Ausverkauf Deutschland

Von: , Frage gestellt am Sa, 11. Jul 2009

Als die Königin des Landes sah, daß kein Geld mehr in der Schatulle war, daß sie ihre Gehöfte und alles was ihr gehörte, nicht mehr finanzieren konnte, sprach sie zu den Bauern, die ihr monatlich einen Anteil ihres Einkommens geben mußten.

Dafür hatte sie in ihrem französischen Garten, der der blühendste Teil der Anlage war, Bänke und Stühle aufgestellt und erwartete ihre Untertanen.

"Ich werde den Großteil Eurer Gehöfte und Grundstücke verkaufen" sagte sie.

"Warum, Königin, was hast Du mit unserem Geld gemacht und wie sollen wir uns jetzt ernähren" fragten die Bauern.

"Ich habe Euer Geld sinnvoll eingesetzt! Ich unterstütze Länder, weit weg von hier und viele Menschen, denen es schlecht geht, der Welt soll es besser gehen", sagte sie und lehnte sich, korpulent und mit Übergewicht und dickem Bauch, genüßlich zurück.

"Und wir?" fragten die Bauern. "Wo sollen wir hin, wo sollen wir dann arbeiten und wie sollen wir unsere Familien ernähren?"

Sie lächelte süffisant.

"Packt Euer Hab und Gut ein, alles was Euch wichtig ist und versucht Euer Glück, irgendwo."

Ein Bauer, unterernährt, mit furchigen Falten im Gesicht, traute sich noch eine Frage: "Und wer bekommt unsere Felder?"

"Ich denke, die Chinesen, auch Katar ist im Gespräch, ich denke, es gibt viele ferne Länder, die an unserem Land interessiert sind.

"Können wir jemals zurückkommen?" fragte ein alter, graubärtiger Bauer.

Die Königin setzte jetzt ihre schwere, goldene, mit Diamanten besetzte Krone auf, die ihr zu schwer war und die sie vor 15 Minuten deshalb abgelegt hatte. Jetzt spürte sie wieder die Schwere, den Druck, dem sie folgen mußte.

"Ja, gerne, wenn Ihr auf Euren Feldern für China, Katar und Rußland für 4 Euro die Stunde arbeiten und hier in den Arbeiter-Containern leben wollt, sehr gerne."

Dann schwenkte sie das Zepter, erhob die Hand zum Abschiedsgruß für alle Bauern, die mit gesenktem Kopf und schleppenden Schrittes den Weg nach Hause suchten, um ihre Sachen zusammenzupacken.

1 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 6 Tagen hilfreich
    Re: Ausverkauf Deutschland

    Als die Königin des Landes sah, daß kein Geld mehr in der
    Schatulle war, daß sie ihre Gehöfte und alles was ihr gehörte,
    nicht mehr finanzieren konnte, sprach sie zu den Bauern, die
    ihr monatlich einen Anteil ihres Einkommens geben mußten.

    Dafür hatte sie in ihrem französischen Garten, der der
    blühendste Teil der Anlage war, Bänke und Stühle aufgestellt
    und erwartete ihre Untertanen.

    "Ich werde den Großteil Eurer Gehöfte und Grundstücke
    verkaufen" sagte sie.

    "Warum, Königin, was hast Du mit unserem Geld gemacht und wie
    sollen wir uns jetzt ernähren" fragten die Bauern.

    "Ich habe Euer Geld sinnvoll eingesetzt! Ich unterstütze
    Länder, weit weg von hier und viele Menschen, denen es
    schlecht geht, der Welt soll es besser gehen", sagte sie und
    lehnte sich, korpulent und mit Übergewicht und dickem Bauch,
    genüßlich zurück.
    "Ich habe z.B. Eure Milch und Gurken subventioniert, damit ihr sie nach Nairobi transportieren könnt, damit die armen Neger sie dort auf dem Markt billiger kaufn könne als beim dortigen Farmer umdie Ecke!"
    "Und wir?" fragten die Bauern. "Wo sollen wir hin, wo sollen
    wir dann arbeiten und wie sollen wir unsere Familien
    ernähren?"

    Sie lächelte süffisant.

    "Packt Euer Hab und Gut ein, alles was Euch wichtig ist und
    versucht Euer Glück, irgendwo."

    Ein Bauer, unterernährt, mit furchigen Falten im Gesicht,
    traute sich noch eine Frage: "Und wer bekommt unsere Felder?"

    "Ich denke, die Chinesen, auch Katar ist im Gespräch, ich
    denke, es gibt viele ferne Länder, die an unserem Land
    interessiert sind.
    "Aber auch die Lebensmittelindustrie könnte interesiert sein,fragt aml nach bei Südzucker, oder Nestle."
    "Können wir jemals zurückkommen?" fragte ein alter,
    graubärtiger Bauer.

    Die Königin setzte jetzt ihre schwere, goldene, mit Diamanten
    besetzte Krone auf, die ihr zu schwer war und die sie vor 15
    Minuten deshalb abgelegt hatte. Jetzt spürte sie wieder die
    Schwere, den Druck, dem sie folgen mußte.

    "Ja, gerne, wenn Ihr auf Euren Feldern für China, Katar und
    Rußland für 4 Euro die Stunde arbeiten und hier in den
    Arbeiter-Containern leben wollt, sehr gerne."

    Dann schwenkte sie das Zepter, erhob die Hand zum
    Abschiedsgruß für alle Bauern, die mit gesenktem Kopf und
    schleppenden Schrittes den Weg nach Hause suchten, um ihre
    Sachen zusammenzupacken.

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