Prolog 2.1 fertig-erbitte konstruktive Kritik

Hallo alle zusammen,
ich habe Text überarbeitet und bitte euch um konstruktive Kritik. Ich habe jetzt einen neuen PC und ein neues Schreibprogramm, das korrigiert auch die Rechtschreibung. Der Text sollte sich daher leichter lesen lassen als beim letzten Mal. Habe auch einige Vorschläge mit eingebracht, z.B. dass der König im Heer verbreiten lässt, dass dass Herrscherschwert nur vom rechtmäßigen König von Vacatanien benutzt werden kann.

Nun wünsche ich euch viel Spaß mit der Story.
Lg Leon

Prolog

Ein kühler Windstoß wehte über die Ebene von Ankatros, in die sich die Armeen der Menschen Vacataniens und der Hist aufeinandertrafen. Es herrschte eine beunruhigende tödliche Stille, obwohl viele Tausend Soldaten in Reih und Glied dem Beginn der Schlacht entgegenfieberten. Das Sonnenlicht spiegelte sich auf den Helmen und Rüstungen der Krieger beider Armeen, die in Schlachtordnung etwa eine Meile entfernt von einander standen. Nach einem unvermittelten Invasionsversuch der Hist, die in dem angrenzenden Frodfell lebten, hatte ein heftiger Verteidigungskrieg zwischen den Hist, exotischen Wesen, und den Menschen getobt, doch nun sollte es zur großen Entscheidungsschlacht kommen. Weil die Hist Vacatanien in der Vergangenheit schon mehrfach ohne sichtbares Motiv angegriffen hatten, verachteten die Menschen die Hist, was diese zumeist durch eine tödliche Pfeil- oder Schwertwunde erfuhren. Bisher hatte jede Begegnung von Menschen und Hist in einem Blutbad geendet. In der ersten Reihe des vacatanischen Heeres trat Brock nervös von einem Bein aufs andere. Ihm war kalt, obwohl er aus der kalten nordöstlichen Region des Reiches kam und Kälte gewohnt war. Dass sich ihm Splitter von seinem Holzspieß in die Hände gruben machte das Warten auf die Schlacht, die Ruhe vor dem Sturm, auch nicht gerade angenehmer. Fast bereute Brock, sich freiwillig für den Dienst im vacatanischen Heer gemeldet zu haben, doch was wären die Alternativen gewesen? Ein Leben als ärmlicher Arbeiter in der Stahlmine seines Vaters, der ihn bei fast jeder Gelegenheit schlug. Oder der Tod durch die Hist, die in großen Verbänden plündernd durchs Land gezogen waren. Nun erwartete Brock, der noch keine zwanzig Jahre alt war, teils ängstlich ob der deutlich sichtbaren Übermacht des feindlichen Heeres, teils ungeduldig den Beginn der Schlacht. Keine zwanzig Fuß rechts von Brock, Umgeben von seiner Leibgarde und einem Bannerträger, stand König Thorf, der Herrscher von Vacatanien, und beriet sich mit seinen Feldherren. „Wir müssen mit allen Mitteln in Nagrond’s Nähe kommen und ihm das Herrscherschwert abnehmen.“, instruierte Thorf die Befehlshaber seiner Armee, wobei er am Griff seines Schwertes herumnästelte, in den ein faustgroßer Rubin eingefasst war. „Nagrond wird gut bewacht werden, wahrscheinlich ist er umgeben von blutdurstigen Histors. Sie werden unsere Männer reihenweise abschlachten! Große Verluste können wir uns bei dieser Übermacht nicht leisten!“, meldete sich ein kleiner, aber dennoch muskulöser Offizier zu Wort. Die Narben in seinem Gesicht zeugten von den früheren Schlachten, die er geschlagen hatte. Brock wusste, dass der Mann Recht hatte. Die Histor-Leibwache bestand nur aus ausgewählten Histkriegern, deren Rückenstacheln bis zur Hüfte reichten. Lange Rückenstacheln waren tödliche Waffen und konnten problemlos Feinde aufspießen. Neben ihren Stacheln waren es jedoch auch ihre Stabwaffen und Wurfnadeln, die die Histors klug einzusetzen verstanden, was sie zu weithin gefürchteten Gegnern machten. Seit dem ersten Einsatz der Histors waren nur wenige von ihnen im Kampf besiegt worden. Noch nie war ein Histfeldherr unter ihrem Schutz gefallen, was sehr zu ihrem Ruf als unbezwingbare Garde beitrug. Es wäre untypisch für Nagrond, den aktuellen militärischen Anführer der Hist gewesen, ohne seine Leibgarde in eine offene Feldschlacht zu ziehen, egal wie überlegen seine Streitmacht war. Nagrond war weithin als Feigling bekannt. Wenn er einer Schlacht persönlich beiwohnte, dann tat er dies für gewöhnlich mit großem Abstand zu den Kämpfenden. Unter den vacatanischen Soldaten war weithin bekannt, dass einige von Nagrond’s Leibwächtern das legendäre Herrscherschwert, eine mächtige magische Waffe, die älter war als Vacatanien selbst, aus dem Königspalast in Talaroth gestohlen hatten. Dabei hatten sie die Soldaten, die das Schwert bewachten von hinten erdolcht und anschließend auf dem Sockel, auf dem das Schwert gelegen hatte, aufgestapelt. Ein abscheulicher Akt der Grausamkeit, den kein Vacatanier verstehen konnte. Dass sie das Herrscherschwert an die Hist verloren hatten, war ein herber Schlag für die Moral der vatacanischen Soldaten gewesen, denn mit dieser machtvollen Waffe in ihren Händen würde kein Heer, dass die Vacatanier aufzustellen imstande waren, die Hist aufhalten können. So hatten sie gedacht. Bis zum Morgen dieses Tages, an dem König Thorf-zur großen Erleichterung der Soldaten-verkündete, die Macht des Herrscherschwertes könne nur von dem rechtmäßigen König Vacataniens eingesetzt werden. Der Kampfgeist der Soldaten, der wenige Stunden zuvor bereits erloschen war, war nun wieder da, das Feuer in den Herzen der Soldaten wieder neu entfacht. Das einzige Hindernis, welches dem von allen Menschen erwünschten Sieg noch im Wege stand, war die zahlenmäßige Überlegenheit des Histheeres. Während das vacatanische Heer etwa fünfzigtausend Soldaten zählte, wurde die Armee der Hist auf über zweihunderttausend geschätzt. „Das ist wahr, Basgorn.“, betonte Thorf die Richtigkeit dessen, was der Feldherr gerade gesagt hatte. „Darum müssen die Lanzenträger in den ersten Reihen möglichst viele von diesen abscheulichen Kreaturen aufspießen. Wir müssen das Hauptheer der Hist auf Abstand halten, nur dann können wir sie schlagen. Uns fehlen die nötigen Informationen über die Art ihrer Krieger, um uns auf ein direktes Kräftemessen einzulassen. Wir können nicht mit allen Männern, die wir haben nach vorne stürmen. Wir müssen sie zu uns kommen lassen, so nah, dass ein Pfeil sie gerade noch erreicht. Dann spicken wir sie mit Pfeilen, die Überlebenden werden von den Lanzen aufgespießt oder von Fußsoldaten abgewehrt. Notfalls setzen wir unsere Katapulte ein, oder schicken unsere Kavallerie von den Flanken. Damit werden sie nicht rechnen.“

Thorf legte eine kurze Pause ein, die er mit aufgesetztem Gehüstel zu überbrücken versuchte, wohl, um seine Worte wirken zu lassen und seinen Feldherren Zeit zu geben, über diesen Strategievorschlag nachzudenken. Nachdem die anderen Anwesenden lautstark ihre Zustimmung bekundet hatten, beendete Thorf schließlich die Besprechung mit den Worten „Nun gut, es ist soweit. Ihr wisst, was zu tun ist. Geht nun.“, und seine Feldherren eilten zu ihren Bataillonen, um ihren Unteroffizieren die Taktik zu erläutern. Währenddessen setzte sich König Thorf seinen silbrig schimmernden Mithrilhelm auf, von dessen Spitze ein roter Federbusch herabhing. Seine gesamte Rüstung, die er abgesehen von dem Helm bereits vor der Schlacht angelegt hatte, war von fast unbeschreiblicher Schönheit und spielgelte das Licht der Sonne in den schönsten Farben wieder. „Menschen Vacataniens!“, lenkte Thorf die Aufmerksamkeit der Soldaten auf sich. „Menschen Vacataniens! Vor uns liegt eine Schlacht, wie es sie in der Geschichte unseres Landes noch nie gegeben hat! Eine Schlacht, die über das endgültige Schicksal unseres Volkes entscheiden wird und an die noch in Jahrtausenden in den Geschichtsbüchern stehen wird! Lasst und diese widerlichen Monster vernichten, damit man sich unser als die Sieger der Schlacht erinnern wird! Für Vacatanien!“, rief König Thorf „Für Vacatanien!“, nahmen die Soldaten Thorf’s Kampfschrei auf. Als jedes Wort in der Ebene verklungen war, glaubte Brock, in der Armee der Hist Bewegung zu erkennen. Die Hist waren zu weit von ihm entfernt, als dass es ihm möglich gewesen wäre, Details zu erkennen, doch mit der Zeit löste sich eine etwa dreitausend Mann starke Truppe aus offenbar berittenen Hist aus der Armee. Brock konnte im ersten Moment nicht sehen, worauf die Hist ritten, doch als sie die Hälfte der Strecke zurückgelegt hatten, was sie mit einer großen Geschwindigkeit taten, konnte Brock die Reittiere als Thyra, die gefürchteten Riesenreptilien Frodfells, identifizieren. Er hob die Lanze auf Brusthöhe der Bestien an, sie waren nur noch einen Pfeilschuss von ihm entfernt. Hinter sich hörte Brock mehrere Male den lauten Befehl „Feuer!“. Bogensehnen sirrten und ein ums andere Mal fielen vor ihm Thyra samt Reitern zu Dutzenden zu Boden, getroffen von todbringenden Pfeilen. Einige stürzten über ihre gefallenen Mitstreiter, oder rammten Hist, die von den Rücken ihrer sterbenden Reittiere geklettert oder gefallen waren. Brock hob die Spitze des Spießes nun auf Brusthöhe der Monster an, keine zwanzig Schritt trennten ihn von den Thyrareitern-dann prallten sie zusammen. Der Aufprall war mörderisch, obwohl die Anzahl der Berittenen durch die Bogenschützen stark dezimiert worden war. Durch die Wucht des Aufpralls hätte Brock beinahe seinen Spieß verloren, doch er hielt ihn mit eisernem Griff umklammert. Ein Thyra war genau in seinen Spieß gelaufen, dahinter folgten weitere, sodass sie ihrem jeweiligen Vordermann von hinten trafen und damit auf Brock‘s Spieß pressten. Ein Thyrareiter war jedoch im letzen Moment nach links ausgewichen und war an seinen Kameraden vorbeigeritten. Brock stieß das stumpfe Ende des Spießes in den Boden, stellte einen Fuß dagegen und zog sein Kurzschwert aus der Scheide. Als er auf gleicher Höhe mit dem Reiter war, hieb Brock ihm mit seinem Schwert in einer fließenden Bewegung frontal gegen den Hals und trennte ihm dabei den Kopf ab. Blut sprudelte aus dem Rumpf des Hist, der neben ihm bäuchlings auf dem Boden landete. Aus seinem Rücken ragten die langen, Stacheln, die beinahe parallel zur Wirbelsäule von oben nach unten verliefen. Von Abscheu gepackt hieb Brock mit seinem Schwert auf den zuckenden Kadaver ein, bis er reglos liegenblieb. Der weitere Kampf war kurz und grausam, doch auf Seiten der Vacatanier gab es nur geringe Verluste. Schließlich waren die Thyrareiter besiegt, was von den Vacataniern mit ohrenbetäubendem Gebrüll kommentiert wurde. Nachdem Er seinen Spieß, aus den Kadavern mehrerer Hist und eines Thyra herausgezogen und sein Kurzschwert wieder in die Scheide gesteckt hatte, stellte Brock sich mit den anderen Lanzenträgern in Erwartung der nächsten Angriffswelle wieder in einer langen Reihe auf.

Am anderen Ende der Ebene ertönten nun lautstark Hörner, die Brock vor dem, was nun kommen sollte, warnen zu wollen schienen. Brock hatte ein ungutes Gefühl, welches sich bei dem Anblick, der sich ihm nun bot, bestätigte: Die gesamte restliche Streitmacht der Hist setzte sich in Bewegung, fing an zu marschieren und gewann rasch an Geschwindigkeit. „Katapulte laden! Spieße zu den Schleudern!“, schrie ein Offizier, „Bereitmachen, Bogenschützen!“ ein anderer. In dem vacatanischen Heer setzte hektische Betriebsamkeit ein, Brock und die anderen Lanzenträger reichten ihre Spieße nach hinten zu den Katapulten und Speerschleudern durch, wo jeweils vier Soldaten ein Geschütz bedienten, zwei zum Laden, einer zum Anziehen der Sehne und einer zum Abfeuern der Geschosse. Die Spieße wurden durch ein Loch im Zugarm der Schleudern gesteckt, sodass die Sehnen der Speerschleudern genau in Kerben am Stumpfe Ende der Spieße angelegt werden konnten. Nachdem die Schleudern gespannt und geladen waren, traten die Soldaten von den Katapulten zurück. Nur jeweils einer, der die durch das Betätigen eines Hebels die Sehne aus ihrer Verankerung lösen musste, blieb an den Katapulten stehen und wartete auf den Befehl zum Abfeuern selbiger. Mittlerweile hatten die Hist eine beachtliche Geschwin-digkeit erreicht und hatten bereits drei Viertel der Strecke bis zum vacatanischen Heer zurückgelegt. Sie kamen direkt auf ihn zu, eine Wand aus Gliedern, eine unaufhaltbare, todbringende Welle. „Speerschleudern abfeuern!“, ertönte nun endlich der erlösende Befehl, über sich spürte Brock den Luftzug eines Spießes, der sich nun etwa siebzig Meter vor ihm in die Hist bohrte. Die Spieße trafen ihr Ziel mit einer großer Wucht und einer tödlichen Präzision. Dadurch, dass sich die Hist selbst mit großer Geschwindigkeit fortbewegten, wurden die Spieße zu unaufhaltbaren Geschossen, die immer gleich mehrere Hist durchbohrten und aus ihren Rücken wieder austraten, sodass ein einzelner Spieß ein ganzes Dutzend Hist aufspießte und etliche weitere umwarf. „Katapulte abfeuern!“, „Pfeile los!“, „Zieht eure Schwerter!“, ertönten die Befehle aus allen Richtungen. Die Bogenschützen und die Besatzungen der Katapulte deckten die heranstürmenden Hist mit Pfeilen, Felsbrocken, Spießen und Brandgeschossen ein, sodass in ihren Reihen große Lücken entstanden und der Boden mit verrenkten, verbrannten und zerquetschten Histleichen bedeckt wurde. Brock hielt in der einen Hand sein Schwert und in der anderen eines, dass er sich von einem gefallenen Soldaten genommen hatte. Er hielt sie mit der Breitseite eng an den Körper gepresst, um möglichst nicht aufzufallen und lehnte sich mit dem Rücken an die Thyrakadaver der ersten Angriffswelle, die sich zu einem kleinen Haufen aufgetürmt hatten und etwas größer war als Brock, sodass er sich ohne Weiteres hinter ihnen verbergen konnte. Auf diese Weise würde er nicht die volle Wucht des Angriffes abbekommen, sondern könnte sich ins Kampfgetümmel stürzen, wenn sich eine Front gebildet hatte. Der unvermeidliche Zusammenstoß der beiden Armeen kam und alles lief genau so, wie Brock es sich erhofft hatte. Während um ihn herum seine Kameraden in den ersten Reihen von den Hist nahezu niedergetrampelt wurden, wartete Brock ab, bis ihn einige Reihen Hist passiert hatten. Niemand hatte ihn bisher bemerkt. Brock hob die beiden Schwerter hoch über den Kopf, holte noch einmal tief Luft und warf sich seitwärts in eine Gruppe von vier Hist, die er zu Boden warf. Er selbst machte einen Ausfallschritt nach rechts und hieb dabei mit seinen Schwertern um sich. Blut spritzte, abgetrennte Glieder fielen zu Boden und um ihn herum fielen die Hist wie Grashalme, gefällt von seinen Schwertern. Von allen Seiten kamen nun Hist herbeigeeilt, schwangen Keulen, Schwerter, Äxte und Lanzen. Brock wich einem von oben geführten Schwerthieb nach rechts aus und wehrte mit beiden Schwertern gleichzeitig eine heransausende Axt von links ab. Er stieß den Angreifer zurück und ließ dann die Schwerter von oben diagonal nach außen herabkreisen, sodass sie zwei Gegner in den Hals trafen. Das Blut spritzte in alle Richtung und benetzte alle Kämpfenden im Umkreis, zeichnete ihre Gesichter. Brock drehte sich um, nur noch wenige Schritte trennten ihn von den Hist-und Thyrakadavern, hinter denen er sich versteckt hatte, als ihm einer seiner Verfolger sein Schert hob und es mit Wucht gegen Brock’s Rücken schwang. Das Schwert traf Brock nur mit der Spitze, doch es schlitzte ihm den Rücken neben der Wirbelsäule auf. Brock stieß einen Schmerzensschrei aus und griff sich an den Rücken. Er fühlte warmes Blut an seiner Hand. Sein Blut. Diese abscheuliche Bestie, die nun grinsend auf ihn zu kam, hatte ihn tatsächlich feige von hinten angegriffen. Brock wurde wütend, er hatte Blut geleckt. Mit einem Wilden Kampfschrei schwang er seine beiden Schwerter und drehte sich dabei einmal um seine eigene Achse. Brock’s Klingen trafen ihr Ziel. Der Schädel des Hist splitterte und die Klingen durchschlugen ihn in zwei sauberen Schnitten von oben nach unten. Offenbar waren Histschädel weniger stabil als menschliche, schoss es Brock durch den Kopf. Er erreichte den kleinen Leichenberg mit zwei weiteren Schritten und hatte ihn gerade zur Hälfte erklommen, als auch eine Gruppe von zwanzig Hist den Hügel erreichte. „Hilfe, zu mir! Zu mir!“, schrie Brock aus Leibeskräften. Endlich hatte er den Hügel erklommen und warf die Hist, die nun versuchten, zu ihm heraufzuklettern mit kräftigen Tritten gegen Kopf und Hals und mit gezielten Schwerthieben zurück. Die Hist achteten nur auf ihn, sodass sie die heranstürmende Gruppe vacatanischer Soldaten, die von hinten auf sie zustürmte, nicht bemerkten. „Vertreibt sie von dem Hügel!“, kommandierte ein hageres Männlein, dass einen halben Kopf kleiner war als Brock und der Offizier zu sein schien, dem die Soldaten unterstanden mit einer unangenehmen, schrillen Stimme. Die Soldaten führten den Befehl aus, doch konnte Brock den Gedanken, dass es dem Ofiizier mehr um den Hügel gegangen war, als um ihn, nicht verdrängen. Einige Minuten später stieg eine handvoll Bogenschützen zu Brock auf die Thyrakadaver, um die Hist von oben zu beschießen. Da die Hist in der Nähe für eine kurze Zeit alleine mit Brock beschäftigt waren, konnten hier die Vacatanier weiter vorrücken. Brock stieg nun wieder vom Leichenberg herunter, um sich den voranstürmenden Soldaten anzuschließen, die sich nun wie ein Keil vorwärts drängten und dabei jeden Hist erschlugen, der ihnen im Weg stand. Von Hinten rückten immer mehr Soldaten nach und auf der gesamten Länge des vacatanischen Heeres bezogen nun weitere Soldaten Stellung auf Leichenbergen, schossen dann gezielt auf die Hist, die sich den sich vorwärtskämpfenden Soldaten näherten. Auf diese Weise stießen die Vacatanier schnell vor, ohne allzugroße Verluste zu erleiden.

Alle Abteilungen des vacatanischen Heeres rückten vor, die Katapulte beschossen die Hist in der Mitte der Histarmee, die weder vor noch zurück konnten, weil sie von Kameraden umgeben waren. Die Hist fielen zu Hunderten, erbarmungslos schnellten die Katapultarme vor, Spieße, Steine, Brandsätze und tote Hist wurden durch die Luft geschleudert. Es sah so aus, als könnten die Vacatanier die Schlacht trotz der feindlichen Übermacht gewinnen, als die Hist plötzlich eine Gasse bildeten und sich eine kleine Gruppe bewaffneter Hist mit rötlich glänzenden Kampfpanzern und gezackten Schwertern in den Händen aus ihrem Heer löste und in kampfbereiter Stellung in der Gase stehen blieb. Ein Hist stach besonders hervor, denn er war größer als die anderen und hielt in der rechten Hand ein Langschwert. Kunstvolle Verzierungen schmückten es und von der Waffe ging eine starke Anziehungskraft aus. „Nagrond ist gekommen! Er hat das Herrscherschwert!“, „Tötet ihn! Vorwärts! Lasst ihn nicht entkommen!“, „Er hat das Schwert unserer Könige beschmutzt!“, wurden Rufe im vacatanischen Heer laut. Diese Möglichkeit, das feindliche Heer gänzlich in zwei Hälften zu teilen und den Anführer zu töten, ließen sich die Vacatanier nicht entgehen und rannten los, wobei sie auf alles einschlugen, was sich vor und neben ihnen bewegte. Zudem schossen die Bogenschützen, die auf den Leichenhügeln standen, etliche Pfeile auf die kleine Gruppe, doch erreichte keines ihrer Geschosse sein Ziel, da es zu weit entfernt war. Brock war unter den ersten zwanzig Soldaten, die nach vorne gestürmt waren und nun gab es für ihn kein Zurück mehr. Links und rechts von ihm fielen etliche Hist, von Pfeilen getroffen, zu Boden, einige zuckten, andere bewegten sich nicht mehr. Als sie noch knappe 100 Fuß von den Neuankömmlingen entfernt waren, schlossen die Hist um sie herum auf einmal die Gasse und schlugen auf die nun eingekeilten Soldaten mit exotischen Doppelschwertern und Stabwaffen ein. „Vorwärts, treibt sie zurück!“, wurde hinter Brock gebrüllt. Gerade war der Ruf verhallt, da sauste auch schon etwas Metallenes nur Zentimeter über seinem Kopf durch die Luft. Da wurde sich Brock seiner Bedrängnis bewusst und auf einmal erfüllte ihn kalte Angst. Angst, seine Familie, sein Zuhause und seine Freunde nicht wieder zu sehen. Angst, hier zu sterben, zermalmt von blutrünstigen, abscheulichen Hist. So wollte er nicht enden. Seine Angst verlieh ihm neue Kraft, Kraft, um sein Leben zu kämpfen. Mit einem langen Kampfschrei warf er sich zur Seite, stieß einen Hist zu Boden und hieb einem anderen im Fallen ein Schwert in die Brust. Der erste Hist hatte sich jedoch schnell wieder aufgerappelt und kam auf Brock zu, das Schwert hoch über den Kopf gehoben. Gerade in dem Moment, da er zuschlagen und Brock’s Leben damit ein Ende setzen wollte, fing er an, zu taumeln, griff sich an den Hals, dann an die Brust. Er erstastete die Pfeile, die dort herausragten. Kurz darauf fiel er rücklinks zu Boden. Brock stieß sich mit einer Hand vom Boden ab und sah sich nach dem Schützen um, der ihm soeben das Leben gerettet hatte. Es war einer der Soldaten, die ihn auch zuvor gerettet hatten, als er den Leichenberg erklommen hatte. Der Soldat hob eine Hand zum Gruß, dann wandte Brock sich ab und stürzte sich wieder ins Kampfgetümmel. Es waren nur wenige Minuten vergangen, so kam es Brock jedenfalls vor, als er etwa zehn Fuß von sich entfernt Nagrond und seine Garde, zumindest glaubte er, dass sie es war, erblickte. „Da vorne ist er!“, brüllte Brock. „Reißt ihm die Eingeweide heraus!“ Für Brock gab es kein Halten mehr, mit wildem Gebrüll stürmte er voran, schwang seine Schwerter in einer kreisenden Bewegung um den Kopf und enthauptete mehrere Hist, die er passierte. Nagrond’s Leibwächter wurden nun auf Brock aufmerksam, deuteten in seine Richtung und machten sich bereit, ihn abzuwehren. In letzter Sekunde bemerkte er das Risiko, ließ eine Gruppe Soldaten an ihm vorbeieilen und wartete, bis sie Nagrond’s Garde in einen Kampf verwickelt hatten, dann griff auch Brock in das Kampfgeschehen um Nagrond herum ein. Einer der Leibwächter attackierte Brock mit einer Stabwaffe mit Stahlklingen an beiden Enden, wirbelte sie wie einen dürren Zweig um seinen Körper. Brock hielt einen Moment inne, hob seine Schwerter hoch über den Kopf und stieß dann zu. Der Hist gab ein wütendes Grunzen von sich, als die beiden Schwertklingen in dem Hölzernen Mittelteil seiner Stabwaffe stecken blieben. Eine der beiden Spitzen berührte den Boden, die beiden Kontrahenten drückten und zogen von beiden Seiten, um die Waffen von einander zu trennen, ohne die eigene Deckung zu vernachlässigen. Brock gewann das Kräftemessen knapp, schaffte es, die Waffe horizontal zu sich zu drehen. Er setzte einen Fuß auf das Mittelteil, welches der Hist, der kleiner war als Brock, an sich zu reißen versuchte, und stieß sich dann mit dem anderen Fuß vom Boden ab, sodass sein gesamtes Gewicht auf dem Stab lastete. Damit hatte der Hist nicht gerechnet und ließ die Waffe los. Ein fataler Fehler, der gleichzeitig auch sein Todesurteil war, vollstreckt durch Brock. Kaum hatte er sich seines Gegners entledigt, wurde er von Weiteren in Bedrängnis gebracht, doch zwei andere Soldaten halfen ihm, den Angriff abzuwehren. Nagrond’s Leibgarde kämpfte mit heldenhaftem Mut, doch da immer mehr Vacatanier nachströmten und der Dauerbeschuss der Hist durch die vacatanischen Katapulte und Bogenschützen die Hist daran hinderte, ihrem Anführer zur Hilfe zu eilen, verringerte sich nach und nach die Zahl der Wachen, bis am Ende nur noch Nagrond übrig war. Als er sah, dass alle möglichen Fluchtwege versperrt waren, zog er sein Schwert und rechte es mit einer Hand in die Höhe.
Er öffnete den Mund und begann, von kehligen Knacklauten begleitet, fremdartige Worte zu rufen, die Brock nicht verstand. „Uio pok ghan! Quer vat burtho, Thorf“ „Diese Kreatur will unseren König verhexen! Tötet ihn! Reißt ihm die Eingeweide heraus!“, rief ein Soldat links von Brock. „Für König Thorf!“, riefen die umstehenden Vacatanier und begannen, auf den Histanführer einzuschlagen, einzustechen und ihn mit derben Flüchen zu bedenken. Doch der Hist starb nicht und er machte auch keine Anstalten, sich zur Wehr zu setzen. Die Waffen prallten von seiner Rüstung ab, als wäre sie verzaubert und auf magische Weise undurchdringlich gemacht worden. Nagrond’s gesamter Körper war von der Rüstung verhüllt, bis auf einige schmale Ritzen zwischen den einzelenen Teilen der Rüstung. „Zielt auf die Glenke, Kameraden!“, forderte Brock seine Mitstreiter auf. Er hob eines seiner Schwerter, bis es über seinen Schultern verharrte. Nagrond hielt das Herrscherschwert schützend vor sich. Dann griff Brock an. Erst fiel Nagrond’s Arm zu Boden, dann das Herrscherschwert, welches aufrecht im Boden stecken blieb, dann sein Kopf. Er rollte und rollte und rollte, bis er schließlich vor einem paar Füße liegenblieb. Einem paar Füße, welches in kunstvoll gearbeiteten Stiefeln aus Mithril steckten… „Soldat, du hast dich soeben um Vacatanien verdient gemacht. Wie lautet dein Name?“, frage König Thorf.

Nach dem Tod ihres Anführers zogen sich die Hist zurück. Die Vacatanier verzichteten darauf, sie zu verfolgen. So bald würden sie nicht wiederkommen. Nachdem Brock dem König die letzten Worte des Histfeldherrn wiedergegeben und dieser das Herrscherschwert an sich genommen hatte, verfiel der König, dessen Gesicht nun kreidebleich war, in ein tödliches Schweigen. „Wir haben die heiligen Steine verloren. Eure Männer jedoch haben euer Reich vernichtet, Thorf. Das waren Nagrond’s letzte Worte.“, übersetzte Thorf die letzten Worte des Hist für Brock. „Die Weissagung des Urahns erfüllt sich. Ich habe versagt.“, sagte der Monarch er mit brüchiger Stimme.

Schönen Satzspiegel hast du. Mit dem Inhalt sich abzuquälen, überlasse ich mal den Masochisten. So etwas wie dies lese ich nicht:

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Gruß Eillicht zu Vensre

Sorry, aber mach Absätze!!! Das kann ja kein Mensch lesen, das Auge verrutscht ständig!

Nichts für ungut
Maria

Und der Herr der Ringe ist guter Dinge
:wink:

OK, hier mit Absätzen. Mache in Zukunft mehr davon
Das Herrscherschwert

Prolog

Ein kühler Windstoß wehte über die Ebene von Ankatros, in die sich die Armeen der Menschen Vacataniens und der Hist aufeinandertrafen. Es herrschte eine beunruhigende tödliche Stille, obwohl viele Tausend Soldaten in Reih und Glied dem Beginn der Schlacht entgegenfieberten. Das Sonnenlicht spiegelte sich auf den Helmen und Rüstungen der Krieger beider Armeen, die in Schlachtordnung etwa eine Meile entfernt von einander standen.

Nach einem unvermittelten Invasionsversuch der Hist, die in dem angrenzenden Frodfell lebten, hatte ein heftiger Verteidigungskrieg zwischen den Hist, exotischen Wesen, und den Menschen getobt, doch nun sollte es zur großen Entscheidungsschlacht kommen. Weil die Hist Vacatanien in der Vergangenheit schon mehrfach ohne sichtbares Motiv angegriffen hatten, verachteten die Menschen die Hist, was diese zumeist durch eine tödliche Pfeil- oder Schwertwunde erfuhren. Bisher hatte jede Begegnung von Menschen und Hist in einem Blutbad geendet.

In der ersten Reihe des vacatanischen Heeres trat Brock nervös von einem Bein aufs andere. Ihm war kalt, obwohl er aus der kalten nordöstlichen Region des Reiches kam und Kälte gewohnt war. Dass sich ihm Splitter von seinem Holzspieß in die Hände gruben machte das Warten auf die Schlacht, die Ruhe vor dem Sturm, auch nicht gerade angenehmer. Fast bereute Brock, sich freiwillig für den Dienst im vacatanischen Heer gemeldet zu haben, doch was wären die Alternativen gewesen? Ein Leben als ärmlicher Arbeiter in der Stahlmine seines Vaters, der ihn bei fast jeder Gelegenheit schlug. Oder der Tod durch die Hist, die in großen Verbänden plündernd durchs Land gezogen waren. Nun erwartete Brock, der noch keine zwanzig Jahre alt war, teils ängstlich ob der deutlich sichtbaren Übermacht des feindlichen Heeres, teils ungeduldig den Beginn der Schlacht.

Keine zwanzig Fuß rechts von Brock, Umgeben von seiner Leibgarde und einem Bannerträger, stand König Thorf, der Herrscher von Vacatanien, und beriet sich mit seinen Feldherren. „Wir müssen mit allen Mitteln in Nagrond’s Nähe kommen und ihm das Herrscherschwert abnehmen.“, instruierte Thorf die Befehlshaber seiner Armee, wobei er am Griff seines Schwertes herumnästelte, in den ein faustgroßer Rubin eingefasst war. „Nagrond wird gut bewacht werden, wahrscheinlich ist er umgeben von blutdurstigen Histors. Sie werden unsere Männer reihenweise abschlachten! Große Verluste können wir uns bei dieser Übermacht nicht leisten!“, meldete sich ein kleiner, aber dennoch muskulöser Offizier zu Wort. Die Narben in seinem Gesicht zeugten von den früheren Schlachten, die er geschlagen hatte.

Brock wusste, dass der Mann Recht hatte. Die Histor-Leibwache bestand nur aus ausgewählten Histkriegern, deren Rückenstacheln bis zur Hüfte reichten. Lange Rückenstacheln waren tödliche Waffen und konnten problemlos Feinde aufspießen. Neben ihren Stacheln waren es jedoch auch ihre Stabwaffen und Wurfnadeln, die die Histors klug einzusetzen verstanden, was sie zu weithin gefürchteten Gegnern machten. Seit dem ersten Einsatz der Histors waren nur wenige von ihnen im Kampf besiegt worden. Noch nie war ein Histfeldherr unter ihrem Schutz gefallen, was sehr zu ihrem Ruf als unbezwingbare Garde beitrug. Es wäre untypisch für Nagrond, den aktuellen militärischen Anführer der Hist gewesen, ohne seine Leibgarde in eine offene Feldschlacht zu ziehen, egal wie überlegen seine Streitmacht war. Nagrond war weithin als Feigling bekannt. Wenn er einer Schlacht persönlich beiwohnte, dann tat er dies für gewöhnlich mit großem Abstand zu den Kämpfenden. Unter den vacatanischen Soldaten war weithin bekannt, dass einige von Nagrond’s Leibwächtern das legendäre Herrscherschwert, eine mächtige magische Waffe, die älter war als Vacatanien selbst, aus dem Königspalast in Talaroth gestohlen hatten. Dabei hatten sie die Soldaten, die das Schwert bewachten von hinten erdolcht und anschließend auf dem Sockel, auf dem das Schwert gelegen hatte, aufgestapelt. Ein abscheulicher Akt der Grausamkeit, den kein Vacatanier verstehen konnte.

Dass sie das Herrscherschwert an die Hist verloren hatten, war ein herber Schlag für die Moral der vatacanischen Soldaten gewesen, denn mit dieser machtvollen Waffe in ihren Händen würde kein Heer, dass die Vacatanier aufzustellen imstande waren, die Hist aufhalten können. So hatten sie gedacht. Bis zum Morgen dieses Tages, an dem König Thorf-zur großen Erleichterung der Soldaten-verkündete, die Macht des Herrscherschwertes könne nur von dem rechtmäßigen König Vacataniens eingesetzt werden. Der Kampfgeist der Soldaten, der wenige Stunden zuvor bereits erloschen war, war nun wieder da, das Feuer in den Herzen der Soldaten wieder neu entfacht. Das einzige Hindernis, welches dem von allen Menschen erwünschten Sieg noch im Wege stand, war die zahlenmäßige Überlegenheit des Histheeres. Während das vacatanische Heer etwa fünfzigtausend Soldaten zählte, wurde die Armee der Hist auf über zweihunderttausend geschätzt. „Das ist wahr, Basgorn.“, betonte Thorf die Richtigkeit dessen, was der Feldherr gerade gesagt hatte. „Darum müssen die Lanzenträger in den ersten Reihen möglichst viele von diesen abscheulichen Kreaturen aufspießen. Wir müssen das Hauptheer der Hist auf Abstand halten, nur dann können wir sie schlagen. Uns fehlen die nötigen Informationen über die Art ihrer Krieger, um uns auf ein direktes Kräftemessen einzulassen. Wir können nicht mit allen Männern, die wir haben nach vorne stürmen. Wir müssen sie zu uns kommen lassen, so nah, dass ein Pfeil sie gerade noch erreicht. Dann spicken wir sie mit Pfeilen, die Überlebenden werden von den Lanzen aufgespießt oder von Fußsoldaten abgewehrt. Notfalls setzen wir unsere Katapulte ein, oder schicken unsere Kavallerie von den Flanken. Damit werden sie nicht rechnen.“

Thorf legte eine kurze Pause ein, die er mit aufgesetztem Gehüstel zu überbrücken versuchte, wohl, um seine Worte wirken zu lassen und seinen Feldherren Zeit zu geben, über diesen Strategievorschlag nachzudenken. Nachdem die anderen Anwesenden lautstark ihre Zustimmung bekundet hatten, beendete Thorf schließlich die Besprechung mit den Worten „Nun gut, es ist soweit. Ihr wisst, was zu tun ist. Geht nun.“, und seine Feldherren eilten zu ihren Bataillonen, um ihren Unteroffizieren die Taktik zu erläutern. Währenddessen setzte sich König Thorf seinen silbrig schimmernden Mithrilhelm auf, von dessen Spitze ein roter Federbusch herabhing. Seine gesamte Rüstung, die er abgesehen von dem Helm bereits vor der Schlacht angelegt hatte, war von fast unbeschreiblicher Schönheit und spielgelte das Licht der Sonne in den schönsten Farben wieder. „Menschen Vacataniens!“, lenkte Thorf die Aufmerksamkeit der Soldaten auf sich. „Menschen Vacataniens! Vor uns liegt eine Schlacht, wie es sie in der Geschichte unseres Landes noch nie gegeben hat! Eine Schlacht, die über das endgültige Schicksal unseres Volkes entscheiden wird und die noch in Jahrtausenden in den Geschichtsbüchern stehen wird! Lasst und diese widerlichen Monster vernichten, damit man sich unser als die Sieger der Schlacht erinnern wird! Für Vacatanien!“, rief König Thorf „Für Vacatanien!“, nahmen die Soldaten Thorf’s Kampfschrei auf.

Als jedes Wort in der Ebene verklungen war, glaubte Brock, in der Armee der Hist Bewegung zu erkennen. Die Hist waren zu weit von ihm entfernt, als dass es ihm möglich gewesen wäre, Details zu erkennen, doch mit der Zeit löste sich eine etwa dreitausend Mann starke Truppe aus offenbar berittenen Hist aus der Armee. Brock konnte im ersten Moment nicht sehen, worauf die Hist ritten, doch als sie die Hälfte der Strecke zurückgelegt hatten, was sie mit einer großen Geschwindigkeit taten, konnte Brock die Reittiere als Thyra, die gefürchteten Riesenreptilien Frodfells, identifizieren. Er hob die Lanzenspitze auf Brusthöhe der Bestien an, sie waren nur noch einen Pfeilschuss von ihm entfernt. Hinter sich hörte Brock mehrere Male den lauten Befehl „Feuer!“. Bogensehnen sirrten und ein ums andere Mal fielen vor ihm Thyra samt Reitern zu Dutzenden zu Boden, getroffen von todbringenden Pfeilen. Einige stürzten über ihre gefallenen Mitstreiter, oder rammten Hist, die von den Rücken ihrer sterbenden Reittiere geklettert oder gefallen waren. Brock hob die Spitze des Spießes nun auf Brusthöhe der Monster an, keine zwanzig Schritt trennten ihn von den Thyrareitern-dann prallten sie zusammen.

Der Aufprall war mörderisch, obwohl die Anzahl der Berittenen durch die Bogenschützen stark dezimiert worden war. Durch die Wucht des Aufpralls hätte Brock beinahe seinen Spieß verloren, doch er hielt ihn mit eisernem Griff umklammert. Ein Thyra war genau in seinen Spieß gelaufen, dahinter folgten weitere, sodass sie ihrem jeweiligen Vordermann von hinten trafen und damit auf Brock‘s Spieß pressten. Ein Thyrareiter war jedoch im letzen Moment nach links ausgewichen und war an seinen Kameraden vorbeigeritten. Brock stieß das stumpfe Ende des Spießes in den Boden, stellte einen Fuß dagegen und zog sein Kurzschwert aus der Scheide. Als er auf gleicher Höhe mit dem Reiter war, hieb Brock ihm mit seinem Schwert in einer fließenden Bewegung frontal gegen den Hals und trennte ihm dabei den Kopf ab. Blut sprudelte aus dem Rumpf des Hist, der neben ihm bäuchlings auf dem Boden landete. Aus seinem Rücken ragten die langen, Stacheln, die beinahe parallel zur Wirbelsäule von oben nach unten verliefen. Von Abscheu gepackt hieb Brock mit seinem Schwert auf den zuckenden Kadaver ein, bis er reglos liegenblieb. Der weitere Kampf war kurz und grausam, doch auf Seiten der Vacatanier gab es nur geringe Verluste. Schließlich waren die Thyrareiter besiegt, was von den Vacataniern mit ohrenbetäubendem Gebrüll kommentiert wurde. Nachdem er seinen Spieß, aus den Kadavern mehrerer Hist und eines Thyra herausgezogen und sein Kurzschwert wieder in die Scheide gesteckt hatte, stellte Brock sich mit den anderen Lanzenträgern in Erwartung der nächsten Angriffswelle wieder in einer langen Reihe auf.

Am anderen Ende der Ebene ertönten nun lautstark Hörner, die Brock vor dem, was nun kommen sollte, warnen zu wollen schienen. Brock hatte ein ungutes Gefühl, welches sich bei dem Anblick, der sich ihm nun bot, bestätigte: Die gesamte restliche Streitmacht der Hist setzte sich in Bewegung, fing an zu marschieren und gewann rasch an Geschwindigkeit. „Katapulte laden! Spieße zu den Schleudern!“, schrie ein Offizier, „Bereitmachen, Bogenschützen!“ ein anderer. In dem vacatanischen Heer setzte hektische Betriebsamkeit ein, Brock und die anderen Lanzenträger reichten ihre Spieße nach hinten zu den Katapulten und Speerschleudern durch, wo jeweils vier Soldaten ein Geschütz bedienten, zwei zum Laden, einer zum Anziehen der Sehne und einer zum Abfeuern der Geschosse. Die Spieße wurden durch ein Loch im Zugarm der Schleudern gesteckt, sodass die Sehnen der Speerschleudern genau in Kerben am Stumpfe Ende der Spieße angelegt werden konnten. Nachdem die Schleudern gespannt und geladen waren, traten die Soldaten von den Katapulten zurück. Nur jeweils einer, der die durch das Betätigen eines Hebels die Sehne aus ihrer Verankerung lösen musste, blieb an den Katapulten stehen und wartete auf den Befehl zum Abfeuern selbiger. Mittlerweile hatten die Hist eine beachtliche Geschwin-digkeit erreicht und bereits drei Viertel der Strecke bis zum vacatanischen Heer zurückgelegt. Brock erschien es, als kämen sie direkt auf ihn zu, eine Wand aus Gliedern, eine unaufhaltbare, todbringende Welle. „Speerschleudern abfeuern!“, ertönte nun endlich der erlösende Befehl, über sich spürte Brock den Luftzug eines Spießes, der sich nun etwa siebzig Meter vor ihm in die Hist bohrte.

Die Spieße trafen ihr Ziel mit einer großer Wucht und einer tödlichen Präzision. Dadurch, dass sich die Hist selbst mit großer Geschwindigkeit fortbewegten, wurden die Spieße zu unaufhaltbaren Geschossen, die immer gleich mehrere Hist durchbohrten und aus ihren Rücken wieder austraten, sodass ein einzelner Spieß ein ganzes Dutzend Hist aufspießte und etliche weitere umwarf. „Katapulte abfeuern!“, „Pfeile los!“, „Zieht eure Schwerter!“, ertönten die Befehle aus allen Richtungen. Die Bogenschützen und die Besatzungen der Katapulte deckten die heranstürmenden Hist mit Pfeilen, Felsbrocken, Spießen und Brandgeschossen ein, sodass in ihren Reihen große Lücken entstanden und der Boden mit verrenkten, verbrannten und zerquetschten Histleichen bedeckt wurde.

Brock hielt in der einen Hand sein Schwert und in der anderen eines, dass er sich von einem gefallenen Soldaten genommen hatte. Er hielt sie mit der Breitseite eng an den Körper gepresst, um möglichst nicht aufzufallen und lehnte sich mit dem Rücken an die Thyrakadaver der ersten Angriffswelle, die sich zu einem kleinen Haufen aufgetürmt hatten und etwas größer war als Brock, sodass er sich ohne Weiteres hinter ihnen verbergen konnte. Auf diese Weise würde er nicht die volle Wucht des Angriffes abbekommen, sondern könnte sich ins Kampfgetümmel stürzen, wenn sich eine Front gebildet hatte. Der unvermeidliche Zusammenstoß der beiden Armeen kam und alles lief genau so, wie Brock es sich erhofft hatte. Während um ihn herum seine Kameraden in den ersten Reihen von den Hist nahezu niedergetrampelt wurden, wartete Brock ab, bis ihn einige Reihen Hist passiert hatten. Niemand hatte ihn bisher bemerkt. Brock hob die beiden Schwerter hoch über den Kopf, holte noch einmal tief Luft und warf sich seitwärts in eine Gruppe von vier Hist, die er zu Boden warf. Er selbst machte einen Ausfallschritt nach rechts und hieb dabei mit seinen Schwertern um sich. Blut spritzte, abgetrennte Glieder fielen zu Boden und um ihn herum fielen die Hist wie Grashalme, gefällt von seinen Schwertern. Von allen Seiten kamen nun Hist herbeigeeilt, schwangen Keulen, Schwerter, Äxte und Lanzen. Brock wich einem von oben geführten Schwerthieb nach rechts aus und wehrte mit beiden Schwertern gleichzeitig eine heransausende Axt von links ab. Er stieß den Angreifer zurück und ließ dann die Schwerter von oben diagonal nach außen herabkreisen, sodass sie zwei Gegner in den Hals trafen. Das Blut spritzte in alle Richtung und benetzte alle Kämpfenden im Umkreis, zeichnete ihre Gesichter. Brock drehte sich um, nur noch wenige Schritte trennten ihn von den Hist-und Thyrakadavern, hinter denen er sich versteckt hatte, als ihm einer seiner Verfolger sein Schert hob und es mit Wucht gegen Brock’s Rücken schwang. Das Schwert traf Brock nur mit der Spitze, doch es schlitzte ihm den Rücken neben der Wirbelsäule auf. Brock stieß einen Schmerzensschrei aus und griff sich an den Rücken. Er fühlte warmes Blut an seiner Hand. Sein Blut. Diese abscheuliche Bestie, die nun grinsend auf ihn zu kam, hatte ihn tatsächlich feige von hinten angegriffen. Brock wurde wütend, er hatte Blut geleckt. Mit einem Wilden Kampfschrei schwang er seine beiden Schwerter und drehte sich dabei einmal um seine eigene Achse. Brock’s Klingen trafen ihr Ziel. Der Schädel des Hist splitterte und die Klingen durchschlugen ihn in zwei sauberen Schnitten von oben nach unten. Offenbar waren Histschädel weniger stabil als menschliche, schoss es Brock durch den Kopf.

Er erreichte den kleinen Leichenberg mit zwei weiteren Schritten und hatte ihn gerade zur Hälfte erklommen, als auch eine Gruppe von zwanzig Hist den Hügel erreichte. „Hilfe, zu mir! Zu mir!“, schrie Brock aus Leibeskräften. Endlich hatte er den Hügel erklommen und warf die Hist, die nun versuchten, zu ihm heraufzuklettern mit kräftigen Tritten gegen Kopf und Hals und mit gezielten Schwerthieben zurück. Die Hist achteten nur auf ihn, sodass sie die heranstürmende Gruppe vacatanischer Soldaten, die von hinten auf sie zustürmte, nicht bemerkten. „Vertreibt sie von dem Hügel!“, kommandierte ein hageres Männlein, dass einen halben Kopf kleiner war als Brock und der Offizier zu sein schien, dem die Soldaten unterstanden mit einer unangenehmen, schrillen Stimme. Die Soldaten führten den Befehl aus, doch konnte Brock den Gedanken, dass es dem Ofiizier mehr um den Hügel gegangen war, als um ihn, nicht verdrängen. Einige Minuten später stieg eine handvoll Bogenschützen zu Brock auf die Thyrakadaver, um die Hist von oben zu beschießen. Da die Hist in der Nähe für eine kurze Zeit alleine mit Brock beschäftigt waren, konnten hier die Vacatanier weiter vorrücken. Brock stieg nun wieder vom Leichenberg herunter, um sich den voranstürmenden Soldaten anzuschließen, die sich nun wie ein Keil vorwärts drängten und dabei jeden Hist erschlugen, der ihnen im Weg stand. Von Hinten rückten immer mehr Soldaten nach und auf der gesamten Länge des vacatanischen Heeres bezogen nun weitere Soldaten Stellung auf Leichenbergen, schossen dann gezielt auf die Hist, die sich den sich vorwärtskämpfenden Soldaten näherten. Auf diese Weise stießen die Vacatanier schnell vor, ohne allzugroße Verluste zu erleiden.

Alle Abteilungen des vacatanischen Heeres rückten vor, die Katapulte beschossen die Hist in der Mitte der Histarmee, die weder vor noch zurück konnten, weil sie von Kameraden umgeben waren. Die Hist fielen zu Hunderten, erbarmungslos schnellten die Katapultarme vor, Spieße, Steine, Brandsätze und tote Hist wurden durch die Luft geschleudert. Es sah so aus, als könnten die Vacatanier die Schlacht trotz der feindlichen Übermacht gewinnen, als die Hist plötzlich eine Gasse bildeten und sich eine kleine Gruppe bewaffneter Hist mit rötlich glänzenden Kampfpanzern und gezackten Schwertern in den Händen aus ihrem Heer löste und in kampfbereiter Stellung in der Gase stehen blieb. Ein Hist stach besonders hervor, denn er war größer als die anderen und hielt in der rechten Hand ein Langschwert. Kunstvolle Verzierungen schmückten es und von der Waffe ging eine starke Anziehungskraft aus. „Nagrond ist gekommen! Er hat das Herrscherschwert!“, „Tötet ihn! Vorwärts! Lasst ihn nicht entkommen!“, „Er hat das Schwert unserer Könige beschmutzt!“, wurden Rufe im vacatanischen Heer laut. Diese Möglichkeit, das feindliche Heer gänzlich in zwei Hälften zu teilen und den Anführer zu töten, ließen sich die Vacatanier nicht entgehen und rannten los, wobei sie auf alles einschlugen, was sich vor und neben ihnen bewegte. Zudem schossen die Bogenschützen, die auf den Leichenhügeln standen, etliche Pfeile auf die kleine Gruppe, doch erreichte keines ihrer Geschosse sein Ziel, da es zu weit entfernt war.
Brock war unter den ersten zwanzig Soldaten, die nach vorne gestürmt waren und nun gab es für ihn kein Zurück mehr. Links und rechts von ihm fielen etliche Hist, von Pfeilen getroffen, zu Boden, einige zuckten, andere bewegten sich nicht mehr. Als sie noch knappe 50 Fuß von den Neuankömmlingen entfernt waren, schlossen die Hist um sie herum auf einmal die Gasse und schlugen auf die nun eingekeilten Soldaten mit exotischen Doppelschwertern und Stabwaffen ein. „Vorwärts, treibt sie zurück!“, wurde hinter Brock gebrüllt. Gerade war der Ruf verhallt, da sauste auch schon etwas Metallenes nur Zentimeter über seinem Kopf durch die Luft. Da wurde sich Brock seiner Bedrängnis bewusst und auf einmal erfüllte ihn kalte Angst. Angst, seine Familie, sein Zuhause und seine Freunde nicht wieder zu sehen. Angst, hier zu sterben, zermalmt von blutrünstigen, abscheulichen Hist. So wollte er nicht enden. Seine Angst verlieh ihm neue Kraft, Kraft, um sein Leben zu kämpfen. Mit einem langen Kampfschrei warf er sich zur Seite, stieß einen Hist zu Boden und hieb einem anderen im Fallen ein Schwert in die Brust. Der erste Hist hatte sich jedoch schnell wieder aufgerappelt und kam auf Brock zu, das Schwert hoch über den Kopf gehoben. Gerade in dem Moment, da er zuschlagen und Brock’s Leben damit ein Ende setzen wollte, fing er an, zu taumeln, griff sich an den Hals, dann an die Brust. Er erstastete die Pfeile, die dort herausragten. Kurz darauf fiel er rücklinks zu Boden.

Brock stieß sich mit einer Hand vom Boden ab und sah sich nach dem Schützen um, der ihm soeben das Leben gerettet hatte. Es war einer der Soldaten, die ihn auch zuvor gerettet hatten, als er den Leichenberg erklommen hatte. Der Soldat hob eine Hand zum Gruß, dann wandte Brock sich ab und stürzte sich wieder ins Kampfgetümmel. Es waren nur wenige Minuten vergangen, so kam es Brock jedenfalls vor, als er etwa zehn Fuß von sich entfernt Nagrond und seine Garde, zumindest glaubte er, dass sie es war, erblickte. „Da vorne ist er!“, brüllte Brock. „Reißt ihm die Eingeweide heraus!“ Für Brock gab es kein Halten mehr, mit wildem Gebrüll stürmte er voran, schwang seine Schwerter in einer kreisenden Bewegung um den Kopf und enthauptete mehrere Hist, die er passierte. Nagrond’s Leibwächter wurden nun auf Brock aufmerksam, deuteten in seine Richtung, riefen fortwährend „Firsth ghuv! Firsth ghuv!“, was Brock als Drohung auffasste, und machten sich bereit, ihn abzuwehren.

In letzter Sekunde bemerkte Brock das Risiko, ließ eine Gruppe Soldaten an ihm vorbeieilen und wartete, bis sie Nagrond’s Garde in einen Kampf verwickelt hatten, dann griff auch Brock in das Kampfgeschehen um Nagrond herum ein. Einer der Leibwächter attackierte Brock mit einer Stabwaffe mit Stahlklingen an beiden Enden, wirbelte sie wie einen dürren Zweig um seinen Körper. Brock hielt einen Moment inne, hob seine Schwerter hoch über den Kopf und stieß dann zu. Der Hist gab ein wütendes Grunzen von sich, als die beiden Schwertklingen in dem Hölzernen Mittelteil seiner Stabwaffe stecken blieben. Eine der beiden Spitzen berührte den Boden, die beiden Kontrahenten drückten und zogen von beiden Seiten, um die Waffen von einander zu trennen, ohne die eigene Deckung zu vernachlässigen. Brock gewann das Kräftemessen knapp, schaffte es, die Waffe horizontal zu sich zu drehen. Er setzte einen Fuß auf das Mittelteil, welches der Hist, der kleiner war als Brock, an sich zu reißen versuchte, und stieß sich dann mit dem anderen Fuß vom Boden ab, sodass sein gesamtes Gewicht auf dem Stab lastete. Damit hatte der Hist nicht gerechnet und ließ die Waffe los. Ein fataler Fehler, der gleichzeitig auch sein Todesurteil war, vollstreckt durch Brock. Kaum hatte er sich seines Gegners entledigt, wurde er von Weiteren in Bedrängnis gebracht, doch zwei andere Soldaten halfen ihm, den Angriff abzuwehren.

Nagrond’s Leibgarde kämpfte mit heldenhaftem Mut, doch da immer mehr Vacatanier nachströmten und der Dauerbeschuss der Hist durch die vacatanischen Katapulte und Bogenschützen die Hist daran hinderte, ihrem Anführer zur Hilfe zu eilen, verringerte sich nach und nach die Zahl der Wachen, bis am Ende nur noch Nagrond übrig war. Als er sah, dass alle möglichen Fluchtwege versperrt waren, zog er sein Schwert und rechte es mit einer Hand in die Höhe. Er öffnete den Mund und begann, von kehligen Knacklauten begleitet, fremdartige Worte zu rufen ,die Brock nicht verstand. „Uio ghan pok sevts khalitjos! Quer vat burtho oilats masanchis, Thorf“ „Diese Kreatur will unseren König verhexen! Tötet ihn! Prügelt ihm die Innereien raus!“, rief ein Soldat links von Brock. „Für König Thorf!“, riefen die umstehenden Vacatanier und begannen, auf den Histanführer einzuschlagen, einzustechen und ihn mit derben Flüchen zu bedenken. Doch der Hist starb nicht, machte aber auch keine Anstalten, sich zur Wehr zu setzen. Die Waffen prallten zwar von seiner Rüstung ab, als wäre sie verzaubert und auf magische Weise undurchdringlich gemacht worden, doch Nagrond schien nicht in der Lage zu sein, sich zu bewegen. Ob es wohl an dem Zauber des Herrscherschwertes lag? Auf jeden Fall bot der Hist momentan eine perfekte Zielscheibe. Nagrond’s gesamter Körper war von der Rüstung verhüllt, bis auf einige schmale Ritzen zwischen den einzelnen Teilen der Rüstung. „Zielt auf die Gelenke, Kameraden!“, forderte Brock seine Mitstreiter auf. Er hob eines seiner Schwerter, bis es über seinen Schultern verharrte. Nagrond hielt das Herrscherschwert schützend vor sich. Dann griff Brock an. Erst fiel Nagrond’s Arm zu Boden, dann das Herrscherschwert, welches aufrecht im Boden stecken blieb, dann sein Kopf. Er rollte und rollte und rollte, bis er schließlich vor einem paar Füße liegenblieb. Einem paar Füße, welches in kunstvoll gearbeiteten, reich verzierten Stiefeln aus Mithril steckten… „Soldat, du hast dich soeben um Vacatanien verdient gemacht. Wie lautet dein Name?“, frage König Thorf.

Nach dem Tod ihres Anführers zogen sich die Hist zurück. Die Vacatanier verzichteten darauf, sie zu verfolgen. So bald würden sie nicht wiederkommen. Nachdem Brock dem König die letzten Worte des Histfeldherrn wiedergegeben und dieser das Herrscherschwert an sich genommen hatte, verfiel der König, dessen Gesicht nun kreidebleich war, in ein tödliches Schweigen. „Wir haben die heiligen Steine verloren. Eure Männer jedoch haben euer Reich vernichtet, Thorf. Das waren Nagrond’s letzte Worte.“, übersetzte Thorf die letzten Worte des Hist für Brock. „Die Weissagung des Urahns erfüllt sich. Ich habe versagt.“, sagte der Monarch er mit brüchiger Stimme.

Schon besser - aber nur ein bisschen.
Nach wie vor sind die Hist zu dumm um zu kämpfen, während ein Neuling problemlos mit zwei Waffen umgehen kann. Immer noch kann man den Hass auf die Hist nicht vestehen, oder was an ihnen scheußlich sein soll. die Kämpfe selber sind immer noch nicht besonders überzeugend oder gar spannend, besonders der gegen Nagrond nicht.
Von Formulierungsschwächen und Rechtschreibfehlern mal abgesehen.
Grüße,
JPL

Hallo JPL,

Nach wie vor sind die Hist zu dumm um zu kämpfen,

Nein, sie sind…
-kleiner als die Menschen
-Ebenfalls Milizen (können die Vacatanier aber nicht wissen, darum steht es nicht im Text)
-und letztlich treffen hier verschiedene Kampfstile auf einander

während ein

Neuling problemlos mit zwei Waffen umgehen kann.

Wenn man um sein Leben kämpft, dann kann man oft viele Dinge, die man sonst nie schaffen würde. Das nennt sich Kraft der Verzweiflung.

Immer noch

kann man den Hass auf die Hist nicht vestehen, oder was an
ihnen scheußlich sein soll.

Du kannst nicht verstehen, wieso die Menschen die Hist nicht leiden können, nachdem sie mehrfach versucht haben, Vacatanien zu invasieren und die gesamte Bevölkerung dort auszulöschen? Und wenn man jemanden wirklich hasst, dann erscheint alles an ihnen scheußlich. Diser Text soll nicht objektiv sein, sondern subjektiv. Dass hat einen wichtigen Nutzen bezüglich des weiteren Verlaufes der Geschichte. Dort soll nämlich der Konflikt zwischen Hist und Menschen aus der Sicht der Hist gezeigt werden.

die Kämpfe selber sind immer noch

nicht besonders überzeugend oder gar spannend,

hast du vllt einmal in einer solchen Schlacht gekämpft? Woher weißt du dann, dass es nicht wirklich so sein kann? Die Schlacht soll auch kein Stoff für einen Fantasyfilm a la Herr der Ringe sein, sondern die -anfangs scheinbar wechselseitigen- Grausamkeiten zwischen Menschen und Hist darstellen.

besonders der

gegen Nagrond nicht.

Nagrond ist ja auch kampfunfähig, denn…
-er versucht, dass Herrscherschwert zu gebrauchen, dass kann aber nur der rechtmäßige Herrscher Vacataniens
-der Zauber des Herrscherschwertes lähmt ihn-er kann also gar nicht wirklich kämpfen
-und Nagrond kämpft eigentlich sowieso nicht selber, da er aber nicht von dem Zauber des Herrscherschwerteas gewusst hat, steht er dort und ist kampfunfähig. er hat damit gerechnet, die magischen Kräfte des Herrscherschwertes gegen die Vacatanier einsetzen zu können-das kann er aber nicht. Hätte Nagrond das gewusst, dann wäre er auch nicht selber in die Schlacht gezogen.

Von Formulierungsschwächen und Rechtschreibfehlern mal
abgesehen.

welche meinst du konkret?

Grüße Leon

:wink:

Das ist bemerkenswert unhilfreich… :wink:

Hi Leon,

Nach wie vor sind die Hist zu dumm um zu kämpfen,

Nein, sie sind…
-kleiner als die Menschen

Einmal schreibst du, dass ein Hist kleiner ist als Brock. Und das auch nur im letzten Drittel. woher soll man dann wissen, dass sie viel kleiner sind? Ausserdem hat Körpergröße nicht viel mit Kampfkraft zu tun.

-Ebenfalls Milizen (können die Vacatanier aber nicht wissen,
darum steht es nicht im Text)
-und letztlich treffen hier verschiedene Kampfstile auf
einander

Was für Kampfstile? Die Menschen schießen die Hist ab, diese laufen einfach nach vorne und lassen sich abknallen, rennen in Lanzen, die sie schon meilenweit sehen und können mit ihren eigenen Wufnadeln nicht umgehen, mit ihren Stabwaffen auch nicht.

während ein
Neuling problemlos mit zwei Waffen umgehen kann.

Wenn man um sein Leben kämpft, dann kann man oft viele Dinge,
die man sonst nie schaffen würde. Das nennt sich Kraft der
Verzweiflung.

Nein. Kraft der Verzweiflung bedeutet Kraft, nicht Technik. Du kannst aus Verzweiflung vllt. 200kg heben, statt nur 100, aber nicht den ganzen Kampf hindurch mit 2 Waffen kämpfen.

Immer noch

kann man den Hass auf die Hist nicht vestehen, oder was an
ihnen scheußlich sein soll.

Du kannst nicht verstehen, wieso die Menschen die Hist nicht
leiden können, nachdem sie mehrfach versucht haben, Vacatanien
zu invasieren und die gesamte Bevölkerung dort auszulöschen?

Du schreibst nur von einigen grundlosen Invasionsversuchen und plündernden Gruppen. Das ist zwar nicht nett, aber Hass löst man damit noch nicht aus. Zudem schreibst du nichts von „auslöschen“. Oder gar, warum die Hist scheußlich sein sollen. Sie sind exotisch, das macht sie aber weder hässlich oder abstoßend.
Wenn du sie als böse und gefährlich hinstellen willst, dann musst du etwas schlimmes erzählen, oder wenigstens marodierende, plündernde und kindermordende Gruppen erwähnen. Und etwas ind er folgenden Art scrheiben: „… die Hist … Diese waren zwar menschenähnlich, aber nur halb so groß, waren von grauer Hautfarbe und hatten barbarische Sitten. Man sagte ihnen Kanibalismus nach, auf jeden Fall aber aßen sie Toten ihrer Feinde. …“
Dadruch kannst du eine Abneigung beim Leser erzeugen, der sich dann mit den armen Menschen identifizieren kann, anstatt die Menschen Vacataniens Hass predigen zu lassen, mit dem man sich dann identifizieren soll.

Und wenn man jemanden wirklich hasst, dann erscheint alles an
ihnen scheußlich. Diser Text soll nicht objektiv sein, sondern
subjektiv.

Die ersten beiden Absätze sind nicht personifiziert, sondern stellen in ihrer Art Allgemeinwissen der Menschen dar. Also ist das objektiv.

Dass hat einen wichtigen Nutzen bezüglich des
weiteren Verlaufes der Geschichte. Dort soll nämlich der
Konflikt zwischen Hist und Menschen aus der Sicht der Hist
gezeigt werden.

Ein guter Punkt, aber die Situation bis zur Schlacht musst du trotzdem so hinstellen, dass es glaubhaft und nachvollziehbar erscheint. Bisher weiß man nicht, warum die Menschen die „Guten“ sein sollen.

die Kämpfe selber sind immer noch

nicht besonders überzeugend oder gar spannend,

hast du vllt einmal in einer solchen Schlacht gekämpft?

Nein, die Zeiten sind zum Glück schon vorbei. Aber du hast dein profundes Wissen bei solchen Gelegenheiten gesammelt?

Woher
weißt du dann, dass es nicht wirklich so sein kann?

Da du ganz explizit Menschen beschreibst und Vacatanien auch keine anders geartete Physik aufzuweisen scheint, als die uns bekannte, haben die Menschen dort etwa dieselben Fähigkeiten wie wir. Beidhädiges Kämpfen erfordert ein erhebliches Mass an Koordination, die weit über das hinaus geht, was man normalerweise so drauf hat.
Das heisst, üben, üben, üben. Und die Zeit hatte er kaum. Also wird er mit zwei Schwertern nicht anders/besser kämpfen als mit Schwert und Schild.

Die
Schlacht soll auch kein Stoff für einen Fantasyfilm a la Herr
der Ringe sein, sondern die -anfangs scheinbar
wechselseitigen- Grausamkeiten zwischen Menschen und Hist
darstellen.

Gräueltaten von Hist nennst du keine einzige. Du dienen nur als Kanonenfutter. Vor allem, weil du vor dem ersten Kampf als Hist als gnadenlose, tolle, klug ihre Wurfnadeln einsetzende Übermacht beschreibst ist es umso seltsamer, dass gar nichts davon passiert: Sie setzen kein einzges Mal ihre Nadeln ein, töten kaum Gegner, die Leibgarde ist flugs aufgerieben und von einer Übermacht kann keine Rede sein, da die Menschen keinen Fussbreit Land verlieren. Dadurch konterkarierst du deine eigene Beschreibung und man fragt sich, wie grausam die dann bitte sein sollen.

besonders der

gegen Nagrond nicht.

Nagrond ist ja auch kampfunfähig, denn…
-er versucht, dass Herrscherschwert zu gebrauchen, dass kann
aber nur der rechtmäßige Herrscher Vacataniens

Der braucht aber lange, um das zu checken. Vor allem hätte das doch schon mal viel früher probiert, und nicht erst in der Schlacht, wenn es fast zu spät ist.

-der Zauber des Herrscherschwertes lähmt ihn-er kann also gar
nicht wirklich kämpfen

na wie praktisch

-und Nagrond kämpft eigentlich sowieso nicht selber, da er
aber nicht von dem Zauber des Herrscherschwerteas gewusst hat,
steht er dort und ist kampfunfähig. er hat damit gerechnet,
die magischen Kräfte des Herrscherschwertes gegen die
Vacatanier einsetzen zu können-das kann er aber nicht. Hätte
Nagrond das gewusst, dann wäre er auch nicht selber in die
Schlacht gezogen.

Wie gesagt, warum hat er es nicht schon früher ausprobiert?

Von Formulierungsschwächen und Rechtschreibfehlern mal
abgesehen.

welche meinst du konkret?

Schon der erste Satz.

Grüße,
JPL

Nicht für den, der Anspielungen versteht…
:wink:

Hi JPL,

Nach wie vor sind die Hist zu dumm um zu kämpfen,

Nein, sie sind…
-kleiner als die Menschen

Einmal schreibst du, dass ein Hist kleiner ist als Brock. Und
das auch nur im letzten Drittel. woher soll man dann wissen,
dass sie viel kleiner sind? Ausserdem hat Körpergröße nicht
viel mit Kampfkraft zu tun.

Das vkommt meiner Meinung ganz aufden Kampfstiul an. Wenn du gegen einen größeren gegner kämpfst, dann greifst du andere Körperteile an. Und dein Gegner pariert anders. Gegenfrage: Woher hätte Brock das bis dahin wisen sollen?

-Ebenfalls Milizen (können die Vacatanier aber nicht wissen,
darum steht es nicht im Text)
-und letztlich treffen hier verschiedene Kampfstile auf
einander

Was für Kampfstile?

Schwertkampfstile. Vergleich mal die europäische Handhabung von europäischen Schwertern mit der (ggf. auch klischeehaften) asiatischen Handhabung von Katanas, Bokken und Wazikashis.

Die Menschen schießen die Hist ab,

die versuchen, durch zahlenmäßige Überlehenheit vorwärts zu kommen, aber nicht mit den Bogenschützen rechnen. In einer Schlacht denkt man doch bestimmt mehr an die Gegner direkt vor einem selbst, als an mögliche Bogenschützen und Katapulte, mit denen man nicht rechnet, oder liege ich da etwa falsch? Wer denkt schon während einer Schlacht daran, dass sich Bogenschützen auf den Leichen von seinen Kameraden aufstellen und drauf los schießen?

diese laufen einfach nach vorne und lassen sich abknallen,

Was sollen die denn sonst machen? Ihre Reiter wurden aufgerieben,katapulte können sie nicht mitbringen, Bögen haben sie nicht (das hat kulturelle Gründe, die aber nicht in den Prolog gehören), außerdem können die Vacatanier schon angreifen, während die Hist noch kräftig am laufen sind, die Hist werden nach einem Lauf über eine Distanz von mehr als einer Meile auch ordentlich außer Puste sein (könnte ich ja auch noch mit in den Text einfließen lassen, z.B. durch sichtbaren Schweiß oder erschöpftes Keuchen…)
und letztlich können die Hist ja nicht wirklich sehen, was mit ihren Reitern passiert, denn die sind ja eine Meile bzw. mehr entfernt, sodass nicht genau zu erkennen sein dürfte, was auf der anderen Seite des Schlachtfelds so vor sich geht. Das Einzige, was sie mitbekommen ist, dass die Vacatanier drüben in jubelgeschrei ausbrechen (weil sie die Reiter aufgerieben haben). Die Vernichtung der Thyrareiter ist also für beide Seiten offensichtlich (für die Vacatanier, weil sie die Reiter getötet haben und für die Hist, weil die Vacas nicht jubeln würden, wenn ie das Gefecht mit den Reitern nicht endgültig gewonnen hätten)
Um auf den Punkt zu kommen: Es war das einzig Sinnvolle, was die Hist hätten tun können, ihre Gesamte Armee loszuschicken, denn kleinere Abteilungen im Sinne von Scouts wären schnell vernichtet worden, die Reiter waren weg, Katapulte (fdalls vorhanden) hätten die Hist nicht weitergebracht und mit der großen Übermacht wäre eine offene Feldschlacht ja ohnehin das Beste gewesen, was sie hätten tun können.

rennen in :Lanzen, die sie schon meilenweit sehen und können

Die Hist standen ja unter Beschuss von Katapulten und Bogenschützen, umkehren wäre wahrscheinlich nicht möglich gewesen und letztlich würde man Lanzen und Spieße ja nicht gegen Berittene einsetzten, wenn sie aus der Ferne schon so toll sichtbar wären…

mit ihren eigenen Wufnadeln nicht umgehen, mit ihren Stabwaffen auch
nicht.

Wenn zwei Schwertkämpfer aufeinander treffen und einer stirbt, dann konnte der also aus deiner Sicht nicht mit seiner Waffe umgehen?

während ein
Neuling problemlos mit zwei Waffen umgehen kann.

Wenn man um sein Leben kämpft, dann kann man oft viele Dinge,
die man sonst nie schaffen würde. Das nennt sich Kraft der
Verzweiflung.

Nein. Kraft der Verzweiflung bedeutet Kraft, nicht Technik. Du
kannst aus Verzweiflung vllt. 200kg heben, statt nur 100, aber
nicht den ganzen Kampf hindurch mit 2 Waffen kämpfen.

Nun, vllt konnte Brock ja schon vor der Schlacht kämpfen. Es ist ja nicht so, dass der Krieg mit dieser Schlacht angefangen hätte. Brock wird eine Art Training gehabt haben, wenn auch nur kurz.

Immer noch

kann man den Hass auf die Hist nicht vestehen, oder was an
ihnen scheußlich sein soll.

Du kannst nicht verstehen, wieso die Menschen die Hist nicht
leiden können, nachdem sie mehrfach versucht haben, Vacatanien
zu invasieren und die gesamte Bevölkerung dort auszulöschen?

Du schreibst nur von einigen grundlosen Invasionsversuchen und
plündernden Gruppen. Das ist zwar nicht nett, aber Hass löst
man damit noch nicht aus.

Bei den Bauern, die ihre Höfe und Familien verlieren ganz bestimmt doch, ebenso bei Händlern, die ihre ware nicht verschicken können, weil ihre Karawanen überfallen werden und noch mehr bei patriotisch veranlagten Feldherren, die dann landesweit die Heerschau beginnen lassen. Außerdem sprechen sich Angriffe auf Dörfer schenll herum, die Kunde von den vermeintlichenm Gräueltatehn der Hist werden also schnell die Runde machen.

Zudem schreibst du nichts von

„auslöschen“. Oder gar, warum die Hist scheußlich sein sollen.
Sie sind exotisch, das macht sie aber weder hässlich oder
abstoßend.

Für die Vacas hat es bistimmt so ausgesehen. Versetz dich doch bitte mal in die Lage eines angsterfüllten bauern, dessen Hof niedergebrannt wird, dessen frau und Kinder getötet werden. Von anderen Dörfern hört er Ähnliches. Was könnte solch ein Bauer wohl denken? Dass ie Hist mal kurz zum Kaffekränzchen vorbeikommen ganz sicher nicht…

Wenn du sie als böse und gefährlich hinstellen willst, dann
musst du etwas schlimmes erzählen, oder wenigstens
marodierende, plündernde und kindermordende Gruppen erwähnen.

Will ich doch gar nicht. Die Hist greifen zwar tatsächlich an, doch ihr Motiv ist für die Vacas unklar. Vllt sollte ich es hier einmal im Vorfeld erwähnen: Den Hist geht es ziemlich mies, denn sie leben in einem Land, dass eine Mischung aus Sand-und Felswüste ist. Es ist für sie also schweirig, die Bevölkerung zu ernähren. Aussicht auf ein besseres Leben (durch versteckte Wasserquellen, Rohstoffe zum Handeln usw. bieten 5 (für die Hist) heilige Steine, die der Prophezeiung aber in den Ländern Verstreut sind, die an das Land der Hist grenzen. Mit zwei Ländern sind sie befreundet, doch die sind groß und ndie Steine sind gut versteckt, diew Hist haben keinerlei Anhaltspunkte zum Suchen. Mit zwei weiteren Ländern verstehen sich die Hist überhaupt nicht, ständig gibt es Grenzkonflikte und kleinere, eher nervige Kriege. An eine Suche in diesen Ländern ist also nicht zu denken. Was bleibt also noch übrig: Vacatanien. Die Hist sind im Laufe der Geschichte schon mehrfach zu den Vacataniern gegangen (d.h. bis an die Grenze) und wollten um Erlaubnis bitten, in Vacatanien nach den Steinen suchen zu dürfen. Ihre Sprache wirkte allerdings bedrohlich auf die Vaca-Soldaten, die haben dann die „Histforscher“ angegriffen. Zudem sei gesagt, dass die Hist normalerweise so gehen, wie Orang-Utans, wenn sie das schnell tun, dann kann das durchaus bedrohlich wirken. Und letztlich hatten sie zu ihrem Schutz und zum Jagen Waffen dabei. Ein Paar Forscher konnten zurück in das Histland fliehen, haben natürlich erzählt, was passiert ist. Das hat die Hist erstmal betrübt, dann wurden sie grantig, denn fürt sie wirkte es ja so, als wäre eine Gruppe Forsche auf einer friedlichen M;ission von fremden Soldaten angegrifen worden. Das ergab dann den ersten Angriff der Hist. Sie verloren. Das passierte noch zweimal, das vierte Mal wiedr im vorliegenmden Text geschildert. Der hass könnte also durchaus beidseitig sein. Andererseits gibt es unter den Hist noch einige, die gerne versuchen wollen, mit den Vacas zu reden. Nur müssten sie dazu erstmal vacatanisch lernen-wie sollen sie das tun, wenn doch die einzigen Vacas, die sie sehen, Soldaten sind? Nun werdet ihr euch vllt fragen, wieso sich die Hist so an Vacatanien „festbeißen“, was die Suche angeht. Die Antwort darauf ist, dass in Vacatanien sowohl ein hl. Stein, als auch die „Schatzkarte“ (Modell „Schnitzeljagd“) sind, die Hinweise auf die Orte liefert, an denen Sich die Steine befinden. Von daher ist Vacatanien doppelt wichtig für die Hist.

Und etwas ind er folgenden Art scrheiben: "… die Hist …

Diese waren zwar menschenähnlich, aber nur halb so groß, waren
von grauer Hautfarbe und hatten barbarische Sitten. Man sagte
ihnen Kanibalismus nach, auf jeden Fall aber aßen sie Toten
ihrer Feinde. …"
Dadruch kannst du eine Abneigung beim Leser erzeugen, der sich
dann mit den armen Menschen identifizieren kann, anstatt die
Menschen Vacataniens Hass predigen zu lassen, mit dem man sich
dann identifizieren soll.

Jetzt habe ich ja oben geschrieben, was nach und nach in der Story ans Licht kommen soll. Von daher-das wurde mir erst klar, als ich das oben geschrieben habe- wäre es durchaus sinnvoll, die Hist aus der Sicht der Vacas so dastehen zu lassen. Aber ich darf ja auch nichts falsches über die Hist schrieben, denn sonst fargt sich der Leser am Ende, wieso sie denn, wenn sie doch so gute Absichten haben, dieses und jenes getan haben. Das ist für mich jetzt eine recht unangenehme Zwickmühle…

Und wenn man jemanden wirklich hasst, dann erscheint alles an
ihnen scheußlich. Diser Text soll nicht objektiv sein, sondern
subjektiv.

Die ersten beiden Absätze sind nicht personifiziert, sondern
stellen in ihrer Art Allgemeinwissen der Menschen dar. Also
ist das objektiv.

Dass hat einen wichtigen Nutzen bezüglich des
weiteren Verlaufes der Geschichte. Dort soll nämlich der
Konflikt zwischen Hist und Menschen aus der Sicht der Hist
gezeigt werden.

Ein guter Punkt, aber die Situation bis zur Schlacht musst du
trotzdem so hinstellen, dass es glaubhaft und nachvollziehbar
erscheint. Bisher weiß man nicht, warum die Menschen die
„Guten“ sein sollen.

Prinziepiell könnten-wenn man dann im Buch dieses Wissen von oben hat, beide Seiten die Guten sein…

die Kämpfe selber sind immer noch

nicht besonders überzeugend oder gar spannend,

hast du vllt einmal in einer solchen Schlacht gekämpft?

Nein, die Zeiten sind zum Glück schon vorbei. Aber du hast
dein profundes Wissen bei solchen Gelegenheiten gesammelt?

Nun, ich kann mein Wissen ja auch nur aus Filmen, meinen eigenen Vorstellungen oder Büchern beziehen. Die beschreibungen von Zeitzeugen, die in einer Solchen Schlacht gekämpft haben, sind für mich nicht erreichbar. Daher bleiben mir nur noch die beiden anderen Varianten. Hast du vllt noch eine Ide, von wo ich korrektes Wissen beziehen könnte? Das wäre für mich sehr hilfreich.

Woher
weißt du dann, dass es nicht wirklich so sein kann?

Da du ganz explizit Menschen beschreibst und Vacatanien auch
keine anders geartete Physik aufzuweisen scheint, als die uns
bekannte, haben die Menschen dort etwa dieselben Fähigkeiten
wie wir. Beidhädiges Kämpfen erfordert ein erhebliches Mass an
Koordination, die weit über das hinaus geht, was man
normalerweise so drauf hat.
Das heisst, üben, üben, üben. Und die Zeit hatte er kaum. Also
wird er mit zwei Schwertern nicht anders/besser kämpfen als
mit Schwert und Schild.

Kommt auf die Ausbildung in den Wochen/Monaten/Jahren vor der Schlacht an…

besonders der

gegen Nagrond nicht.

Nagrond ist ja auch kampfunfähig, denn…
-er versucht, dass Herrscherschwert zu gebrauchen, dass kann
aber nur der rechtmäßige Herrscher Vacataniens

Der braucht aber lange, um das zu checken. Vor allem hätte das
doch schon mal viel früher probiert, und nicht erst in der
Schlacht, wenn es fast zu spät ist.

Nun ja, kämpfen wollte er selbst ja eh nicht. Er hatte bwahrscheinlich eine Art Showdown I.s.V. auf dem Schlachtfeld erscheinen, Kampfpause hervorrufen, bewirken, dass er zu dem Hinweis auf die Steine kann. Mit dem, was die Vacas getan ahben, hat er sicher nicht gerechnet, sondern eher mit plötzlicher Unterwürfigkeit, denn er wusste ja selber nichts von den speziellen Eigenschaften des Schwertes, dachte von daher auch nicht, dass die Vacas etwas derartiges wissen könnten. Ich kann mir kaum vorstellen, wie Nagrond mit dem Schwert in der Hnad vor dem Spiegel in seinerm Palast posiert und seine Schowdown-Rede probt…

Grüße Intelligence-Stream

Hi,

Ausserdem hat Körpergröße nicht
viel mit Kampfkraft zu tun.

Das vkommt meiner Meinung ganz aufden Kampfstiul an. Wenn du
gegen einen größeren gegner kämpfst, dann greifst du andere
Körperteile an. Und dein Gegner pariert anders.

richtig. Aber du beschreibst keinen Stil der Hist. sie rennen drauflos und werden getötet. Das ist nach wie vor alles, was du schreibst. Die eine Szene mit dem vorab als legendärem Krieger beschriebenen Leibgardisten bringt da auch nicht mehr Licht ins Dunkel. Entweder beschreibst du also einen längeren Kampf und gehst dabei auf die Unterscheide ein, oder Brock muss ich mal irgendwann ganz arg wundern, warum das alles so leicht geht.

Gegenfrage:
Woher hätte Brock das bis dahin wisen sollen?

Muss er nicht. Da du die ERzählperspektive der dritten Person einnimmst, kannst du wissen preisgeben, das Brock nicht hat.

-Ebenfalls Milizen (können die Vacatanier aber nicht wissen,
darum steht es nicht im Text)
-und letztlich treffen hier verschiedene Kampfstile auf
einander

Was für Kampfstile?

Schwertkampfstile. Vergleich mal die europäische Handhabung
von europäischen Schwertern mit der (ggf. auch klischeehaften)
asiatischen Handhabung von Katanas, Bokken und Wazikashis.

Das ist zwar ein netter Vergleich, bringt dir aber inBezug auf deine Geschichte nichts. Die Hist kämpfen ja gar nicht mit Schwertern, sondern mit Stabwaffen und Wurfnadeln.
Du denkst zuviel und schreibst zuwenig in deiner Geschichte.

Die Menschen schießen die Hist ab,

die versuchen, durch zahlenmäßige Überlehenheit vorwärts zu
kommen, aber nicht mit den Bogenschützen rechnen. In einer
Schlacht denkt man doch bestimmt mehr an die Gegner direkt vor
einem selbst, als an mögliche Bogenschützen und Katapulte, mit
denen man nicht rechnet, oder liege ich da etwa falsch?

Du musst das differnzierter sehen: Wenn die Hist das Leben schätzen, dann haben sie auch Angst vor dem Tod. und wenn sie den haben, dann haben sie angst vor der Schlacht und allem, was da kommen mag. Katapulte sind auch nicht so klein, das man sie nicht sehen könnte. Und da sie selber Wurfgeschosse zumindest entwickelt haben,liegt es nahe zu erwarten, dass der Gegner ähnliche Waffen hat. Dass sie Erfahrung mit Bögen und Co haben liegt auch deswegen nahe, weil es schon meherere Schlachten gab und jeder Jäger der Menschen wohl einen Bogen besitzt. Auch als die maroderierenden Banden durch das Land zogen, wird sie wohl mal jemand mit einem Bogen beschossen haben. Also musst du entweder die Hist als völlig anders denkende Wesen beschreiben oder sie ein wenig intelligenter machen.

Wer
denkt schon während einer Schlacht daran, dass sich
Bogenschützen auf den Leichen von seinen Kameraden aufstellen
und drauf los schießen?

Jeder, der schon mal für seine Wurfnadel ein freies Wurffeld gebraucht hat.

diese laufen einfach nach vorne und lassen sich abknallen,

Was sollen die denn sonst machen? Ihre Reiter wurden
aufgerieben,katapulte können sie nicht mitbringen, Bögen haben
sie nicht (das hat kulturelle Gründe, die aber nicht in den
Prolog gehören), außerdem können die Vacatanier schon
angreifen, während die Hist noch kräftig am laufen sind, die
Hist werden nach einem Lauf über eine Distanz von mehr als
einer Meile auch ordentlich außer Puste sein (könnte ich ja
auch noch mit in den Text einfließen lassen, z.B. durch
sichtbaren Schweiß oder erschöpftes Keuchen…)

Das meine ich mit „dämlichen Hist“ welcher trottel rennt denn bitte 1.6km wie um sein Leben, wenn er weiß, dass er dann noch kämpfen muss? und welcher Idiot schaut zu, wie seine Reiter abgeschossen werden und rennt dann wieder dagegen an? Das ist nicht Taktik, sondern Blödheit. Warum sie keine katapulte mitbringen können ist völlig unklar.
Was sie sonst machen könnten? sie haben gesehen, aus welcher Entfernung die Reiter niedergmacht wurden. Das plus eine sicherheitsmargin können sie also in aller Ruhe vorrücken und posen. Sie könnten auch Schilde mitnehmen, eine Zangenbewegung machen, eine Gruppe vorschicken, um die Menschen zu sich zu locken,…

und letztlich können die Hist ja nicht wirklich sehen, was mit
ihren Reitern passiert, denn die sind ja eine Meile bzw. mehr
entfernt, sodass nicht genau zu erkennen sein dürfte, was auf
der anderen Seite des Schlachtfelds so vor sich geht.

Ne, so einfach ist das nicht. Erstens ist schon die Aufstellung 1Meile entfernt Unsinn, zweitens kann man schon erkennen, ob die Reiter an der Schlachtlinie kämpfen oder 50m vorher aus unerklärlichen Gründen umfallen.

Das
Einzige, was sie mitbekommen ist, dass die Vacatanier drüben
in jubelgeschrei ausbrechen (weil sie die Reiter aufgerieben
haben). Die Vernichtung der Thyrareiter ist also für beide
Seiten offensichtlich (für die Vacatanier, weil sie die Reiter
getötet haben und für die Hist, weil die Vacas nicht jubeln
würden, wenn ie das Gefecht mit den Reitern nicht endgültig
gewonnen hätten)

Komisch, dass sie Jubelgeschrei über eine Meile hören können, aber nicht, dass es (fast) keinen Kapmflärm gab.

Um auf den Punkt zu kommen: Es war das einzig Sinnvolle, was
die Hist hätten tun können, ihre Gesamte Armee loszuschicken,
denn kleinere Abteilungen im Sinne von Scouts wären schnell
vernichtet worden, die Reiter waren weg, Katapulte (fdalls
vorhanden) hätten die Hist nicht weitergebracht und mit der
großen Übermacht wäre eine offene Feldschlacht ja ohnehin das
Beste gewesen, was sie hätten tun können.

Und das meine ich mit dämlich. sie könntzen auch langsam vorrücken, katapulte neu in Stellung bringen, und die Menschen angreifen lassen. Späher losschicken, um zu sehen, was da los war, und so weiter. Aber schon von vornherein im diesem Abstand Stellung zu beziehen, ist eben einfach dämlich.

rennen in Lanzen, die sie schon meilenweit sehen und können

Die Hist standen ja unter Beschuss von Katapulten und
Bogenschützen, umkehren wäre wahrscheinlich nicht möglich
gewesen und letztlich würde man Lanzen und Spieße ja nicht
gegen Berittene einsetzten, wenn sie aus der Ferne schon so
toll sichtbar wären…

Auch unlogisch. Wenn ich volle Kanne auf etwas zulaufe und sehen dann einen spitzen Gegenstand, dann versuche ich alles, um nicht vom ihm aufgespiesst zu werden. Ausserdem habt Brock (stellvertrtend für den Rest der Bande) deinen Speer deutlich in der Hand, hebt ihn lange vorher hoch, also ist das Ding auch zu sehen.

mit ihren eigenen Wufnadeln nicht umgehen, mit ihren Stabwaffen auch
nicht.

Wenn zwei Schwertkämpfer aufeinander treffen und einer stirbt,
dann konnte der also aus deiner Sicht nicht mit seiner Waffe
umgehen?

Nein. Aber die Wurfnadeln kommen gar nicht zum Einsatz und bei dem einzigen Kampf, der nicht aus „Brock gewinnt gegen alle mit meinem Schlag“ besteht, kämpft der Hist so bescheuert, dass es weh tut.

Nun, vllt konnte Brock ja schon vor der Schlacht kämpfen. Es
ist ja nicht so, dass der Krieg mit dieser Schlacht angefangen
hätte. Brock wird eine Art Training gehabt haben, wenn auch
nur kurz.

Du solltest schon wissen, ob Brok kämpfen kann oder nicht. er hat aber in einer Mine gearbeitet, da lernt man bestenfalls Faustkampf. dann kam er zur Armee und hat jetzt seinen ersten Kampf. Übung bekommt er vorher, das ist klar. Aber das reicht im Leben nicht für die action, die er fabriziert. Und wenn er so ein genialer Kämpfer schon vorn Natur aus ist, dann hätte man das schon viel früher bemerkt und sein Vater hätte ihn nicht immer geschlagen.

Bei den Bauern, die ihre Höfe und Familien verlieren ganz
bestimmt doch, ebenso bei Händlern, die ihre ware nicht
verschicken können, weil ihre Karawanen überfallen werden und
noch mehr bei patriotisch veranlagten Feldherren, die dann
landesweit die Heerschau beginnen lassen. Außerdem sprechen
sich Angriffe auf Dörfer schenll herum, die Kunde von den
vermeintlichenm Gräueltatehn der Hist werden also schnell die
Runde machen.

Das alles beschreibst du aber nicht. du schreibst nur: Invasion. Punkt aus. Setz all das, was du eben geschrieben hast in zwei Sätze um und füg es ein.

Zudem schreibst du nichts von

„auslöschen“. Oder gar, warum die Hist scheußlich sein sollen.

Für die Vacas hat es bistimmt so ausgesehen. Versetz dich doch
bitte mal in die Lage eines angsterfüllten bauern, dessen Hof
niedergebrannt wird, dessen frau und Kinder getötet werden.
Von anderen Dörfern hört er Ähnliches. Was könnte solch ein
Bauer wohl denken? Dass ie Hist mal kurz zum Kaffekränzchen
vorbeikommen ganz sicher nicht…

Auch wieder: Du hast Builder im Kopf, die du nicht willens bist, hinzuschreiben.

Wenn du sie als böse und gefährlich hinstellen willst, dann
musst du etwas schlimmes erzählen, oder wenigstens
marodierende, plündernde und kindermordende Gruppen erwähnen.

Will ich doch gar nicht. Die Hist greifen zwar tatsächlich an,
doch ihr Motiv ist für die Vacas unklar.

ach, einerseits sollen die Menschen sie hassen (was du nicht vermitteln kannst) und eigentlich sind die Hist aber liebe Jungs (das schaffst du beim Leser anzubringen).

Vllt sollte ich es
hier einmal im Vorfeld erwähnen: Den Hist geht es ziemlich
mies, denn sie leben in einem Land, dass eine Mischung aus
Sand-und Felswüste ist. Es ist für sie also schweirig, die
Bevölkerung zu ernähren.

Das wird aber überhaupt nicht klar im Vorfeld. Woher soll man denn wissen, dass sie nicht seit jeher Wüsetnbewohner sind?

Aussicht auf ein besseres Leben
(durch versteckte Wasserquellen, Rohstoffe zum Handeln usw.
bieten 5 (für die Hist) heilige Steine, die der Prophezeiung
aber in den Ländern Verstreut sind, die an das Land der Hist
grenzen. Mit zwei Ländern sind sie befreundet, doch die sind
groß und ndie Steine sind gut versteckt, diew Hist haben
keinerlei Anhaltspunkte zum Suchen. Mit zwei weiteren Ländern
verstehen sich die Hist überhaupt nicht, ständig gibt es
Grenzkonflikte und kleinere, eher nervige Kriege. An eine
Suche in diesen Ländern ist also nicht zu denken. Was bleibt
also noch übrig: Vacatanien. Die Hist sind im Laufe der
Geschichte schon mehrfach zu den Vacataniern gegangen (d.h.
bis an die Grenze) und wollten um Erlaubnis bitten, in
Vacatanien nach den Steinen suchen zu dürfen. Ihre Sprache
wirkte allerdings bedrohlich auf die Vaca-Soldaten, die haben
dann die „Histforscher“ angegriffen.

Na also! Geht doch. Das ist schon viel spanndender!

Zudem sei gesagt, dass
die Hist normalerweise so gehen, wie Orang-Utans, wenn sie das
schnell tun, dann kann das durchaus bedrohlich wirken. Und
letztlich hatten sie zu ihrem Schutz und zum Jagen Waffen
dabei.

Warunm muss ich dir all das eigentlich aus der Nase ziehen? Schreib es doch einafch in deinen verdammten Prolog rein!

[…]Der hass könnte also durchaus beidseitig
sein.

So wird es auch einigermassen plausibel. Du steigst aber irgendwo mittendrin ein und setzt einem Grütze vor.

Jetzt habe ich ja oben geschrieben, was nach und nach in der
Story ans Licht kommen soll. Von daher-das wurde mir erst
klar, als ich das oben geschrieben habe- wäre es durchaus
sinnvoll, die Hist aus der Sicht der Vacas so dastehen zu
lassen. Aber ich darf ja auch nichts falsches über die Hist
schrieben, denn sonst fargt sich der Leser am Ende, wieso sie
denn, wenn sie doch so gute Absichten haben, dieses und jenes
getan haben. Das ist für mich jetzt eine recht unangenehme
Zwickmühle…

Nein gar nicht. Die beiden Völker verstehen sich eben nicht. Deswegen kannst du ein falsches Bild von den Hist aus der Sicht der Menschen erzeugen und umgekehrt ohne die Wahrheit falsch hinzustellen.

Nun, ich kann mein Wissen ja auch nur aus Filmen, meinen
eigenen Vorstellungen oder Büchern beziehen. Die
beschreibungen von Zeitzeugen, die in einer Solchen Schlacht
gekämpft haben, sind für mich nicht erreichbar. Daher bleiben
mir nur noch die beiden anderen Varianten. Hast du vllt noch
eine Ide, von wo ich korrektes Wissen beziehen könnte? Das
wäre für mich sehr hilfreich.

Ja, geh zum Kampfkunstraining, Kendo, etc. und amch das einfach mal selber. Dann merkst du recht schnell, wie gut man sein muss, was geht und was nicht.

Kommt auf die Ausbildung in den Wochen/Monaten/Jahren vor der
Schlacht an…

Bisher klingt es eher nach Wochen.

besonders der

gegen Nagrond nicht.

Nagrond ist ja auch kampfunfähig, denn…
-er versucht, dass Herrscherschwert zu gebrauchen, dass kann
aber nur der rechtmäßige Herrscher Vacataniens

Der braucht aber lange, um das zu checken. Vor allem hätte das
doch schon mal viel früher probiert, und nicht erst in der
Schlacht, wenn es fast zu spät ist.

Nun ja, kämpfen wollte er selbst ja eh nicht. Er hatte
bwahrscheinlich eine Art Showdown I.s.V. auf dem Schlachtfeld
erscheinen, Kampfpause hervorrufen, bewirken, dass er zu dem
Hinweis auf die Steine kann. Mit dem, was die Vacas getan
ahben, hat er sicher nicht gerechnet, sondern eher mit
plötzlicher Unterwürfigkeit, denn er wusste ja selber nichts
von den speziellen Eigenschaften des Schwertes, dachte von
daher auch nicht, dass die Vacas etwas derartiges wissen
könnten. Ich kann mir kaum vorstellen, wie Nagrond mit dem
Schwert in der Hnad vor dem Spiegel in seinerm Palast posiert
und seine Schowdown-Rede probt…

Doch. Herrscher sind Herrscher weil sie entweder brutaler sind als die anderen (dann kännte er kämpfen) oder schlauer (dann hat er das Schwert ausprobiert).

Grüße,
JPL

Hi,

Gegenfrage:
Woher hätte Brock das bis dahin wisen sollen?

Muss er nicht. Da du die ERzählperspektive der dritten Person
einnimmst, kannst du wissen preisgeben, das Brock nicht hat.

Findest du, dass das an dieser konkreten Stelle sinnvoll wäre? Ich bin mir nicht sicher.

Schwertkampfstile. Vergleich mal die europäische Handhabung
von europäischen Schwertern mit der (ggf. auch klischeehaften)
asiatischen Handhabung von Katanas, Bokken und Wazikashis.

Das ist zwar ein netter Vergleich, bringt dir aber inBezug auf
deine Geschichte nichts. Die Hist kämpfen ja gar nicht mit
Schwertern, sondern mit Stabwaffen und Wurfnadeln.
Du denkst zuviel und schreibst zuwenig in deiner Geschichte.

Unter anderem Kämpfen sie ja auch mit Schwertern. Beide Armeen bestehen zum großen Teil aus Milizen (das könnte ich vllt auch mit einbringen), deshalb kann Brock die Hist ja auch so wunderbar leicht töten: Weil sie noch schlechtere Kämpfer sind als er und noch weniger Kampferfahrung haben.

Die Menschen schießen die Hist ab,

die versuchen, durch zahlenmäßige Überlehenheit vorwärts zu
kommen, aber nicht mit den Bogenschützen rechnen. In einer
Schlacht denkt man doch bestimmt mehr an die Gegner direkt vor
einem selbst, als an mögliche Bogenschützen und Katapulte, mit
denen man nicht rechnet, oder liege ich da etwa falsch?

Du musst das differnzierter sehen: Wenn die Hist das Leben
schätzen, dann haben sie auch Angst vor dem Tod. und wenn sie
den haben, dann haben sie angst vor der Schlacht und allem,
was da kommen mag. Katapulte sind auch nicht so klein, das man
sie nicht sehen könnte. Und da sie selber Wurfgeschosse
zumindest entwickelt haben,liegt es nahe zu erwarten, dass der
Gegner ähnliche Waffen hat. Dass sie Erfahrung mit Bögen und
Co haben liegt auch deswegen nahe, weil es schon meherere
Schlachten gab und jeder Jäger der Menschen wohl einen Bogen
besitzt. Auch als die maroderierenden Banden durch das Land
zogen, wird sie wohl mal jemand mit einem Bogen beschossen
haben. Also musst du entweder die Hist als völlig anders
denkende Wesen beschreiben oder sie ein wenig intelligenter
machen.

Gut. Dann bekommen die Hist jetzt Schilde. Und ich ändere die Kampfszenen etwas, dann sieht es ausgeglichener aus.

Wer
denkt schon während einer Schlacht daran, dass sich
Bogenschützen auf den Leichen von seinen Kameraden aufstellen
und drauf los schießen?

Jeder, der schon mal für seine Wurfnadel ein freies Wurffeld
gebraucht hat.

Dann werde ich die Hist jetzt auf die Bogenschützen-wie genau weiß ich nich nicht- reagieren lassen. Vllt heben sie ja ihre Schilde über den Kopf oder laufen im Zickzack hin und her?

diese laufen einfach nach vorne und lassen sich abknallen,

Was sollen die denn sonst machen? Ihre Reiter wurden
aufgerieben,katapulte können sie nicht mitbringen, Bögen haben
sie nicht (das hat kulturelle Gründe, die aber nicht in den
Prolog gehören), außerdem können die Vacatanier schon
angreifen, während die Hist noch kräftig am laufen sind, die
Hist werden nach einem Lauf über eine Distanz von mehr als
einer Meile auch ordentlich außer Puste sein (könnte ich ja
auch noch mit in den Text einfließen lassen, z.B. durch
sichtbaren Schweiß oder erschöpftes Keuchen…)

Das meine ich mit „dämlichen Hist“ welcher trottel rennt denn
bitte 1.6km wie um sein Leben, wenn er weiß, dass er dann noch
kämpfen muss? und welcher Idiot schaut zu, wie seine Reiter
abgeschossen werden und rennt dann wieder dagegen an? Das ist
nicht Taktik, sondern Blödheit. Warum sie keine katapulte
mitbringen können ist völlig unklar.
Was sie sonst machen könnten? sie haben gesehen, aus welcher
Entfernung die Reiter niedergmacht wurden. Das plus eine
sicherheitsmargin können sie also in aller Ruhe vorrücken und
posen. Sie könnten auch Schilde mitnehmen, eine Zangenbewegung
machen, eine Gruppe vorschicken, um die Menschen zu sich zu
locken,…

Passt das denn noch alles in den Prolog? Wäre es nicht einfacher, wenn ich einfach die Entfernung zwischen Hist und Vacas etwas verringere und die dann vllt nur noch 500m laufen, nachdem sie ein bisschen mit den Katapulten auf einander geschossen haben?

und letztlich können die Hist ja nicht wirklich sehen, was mit
ihren Reitern passiert, denn die sind ja eine Meile bzw. mehr
entfernt, sodass nicht genau zu erkennen sein dürfte, was auf
der anderen Seite des Schlachtfelds so vor sich geht.

Ne, so einfach ist das nicht. Erstens ist schon die
Aufstellung 1Meile entfernt Unsinn, zweitens kann man schon
erkennen, ob die Reiter an der Schlachtlinie kämpfen oder 50m
vorher aus unerklärlichen Gründen umfallen.

=> entfällt (siehe oben)

Das
Einzige, was sie mitbekommen ist, dass die Vacatanier drüben
in jubelgeschrei ausbrechen (weil sie die Reiter aufgerieben
haben). Die Vernichtung der Thyrareiter ist also für beide
Seiten offensichtlich (für die Vacatanier, weil sie die Reiter
getötet haben und für die Hist, weil die Vacas nicht jubeln
würden, wenn ie das Gefecht mit den Reitern nicht endgültig
gewonnen hätten)

Komisch, dass sie Jubelgeschrei über eine Meile hören können,
aber nicht, dass es (fast) keinen Kapmflärm gab.

Kampflärm gibt es ja, es sind ja viele Thyrareiter, die da angreifen. vllt 5000. Aber wenn die Vacas jetzt in Reihen von knapp 500 Mann stehen, die Thyra unter Beschuss stehen usw., dann nkommen hat weniger Thyra an. Wie wäre es, wenn die Thyra hin und her reiten würden?

Um auf den Punkt zu kommen: Es war das einzig Sinnvolle, was
die Hist hätten tun können, ihre Gesamte Armee loszuschicken,
denn kleinere Abteilungen im Sinne von Scouts wären schnell
vernichtet worden, die Reiter waren weg, Katapulte (fdalls
vorhanden) hätten die Hist nicht weitergebracht und mit der
großen Übermacht wäre eine offene Feldschlacht ja ohnehin das
Beste gewesen, was sie hätten tun können.

Und das meine ich mit dämlich. sie könntzen auch langsam
vorrücken, katapulte neu in Stellung bringen, und die Menschen
angreifen lassen. Späher losschicken, um zu sehen, was da los
war, und so weiter. Aber schon von vornherein im diesem
Abstand Stellung zu beziehen, ist eben einfach dämlich.

=> entfällt

rennen in Lanzen, die sie schon meilenweit sehen und können

Die Hist standen ja unter Beschuss von Katapulten und
Bogenschützen, umkehren wäre wahrscheinlich nicht möglich
gewesen und letztlich würde man Lanzen und Spieße ja nicht
gegen Berittene einsetzten, wenn sie aus der Ferne schon so
toll sichtbar wären…

Auch unlogisch. Wenn ich volle Kanne auf etwas zulaufe und
sehen dann einen spitzen Gegenstand, dann versuche ich alles,
um nicht vom ihm aufgespiesst zu werden. Ausserdem habt Brock
(stellvertrtend für den Rest der Bande) deinen Speer deutlich
in der Hand, hebt ihn lange vorher hoch, also ist das Ding
auch zu sehen.

=> entfällt (Lanzen sichtbar beim Hin-und Herreiten)

mit ihren eigenen Wufnadeln nicht umgehen, mit ihren Stabwaffen auch
nicht.

Wenn zwei Schwertkämpfer aufeinander treffen und einer stirbt,
dann konnte der also aus deiner Sicht nicht mit seiner Waffe
umgehen?

Nein. Aber die Wurfnadeln kommen gar nicht zum Einsatz und bei
dem einzigen Kampf, der nicht aus „Brock gewinnt gegen alle
mit meinem Schlag“ besteht, kämpft der Hist so bescheuert,
dass es weh tut.

Überarbeite ich nochmal…

Nun, vllt konnte Brock ja schon vor der Schlacht kämpfen. Es
ist ja nicht so, dass der Krieg mit dieser Schlacht angefangen
hätte. Brock wird eine Art Training gehabt haben, wenn auch
nur kurz.

Du solltest schon wissen, ob Brok kämpfen kann oder nicht. er
hat aber in einer Mine gearbeitet, da lernt man bestenfalls
Faustkampf. dann kam er zur Armee und hat jetzt seinen ersten
Kampf. Übung bekommt er vorher, das ist klar. Aber das reicht
im Leben nicht für die action, die er fabriziert. Und wenn er
so ein genialer Kämpfer schon vorn Natur aus ist, dann hätte
man das schon viel früher bemerkt und sein Vater hätte ihn
nicht immer geschlagen.

Muss ich nochmal überlegen…

Bei den Bauern, die ihre Höfe und Familien verlieren ganz
bestimmt doch, ebenso bei Händlern, die ihre ware nicht
verschicken können, weil ihre Karawanen überfallen werden und
noch mehr bei patriotisch veranlagten Feldherren, die dann
landesweit die Heerschau beginnen lassen. Außerdem sprechen
sich Angriffe auf Dörfer schenll herum, die Kunde von den
vermeintlichenm Gräueltatehn der Hist werden also schnell die
Runde machen.

Das alles beschreibst du aber nicht. du schreibst nur:
Invasion. Punkt aus. Setz all das, was du eben geschrieben
hast in zwei Sätze um und füg es ein.

Mache ich.

Zudem schreibst du nichts von

„auslöschen“. Oder gar, warum die Hist scheußlich sein sollen.

Für die Vacas hat es bistimmt so ausgesehen. Versetz dich doch
bitte mal in die Lage eines angsterfüllten bauern, dessen Hof
niedergebrannt wird, dessen frau und Kinder getötet werden.
Von anderen Dörfern hört er Ähnliches. Was könnte solch ein
Bauer wohl denken? Dass ie Hist mal kurz zum Kaffekränzchen
vorbeikommen ganz sicher nicht…

Auch wieder: Du hast Builder im Kopf, die du nicht willens
bist, hinzuschreiben.

Mache ich.

Wenn du sie als böse und gefährlich hinstellen willst, dann
musst du etwas schlimmes erzählen, oder wenigstens
marodierende, plündernde und kindermordende Gruppen erwähnen.

Will ich doch gar nicht. Die Hist greifen zwar tatsächlich an,
doch ihr Motiv ist für die Vacas unklar.

ach, einerseits sollen die Menschen sie hassen (was du nicht
vermitteln kannst) und eigentlich sind die Hist aber liebe
Jungs (das schaffst du beim Leser anzubringen).

Vllt sollte ich es
hier einmal im Vorfeld erwähnen: Den Hist geht es ziemlich
mies, denn sie leben in einem Land, dass eine Mischung aus
Sand-und Felswüste ist. Es ist für sie also schweirig, die
Bevölkerung zu ernähren.

Das wird aber überhaupt nicht klar im Vorfeld. Woher soll man
denn wissen, dass sie nicht seit jeher Wüsetnbewohner sind?

Irrelevant für Prolog.

Aussicht auf ein besseres Leben
(durch versteckte Wasserquellen, Rohstoffe zum Handeln usw.
bieten 5 (für die Hist) heilige Steine, die der Prophezeiung
aber in den Ländern Verstreut sind, die an das Land der Hist
grenzen. Mit zwei Ländern sind sie befreundet, doch die sind
groß und ndie Steine sind gut versteckt, diew Hist haben
keinerlei Anhaltspunkte zum Suchen. Mit zwei weiteren Ländern
verstehen sich die Hist überhaupt nicht, ständig gibt es
Grenzkonflikte und kleinere, eher nervige Kriege. An eine
Suche in diesen Ländern ist also nicht zu denken. Was bleibt
also noch übrig: Vacatanien. Die Hist sind im Laufe der
Geschichte schon mehrfach zu den Vacataniern gegangen (d.h.
bis an die Grenze) und wollten um Erlaubnis bitten, in
Vacatanien nach den Steinen suchen zu dürfen. Ihre Sprache
wirkte allerdings bedrohlich auf die Vaca-Soldaten, die haben
dann die „Histforscher“ angegriffen.

Na also! Geht doch. Das ist schon viel spanndender!

Ich möchte dass im eigentlichen Buch einen Histjungen Tristan erzählen lassen. Dann suchen sich die beiden ein paar Gefährten und beginne mit der Suche…

Zudem sei gesagt, dass
die Hist normalerweise so gehen, wie Orang-Utans, wenn sie das
schnell tun, dann kann das durchaus bedrohlich wirken. Und
letztlich hatten sie zu ihrem Schutz und zum Jagen Waffen
dabei.

Warunm muss ich dir all das eigentlich aus der Nase ziehen?
Schreib es doch einafch in deinen verdammten Prolog rein!

Mache ich.

[…]Der hass könnte also durchaus beidseitig
sein.

So wird es auch einigermassen plausibel. Du steigst aber
irgendwo mittendrin ein und setzt einem Grütze vor.

Bitte sage mir: Wie sollen die Vacas die Geschichte zu diesem Zeitpunkt kennen? Die Histsprache beherrscht als Einziger König Thorf, sonst versteht beid en Vacas keiner die Sprache der Hist.
Es hat ja vor und während der Schlacht verhandlungstechnisch nichts stattgefunden, es wurde nicht über Motive und Ansichten diskutiert.
Ich kann ja nicht eionfach zusammenhangslos davon erzählen. Es sei denn, ich mache diese Schlacht zum erstan Kapitel oder schreibe auf die erste Seite die Prophezeiung…

Jetzt habe ich ja oben geschrieben, was nach und nach in der
Story ans Licht kommen soll. Von daher-das wurde mir erst
klar, als ich das oben geschrieben habe- wäre es durchaus
sinnvoll, die Hist aus der Sicht der Vacas so dastehen zu
lassen. Aber ich darf ja auch nichts falsches über die Hist
schrieben, denn sonst fargt sich der Leser am Ende, wieso sie
denn, wenn sie doch so gute Absichten haben, dieses und jenes
getan haben. Das ist für mich jetzt eine recht unangenehme
Zwickmühle…

Nein gar nicht. Die beiden Völker verstehen sich eben nicht.
Deswegen kannst du ein falsches Bild von den Hist aus der
Sicht der Menschen erzeugen und umgekehrt ohne die Wahrheit
falsch hinzustellen.

Du meinst also, wenn sich der Leser mit dem Hass identifiziert, dann ist die Wirkung, wenn die Geschichte erzählt wird, stärker? Wenn dem so ist, dann sollte und werde ich das auf jeden Fall berücksichtigen.

Nun, ich kann mein Wissen ja auch nur aus Filmen, meinen
eigenen Vorstellungen oder Büchern beziehen. Die
beschreibungen von Zeitzeugen, die in einer Solchen Schlacht
gekämpft haben, sind für mich nicht erreichbar. Daher bleiben
mir nur noch die beiden anderen Varianten. Hast du vllt noch
eine Ide, von wo ich korrektes Wissen beziehen könnte? Das
wäre für mich sehr hilfreich.

Ja, geh zum Kampfkunstraining, Kendo, etc. und amch das
einfach mal selber. Dann merkst du recht schnell, wie gut man
sein muss, was geht und was nicht.

Kann man stattdesen auch einfach so eine Schlachtszene mit Freunden nachstellen? (jeder Hat einen Bokken, es gibt zwei Gruppen und Ziel ist es, nicht hinter eine bestimmte Linie gedrängt zu werden? So kön nte man vllt nachvollziehen, wie das in einer Schlacht abläuft, denn Feinde können ja von allen Seiten kommen…)

Kommt auf die Ausbildung in den Wochen/Monaten/Jahren vor der
Schlacht an…

Bisher klingt es eher nach Wochen.

Das passt auch so…

Nun ja, kämpfen wollte er selbst ja eh nicht. Er hatte
bwahrscheinlich eine Art Showdown I.s.V. auf dem Schlachtfeld
erscheinen, Kampfpause hervorrufen, bewirken, dass er zu dem
Hinweis auf die Steine kann. Mit dem, was die Vacas getan
ahben, hat er sicher nicht gerechnet, sondern eher mit
plötzlicher Unterwürfigkeit, denn er wusste ja selber nichts
von den speziellen Eigenschaften des Schwertes, dachte von
daher auch nicht, dass die Vacas etwas derartiges wissen
könnten. Ich kann mir kaum vorstellen, wie Nagrond mit dem
Schwert in der Hnad vor dem Spiegel in seinerm Palast posiert
und seine Schowdown-Rede probt…

Doch. Herrscher sind Herrscher weil sie entweder brutaler sind
als die anderen (dann kännte er kämpfen) oder schlauer (dann
hat er das Schwert ausprobiert).

Oder weil es eine Erbfolge gibt. In diesem Fall muss ein Herrscher im Grunde genommen gar nichts können…

Grüße Intelligence-Stream

Hi,

Muss er nicht. Da du die ERzählperspektive der dritten Person
einnimmst, kannst du wissen preisgeben, das Brock nicht hat.

Findest du, dass das an dieser konkreten Stelle sinnvoll wäre?
Ich bin mir nicht sicher.

erstens ja und zweitens machst du es ja schon, da du von Brock in der dritten Person redest.

Unter anderem Kämpfen sie ja auch mit Schwertern. Beide Armeen
bestehen zum großen Teil aus Milizen (das könnte ich vllt auch
mit einbringen), deshalb kann Brock die Hist ja auch so
wunderbar leicht töten: Weil sie noch schlechtere Kämpfer sind
als er und noch weniger Kampferfahrung haben.

darauf will ich ja die ganze Zeit hinaus. Das sind gar keine Gegner, aber niemanden wundert es.

[…]Also musst du entweder die Hist als völlig anders
denkende Wesen beschreiben oder sie ein wenig intelligenter
machen.

Gut. Dann bekommen die Hist jetzt Schilde. Und ich ändere die
Kampfszenen etwas, dann sieht es ausgeglichener aus.

Prima. :smile:

Dann werde ich die Hist jetzt auf die Bogenschützen-wie genau
weiß ich nich nicht- reagieren lassen. Vllt heben sie ja ihre
Schilde über den Kopf oder laufen im Zickzack hin und her?

Das wäre eine Möglichkeit. Oder sie warten bis die Menschen angreifen. Als sie das nicht tun, probieren sie deine Taktik.

[…]Was sie sonst machen könnten? sie haben gesehen, aus welcher
Entfernung die Reiter niedergmacht wurden. Das plus eine
sicherheitsmargin können sie also in aller Ruhe vorrücken und
posen. Sie könnten auch Schilde mitnehmen, eine Zangenbewegung
machen, eine Gruppe vorschicken, um die Menschen zu sich zu
locken,…

Passt das denn noch alles in den Prolog? Wäre es nicht
einfacher, wenn ich einfach die Entfernung zwischen Hist und
Vacas etwas verringere und die dann vllt nur noch 500m laufen,
nachdem sie ein bisschen mit den Katapulten auf einander
geschossen haben?

Ich versteh deine Bedenken, dass der Prolog dann viel zu lang wird. Das kannst du umgehen, indem du Brock weglässt und nur aus der 3. Erzähperspektive _den_ Kampf beschreibst und kein Einzelschicksal.
Sobald du Kämpfe beschreibst, wird es automatsich lang.

Kampflärm gibt es ja, es sind ja viele Thyrareiter, die da
angreifen. vllt 5000. Aber wenn die Vacas jetzt in Reihen von
knapp 500 Mann stehen, die Thyra unter Beschuss stehen usw.,
dann nkommen hat weniger Thyra an. Wie wäre es, wenn die Thyra
hin und her reiten würden?

Hin und her zwischen Front und Lager oder links-rechts? Beides macht seinen eigenen Sinn.

Vllt sollte ich es
hier einmal im Vorfeld erwähnen: Den Hist geht es ziemlich
mies, denn sie leben in einem Land, dass eine Mischung aus
Sand-und Felswüste ist. Es ist für sie also schweirig, die
Bevölkerung zu ernähren.

Das wird aber überhaupt nicht klar im Vorfeld. Woher soll man
denn wissen, dass sie nicht seit jeher Wüsetnbewohner sind?

Irrelevant für Prolog.

Dann kann die Kette: Hist keine Wüstenbewohner => schlechte Lebensbedingnugen => wollen Steine => kommen zu Menschen => werden missverstanden => Kämpfe aber nicht als Basis für den Hass zwischen Menschen und Hist dienen. Das musst du in drei Sätzen anders aufziehen.
Denke daran, dass du schon etwas verraten musst, um den Leser zu locken. Der Prolog ist ein teaser, der große Zusammenhänge so beschreibt, dass man aus der restlichen Geschichte erfahren will, wie die Details aussehen.

[…]Der hass könnte also durchaus beidseitig
sein.

So wird es auch einigermassen plausibel. Du steigst aber
irgendwo mittendrin ein und setzt einem Grütze vor.

Bitte sage mir: Wie sollen die Vacas die Geschichte zu diesem
Zeitpunkt kennen? Die Histsprache beherrscht als Einziger
König Thorf, sonst versteht beid en Vacas keiner die Sprache
der Hist.

Seltsam, dass nur er diese Sprache versteht. und von den Hist kann keiner die Menschensprache? anyway: Ob die Vacas diese story kennen, ist völlig schnurz. Du musst aber - da du eine bestimmte Beziehung zwischen Hist und Menschen verwenden willst - einen Abriss der Historie bis zur Schlacht geben (so, wie sie bei den Vacas allg. bekannt ist).

Ich kann ja nicht eionfach zusammenhangslos davon erzählen. Es
sei denn, ich mache diese Schlacht zum erstan Kapitel oder
schreibe auf die erste Seite die Prophezeiung…

Doch, du kannst als Erzähler anfangen, wo es dir beliebt. Z.B. auch: Nach 5jähriger Ruhe und nur belanglosen Konflikten mit den Hist an der Ostgrenze Vacataniens erreichte ein Bote den Hof Thorf des Großen, Herrscher von Vacatabien und rechtmässiger Besitzer den Herrscherscwertes. Dieser Bote wusste zu berichten, dass ein großes Herr der affenähnlichen Wesen mit den dolchartigen Rückenstacheln innerhalb weniger Tage mehrere Städte verwüstet und niedergebrannt hätte. Der König war darüber sehr bestürtzt. Zum einen hatte er an einen dauerhaften Frieden mit den Hist geglaubt seit er deren Sprache gelernt und intensive Verhandlungen geführt hatte. Zm anderen wusste er um die Erbamungsligkeit der Hist, wenn sie erst einmal zu den Waffen griffen. Schweren Herzens stellte er ein Heer auf und stellte sich den Angreifern entgegen. …

Du meinst also, wenn sich der Leser mit dem Hass
identifiziert, dann ist die Wirkung, wenn die Geschichte
erzählt wird, stärker? Wenn dem so ist, dann sollte und werde
ich das auf jeden Fall berücksichtigen.

dann berücksichtige das.

Ja, geh zum Kampfkunstraining, Kendo, etc. und amch das
einfach mal selber. Dann merkst du recht schnell, wie gut man
sein muss, was geht und was nicht.

Kann man stattdesen auch einfach so eine Schlachtszene mit
Freunden nachstellen? (jeder Hat einen Bokken, es gibt zwei
Gruppen und Ziel ist es, nicht hinter eine bestimmte Linie
gedrängt zu werden? So kön nte man vllt nachvollziehen, wie
das in einer Schlacht abläuft, denn Feinde können ja von allen
Seiten kommen…)

Das hat dann eher Milizcharakter *GG*, aber ja, das geht auch. Seid aber bitte vorsichtig.

Kommt auf die Ausbildung in den Wochen/Monaten/Jahren vor der
Schlacht an…

Bisher klingt es eher nach Wochen.

Das passt auch so…

Um so wahrscheinlicher, dass er eigentlich nicht kämpfen kann.

Doch. Herrscher sind Herrscher weil sie entweder brutaler sind
als die anderen (dann kännte er kämpfen) oder schlauer (dann
hat er das Schwert ausprobiert).

Oder weil es eine Erbfolge gibt. In diesem Fall muss ein
Herrscher im Grunde genommen gar nichts können…

doch. Am Leben bleiben. Entweder indem er schlau ist oder seine Widersacher aus dem Weg räumt.

So, nun ran an’s Werk.
viele Grüße,
JPL