Socken

Hi,
Viele Menschen haben ein gespaltenes Verhältnis zu ihren Socken. Noch immer sind viele der Meinung, ihre Waschmaschine ‚fresse‘ Socken, und nach meiner Meinung nach haben sie nicht ganz unrecht. Ich sehe immer mehr Menschen, die ein ungleiches Paar an haben. ‚Seltsam zu Hause hab ich noch so ein Paar
:wink:‘ Nur wenige sind so konsequent wie Albert Einstein, der einfach keine Socken trug.

Naja, ich habe vor ein paar Jahren meine eigene Erfahrung mit Socken gemacht. Ich war damals mit einer Frau mit vier Kinder zusammen. Wer in Schaffhausen mit war hat sie kennengelernt. Ich habe meine Erfahrungen niedergeschrieben. Hier ist sie:

„Könntest Du solange ich weg bin, schnell mal die Socken zusammensuchen?“ flötete meine Freundin im weggehen.
„Aber gar kein Problem!“ hörte ich mich antworten.
Fünf Minuten kalkulierte ich dafür ein, und schließlich hatte ich vorher noch ein paar wichtige Arbeiten zu verrichten, wie ein Computerspiel zu Ende bringen und meine Streichholzsammlung zu sortieren. Aber gleich, sofort danach machte ich mich an die Arbeit.
‘Schöne Bescherung!’ dachte ich als ich den riesigen Berg Socken sah. Sie müssen nämlich wissen, unsere Familie setzt sich aus zwei Erwachsenen (wobei meine Freundin bei mir einige Zweifel hat) und vier Kindern zusammen. Ich breitete die Socken am Boden aus und nach einer viertel Stunde hatte ich genau zwei Paare aussortiert. So konnte es natürlich nicht weitergehen.
‘System!’ dachte ich. In Notfällen muß sogar ein Chaot wie ich zu so etwas wie System greifen.
Da ich mich nicht entscheiden konnte, ob ich Häufchen von Socken gleicher Farbe, oder nach Zugehö-rigkeit von Personen machen soll, hatte ich bald folgende Häufchen: Meine, die für den Kleinsten, Rote, mit Muster, Gerippte und Schisocken. Auf Anhieb fand ich noch ein Paar. Gleiche Farbe, gleiches Muster, gleiches Zeichen. Leider verschiedene Größen, aber man kann nicht alles haben. Also zurück zum Chaos. Die Socken waren über unser ganzes Wohnzimmer verteilt, halb in schon geordneten Häufchen, halb ein wenig chaotisch.
Auf die äußerst dumme Frage: ‘Was würden Sie durchsetzen, wenn Sie für einen Tag Österreich regieren dürften, wußte ich sofort was ich antworten würde: Normsocken. In meiner junggeselligen Zeit kaufte ich mir nur weiße Socken. Wenn dann die Waschmaschine wie gewöhnlich nur die Hälfte der Socken wieder ausspuckte, dann tat ich einfach irgendwelche zusammen.
Nach gut zwei Stunden hatte ich doch eine ansehnliche Anzahl von Paaren zusammen, und da kam auch schon meine Freundin.
„Super, danke!“ lobte sie mich, zog noch auf Anhieb 3 Sockenpaare heraus und erledigte die Bügelwäsche in fünf Minuten.

Servus
Herbert

allergroesste vorsicht!!
Normsocken. In meiner junggeselligen Zeit kaufte ich mir nur weiße Socken

theorie und praxis… widerspruechlich, wie maenner und frauen…
das mag - wie du schon sagst - als junggeselle funktionieren, im multiuserlevel klappt das nicht!
wir waren 5 leute mit einigermaszen gleich grossen fuessen, aber die normsockengeschichte scheiterte.

man kauft ja preisbewusst ein, aber du glaubst gar nicht, wieviele unterschiedliche materialien und verarbeitungsmethoden es gibt, socken herzustellen: glatte baumwolle, grobfrottee, feinfrottee, längsgerippt - o.k. das fuenferpack zu 9,90 ist in sich homogen, aber 6 fuenferpacks in unterschiedlichen laeden gekauft bedeuten 60 socken, und die wahrscheinlichkeit, ein passendes paar zu erwischen betraegt erstmal ca 1:6

noch schlimmer ist es, wenn du zu sog. tennissocken ( = die mit dem farbigen rand oben ) greifst: wusstest du, dass es weitaus mehr raenderfarben bei tennissocken gibt, als farben, die eine extremaufloesende grafikkarte mit entsprechendem monitor darstellen kann?

jetzt kommen jedoch die feinheiten dazu, die den gewuenschten vereinfachten zuteilungseffekt scheitern lassen:

die individualitaet der menschen kommt zwangslaeufig mit unterschiedlichen sockenwechselverhalten:

erwachsene menschen lassen sich schon in gewise normen pressen, die ein taegliches sockenwechseln als notwendigkeit ansehen, aber wenn du in deinem umkreis heranwachsende hast, dann lernst du voellig neue werte- und hygienesysteme kennen.
wusstest du z.b., dass pfadfinder auf 2-wochenwanderungen prinzipiell mit 2 paar socken auskommen? das eine paar ist trocken, und das andere ist nass… so einfach ist das! und das nasse paar muss nicht unbedingt wegen des wetters nass sein, sondern weil es gewaschen wurde: gewaschen heisst in diesem fall, man hat die socken beim baden im see angelassen, oder ist mit ihnen durch einen bach gelatscht.
das laesst uebrigens dann auch gleich den naechsten effekt ansprechen: den zustand der socken!
logischerweise werden socken, mit denen man durch ein bachbett latscht, staerker beansprucht, als ein paar, dass belastungsfrei die ausgestreckten fuesse an einem buerotisch kleidet.
das gewebe leidet, verschleisst - und die unterschiedlichen abnutzungserscheinungen bei frotteesocken sind mindestens so vielfaeltig, wie ein farbspektrum.
die extremere form der abnutzung heisst dann „loch“ , aber auch hier gibt es voellig unterschiedliche betrachtungsweisen:

einige finden schon den anblick einer socke ekelerregend, wenn sich der ungeschnittene fussnagel abzeichnet, andere betrachten ein loch im strumpf erst als bemerkenswert, wenn der fetzen textil nicht mehr ohne halt des schuhs am fuss verbleibt.

uebrigens auch die deutsche dichtkultur hatsich dieses themas angenommen, so schreibt ringelnatz:

Hat mich ein Loch in deinem Strumpf gerührt,
Und ohne daß du’s weißt, hat meine Seele
Durch dieses Loch sich bei dir eingeführt.
Verjag sie nicht und sage: „Ja!“
Es war so schön, als ich dich sah.

waehrend tucholsky schon fast kafkaesk hierueber

Ein Loch ist da, wo etwas nicht ist.
Das Loch ist ein ewiger Kompagnon des Nicht-Lochs: Loch allein kommt nicht vor, so leid es mir tut. Wäre überall etwas,
dann gäbe es kein Loch, aber auch keine Philosophie und erst recht keine Religion, als welche aus dem Loch kommt. Die
Maus könnte nicht leben ohne es, der Mensch auch nicht: es ist beider letzte Rettung, wenn sie von der Materie bedrängt
werden. Loch ist immer gut.

bruetet.

wir versuchten sogar das problem zu loesen, in dem wir jedem familienmitglied eine bestimmte farbe zuordneten, aber ich hatte dann echt stress in der firma mit meinen gruenen socken zum stahlblauen anzug…

wir suchen uns jetzt jeder eigene wohnungen, aber stellen auch schon fest, dass gegenseitige besuche maximal nach einem tag beendet sein muessen, denn diese kleinen subtilen monster aus gewebe verbreiten sich still und klammheimlich… hab heute schon wieder eines von diesen unwesen erwischt, und das feige gegenstueck liegt wahrscheinlich irgendwo in der ecke + lacht mich aus…
gruss
kuddel

Ich liebe es, wenn Menschen aus alltäglichem Kleinkram richtige

Gesichten basteln können. Klasse!!!

*schmunzelnde Grüße*
H.-D.

Vernachlässigte Grösse…
Hallo Brüder und Schwestern im Sockendilemma!

Was ich bei der „Diskussion“ Grundsätzlich vermisse ist die Problematik der zwei Socken gleichen Ursprungs, aber unterschiedlicher Waschgänge.

Spätestens seit Grzimek ist ja folgendes bekannt:

„die Socke…ist ein possierlicher, aber scheuer Geselle, der das Tageslicht meidet und sich bei annähender Gefahr gerne in seine Höhle und Gänge verkriecht.Auf dem freien Felde nutzt Sie auch gerne die natürliche Deckung aus, um sich vor Angreifern zu verstecken…“

Das führt meiner Erfahrung nach zu folgender Situation:
Ein Zwillingspärchen Socken wird im Laufe seines Lebens jäh auseinandergerissen und bis zur Wiederzusammenführung durchlaufen die Schwesternpaare getrennte Entwicklungen.

Nach der Familien-Reunion können nun verschiedene Szenarien entstehen, die in der Auswirkung ähnlich verheerend sind:

a) Eine Socke wird von einer Pflegefamilie aufgenommen
somit nimmt Sie gepflogenheiten des Adoptivbruders an, auch in der äusseren Erscheinung beginnt eine Transformation.

b) Beide Socken werden adoptiert
Und durch die gemeinsamen Erfahrungen in den Trommeln weichen die ursprünglichen Eigenschaften noch mehr voneinander ab.

c) Eine oder beide Socken werden nicht adoptiert, sondern führen ein Vagabundenleben und treiben von Trommel zu Trommel, landen in Schubladen und Schränken und landen nicht selten in Auffanglagern für gestrandete Einzelsocken.

Selten ist es nach geraumer Zeit noch möglich (nach der bereits angeführten Tennissockenproblematik, ergänzt durch das „schwarze Baumwollsocken Theorem“ die Geschwister wieder zusammenzuführen.

Es wurde bereits von Extremfällen berichtet, bei denen 10 Einzelsocken, die Gentests zufolge tatsächlich 5 Zwillingspärchen entstammten nicht nur eine völlige Abweichung in der Grösse festzustellen war, auch 10 verschiedene Farbschattierungen leisteten die Grundlage für eineinen weiteren Abrutsch und ein Leben im Schattendasein auf schlecht beleuchteten Abendveranstaltungen.

Wenn also jemand ein Heim gründen möchte für Sockenzwillinge, für die nach kurzer Trennung eine Zusammenführung unmöglich erscheint, so möge er dies bitte kundtun.

Ich halte das leise Schluchzen aus meiner Schlafzimmerkommode nicht mehr aus.

dem Problem kann man(n) doch abhelfen…

hier gibt es die ultimative Socken-Suchmaschine:
http://www.hoosiertimes.com/cgi-bin/socks

Hier geht es zum „Der Verschwundene-Socken-Blues“ (RealAudio-Format… http://www.maennerseiten.de/socks.ram

Vorbeugen kannst Du dann mit:
http://www.sockenklammer.de/
bzw.
http://www.klickso.de/

Jetzt bist Du von den Socken, was?

Zauberm@us ;o)

Noch eine Verwendung für Einzelsocken …
Hallo Herbert,

noch eine gute Verwendungsmöglichkeit für Einzelsocken:
http://www.br-online.de/kinder/schlawiner/basteln/so…
http://www.evlka.de/extern/burgdorf/rethmar/advent/1…
http://www.nord-mamis.de/spiele/basteln_fuer_baby.htm
… und nach Deiner Geschichte kannst Du wahrscheinlich bald einen eigenen Weihnachtsbasar damit ausstatten … :smile:)

Gruß
Martin

PS: Und die letrzten Geheimnisse erfährt man von Dr. Socke:
http://www.aemme.net/~aebi/schulenansnetz/OPb1999/CH…

Also, erstmal Dank an…
…Dilarah, jetzt hab ich Mut weitere kleine Geschichterln aus alltäglichem zu basteln,
…Z@uberm@us und Martin für die vielen nützlichen Tips von Verwendungsmöglichkeiten von Einzelsocken…
…Zaphod und Karl-Heinz für die zoologisch- und philosophischen Betrachtungen über Socken.

Aber, was ist das bloß mit den Socken? Warum gibt es mehr Geschichten, Links, Blues, Philosophereierln als über alle anderen Kleidungsstücke zusammen? Einschließlich Hüten und *****hosen?
Socken, daß sind doch eigentlich völlig unscheinbar. Sie sind die meiste Zeit von Schuhen und Hosen bedeckt und werden nur selten sichtbar. Selbst Menschen die halbe Vermögen für Schuhe, Sakkos und ähnliches ausgeben sparen bei Socken. Was ist das, daß viele Frauen über Socken sprechen: z. B.: weiße Socken, wie unsexy… Erst ein einziges Mal habe ich eine Frau sagen hören: ‚Hemden mit ****Farbe mag ich nicht. (Die Farbe weiß ich nicht mehr, Männer können ohnehin nur 16 Farben erkennen und halten Aprikose für eine Frucht)

Ich weiß es nicht. Ich weiß nur eines: Ich brauche am Morgen zum Sockensuchen mehr Zeit als für alle andere Kleidungsstücke zusammen. Und das alles um doch mit 2 verschiedenen Socken zur U-Bahn zu eilen, um nicht mehr als unbedingt nötig zu spät zur Arbeit erscheinen. Und, Socken bekommen immer zum ungünstigsten Zeitpunkt ein zusätzliches Loch an einer peinlichen Stelle. (Das vorgesehene ist das, in welches man den Fuß hineinstellt.) Z. B. wenn man Freunde besucht und die Schuhe ausziehen muß. Und schon lukt ein vorlauter Zeh‘ aus dem Socken und jedem fällt auf, daß man den Fußnagel schon längere Zeit nicht mehr geschnitten hat. Gottgedankt sind alle so höflich und tun wenigstens so, als ob sie es nicht bemerken würden. Außer dem kleinen Sohn der Familie natürlich, der nicht nur aufmerksam sondern auch sehr lautstark ist. Das darauffolgende Schweigen ist selbstverständlich noch peinlicher, als wenn alle über das Loch gequatscht hätten. Achja, nicht nur Menschen haben ein zwiegespaltenes Verhältnis zu Socken, auch Hunde. Wir hatten einen sockenfressenden Hund. Wir mußten an diesen freiwilligen Tierversuchen feststellen, daß Socken Verstopfungen hervorrufen, wenn man sie ißt. Ich schwörs: er hat niemals eine Hose oder ein Hemd gefressen – nur Socken. Auch Schuhe hat er nur angeknabbert.

Nein, Socken sind auf alle Fälle die seltsamsten Kleidungsstücke.

Servus
Herbert

und noch eine weitere Betrachtungen
Hallo Werner,
ich habe richtig gefeixt bei deinen unterschiedlichen Betrachtungsweisen zum Thema Socken.
Dabei ist mir spontan eine weitere eingefallen, die ich mal nur auf mich beziehe, aber von der ich weiß, das es mir es mir nicht allein so geht.
Ein nackter Mann in Socken. *Grauslassnach*
Es gibt „Abtörner“ im Bett ohne Ende. Schiesser Feinripp, gerade genossener Kohl mit entsprechenden Nachgeräuschen, u.s.w.
Aber die Krönung ist für mich ein nackter Mann in Socken.
Also, mein Liebster müsste weder Migräne noch „müdevonderArbeit“ vorschützen.
Ein Gang durch die Wohnung ist Socken reicht, oder Kniestrümpfe.
Ich krieg schon einen Lachkrampf, wenn ich nur dran denke.

Geh jetzt mal lieber auf Tauchstation
Schönen Tag noch
Linde

Servus Buche,

Hallo Werner,

…also, es macht überhaupt nix, aber ich heiße nicht Werner :wink:

Zunächst mal, freut mich Deinen Geschmack getroffen zu haben :smile: Anerkennung tut schon mal gut…

Ja, so… Du hast mich auf mindestens zwei Aspekte gebracht, die ich vergessen habe.

  1. Socken im Bett. Ich trage gerne Socken im Bett. Das liegt vor allem daran, daß meine Füße andere Vorlieben haben, als mein übriger Körper (alles oberhalb meiner Knöchel). Während mein übriger Körper es lieber kühl mag, frieren meine Füße bei diesen Temperaturen bereits. Das liegt vielleicht daran, daß Füße diejenigen Körperteile sind, die am weitesten vom Herzen entfernt sind. In der horizontalen Lage, die man eben meist im Bett einnimmt, rinnt wohl das Blut überall hin. Nur nicht in die Füße. Probier mal mit kalten Füßen zu schlafen.

Komische Effekte hat das während meiner ersten Ehe gehabt. Meine Exfrau hat eine ähnliche Abneigung über Socken im Zusammenhang mit Mann im Bett gehabt wie Du. So bin ich baren Fußes zu Bett gegangen und habe dann zu einem günstigen Zeitpunkt (einer bei dem sie schon schlief) ins Bett geschmuggelte Socken angezogen. Sehr zur Verwirrung meiner Frau. Hat sie doch schwören können, daß ich ohne Socken ins Bett gegangen bin. Wieso hatte ich dann Socken an, als ich aus dem selben stieg?

  1. Kurzweil bei Sockengesprächen. Ich langweile mich immer wenn über andere Kleidungsstücke gesprochen wird. In Erinnerung ist mir noch ein Abend in bester Gesellschaft bei dem ich mich zu drei Damen gesellte. Ich hielt das für eine gute Idee, glaubte ich doch Hahn im Korb zu sein. Da begannen die Damen über Sakkos zu reden. Da waren Stoffe und Farben im Gespräch , die ich noch nie im Leben gehört habe. Daß Männer nur 16 Farben sehen, habe ich schon geschrieben. Die meisten Männer kennen auch nur vier verschiedene Stoffe: Wolle, Seide, Flanell (alles was nicht Wolle oder Seide, aber halbwegs definierbar ist) und Dings (alles andere) Ich habe mich noch nie so gelangweilt wie an diesem Abend, abgesehen von einigen Besuchen in Kirchen und Synagogen. Geistesgegenwärtig wie ich war, begann ich sofort einzuschlafen. Ich fiel natürlich bei den Damen in Ungnade, was aber ohnehin nicht mehr viel ausmachte. Ich war ohnehin schon in Ungnade gefallen, wahrscheinlich weil meine Socken nicht zu meinem Sakko paßten, welches ohnehin eher ein Sack-oh war. Es ist ja bei mir so, daß in dem Moment ich Kleidungstücke zu mögen beginne, weil sie endlich an den richtigen Stelle gedehnt sind und sie endlich bequem werden, sie für die sogenannte feine Gesellschaft untragbar werden. Die Saucenreste die jetzt an meiner Stirne klebten, waren schnell weggewischt. Das war das erste und letzte Mal, daß ich einen leeren Teller als Kopfpolster mißbrauche.

Hingegen Sockengespräche: Ich kann mich stundenlang über Socken unterhalten, ohne gelangweilt zu sen…

Servus
Herbert

Servus Buche,

*schlapplach* so herrlich

:wink:

Zunächst mal, freut mich Deinen Geschmack getroffen zu haben

-) Anerkennung tut schon mal gut…

Ja, so… Du hast mich auf mindestens zwei Aspekte gebracht,
die ich vergessen habe.

In der horizontalen Lage, die man eben meist im
Bett einnimmt, rinnt wohl das Blut überall hin. Nur nicht in
die Füße. Probier mal mit kalten Füßen zu schlafen.

Man müßte denken, Du bist wbl., denn ich hab zeit meines Lebens
kalte Füße, sprich supererotische Bett- und Laufsocken, auf die
ich nur momentweise :smile:)) verzichte…

Komische Effekte hat das während meiner ersten Ehe gehabt.
Meine Exfrau hat eine ähnliche Abneigung über Socken im
Zusammenhang mit Mann im Bett gehabt wie Du. So bin ich baren
Fußes zu Bett gegangen und habe dann zu einem günstigen
Zeitpunkt (einer bei dem sie schon schlief) ins Bett
geschmuggelte Socken angezogen.

Ich lach mich kaputt…andere Lösung, ich schieb meine Eisbeine
immer zwischen die …ähn also…, schon klar, oder? dann darf ich Socken tragen…

Hingegen Sockengespräche: Ich kann mich stundenlang über
Socken unterhalten, ohne gelangweilt zu sen…

Oha!!! dann man weiter!!!
Ciao
D.

tanx
Servus Dilarah,
danke :smile: das macht mir Mut weiterzuschreiben.
Ich werde werde weiterhin Sockengespräche führen und das Beste ggf. hier einsickern lassen.

Servus
Herbert

PS.: warum sagen die US-Amerikaner dauernd: it socks??? Heißt das etwa auf Deutsch: Das geht mir auf die Socken?

  1. Socken im Bett. Ich trage gerne Socken im Bett. Das liegt
    vor allem daran, daß meine Füße andere Vorlieben haben, als
    mein übriger Körper (alles oberhalb meiner Knöchel). Während
    mein übriger Körper es lieber kühl mag, frieren meine Füße bei
    diesen Temperaturen bereits. Das liegt vielleicht daran, daß
    Füße diejenigen Körperteile sind, die am weitesten vom Herzen
    entfernt sind. In der horizontalen Lage, die man eben meist im
    Bett einnimmt, rinnt wohl das Blut überall hin. Nur nicht in
    die Füße. Probier mal mit kalten Füßen zu schlafen.

Hallo, Herbert -
also Du hast ja sowas wie meine vollste Sympathie! Ich bin auch ein Fuß-frierender. Schnell war die Abneigung meiner Eheliebsten gegenüber den handgestrickten Bett-Wollsocken meiner lieben Mama verflogen, als ich ihr einigemale, nachdem sie gerade eingeschlafen war, meine eisigen unteren Extremitäten gegen den warmen Bauch drückte. Von da an waren die Bettsocken kein Thema in unserer Ehe mehr. Höchstens gelegentlich die Einladung „Soll ich dir die Füße wärmen?“ der ich dann natürlich zum (beidseitigem) Vergnügen folge.
Grüße
Eckard.

Hallo Linde

ich kann noch einen draufsetzen:
Vor ein paar Jahren war ich mit einem guten Freund am FKK-Strand – er behielt die Socken an. Ich bin bald geplatzt vor lachen, er hat es gar nicht verstanden, er hätte doch immer kalte Füsse…
Kommentar überflüssig, war nur 1 Strandbesuch und nieee wieder
Gruss Christel