn töten, doch Leon lockt ihn in einen
Raum, dessen Boden von Holzwürmern zerfressen ist,

*hysterischkicher* Das waren bestimmt Würmer im Dune-Format…
;o)))

Ich bin selbst mal in einen solchen Fußboden gekracht, so was gibt es wirklich.

Leon und Marie flüchten
aufs Dach, rutschen an einem Baumstamm herunter,

Baumstamm am Dach?

Ja, auch so was gibt es, bin ich als Kind selbst mal auf diese Weise von einem Dach heruntergekommen. Der Baum wuchs direkt an der Wand.

Er lässt seinen Kumpan aus dem Sägewerk eine Säge holen und
beginnt, den Baum abzusägen.

Der Baum ist dick genug, um ein Baumhaus zu tragen!

Er war früher noch dicker, aber er hat schon abgenommen.

Leon und Mia

War es nicht Marie?

Richtig, da habe ich einen Fehler gemacht.

sind in höchster
Todesangst, weil es keinen Ausweg gibt, dem Mörder zu
entkommen, doch kurz bevor der Baum umkippt, kommen Lukas und
Mia auf der fliegenden Platte und retten sie.

Deus ex machina.

Denken sie im ersten Moment auch.

Die Kinder genießen den Flug,

Hat die Stewardess ihnen Cola und Erdnüsse gebracht?

Nein, sie dürfen nichts essen, weil es ja gleich noch Pfannkuchen gibt.

landen vor der Waldhütte und
beschließen, alle vier zusammenzuhalten und gemeinsam den
Schatz zu suchen. Lukas zündet per Laserstrahl den Herd an,

Mmh. Wenn er dabei nur nicht aus Versehen den Herd
durchschneidet… ;o)

Ja, so ein Ding ist nicht ungefährlich.

Leon meint, der drehbare Kamin sei eine Geheimtür.

Ja, wir hatten schon eine ganze Weile keine mehr; noch dazu
eine, die sich von alleine dreht… ;o)

Dafür gibt es absolut plausible Erklärung, die etwas länger ist, deshalb schreibe ich sie hier nicht auf.

Dahinter
entdecken sie ein Skelett, das die lange gesuchte Leiche des
Professors ist, und einen großen abgeschlossenen Tresor, den
sie nicht knacken können, wegen der Aufschrift: „Vorsicht
Giftgas“.

Oh Mann - kann es zur Abwechslung nicht einmal eine
Schatzkiste mit der Aufschrift ‚Vorsicht Klapperschlangen‘
sein?

Nein, die wären ja längst tot nach 20 Jahren.

Während Lukas, Mia und Marie glauben, das ganze Haus nach dem
Schlüssel absuchen zu müssen, sagt Leons allein durch pure
Logik genau vorher, wo sie den Schlüssel fänden, und da liegt
er.

Diese Logik würde mich denn doch interessieren - bislang habe
ich sie in dem text nämlich noch nicht gefunden.

Wenn du ein wenig nachdenkst, kommst du auch drauf, wo er liegen muss. Rate mal!

Sie öffnen den Tresor und finden einen schweren,
abgeschlossenen Koffer, in dem sie das Gold vermuten.

Und in dem Koffer ist … eine Hutschachtel?

Nein, eine Bombe, aber das wissen sie nicht.

Alle sind voller Freude, besonders Mia, die nach draußen läuft
und singt und tanzt und plötzlich ein Messer an ihrer Kehle
spürt. Der Verbrecher,

Wo kommt der jetzt her? Gerade eben war er doch noch bei dem
gefällten Baum!

Ja, eben, aber er hat sich inzwischen bewegt.

der Leon und Marie töten wollte, nimmt
Mia als Geisel, um die Kinder zu erpressen, ihm den Koffer zu
geben.
Lukas sagt, ohne den Koffer hätten sie kein Geld, kein Haus,
keine fliegende Platte mehr, und keine Zukunft, aber Leon
meint, es gäbe keinen anderen Ausweg.

Na, die fliegende Platte passt doch gar nicht in den Koffer…
;o)

Nein, aber die gehört zum Hausinventar und damit Herrn Schnösel, wenn der das Haus kauft, nachdem der Kaufvertrag mit der Tante der Kinder hinfällig wird, weil sie nicht bezahlen können.

Sag ich doch: passt nicht in den Koffer… Aber warum hat der
Verbrecher das Teil zurückgelassen? Und überhaupt: Wie nuímmt
man das Teil in Betrieb?

Der Verbrecher will nur Geld. Der Betrieb ist kinderleicht.

er könne in
dem dichten Unterholz nicht weit sein, doch Mia sagt, er sei
mit einem Gleitschirm von einer Felswand gesprungen.

Gleitschirm? Felswand? Wo in der Hölle kommt all das plötzlich
her?!?

Die Felswand war schon vorher da, und der Gleitschirm, ja, öh, da muss ich mir noch was einfallen lassen.

Weil die Flugplatte zu langsam ist, fliegen sie zum Düsenauto,
das in der Nähe steht, fliegen dem Gleis nach, bis sie den Zug
überholen, landen, schweben mit der Platte über dem Gleis, und
schneiden mit dem Laserstrahl die elektrische Oberleitung
durch, um den Zug zu stoppen.

Du weißt, welche Wirkung plötzliche Notbremsungen auf Züge im
Allgemeinen haben?

Nein. Muss ich das?

Sie suchen den Mann auf dem Zug, unter dem Zug, überall, doch
er ist verschwunden und muss unterwegs abgesprungen sein, also
fliegen sie das Gleis entlang, doch vergeblich.

Na, wo sind denn die Leichenteile hin? Oder war der Zug im
Schneckentempo unterwegs?

Ja, an einer scharfen Kurve, so was gibt es, habe ich oft bei Zügen gesehen.

Er begründet logisch, dass der
Koffer ein Trick war, damit Diebe nicht das Gold stehlen.
Lukas meint, wenn der Mann merken würde, dass das Gold nicht
im Koffer sei, würde er zurückkehren, aber Leon meint, in dem
Koffer sei wahrscheinlich etwas, das es ihm unmöglich machen
würde, zurückzukehren.

Das sagt ihm die Logik?

Ja.

Als sie diese öffnen,
kommen ihnen haufenweise Goldmünzen und Geldscheinbündel
entgegen. Sie fahren schnell zum Notar, um die Waldhütte zu
bezahlen, bevor die Frist abläuft.

Wofür brauchen sie jetzt noch die Hütte, wenn sie den Schatz
doch schon gefunden haben?

Und ihn behalten zu dürfen. Sonst wäre er ja nicht ihr Eigentum.

Die Kinder wollen jetzt immer feste Freunde bleiben, meinen,
dass echte Freundschaft mehr wert ist, als Reichtümer, und
sind glücklich, besonders Lukas, der sagt, er freue sich am
meisten über den großen Schatz, den er gefunden hätte: Seine
Mia.

Die aus unerfindlichen Gründen in den Fluss gekippt wurde und
von niemandem vermisst wird…

Nein, denn ihr Stiefvater denkt, sie sei tot. Natürlich hat er der Polizei was vorgelogen und sie als vermisst gemeldet, aber wen interessiert das?

Sie ist nicht in sich logisch und wirkt, als hättest Du sie
aus verschiedenen Versatzstücken aus unterschiedlichen Genres
zusammengestoppelt.

Habe ich ja auch.

Die Geschichte wird durch die ständigen Wiederholungen bald
langweilig und durch die fehlenden Erklärungen zu wichtigen
Aspekten der Handlung und der Personen auch recht ärgerlich.

Das ist nur in der Kurzversion so.

Die Logikbrüche sind so offenkundig, dass sie auch und gerade
von Kindern nicht verziehen würden.

Auch das ist nur in der Kurzversion so.

Also, Du hast mich überzeugt, dieses Expose ist ein Schuss in den Ofen.

Aber ich gebe nicht auf.

Wenn es so weit ist, melde ich mich noch mal per Email bei Dir.

Vielen, vielen Dank noch mal, das war wirklich super!!!

Grüße

Andreas

Hallo!

Warum versucht er Lukas (aber nicht Leon) einzusperren?

Weil Lukas den Schuldirektor aus der Schule geschwemmt und tagelang unerlaubt das Haus verlassen hat.

Was wird späterhin aus ihm?

Wird erst verraten, wenn die zehnte Folge des Buches auf dem Markt ist.

Grüße

Andreas

Hallo,

Dies ist die Zusammenfassung meines ersten Kinderbuches:

Weiter unten habe ich schon mal geantwortet und Du hattest darum gebeten, wenn ein Expose vorliegt, dass ich meine Meinung äußere.
Ein Expose im klassischen Sinn kann ich leider auch hier nicht erkennen.
Die Zusammenfasung verschlimmert die Geschichte mehr als sie zur Aufklärung über den Sinn und Zweck der Story beiträgt.

Was will uns der Autor damit sagen?

Dies ist eine Frage, die man sich mehrfach stellen muss wenn man ein Buch schreibt.
Am Anfang, wenn es darum geht den Handlungsrahmen einer Geschichte zu umreissen.
Dann, wenn es darum geht „Fleich ums Gerippe wachsen zu lassen“, wie es der SCFI Schriftseller K.-H. Tuschel einmal sagte.
Die Beantwortung dieser einfachen Frage soll den Autor davor bewahren, dass er seinen „roten Faden“ verliert.

Und dann letztendlich (ich finde das Wort „letztendlich“ viel wahrer als die moderne Neuschöpfung „schlussendlich“), muss sich der Autor diese Frage bei jedem Satz neu stellen.
Bringe ich das was ich sagen will zum Ausdruck?

Im ersteren Fall würde ich meinen, hast Du Dir diese Frage vorher nicht gestellt.
Ansonsten hättest Du VOR der Fertigstellung ein Expose erstellt.

Im zweiten Fall würde ich meinen, dass Du Dir die Frage zwar gestellt hast, aber Du hast Dir eine falsche Antwort gegeben.
Und im dritten Fall ein klares Nein, sonst wäre die Geschichte nicht so verschroben und unverständlich.

Die große Anzahl der Antworten die Du erhälst muss Dir doch zeigen, dass die geneigte Leserschar schon Anteil an Deiner Geschichte nimmt.

Dein Roman ist nicht der Erste und er wird auch nicht der Letzte sein, der nie veröffentlicht werden wird.
Mit freundlichem Gruß
Rumburak

der raten würde, damit nicht so viele bäume umsonst gefällt werden müssen, den roman als internetblog zu veröffentlichen. mit allen 10 angedrohten nachfolgebänden
wer lesen will wird zahlen. ist allemal billiger.

Hallo Rumburak!

Weiter unten habe ich schon mal geantwortet und Du hattest
darum gebeten, wenn ein Expose vorliegt, dass ich meine
Meinung äußere.

Ja. Und du hast Wort gehalten. Danke dafür.

Ein Expose im klassischen Sinn kann ich leider auch hier nicht
erkennen.

Da hast du wohl Recht.

Die Zusammenfasung verschlimmert die Geschichte mehr als sie
zur Aufklärung über den Sinn und Zweck der Story beiträgt.

Warum?

Was will uns der Autor damit sagen?

Ich will nichts sagen, sondern unterhalten. Sagen kann man etwas, wenn man „Hochliteratur“ schreibt, aber mein Buch ist, das gebe ich offen zu, und das ist sogar Absicht, eindeutig „Trivialliteratur“. Und ich kann dir auch sagen, warum: Weil Trivialliteratur sich gut verkauft.

Dies ist eine Frage, die man sich mehrfach stellen muss wenn
man ein Buch schreibt.
Am Anfang, wenn es darum geht den Handlungsrahmen einer
Geschichte zu umreissen.
Dann, wenn es darum geht „Fleich ums Gerippe wachsen zu
lassen“, wie es der SCFI Schriftseller K.-H. Tuschel einmal
sagte.
Die Beantwortung dieser einfachen Frage soll den Autor davor
bewahren, dass er seinen „roten Faden“ verliert.

Der rote Faden ist die Schatzsuche, und den habe ich nie verloren.

Sonst wäre die Geschichte
nicht so verschroben und unverständlich.

Die Geschichte ist keineswegs unverständlich. Vielleicht ist der Text unverständlich, aber das kann man ändern.

Die große Anzahl der Antworten die Du erhälst muss Dir doch
zeigen, dass die geneigte Leserschar schon Anteil an Deiner
Geschichte nimmt.

Ironie, nehme ich an. Das war bei meinem ersten Buch genauso, da kam auch jede Menge Kritik und NUR Kritik, und der eindringliche Vorschlag, aufzuhören. Habe ich aber nicht, habe aus der Kritik, die sehr wertvoll war, gelernt, und jetzt verkauft es sich besser, als erwartet., irgendwann kam dann ein zweiter Verleger und hat mich um ein Nachdruckrecht gebeten, und manche Leser schreiben mir, es sei genial geschrieben.

Verstehst du jetzt, warum ich Kritik nur als Lernmöglichkeit sehe, aber nie als Entmutigung?

Dein Roman ist nicht der Erste und er wird auch nicht der
Letzte sein, der nie veröffentlicht werden wird.

Grins. Diese Vorhersage wird genau so sicher eintreffen, wie die, dass die Glühbirne nie verkauft werden wird, wie jemand vor etwa 120 Jahren mal zu Edison gesagt hat.

Trotzdem danke.

Grüße

Andreas

Hallo Andreas,

mein Eindruck: du packst viel zu viel auf einmal in diese Geschichte. Minimiere liebe und mache die Geschichte anhand deines Schreibstils interessant (da mussst du wahrscheinlich noch etwas dran arbeiten).

So liest es sich wie gewollt und nicht gekonnt - nach dem Motto „Viel hilft viel.“

Es wirkt auf mich, als wenn du aus allen möglichen Kinderabenteuern und Filmen Passagen geklaut hast um dein Buch damit zu gestalten bzw zu überfüllen.

Gruß

Samira

Hallo Samira!

Danke für deine nette Antwort!

mein Eindruck: du packst viel zu viel auf einmal in diese
Geschichte.

Meinst du? Ich dachte, das wäre gut, weil es Harry Potter z.B. auch so ist, oder?

Mache die Geschichte anhand deines Schreibstils interessant (da
mussst du wahrscheinlich noch etwas dran arbeiten).

Ja, das muß ich.

Motto „Viel hilft viel.“

Ja, das ist mein Motto.

Es wirkt auf mich, als wenn du aus allen möglichen
Kinderabenteuern und Filmen Passagen geklaut hast um dein Buch
damit zu gestalten bzw zu überfüllen.

Erraten! Aber „geklaut“ ist das falsche Wort, denn Ideen zu verwenden ist erlaubt.

Vielen Dank, daß du mir deine Meinung sagst!

Grüße

Andreas

Hallo

Wieder daheim leiht Leon sich eine Sauerstofflanze um
einzudringen,

Flammenwerfer

Das Metall rostet etwas schneller, wenn dein Kind die Lanze richtig lange drauf hält.
Mann könnte das Metall vorher zwischen den Fingern reiben, bis es richtig heiß wird. Dann funktioniert auch http://de.wikipedia.org/wiki/Sauerstofflanze
Grüße
Ulf

Wie bitte?
Hallo Ulf!

Das Metall rostet etwas schneller, wenn dein Kind die Lanze
richtig lange drauf hält.

Weißt du überhaupt wovon du schreibst?

Ich habe mir extra einen Satz solcher Lanzen gekauft, mit Flasche und Hahn und allem, und eine Menge Schrott und sogar einen alten Tresor, und ich kann dir sagen: Man kann man eine Menge mehr machen, als nur Rost erzeugen. Komm her und sieh dir die Löcher selber an!

Mann könnte das Metall vorher zwischen den Fingern reiben, bis
es richtig heiß wird.

Daß man die Lanze anzünden muß, und daß man dazu Eisenwolle, Magnesium oder eine Zündkapsel zu Hilfe nimmt, da hast du wohl noch nichts von gehört, oder?

Grüße

Andreas