Die Klausur

An der Universität von Sydney gab es mal vier gut miteinander befreundete Jungs, die den Kurs „Organische Chemie“ belegen mussten, und damit bis kurz vor Ende des Semesters sehr erfolgreich waren. Sie mussten nur noch die Semestralklausur, die an einem Montag stattfinden würde, bestehen, um den Schein zu bekommen.
Da sie nun der Meinung waren, bei ihren Kenntnissen nicht viel lernen zu müssen, und die Prüfung auch noch auf einen Montag fiel, beschlossen sie, erst Sonntag abend damit anzufangen und davor richtig auf die Pauke zu hauen.

Wie das nunmal so ist, gaben sie sich so gewaltig die Kanne, dass sie den ganzen Sonntag verschliefen, und erst am frühen Montag morgen wieder zuhause waren. Sie beschlossen, dem Professor zu erzählen, dass sie das Wochende unterwegs gewesen wären, um für eine Praktikumsarbeit zu forschen, und dass dummerweise auf dem Rückweg ein Reifen geplatzt wäre. Das - so erzählten sie dem Professor - wäre der Grund, warum sie die Prüfung verpasst hätten.
Der Professor dachte kurz darüber nach, und erlaubte ihnen dann, die Klausur am nächsten Tag zu wiederholen. Erleichtert lernten sie den ganzen Rest des Montags und gingen am Dienstag frohen Mutes in die Klausur.

Die erste Frage war überraschend einfach, und es gab dafür immerhin schon 5 Prozentpunkte. „Cool“, dachte sich jeder von ihnen, „das scheint ja doch ganz leicht zu werden.“ Als sie umblätterten und die zweite Frage lasen, die die
restlichen 95 Prozentpunkte ausmacht, erbleichten sie.

Die Frage lautete: „Welcher Reifen war geplatzt?“

Genial!!! :o))))) o.T.
echt spitze der text!

;o)))
vor allem, weil ich da vielleicht studiere…

Dennis =O)