Hallo alle zusammen,
ich hätte da mal eine Frage:
Mir ist, bei der nochmaligen Lektüre meines Textes auch selbst aufgefallen, dass es zwischen dem vorliegenden Text und Tolkiens Erzählungen Parallelen gibt, die Warge sind eindeutig, das Herrscherschwert kann man mit dem einen Ring gleichsetzen, die aggressiven Hist mit den Orks, deren Anführer mit Sauron usw. Wie kann man solche Parallelen verhindern?
Immer wenn ich mir die Schlacht aus dem Prolog vorstelle, habe ich automatisch die Schlacht auf den Pelennor-Feldern vor den Augen-was kann ich dagegen machen? Und Wie kann man eine epische Schlacht beschreiben, sodass sie nichts mit bereits in anderen Büchern beschriebenen/in Filmen gezeigten Schlachten gemein hat?
eine Möglichkeit wäre, die Sichtweise zu wechseln. Aus der Sicht eines zu Tode geängstigten Feiglings beispielsweise, dem zwischen den abgehauenen Körperteilen das große Kotzen kommt, verliert so eine Schlacht gleich viel an falschem Pathos; trotzdem muss die Story deswegen nicht langweiliger ankommen.
Auf dem richtigen Weg bist Du, wenn Dir beim Schreiben selbst schlecht wird.
alles neu. Neue Wesen, neue Denkweise dieser, neues Artefakt, neue Welt,…
so what? Herrscherstrukturen mit einem Fürst an der Spitze, der die Macht inne hat, ist nicht untypisch. Schwert=Ring, naja, so nah ist der Vergleich nun auch nicht. Hist=Orks: irgendwer muss die Schlacht ja schlagen. Und so weiter.
die story in HdR einbetten. Das Schwert ist ein Vorgänger vom Ring, quasi ein Vor-Versuch von Sauron, die Hist sind Orks, deren Anführer ein Unterführer von Sauron u.s.w.
such’s dir aus, alles davon hat seine eigenen Schwierigkeiten.