Schatzsuche zweiter Versuch

Hallo!

Dies ist mein zweiter Versuch, ein Expose meines Kinderbuches zu schreiben, dass die Leser ansprechen soll. Ich habe die Handlung drastisch gekürzt und auch noch Überschriften eingefügt, die so überaus selbsterklärend sind, dass es jetzt eigentlich jedes Kind verstehen sollte, worum es geht. Um eine Schatzsuche nämlich.

Lukas zieht in das Haus eines verschollenen Professors.
Lukas, 11 Jahre, zieht mit seinem Onkel in das verfallene Haus eines Professors, der vor vielen Jahren verschwand. Als er allein ist, findet er geheime Türen, Gänge, Rutschen, Tunnel und ein Geheimversteck. Dort liegt jede Menge Dynamit und einige Erfindungen des Professors, z.B. ein Laser. Das beste ist die Platte, die mittels Kraftfeld in der Luft schwebt, so dass er damit fliegen kann.

Und findet einen Schatzplan.
Hinterlassen hat der Erfinder auch einen Schatzplan, damit nach dem Tod sein Gold nicht verloren geht, doch den haben leider die Mäuse gefressen. Auf dem einzigen noch übrigen Fetzen steht, das Gold sei versteckt in einer bestimmten Hütte im tiefsten Wald, wo es spukt.

Das Schatzversteck ist gegen Diebe gut gesichert.
Abends reißen Lukas und seine Freundin Mia, beide elternlos, von zu Hause aus, zelten im Wald und erreichen morgens die Hütte. Welches Geheimnis darin steckt, hat nie jemand geahnt, denn von außen sieht die Hütte aus, wie eine wertlose, verfallene Bruchbude. Aber Bretterfassade, Holztür, Klappläden und Dachpfannen sind nur Tarnung. Darunter verbergen sich Granitmauern und Eisenpanzerungen zum Schutz gegen Diebe, und damit nicht genug, im Inneren wimmelt es von gefährlichen Fallen. Lukas und Mia müssen auf der Hut sein vor Gruben, selbstschließenden Gittern, Bomben, Falltüren, Sprengsätzen und vielem mehr.

Und es spukt dort.
Von Schritten, wo keiner ist, bis zu einer Blutlache aus dem Nichts, von riesigen, im Dunkeln leuchtenden Augen bis zu einem Skelett, das nach Mia greift, geschehen immer unerklärlichere und furchteinflößendere Dinge. Von Nacht zu Nacht werden Horror, Angst und Schrecken schlimmer, bis die beiden zitternd und bibbernd davonlaufen.

Graf G. entführt den Hund, um an den Schatzplan zu kommen.
Kaum zu Hause, erfährt der böse Graf G.* von dem Schatz. Um den Fetzen des Schatzplans in seine langen Finger zu kriegen nimmt er Lukas seinen über alles geliebten Hund weg und zwängt ihn in eine enge Kiste. Die schließt er in den tiefsten Keller seiner Villa, die von hohen Mauern umgeben und mit Eisengittern und Panzerglas gesichert ist. Qualvoll verdursten soll das arme Tier, wenn Lukas nicht den Schatzplan-Fetzen herausgibt. Er rechnet natürlich überhaupt nicht damit, dass Lukas nachts auf seiner Platte angeflogen kommt, seine Freundin Mia lautlos durch den Schornstein abseilt, mit dem Laser schnell das schwere Gittertor in der Gartenmauer aufschneidet und die Haustür mit Dynamit sprengt, damit der Hund herauslaufen kann. Schon gar nicht rechnet er damit, dass Lukas, weil er sich in der Dynamitmenge verschätzt, versehentlich sein halbes Haus in Schutt und Asche legt.

Und setzt seine Helfer ein.
Nachdem Lukas und Mia es nicht geschafft haben, den Schatz zu finden, versucht es Leon, der ältere Bruder von Lukas, der Detektiv ist, mit seiner Freundin Marie. Drei vom Grafen beauftragte skrupellose Helfer sollen sie abfangen und jagen sie durch den Wald bis in ein verlassenes Sägewerk, wo die Kinder sie austricksen und kampfunfähig machen. Leider nur für kurze Zeit, danach eskaliert das ganze so sehr, dass einer der Männer anfängt, den Baum abzusägen, auf den die Kinder flüchten, und diese in Todesangst versetzt. Lukas rettet sie mit der fliegenden Platte, kurz bevor der Baum fällt.

Bis es knallt.
Leon, der Detektiv, klärt den Spuk auf und löst ein Rätsel nach dem anderen, bis sie die schwere Schatzkiste finden. Kaum haben sie diese, nimmt einer der Verbrecher Mia als Geisel und erpresst die Kinder, ihm die Schatzkiste zu geben, mit der er flüchtet und trotz aller Versuche, ihn aufzuhalten, für immer entkommt. Doch in der Schatzkiste ist kein Schatz, sondern eine Bombe, die beim Öffnen explodiert. Der Schatz dagegen wird von den Kindern am Ende doch noch gefunden.

* „G.“ steht für „Gegenspieler“. Ich suche noch nach einem treffenden Namen.

Fragen:

  1. Macht diese Story Sinn?
  2. Kann man daraus was machen?
  3. Was kann man verbessern?
  4. Was gefällt euch?
  5. Was gefällt euch nicht?

Vielen Dank für Eure Hilfe!

Grüße

Andreas

Was ist eigentlich ein Expose
Hallo Andreas,

Ich bin selber Laie was diese Thematik angeht. Aber was mir direkt auffiel, ich würde als Verlag nicht anbeißen, wenn ich so einen Text bekommen würde. Es spricht einen einfach nicht an. Verstehst du, das wichtige ist doch mehr davon zu wollen. Aber wenn ich deinen Text lese, möchte ich nicht mehr von diesem "Abenteuer erfahren.

Außerdem wart es nicht die Form. Vielleicht liest du dir das mal durch:

http://www.haus-der-sprache.de/lektor.php/redaktion/…

Demnach wäre das was du hier gepostet hast alles andere als ein Expose. Ich verstehe auch nicht, dass du dich nicht selbst mal schlau machst, bevor du ständig deinen Text umschreibst. Das macht doch so keinen Sinn.

Gruß

Samira

Noch ein Link
http://www.federkiel2000.de/expose1.htm

Hallo Samira!

Vielen Dank für deinen Beitrag und besonders für die Links, die sehr hilfreich waren.

Ich bin selber Laie was diese Thematik angeht. Aber was mir
direkt auffiel, ich würde als Verlag nicht anbeißen, wenn ich
so einen Text bekommen würde. Es spricht einen einfach nicht
an.

Okay, aber kannst du mir sagen, warum nicht? Weil du kein Kind bist, also keine Kinderbücher liest, oder weil es nicht spannend ist, oder weil du dich nicht für Technik interessierst, oder warum?

Verstehst du, das wichtige ist doch mehr davon zu wollen.
Ja! Richtig! Genau das ist es! Wie kann ich das erreichen? Wie müßte ich es schreiben, damit du mehr davon wollen würdest, wenn du Verleger wärst? Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir diese Frage beantworten könntest, und sei es nur in ein paar Stichworten.

Vielen Dank!

Grüße

Andreas

Hallo Andreas,

Es spricht einen einfach nicht an.

Okay, aber kannst du mir sagen, warum nicht? Weil du kein Kind
bist, also keine Kinderbücher liest, oder weil es nicht
spannend ist, oder weil du dich nicht für Technik
interessierst, oder warum?

weil es nur eine Aneinanderreihung von Krawumm-Effekten - wie bei einem schlechten Action-Film - ist.

Der Geschichte fehlt ein Spannungsbogen (und den erreicht man eben nicht durch mehr von demselben) und den Charakteren fehlt Tiefe und Persönlichkeit.

Beste Grüße

=^…^=

Okay, aber kannst du mir sagen, warum nicht? Weil du kein Kind
bist, also keine Kinderbücher liest,

Daran liegt es nicht, ich lese sehr gerne Kinderbücher

oder weil es nicht
spannend ist,

Wahrscheinlich könnte man aus der Geschichte generell etwas machen. Aber: Du packst einfach zu viel rein. Du willst zu viel auf einmal und das spürt man beim lesen. Weißt du der Spruch „Viel hilft viel“ ist nicht immer richtig.

Und dann liegt es wohl an deinem Schreibstil. Er ist leider nicht spannend, er fesselt nicht. Wie du schon gemerkt hast bei ein oder zwei Usern hier (ich gehöre sicherlich nicht dazu) ist Schreiben quasi eine Begabung, die man nicht lernen kann. Dir hat in deinem anderen Thread unten jemand geantwortet (ich weiß gerade nicht wer das war). Der Text von diesem jemanden war sooo super geschrieben, dass es einfach Spaß machte ihn zu lesen. Und das hat er sich einfach so aus dem Arm geschüttelt. Man muss es einfach drauf haben.

oder weil du dich nicht für Technik
interessierst, oder warum?

Ich interessiere mich sehr für Technik (schau mal in meine Vika :wink: ). Wie gesagt es liegt an den beiden Dingen, die ich oben beschrieben habe.

Ja! Richtig! Genau das ist es! Wie kann ich das erreichen? Wie
müßte ich es schreiben, damit du mehr davon wollen würdest,
wenn du Verleger wärst?

Wie ich schon geschrieben habe. Der Text müsste fesselnd sein. Es muss ein fessenlnder Schreibstil an sich sein und der Text muss einen Spannungsbogen haben. Ich weiß aber ehrlich gesagt nicht, ob man so etwas lernen kann. Ich befürchte fast, dass man es nicht kann.

Ich würde mich sehr freuen, wenn du
mir diese Frage beantworten könntest, und sei es nur in ein
paar Stichworten.

Ich hoffe meine Antwort hilft dir weiter.

Vielen Dank!

Grüße

Andreas

Gruß

Samira

Hallo Samira!

Vielen, vielen Dank für deinen Beitrag, der mal wieder wirklich äußerst hilfreich war!

Wahrscheinlich könnte man aus der Geschichte generell etwas
machen.

Ach, ist das schön! Wie lange habe ich darauf gewartet, daß das mal jemand schreibt!

Und dann liegt es wohl an deinem Schreibstil. Er ist leider
nicht spannend, er fesselt nicht. Wie du schon gemerkt hast
bei ein oder zwei Usern hier (ich gehöre sicherlich nicht
dazu) ist Schreiben quasi eine Begabung, die man nicht lernen
kann.

Begabung zu schreiben kann man nicht lernen, richtig. Aber schreiben kann man lernen.

Dir hat in deinem anderen Thread unten jemand
geantwortet (ich weiß gerade nicht wer das war). Der Text von
diesem jemanden war sooo super geschrieben, dass es einfach
Spaß machte ihn zu lesen.

Wen meinst du? Das zu wissen, wäre mir sehr wichtig. Worum ging es ungefähr?

Ja! Richtig! Genau das ist es! Wie kann ich das erreichen? Wie
müßte ich es schreiben, damit du mehr davon wollen würdest,
wenn du Verleger wärst?

Wie ich schon geschrieben habe. Der Text müsste fesselnd sein.
Es muss ein fessenlnder Schreibstil an sich sein und der Text
muss einen Spannungsbogen haben.

Na, endlich mal eine klare Aussage! Damit kann ich etwas anfangen.

Ich hoffe meine Antwort hilft dir weiter.

Ja, sehr! Du ahnst gar nicht, wie mir das hilft!

Ehrlich!

Danke!!!

Grüße

Andreas

Hallo KamikazeKatze!

Vielen Dank für deinen Beitrag, der mir wirklich hilft!

Jetzt kommen wir endlich mal weiter.

weil es nur eine Aneinanderreihung von Krawumm-Effekten - wie
bei einem schlechten Action-Film - ist.

Okay, das werde ich ändern.

Der Geschichte fehlt ein Spannungsbogen (und den erreicht man
eben nicht durch mehr von demselben)

Du bist nun schon die zweite, die das schreibt. Endlich sind mal zwei Leute gleicher Meinung. Und ich wundere mich mal wieder, warum ich das selber nicht gemerkt habe, weiß doch jeder, wie wichtig ein Spannungsbogen ist. Hab wohl mal wieder Tomaten auf den Augen.

und den Charakteren fehlt
Tiefe und Persönlichkeit.

Ja, stimmt auch.

Nochmals vielen Dank und schöne Grüße

Andreas

Platten, Professoren und Probleme
Hallo Andreas,

ich will noch ein paar Gedanken in den Ring werfen:

Die ominöse Platte

Welchen Sinn und Zweck hat das Teil bzw. warum hat der Professor überhaupt ein Fluggerät in Form einer Tischplatte hergestellt? Warum gibt es keine Haltegriffe o.ä. bzw. fallen die Leutchen nicht runter, wenn die Platte beschleunigt oder sich in die Kurve legt?

Wie kommen die Kinder zu dem Wissen, wie man die Flugplatte bedient? Und überhaupt: Wie steuert man das Teil, wenn es doch nur eine nackte Tischplatte ist?

Was ist das technische Prinzip, welches dahinter steckt? Will meinen: Wenn die Geschichte in der ‚realen‘ Welt spielt, sollte es eine - zumindest andeutungsweise - plausible physikalische Erklärung für die Flugfähigkeit des Teils geben.
Funktioniert die Platte mit Hilfe von Magie, sollte auch in der übrigen Handlung erkennbar sein, dass in der Welt, in der die Geschichte angesiedelt ist, Magie funktioniert.

Der Professor

Warum ist der Mann verschollen bzw. taucht er irgendwann - mit einer Erklärung - wieder auf?

Warum hat er 1001 Fallen gebaut? Hatte er irgendwelche Feinde?

Wo kommt der Schatz her? Denn: Entweder hat er seine Erfindungen vermarktet - dann ist er reich, aber die Erfindungen sind kein Geheimnis mehr. Oder er hat sie in seinem stillen Kämmerlein eingeschlossen - dann hat er auch kein Geld damit verdient, welches er verstecken zu müssen glaubte.

Und überhauupt: Warum hat er so eine spektakuläre Erfindung wie eine fliegende Tischplatte nicht auf den Markt geschmissen?

Die Kinder

Was ist der Hintergrund zu der allgemein verbreiteten Elternlosigkeit?

Wieso ist es für die Geschichte notwendig, dass Mia in den Fluss gekippt wird?

Wie kommt es, dass Leon ‚Detektiv‘ ist? Auch Jugendliche sind dies gemeinhin nicht; kommt dieses Motiv in Kinderbüchern vor, so gibt es eine aus der Geschichte ersichtliche Erklärung dafür (will z.B. meinen: In dem ersten Band einer Reihe wird ein Kind durch die Ereignisse zum Detektiv, in den Folgebänden wird darauf aufgebaut).

Belletristische Grüße

=^…^=

PS: In meinem nächsten Leben werde ich Lektorin… ;o)

hallo samira,
das hat ihm die Ann jabusch wunderbar erklärt, mit Tipps und Hinweisen die selbst ein blinder versteht.
Er hats nicht verstanden.

Mit freundlichen Güßen
Rumburak

PS. google nach Expose. Auch dort ist es toll erklärt.

Dont feed the troll
Hallo!

  1. Macht diese Story Sinn?

Nein

  1. Kann man daraus was machen?

Nein

  1. Was kann man verbessern?

Alles

  1. Was gefällt euch?

Nichts

  1. Was gefällt euch nicht?

Alles

Vielen Dank für Eure Hilfe!

Seufz, wenn Du sie doch nur annehmen würdest.
@Andreas H: eine Kommentierung meines Postes ist nicht wirklich nötig.
Mit freundlichen Grüßen
Rumburak

Hallo!
Zu Deinen Versuchen hier ein passender Hinweis:

Gutes Beispiel
Ein Mensch, der Bücher schreiben wollte
Besinnt sich plötzlich, ob ers sollte.
Ob er, bisan ein heilig Wesen
Dran Dichter und Verlag genesen,
Ein Mensch, der Bücher las, der gar
Sich Bücher kaufte gegen bar
Und den, weil selbst er nie geschrieben,
Die Menschen und die Götter lieben,
Ob er, gleichwohl aus welchen Gründfen,
Sich stürzen sollt’ in solche Sünden
Wie sie im Himmel und auf Erden
Höchst selten nur vergeben werden -
Der Mensch, der schon Papier erworben
Hat anderweitig es verdorben.
[Eugen Roth]

E.

Hallo!

Nettes Gedicht.

Soll ich mich darüber ärgern?

Zitat von mir:

Der Ärger ist ein blödes Vieh, der frißt nur dich, den Anlaß nie.

[Eugen Roth]

Grüße

Andreas

Hallo KamikazeKatze!

ich will noch ein paar Gedanken in den Ring werfen:

Das freut mich. Deine Gedanken sind, im Gegensatz zu vielen anderen, welche, die SINNVOLL sind, und mir auch oft weiterhelfen.

Welchen Sinn und Zweck hat das Teil bzw. warum hat der
Professor überhaupt ein Fluggerät in Form einer Tischplatte
hergestellt?

Es ersetzt Autos, Motorräder, Fahrräder und die Straßen gleich dazu. Ebenso Schiffe, Flugzeuge, Gabelstapler, Fahrstühle, Seilbahnen, Kräne und noch vieles mehr. Plattenförmig ist es aufgrund des so geformten Innenlebens. Ein Kondensator zur Erzeugung eines elektrischen Kraftfeldes ist ja auch plattenförmig.

Warum gibt es keine Haltegriffe o.ä. bzw. fallen
die Leutchen nicht runter, wenn die Platte beschleunigt oder
sich in die Kurve legt?

Weil sie sehr langsam fliegt, so etwa 15 bis 20 km / h. Das muss so sein, sonst wäre ja das Düsenauto nicht erforderlich.

Wie kommen die Kinder zu dem Wissen, wie man die Flugplatte
bedient? Und überhaupt: Wie steuert man das Teil, wenn es doch
nur eine nackte Tischplatte ist?

Lukas braucht viele Stunden, um die Platte zu untersuchen, bis er es endlich herausfindet. Gesteuert wird sie mit einer Art Fernbedienung, die einen Joystick hat. Bewegt man diesen nach rechts, links, vorne, hinten, oben oder unten, fliegt die Platte dementsprechend. Geht so leicht, leichter geht’s nicht.

Was ist das technische Prinzip, welches dahinter steckt? Will
meinen: Wenn die Geschichte in der ‚realen‘ Welt spielt,
sollte es eine - zumindest andeutungsweise - plausible
physikalische Erklärung für die Flugfähigkeit des Teils geben.

Richtig. Die Platte funktioniert mit einem nicht näher beschriebenen Kraftfeld. So wie elektrisch geladene Luftballons sich gegenseitig abstoßen oder gleiche Pole von Magneten, so stößt die Platte sich gegen die Erdanziehung ab. Ich habe extra einige Leute gefragt, die sich mit Atom- und Quantenphysik auskennen. Die sagen, die Gravitation sei noch nicht restlos erforscht, und es sei zwar fast unmöglich, dass so was jemals erfunden wird, aber so lange ich nicht näher beschreibe, wie es funktioniert, kann keiner beweisen, dass es nicht doch möglich ist. Schon gar kein Kind.

Funktioniert die Platte mit Hilfe von Magie, sollte auch in
der übrigen Handlung erkennbar sein, dass in der Welt, in der
die Geschichte angesiedelt ist, Magie funktioniert.

Magie gibt es in dieser Geschichte nicht. Und auch keine Fantasy. Alles ist real möglich.

Warum ist der Mann verschollen bzw. taucht er irgendwann - mit
einer Erklärung - wieder auf?

Er starb an Herzinfarkt, als er sich hinter der Geheimtür befand, wo der Schatz versteckt ist und wurde dort nie gefunden. Erst als die Kinder den Schatz finden, finden sie auch sein Skelett.

Warum hat er 1001 Fallen gebaut? Hatte er irgendwelche Feinde?

Er wollte, dass der Schatz auch in seiner Abwesenheit absolut sicher ist gegen Diebe, selbst wenn diese es schaffen sollten, in die Waldhütte einzudringen. Er hatte eine Menge Feinde. Die wollten die Pläne für seine Erfindungen stehlen und haben ihn in früherer Zeit mehrfach überfallen.

Wo kommt der Schatz her? Denn: Entweder hat er seine
Erfindungen vermarktet - dann ist er reich, aber die
Erfindungen sind kein Geheimnis mehr. Oder er hat sie in
seinem stillen Kämmerlein eingeschlossen - dann hat er auch
kein Geld damit verdient, welches er verstecken zu müssen
glaubte.

Ganz einfach: Einen TEIL seiner Erfindungen hat er teuer verkauft, den Rest (noch) nicht.

Und überhaupt: Warum hat er so eine spektakuläre Erfindung
wie eine fliegende Tischplatte nicht auf den Markt
geschmissen?

Weil er nicht mehr dazu kam, wegen des plötzlichen Herzinfarktes.

Was ist der Hintergrund zu der allgemein verbreiteten
Elternlosigkeit?

Der wird nicht genannt. Auf jeden Fall sind elternlose Kinder real möglich und kommen oft in solchen Büchern vor. Die Gründe dürften bekannt sein.

Wieso ist es für die Geschichte notwendig, dass Mia in den
Fluss gekippt wird?

Damit Lukas sie retten kann und auf diese Weise eine Freundin findet, was ihm sonst aufgrund seiner extremen Schüchternheit unmöglich wäre. Ein typischer Wunschtraum von vielen schüchternen Jungs.

Wie kommt es, dass Leon ‚Detektiv‘ ist?

Er liest pausenlos Detektivbücher. Stammen aus einer Kiste vom Flohmarkt. Andere kann er sich nicht kaufen, weil er nie Geld hat.

Auch Jugendliche sind dies gemeinhin nicht; kommt dieses Motiv in Kinderbüchern vor,
so gibt es eine aus der Geschichte ersichtliche Erklärung
dafür (will z.B. meinen: In dem ersten Band einer Reihe wird
ein Kind durch die Ereignisse zum Detektiv, in den Folgebänden
wird darauf aufgebaut).

Ja, das kann durchaus sein. Folgebände habe ich ja schon angedroht.

Nochmals danke für deine interessanten Fragen!

Grüße

Andreas

Hallo nochmal!

Sorry, ich hab da was verwechselt, mein Zitat: „Der Ärger ist ein blödes Vieh, er frißt nur dich, den Anlaß nie.“ stammt, glaube ich, doch nicht von Eugen Roth. Wollte es wenigstens richtigstellen.

Grüße

Andreas

Hallo Rumburak!

das hat ihm die Ann jabusch wunderbar erklärt, mit Tipps und
Hinweisen die selbst ein blinder versteht.

Ja, und hat dafür, zurecht, 5 Sterne erhalten.

Weil das, was sie schreibt, im Gegensatz zu dem, was von dir kommt, von vielen als HILFREICH angesehen wird.

Er hats nicht verstanden.

Was soll diese Unterstellung?

Ich habe es verstanden!

Zugegeben, ich habe die ganzen Formatierungen und Beilagen weggelassen und hier nur den reinen Text gepostet.

Was ist an diesem Text PRINZIPIELL falsch?

Das einzige Problem ist, dass er (noch) nicht gut genug ist. Insbesondere, was den Spannungsbogen betrifft. Da arbeite ich ja noch dran.

Aber deine einzigen Kommentare zur Verbesserung sind „Nein“, „Nichts“, „Alles“.

Was HILFT das? Was NÜTZT das? Was soll das?

Wenn du dich für so viel schlauer hälst, als mich, dann zeig mir doch, wie man es besser macht. Da würde ich mich drüber freuen. Kannst du das?

Grüße

Andreas

Was ist an diesem Text PRINZIPIELL falsch?

Hallo Andreas,

sorry aber wenn du dir meine Links durchgelesen hättest, wüsstest du was an deinem Text falsch ist.

Bitte nimm dir doch einfach die Zeit dir haargenau zu erarbeiten wie ein Expose auszusehen hat. Mach das bitte für dich alleine anhand der Tipps die du bereits von uns bekommen hast.

Wenn du dann das Expose vollständig erstellt hast, (Bitte vergleiche es vorher nochmal mit den Beispielen in meinen Links und mit AnnJaBuschs Anmerkungen)) stellst du es nochmal Auszugsweise hier rein.

Gruß

Samira

Hallo Samira!

sorry aber wenn du dir meine Links durchgelesen hättest,
wüsstest du was an deinem Text falsch ist.

Ich habe sie gelesen. Aber ich kann es gern noch mal tun.

Bitte nimm dir doch einfach die Zeit dir haargenau zu
erarbeiten wie ein Expose auszusehen hat. Mach das bitte für
dich alleine anhand der Tipps die du bereits von uns bekommen
hast.

Mache ich. Bis später dann.

Grüße

Andreas

Hi,

das wird schon. Klar: es fehlt der Spannungsbogen und nen bischen überfrachtet ist die Story auch. Aber du bist motiviert und investierst Zeit. Lies doch mal ein zwei Bücher über das Schreiben. Gibt ja genug.

Ich drück die Daumen.

LG

Chris

Mia, mein Mädchen
Hallo Andreas,

wie Du Dich mit Sicherheit erinnerst, stören sich ja viele an dem an sich völlig überflüssigen Beinahe-Mord an Mia, meine Wenigkeit nicht ausgenommen.

Du sagst, dieser sei deshalb notwendig, um dem schüchternen Lukas ein Kennenlernen zu ermöglichen.

Nun, was hältst Du von folgender Variante: Mia ist die (Stief)Tochter von Herrn G, welchen ich mir bei der Gelegenheit als schmierigen Immobilienfuzzi vorstelle, der z.B. versuchen könnte, Onkel Otto das Haus abzuschwatzen. Lukas muss einen fürchterlichen Streit zwischen (Stief)Vater und Tochter mithören, im Verlaufe dessen G mit garstigen Dingen droht, und als Mia weinend wegrennt (das Ganze könnte z.B. vor dem Haus stattfinden), läuft Lukas ihr hinterher und versteckt sie in einer der Geheimkammern.

Beste Grüße

=^…^=