----- GEFANGEN -----
Du möchtest Dich befreien,
doch umgeben bist Du von starken Gittern.
Du willst laut schreien,
doch jemand hält ihn Dir zu, den Mund.
Du könntest in Tränen ausbrechen,
doch leer bleibt Dein Gesichtsausdruck.
Du solltest darüber reden,
doch über Deine Lippen kommt einfach kein Wort.
Du bist am verzweifeln,
doch den nahen Zusammenbruch, niemand bemerkt ihn.
Du beginnst abzuschließen,
doch Dir fehlt die Entschlossenheit.
Du bist gefangen in einem Studel der Gefühle
und siehst keinen Ausweg mehr.
Du sehnst Dich doch so sehr nach einer warmen Hand,
doch da ist nur Leere und kalter Wind.
Du schaust nach Vorne auf der Suche nach dem Licht
und einen Schimmer glaubst erkennen zu können.
Bildest Du Dir den Schimmer nur ein?
Egal, es gibt Dir ein wenig Kraft.
Irgendwann - so hoffst Du - werden die Gitterstäbe brechen
und was Du lang´ ersehnt wird die Freiheit Dir schenken.