Schatzsuche zweiter Versuch
Von: , Frage gestellt am Mi, 13. Aug 2008
Hallo!
Dies ist mein zweiter Versuch, ein Expose meines Kinderbuches zu schreiben, dass die Leser ansprechen soll. Ich habe die Handlung drastisch gekürzt und auch noch Überschriften eingefügt, die so überaus selbsterklärend sind, dass es jetzt eigentlich jedes Kind verstehen sollte, worum es geht. Um eine Schatzsuche nämlich.
Lukas zieht in das Haus eines verschollenen Professors.
Lukas, 11 Jahre, zieht mit seinem Onkel in das verfallene Haus eines Professors, der vor vielen Jahren verschwand. Als er allein ist, findet er geheime Türen, Gänge, Rutschen, Tunnel und ein Geheimversteck. Dort liegt jede Menge Dynamit und einige Erfindungen des Professors, z.B. ein Laser. Das beste ist die Platte, die mittels Kraftfeld in der Luft schwebt, so dass er damit fliegen kann.
Und findet einen Schatzplan.
Hinterlassen hat der Erfinder auch einen Schatzplan, damit nach dem Tod sein Gold nicht verloren geht, doch den haben leider die Mäuse gefressen. Auf dem einzigen noch übrigen Fetzen steht, das Gold sei versteckt in einer bestimmten Hütte im tiefsten Wald, wo es spukt.
Das Schatzversteck ist gegen Diebe gut gesichert.
Abends reißen Lukas und seine Freundin Mia, beide elternlos, von zu Hause aus, zelten im Wald und erreichen morgens die Hütte. Welches Geheimnis darin steckt, hat nie jemand geahnt, denn von außen sieht die Hütte aus, wie eine wertlose, verfallene Bruchbude. Aber Bretterfassade, Holztür, Klappläden und Dachpfannen sind nur Tarnung. Darunter verbergen sich Granitmauern und Eisenpanzerungen zum Schutz gegen Diebe, und damit nicht genug, im Inneren wimmelt es von gefährlichen Fallen. Lukas und Mia müssen auf der Hut sein vor Gruben, selbstschließenden Gittern, Bomben, Falltüren, Sprengsätzen und vielem mehr.
Und es spukt dort.
Von Schritten, wo keiner ist, bis zu einer Blutlache aus dem Nichts, von riesigen, im Dunkeln leuchtenden Augen bis zu einem Skelett, das nach Mia greift, geschehen immer unerklärlichere und furchteinflößendere Dinge. Von Nacht zu Nacht werden Horror, Angst und Schrecken schlimmer, bis die beiden zitternd und bibbernd davonlaufen.
Graf G. entführt den Hund, um an den Schatzplan zu kommen.
Kaum zu Hause, erfährt der böse Graf G.* von dem Schatz. Um den Fetzen des Schatzplans in seine langen Finger zu kriegen nimmt er Lukas seinen über alles geliebten Hund weg und zwängt ihn in eine enge Kiste. Die schließt er in den tiefsten Keller seiner Villa, die von hohen Mauern umgeben und mit Eisengittern und Panzerglas gesichert ist. Qualvoll verdursten soll das arme Tier, wenn Lukas nicht den Schatzplan-Fetzen herausgibt. Er rechnet natürlich überhaupt nicht damit, dass Lukas nachts auf seiner Platte angeflogen kommt, seine Freundin Mia lautlos durch den Schornstein abseilt, mit dem Laser schnell das schwere Gittertor in der Gartenmauer aufschneidet und die Haustür mit Dynamit sprengt, damit der Hund herauslaufen kann. Schon gar nicht rechnet er damit, dass Lukas, weil er sich in der Dynamitmenge verschätzt, versehentlich sein halbes Haus in Schutt und Asche legt.
Und setzt seine Helfer ein.
Nachdem Lukas und Mia es nicht geschafft haben, den Schatz zu finden, versucht es Leon, der ältere Bruder von Lukas, der Detektiv ist, mit seiner Freundin Marie. Drei vom Grafen beauftragte skrupellose Helfer sollen sie abfangen und jagen sie durch den Wald bis in ein verlassenes Sägewerk, wo die Kinder sie austricksen und kampfunfähig machen. Leider nur für kurze Zeit, danach eskaliert das ganze so sehr, dass einer der Männer anfängt, den Baum abzusägen, auf den die Kinder flüchten, und diese in Todesangst versetzt. Lukas rettet sie mit der fliegenden Platte, kurz bevor der Baum fällt.
Bis es knallt.
Leon, der Detektiv, klärt den Spuk auf und löst ein Rätsel nach dem anderen, bis sie die schwere Schatzkiste finden. Kaum haben sie diese, nimmt einer der Verbrecher Mia als Geisel und erpresst die Kinder, ihm die Schatzkiste zu geben, mit der er flüchtet und trotz aller Versuche, ihn aufzuhalten, für immer entkommt. Doch in der Schatzkiste ist kein Schatz, sondern eine Bombe, die beim Öffnen explodiert. Der Schatz dagegen wird von den Kindern am Ende doch noch gefunden.
* „G.“ steht für „Gegenspieler“. Ich suche noch nach einem treffenden Namen.
Fragen:
1. Macht diese Story Sinn?
2. Kann man daraus was machen?
3. Was kann man verbessern?
4. Was gefällt euch?
5. Was gefällt euch nicht?
Vielen Dank für Eure Hilfe!
Grüße
Andreas
