Der Hund des Beamten

Von: , Frage gestellt am Mi, 17. Nov 1999

Vier Männer sprachen über die Klugheit ihrer Hunde.
Der erste war Ingenieur und sagte, sein Hund könne gut zeichnen. Er sagte ihm, er solle ein Stück Papier holen und ein Rechteck, einen Kreis und ein Dreieck zeichnen, was der Hund auch leicht schaffte.

Der Buchhalter sagte, er glaube, sein Hund sei besser. Er befahl ihm, ein Dutzend Kekse zu holen und diese in Dreierhäufchen aufzuteilen. Das machte der Hund locker.

Der Chemiker fand das gut, meinte aber, sein Hund sei noch schlauer. Er sagte ihm, er solle einen Liter Milch holen und davon 225 ml in ein Halblitergefäss giessen. Der Hund machte das ganz exakt.

Jetzt fragten die Drei den Beamten, was sein Hund könne. Der rief ihn und sagte: "Zeig den Jungs mal, was du kannst!"
Da frass der Hund die Kekse, soff die Milch aus, schiss auf das Papier, bumste die anderen drei Hunde, behauptete, sich dabei eine Rückenverletzung zugezogen zu haben, reichte eine Beschwerde wegen gefährlicher Arbeitsbedingungen ein, verlangte Verdienstausfall, lief nach Hause und stellte einen Antrag auf Schwerbehinderung und Frührente.

;-)
Rainer

2 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 18 Minuten hilfreich
    Re: Der Hund des Beamten

    verlangte Verdienstausfall, lief nach
    Hause und stellte einen Antrag auf
    Schwerbehinderung und Frührente.
    Der Schwerbehinderung wurde vom Versorgungsamt der Stadt Hundehüttenhausen stattgegeben und ein Hunde-Schwerbehindertenausweis ohne zeitliche Begrenzung über 50% ausgestellt.

    Damit war die Voraussetzung für eine Frührente geschaffen. Die erforderlichen 35 Versicherungsjahre Wartezeit hatte er mit seinen 5 Hunde-Arbeitsjahren incl. Pflichtbeitragszahlung erfüllt. Schliesslich wurde ihm nicht einmal ein Abzug von der Rente gemacht, denn die Rente für schwerbehinderte Hunde sieht dies noch nicht vor.

    Nebenbei verdient er jetzt noch 630,-- DM in einem Tierheim als Türsteher vor einem Hundezwinger. Echte Hunde tun dies natürlich nicht für schlappe 630 DMchen, also wird der überwiegende Rest schwarz ausgezahlt. Schliesslich ist das günstiger, als wenn einem ehrlichen arbeitslosen Hund ein Arbeitsplatz geboten würde.

    In öffentlichen Verkehrsmitteln erhält er jetzt verbilligte Fahrkarten und im Kino sitzt er ermässigt in der ersten Reihe.

    Seine Versicherungen gewähren ihm Nachlass und zum Futternapf geht er in die Innere Mission, auch 'Goldener Löffel' genannt.

    Wohngeld bekommt er für seine Hütte eh schon seit Jahren. Sein Hundemobil hat jetzt ein grünes Kennzeichen und fährt somit steuerfrei.

    Momentan überlegt er, ob er nicht evtl. noch deutsche Vorfahren in Kasachstan nachweisen kann, denn dann könnte er auf zusätzliche Leistungen, wie z.B. zinsloses Darlehn für eine neue unterkellerte Hütte hoffen.

    "Hunde wollt ihr ewig leben!?"





    ;-)
    Rainer

    • Antwort von nach 19 Stunden hilfreich
      *Lach*

      *lach* superklasse Ihr Zwei !!!

      liebe grüsse

      Lisa

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