Wie findet ihr den Anfang meines Buches?

Nebelig und kalt ist es in Toweringsoul. Wassertropfen perlen von den Sträuchern und den verwelkten Blumen. Der Schnee schmilzt und der lange Winter geht. Es ist ruhig und man hört nur den leisen Wind. In der ganzen Stadt sind die Lichter aus nur in einem Haus brennt ein kleines Licht. Es ist das Haus von Louis Catherwood. 5 Uhr früh ist es und Louis kann mal wieder nicht Schlafen. Alleine lebt er in der kleinen Villa die er von seinem Vater geerbt hatte. Sein Vater, Garret Catherwood, verstarb vor 6 Jahren ganz plötzlich aus bis heute an einen unerklärlichen Grund. Er hat sein Vater sehr geliebt. Seine Mutter kennt Louis nicht. Sie soll als er grade einmal 2 Jahre alt war die Familie verlassen haben. Louis ist heute 23 Jahre alt. Schon lange hat er nicht mehr eine ganze Nacht durchgeschlafen. Auch heute wieder nicht.

*DingDong* Jemand klingelte an der Tür. Um 5 Uhr morgens! Louis steht langsam auf und schleicht sich mit wenig Lust die Treppe hinunter um die Tür zu öffnen. Eine Frau mit viel Gepäck und einem nicht sehr fröhlichen Lächeln steht vor seinem Haus. Es ist seine 4 Jahre älter Schwester Cathie Silvey. Louis ist verwirrt und wundert sich was sie hier macht. „Cathie? Wieso bist du hier?“ „Warum ich hier bin? Hmm…vielleicht weil wir es abgemacht hatten das ich für ein paar Wochen zu dir ziehe? Dass du es vergessen hast hätte ich mir auch gleich denken können. Gestern Abend um 9 Uhr bin ich übrigens schon gelandet! Und da solltest du mich eigentlich vom Flughafen abholen. Aber naja…dich scheint ja überhaupt nichts mehr zu interessieren, so wie es hier aussieht. Das ganze Haus ist ja nicht mehr wiederzuerkennen! Du kannst ruhig mal anfangen hier zu putzen!“ „Es tut mir leid. Ich habe an dich gar nicht mehr gedacht! Komm doch aber jetzt erst einmal rein.“ An genervt schleppte Cathie ihre Koffer rein. Sie ging gleich nach oben in ihr altes Kinderzimmer. Gesagt hatte sie nichts mehr.

Louis fühlte sich ziemlich schlecht weil er seine Schwester vergessen hatte. Damals war seine Familie alles für ihn. Er verstand sich super mit Cathie und unternahm viel mit ihr. Doch seit einem Jahr ist alles anders geworden. Louis geht nicht mehr aus dem Haus, außer wenn er nichts mehr zu essen hat und einkaufen gehen muss. Louis hat vor einem Jahr- den 17. Mai – das verloren was er am meisten geliebt hatte. Seine Frau! Debby Catherwood. Mit 21 Heiratete Louis seine Debby. Es war die Liebe seines Lebens. Seit er 17 ist sind Debby und er ein Paar gewesen. Doch der eine Tag änderte alles…

Ein Jahr zurück - 16. Mai 2011

Es ist Frühling. Die Blumen blühen und die Bäume zeigen sich in ihrem schönsten Grün. Der Park von Toweringsoul strahlt in den schönsten Farben. Verliebte Pärchen gehen spazieren. Auch Louis und seine hübsche Frau Debby. 6 Jahre sind sie zusammen und nun auch schon bald 1 Jahr verheiratet. Sie sind beide noch verliebt wie am ersten Tag. Hand in Hand gehen sie gemütlich durch den Park. Debby liebt die Natur und dir Tiere. Zur ihren Lieblingstieren gehören die Vögel und die Schmetterlinge. Sie sagt immer, dass es ihr Wunsch ist auch fliegen zu können. Es fasziniert sie wie die Tiere leben und wie „frei“ sie sind. Auch dieses Mal erzählte sie Louis viel über das Leben in der Natur und was die Schmetterlinge so einzigartig macht. Er versteht nicht viel von dem was sie sagt, aber er hört ihr dennoch gerne zu. Er schaut ihr immer genau in die Augen.

Debby’s Augen sind grün und strahlen wie der Sonnenschein. Ihre Haare sind lang-gelockt und in einem schönen hellbraunen Ton. Debby spielte ab und zu immer mit ihren Haaren und drehte sie um einen Finger. Sie trägt gerne Röcke und helle farbenfrohe Klamotten. Am liebsten mit einem schönen Blumenmuster. Louis sagt immer zu ihr dass er sie liebt weil sie so anders ist wie all die anderen. Sie ist nicht perfekt aber dennoch perfekt für ihn. Debby ist nicht ganz so schlank wie die meisten Mädchen. Sie ist aber auch nicht sehr dick. Sie hat einfach nur mehr weibliche kurven. Aber sie steht dazu und will sich auch nicht verändern und dünner sein. Debby hat eine starke Persönlichkeit. Wenn sie was erreichen will dann gibt sie nicht so schnell auf. Sie kämpft und hält so lange durch bis sie es geschafft hat. Doch Debby kann auch sehr zerbrechlich und emotional sein. Vor allem wenn es um ihre Eltern geht. Denn die starben als Debby grade mal 8 Jahre alt war bei einem Autounfall. Debby saß dort selber auch mit im Auto und hatte Glück und überlebte. Sie sagte sie kann sich nicht genau an den Unfall erinnern nur an eines: Irgendjemand oder irgendetwas stand plötzlich auf der Straße…
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Ist das schon gut oder soll ich etwas dran ändern?

Servus,

die Sprünge im Stil sind ungefähr so heftig wie die Sprünge in den Tempora, aber es ist beim Lesen nicht erkennbar, ob und ggf. welche Funktion sie haben.

Außerdem wäre es nützlich, mal die Rechtschreib- und Grammatikprüfung von Herrn Gates drüberlaufen zu lassen. Ob man seine Vorschläge annehmen will oder nicht, ist dann ja nochmal ne andere Frage.

Der Text ließe sich leichter beurteilen, wenn man mehr über das Vorhaben wüßte.

Schöne Grüße

Dä Blumepeder

hallo.

In der ganzen Stadt sind die Lichter aus
nur in einem Haus brennt ein kleines Licht.

einmal licht reicht. entweder ist es in der ganzen stadt dunkel oder du läßt irgendwas anderes im haus brennen (aber nicht die vorhänge :wink: )

Alleine lebt er in der kleinen Villa
die er von seinem Vater geerbt hatte.

„Er lebt allein“ würde sich für mich besser lesen. du schreibst ja kein gedicht.

Sein Vater, Garret
Catherwood, verstarb vor 6 Jahren ganz plötzlich aus bis heute
an einen unerklärlichen Grund.

„aus eine m bis heute unerklärlichen grund“.
abgesehen davon: könnte nicht trotzdem eine offizielle todesursache im totenschein stehen?

Er hat sein Vater sehr geliebt.

sein en.

Seine Mutter kennt Louis nicht. Sie soll als er grade einmal 2
Jahre alt war die Familie verlassen haben. Louis ist heute 23
Jahre alt.

es ist gut, auf den verbleib beider elternteile einzugehen. sonst würden nur noch mehr fragen beim leser aufkommen.
aber die überleitung auf den nächsten satz

Schon lange hat er nicht mehr eine ganze Nacht
durchgeschlafen. Auch heute wieder nicht.

fehlt total.

*DingDong*
Jemand klingelte an der Tür

früher (ohne elektronische kommunikation) gab es malerischere möglichkeiten, ein türklingeln zu beschreiben.

Eine Frau mit viel
Gepäck und einem nicht sehr fröhlichen Lächeln steht vor
seinem Haus.

sie steht sogar vor der tür :wink:

Es ist seine 4 Jahre älter Schwester Cathie
Silvey.

d.h. sie ist verheiratet?

Louis ist verwirrt und wundert sich was sie hier
macht. „Cathie? Wieso bist du hier?“

der zweite halbsatz ist überflüssig. daß er sich wundert, erschließt sich dem leser ja dann aus der frage.

„Warum ich hier bin?
Hmm…vielleicht weil wir es abgemacht hatten das ich für ein
paar Wochen zu dir ziehe? Dass du es vergessen hast hätte ich
mir auch gleich denken können. Gestern Abend um 9 Uhr bin ich
übrigens schon gelandet! Und da solltest du mich eigentlich
vom Flughafen abholen. Aber naja…dich scheint ja überhaupt
nichts mehr zu interessieren, so wie es hier aussieht. Das
ganze Haus ist ja nicht mehr wiederzuerkennen! Du kannst ruhig
mal anfangen hier zu putzen!“

das sagt einiges über das verhältnis der beiden und den charakter der schwester. das mußt du dann natürlich im rest der geschichte durchhalten.

An genervt schleppte Cathie ihre Koffer rein.

angenervt?

Louis hat vor einem Jahr- den
17. Mai –

am 17. mai.

das verloren was er am meisten geliebt hatte. Seine

Frau! Debby Catherwood. Mit 21 Heiratete Louis seine Debby. Es
war die Liebe seines Lebens. Seit er 17 ist sind Debby und er
ein Paar gewesen. Doch der eine Tag änderte alles…

Auch dieses Mal erzählte sie Louis viel

über das Leben in der Natur und was die Schmetterlinge so
einzigartig macht.

ist sie biologin und fachsimpelt (während sie einen romantischen nachmittag mit ihrem geliebten mann im park verbringt…?)…

Er versteht nicht viel von dem was sie
sagt,

oder warum fällt es louis so schwer, ihr zu folgen?

Debby spielte ab und zu immer mit ihren Haaren

ab und zu kann man nicht immer was machen.

Louis sagt immer zu ihr dass er sie liebt weil
sie so anders ist wie all die anderen. Sie ist nicht perfekt
aber dennoch perfekt für ihn. Debby ist nicht ganz so schlank
wie die meisten Mädchen. Sie ist aber auch nicht sehr dick.
Sie hat einfach nur mehr weibliche kurven. Aber sie steht dazu
und will sich auch nicht verändern und dünner sein. Debby hat
eine starke Persönlichkeit.
Wenn sie was erreichen will dann
gibt sie nicht so schnell auf. Sie kämpft und hält so lange
durch bis sie es geschafft hat. Doch Debby kann auch sehr
zerbrechlich und emotional sein.

zu viele abgedroschene klischees auf einmal, zu plump beschrieben. kann es sein, daß du versuchst, dich mit debby zu identifizieren?

Debby saß dort selber auch mit im
Auto und hatte Glück und überlebte.

und und. und.

ansonsten… rechtschreibung, satzbau und vor allem interpunktion lassen sehr zu wünschen übrig.

soviel erstmal von mir dazu.

gruß

michael

muss man ihn denn finden?
muss man ihn überhaupt suchen?

JW III

muss man ihn denn finden?
muss man ihn überhaupt suchen?

es ist faszinierend und beschämend zugleich, welch perfider methoden du dich bedienst, einer ambitionierten 14?jährigen die grausamkeit der welt beizubringen.

gruß

michael

muss man ihn denn finden?
muss man ihn überhaupt suchen?

es ist faszinierend und beschämend zugleich, welch perfider
methoden du dich bedienst, einer ambitionierten 14?jährigen
die grausamkeit der welt beizubringen.

nun denn, die feinheiten der deutschen sprache sind nicht jedermanns sache. wer den anspruch hat einen roman zu verfassen, der sollte sich der bedeutung von worten bewußt werden.
wenn man wissen will, wie einem fremden leser ein text gefällt, dann sollte man das auch fragen.

das verb finden impliziert nunmal auch das verb suchen.

du musst dich daher nicht schämen.

JW III

hallo.

das verb finden impliziert nunmal auch das verb suchen.

pw: wie fanden sie das steak? - ach, ganz einfach: es lag unter einer kartoffel.

du musst dich daher nicht schämen.

schon klar :wink:

gruß

michael

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Hallo Anniika,

Als Admin in Schriftstellerforen und Korrekturleser dort kann ich dir Folgendes mit auf den Weg geben:

Um ein Buch schreiben zu können, genügt es nicht, die Fantasie, die bei dir auf jeden Fall gegeben ist, eins zu eins in Schriftform zu bringen!

Die Arbeit der Schriftsteller beginnt mit der Ausarbeitung der Sätze, mit der Satzstellung, mit der Relativierung der Zeiten, man muss merken, dass Rückblenden da sind, auch ein kurzer Rückschwenk in der Zeit, Minuten nur, muss erkennbar sein.

Editieren
Interpunktion, sehr wichtig, wurde auch schon angesprochen.

Zahlen schreibt man in der Regel aus, also … vor sechs Stunden … usw. - es sei denn, man hat mathemaische Einheiten wie z. B. Stunden.

Um 5°° Uhr - man kann auch 5:00 Uhr schreiben …
Er war ca. 1,80 Meter groß …

Ich würde dir ein Schriftstellerforum empfehlen und dort die Schreibwerkstatt!

Deutsches Schriftstellerforum >

http://www.dsfo.de/

Beste Grüße von Harald,

vielleicht sieht man sich ja dort.

nun denn, die feinheiten der deutschen sprache sind nicht
jedermanns sache. wer den anspruch hat einen roman zu
verfassen, der sollte sich der bedeutung von worten bewußt
werden.

Ganz recht. Und die Bedeutungen sind mitunter vielfältiger als vermutet.

Ich empfehle einen Blick in Grimms Wörterbuch. Dort ist zum Stichwort „finden“ unter 6) c) zu lesen:

»ebenso oft stehen adjectiva bei finden in der bedeutung von dafür halten, dafür erklären: ich finde das schön, gut, rathsam, nützlich u. s. w., ich finde sie schön, finde den wein gut, er fand es lobenswerth, untadelhaft …«

Und im aktuellen Duden steht:

  1. in bestimmter Weise einschätzen, beurteilen, empfinden

Beispiele
etwas gut, richtig, in Ordnung, falsch finden
das finde ich komisch, zum Lachen
wie findest du meinen neuen Hut?

Gruß
Kreszenz