fünfzehn Jahre vor vorgestern

Wie aus meiner Imehladresse unschwer hervorgeht, bin ich auch in eine Organisation eingebunden, die Stoff für Geschichten wie die weiter unten stehenden liefert.

Aus der Zeit, als Telefone noch Wählscheiben hatten (für die jüngere Generation : haptischer Vorgang Drehen war erforderlich)

„Firma Dingsbums, "
„Guten Tag. Hier . Könnte ich bitte sprechen?“
" hat die Nummer 4621. Sie haben aber die 4126 gewählt.“
„Ja, ich weiß. Unter 4621 geht aber keiner ans Telefon!“
[grübel] „Äh, aber hier ist er wirklich nicht zu erreichen …“
[recht lautstark] „WIESO GEHEN SIE DENN AN DEN APPARAT???“
Erspart mir bitte die Fortsetzung; die Affäre endete mit einem Personalgespräch (für ) … UUUUAAH!

Demenz, Sauerstoffmangel, Suff oder Sozialkompetenz? Welche Führungseigenschaft war da wohl die ausgeprägteste?

fragt sich heute noch
kw

nicht wirklich passiert,oder?? o.T.
ich muß text eingeben -warum ?

Großes Indianerehrenwort!

ich muß text eingeben -warum ?

ichnixwissenichaussengeländer

Das ist so passiert, und zwar nicht einem Bekannten des Friseurs des Finanzamtsachbearbeiters von meinem Schwager seinem Onkel (man beachte den hessischen Genitiv!), sondern MIR.
Wenn Du an solchen Stories interessiert bist, mehlmich (aber unter [email protected], weil ich jetzt die Kurve kratze ), und mach Dich auf einiges gefaßt.
Es grüßt als mal
Häuptling Heinerich

Hi!

Habe ja auch schon von einem Kumpel (der ist bei der Konkurrenz, bei BMW) gehört, was so in den großen gewerkschaftlich organisierten Unternehmen des Landes passiert.
Ich frage mich manchmal wirklich, wie wir hier noch immer einigermaßen ordentliche Autos bauen können angesichts derartiger Geschichten.
So was wie den 450 SEL 6.9 kriegt Ihr Jungs zwar auch nicht mehr auf die Reihe, aber z.B. der aktuelle CL ist nicht schlecht (aber was bitte ist mit den vorderen Türdichtungen los? Diese Probleme hatte BMW bereits 1992 im Griff!).

Erzähle uns doch noch in paar Stories…

Bis dann,

Mathias

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi!

Hi-er.

Habe ja auch schon von einem Kumpel (der ist bei der
Konkurrenz, bei BMW) gehört, was so in den großen
gewerkschaftlich organisierten Unternehmen des Landes
passiert.

Meinst Du,

a) Idioten in Führungspositionen gäbe es nur in großen Unternehmen? Mag ja sein, daß da mehr Leute sind, die die Klöpse mitbekommen …

b) gewerkschaftlich organisiert sind meines Wissens Teile der Belegschaft, aber nicht die Unternehmen. Das gibt es in diesem unserem komischen Lande nämlich nicht.

Was stört Dich daran, daß Belegschaften sich gewerkschaftlich organisieren?
fragt sich
kw

Hi!

Hi-er.

It´s nice to be a Preiß, but it´s higher to be a Bayer…

Habe ja auch schon von einem Kumpel (der ist bei der
Konkurrenz, bei BMW) gehört, was so in den großen
gewerkschaftlich organisierten Unternehmen des Landes
passiert.

Meinst Du,

a) Idioten in Führungspositionen gäbe es nur in großen
Unternehmen? Mag ja sein, daß da mehr Leute sind, die die
Klöpse mitbekommen …

Idioten in Führungspositionen bei KMUs fallen schneller auf, da kein Schröder kommt und zu Weihnachten Geld vorbeibringt, wenn der Laden heruntergewirtschaftet ist.
Daher ist die eigentliche Kompetenz wohl eher in den KMUs zu suchen, denn diese florieren, zahlen Steuern und schaffen Arbeitsplätze. Ganz im gegensatz zur Großindustrie.

b) gewerkschaftlich organisiert sind meines Wissens Teile der
Belegschaft, aber nicht die Unternehmen. Das gibt es in diesem
unserem komischen Lande nämlich nicht.

Wenn ein Unternehmen schon das Diktat der Gewerkschaften im Hause hat und aufgehört hat, sch dagegen zu wehren, ist es wohl auch selbst gerwerkschaftlich organisiert.

Was stört Dich daran, daß Belegschaften sich gewerkschaftlich
organisieren?

Gewerkschaften sind Organisationen von vorgestern, die ihre Mitglieder zu tode schützen.
Warum denkst Du organisiert man sich produktionstechnisch heute lieber im Ausland?
Weil der Chef so gerne im Auto sitzt?
Wohl eher weil man in Deutschland einfach nicht mehr effektiv produzieren kann.
Die Gewerkschaften sind keine Partner der Arbeitnehmer mehr, sondern deren Arbeitsplatzvernichter.
Es ist unbestritten, daß zu Beginn des indutriellen Zeitalters Gewerkschaften notwendig waren, um menschenwürdige Arbeitsverhältnisse durchzusetzen.
Heute allerdings existieren die Gewerkschaften einfach nur noch aus Selbstzweck für die Sicherung der Pfründe ihrer zahlreichen Funktionäre, aber bestimmt nicht mehr zum Wohle ihrer Mitglieder.
Denn wofür will man denn noch kämpfen? Für noch höhere Löhne um den Standort D noch unattraktiver für Investoren und Existenzgründer zu machen? Für noch mehr Urlaub und noch weniger Arbeitszeit, um jedwede Produktivität endgültig aus dem Land zu trieben?

Sieh Dir mal kleinere Firmen an, die wirklich etwas bewegen. Hier ist zumeist kein einziger Mitarbeiter bei der Gewerkschaft, aber alle sind sehr zufrieden. Denn man ergeht sich nicht in Arbeitskämpfen, sondern spricht miteinander.
Das meiste Geld bekommt man immer noch für Leistung.

Grüße,

Mathias

fragt sich
kw

uii, welch Androhung. Gib es uns!