warum schäumt Diesel beim Tanken so sehr ? Gibt es einen Trick wie man den Tank dennoch richtig voll bekommt.
Ich habe auch noch festgestellt dass es hierbei sehr große Unterschiede der einzelnen Marken gibt.
der Trick heißt ‚Zeit mitbringen‘. Wenn ich meinen Tank richtig volltanke, dann brauche ich schon mal so eine bis zwei Minuten nachdem die Tankpistole das erste Mal abgestellt hat, bis der Tank wirklich richtig randvoll ist und der Pegel nicht mehr wieder absackt. Sicherlich hat es auch viel damit zu tun, wie der Einfüllstutzen geführt ist und wo der Entlüftungsaustritt liegt, ob es zu einer vermehrten Schaumbildung kommt oder eben nicht.
Beim meinem 250TD scheint es nicht so sehr zu schäumen, daß ich gar nichts mehr reinbekomme. Interessant ist allerdings, daß zwischen dem ersten Abstellen und dem tatsächlichen Volltanken gut und gerne bis zu drei Litern liegen können. Das macht schon was aus, wenn man eine lange Fahrt vor sich hat und der Sprit gerade billig ist.
Ob das Aufschäumen auch noch eine chemische Ursache hat, kann ich Dir leider nicht beantworten.
aus meiner Sicht fehlt dem Dieselstoff eine ‚Schaumbremse‘. Ich kann nicht sagen, ob es eine Frage der Schädlichkeit oder des
Preises ist, aber man könnte so etwas zusetzen oder in Form von wenigen Tropfen in den Tankstutzen gießen, wenn der Schaum kommt. Ich hab das mal mit dem Diesel meines Vaters ausprobiert mit dem langkettigen Alkohol Amylalkohol oder auch Pentanol genannt. Es hat funktioniert, der Schaum brach schlagartig zusammen. Der Diesel lebt noch, er hat den Versuch ohne meßbare Probleme überlebt.
Gruß Henry
hallo Felix,
verstehe ich nicht. Ich habe 4 Jahre einen Citroen XM Diesel gefahren. Das Problem hatte ich nie. Der Tank war immer randvoll.
Außerdem ist bei dem eine Differenz von 2 Litern „Peanuts“: der Tank fasst 90 Liter und der Verbrauch auf der Strecke liegt bei 7 l/100 km. Wenn man geizig fährt sogar nur bei 6 l. Wenn man bedenkt, dass meiner auch noch Automatik und permanent laufende Klimaautomatik hatte (und noch 1800 kg gewogenn hat), glaube ich ein akzeptabler Wert.
Das muss an dem Typ liegen. Oder es ist mir einfach nie aufgefallen.
Grüße
Raimund
verstehe ich nicht. Ich habe 4 Jahre einen Citroen XM Diesel
gefahren. Das Problem hatte ich nie. Der Tank war immer
randvoll.
Naja, zwischen voll und randvoll ist ja noch ein Unterschied. Volltanken heißt für viele: Zapfhahn rein, Automatik anstellen und vollmachen, bis die Zapfpistole abstellt. Für mich heißt volltanken wirklich randvoll machen, also bis Oberkante Unterlippe. Die Differenz daziwschen beträgt bei meinem 250TD so zwischen 2 bis 3 Litern.
Außerdem ist bei dem eine Differenz von 2 Litern „Peanuts“:
der Tank fasst 90 Liter und der Verbrauch auf der Strecke
liegt bei 7 l/100 km. Wenn man geizig fährt sogar nur bei 6 l.
Wenn man bedenkt, dass meiner auch noch Automatik und
permanent laufende Klimaautomatik hatte (und noch 1800 kg
gewogenn hat), glaube ich ein akzeptabler Wert.
Das muss an dem Typ liegen. Oder es ist mir einfach nie
aufgefallen.
Klar, 3 Liter sind im Vergleich zu den 72 Litern, die in meinen Tank reingehen auch vergleichsweise wenig, aber es wären bei acht Litern im durchschnitt schon so um die 40 km mehr Reichweite. Außerdem fahre ich nach dem Tanken fast immer gleich auf die Autobahn, daher mache ich mir auch keine Sorgen von wegen Flüssigkeitsausdehnung.
Die Schaumbildung hängt m.E. von mehreren Parametern ab: Form des Einfüllstutzens und des Tanks, Massenstrom, Austrittsgeschwindigkeit und chemische Beschaffenheit des Diesels. Auch der Luftdruck und die freie Oberfläche haben sicherlich einen Einfluß. Entscheidend ist das natürlich nicht, man braucht eben bei vermehrter Schaubildung nur länger, bis der Tank wirklich randvoll ist.
Der Himmel ist blau, das Wasser ist nass und Diesel schäumt.
So ist das nun mal.
Die Lösung: immer wieder nachtanken, auch bei mir gehen dann noch 3 Liter mehr rein (BMW 530d).
Ich habe ferner festgestellt, dass manche Zapfanlagen offenbar mit vermindertem Druck arbeiten, so dass man zwar für den Haupttankvorgang etwas länger braucht, durch Nachtanken dann aber auch nur noch ca. 1 Liter auffüllen kann.
Es liegt nicht an der Marke der Tankstelle und auch nicht am Alter der Zapfanlagen, ein Muster konnte ich noch nicht erkennen. Vermutlich regeln die Pächter das individuell.
Grüße,
Mathias
warum schäumt Diesel beim Tanken so sehr ? Gibt es einen Trick
wie man den Tank dennoch richtig voll bekommt.
Ich habe auch noch festgestellt dass es hierbei sehr große
Unterschiede der einzelnen Marken gibt.
es ist gewollt, dass der Tank nicht randvoll wird. Der freibleibende Platz ist Ausdehnungsraum. Der Diesel kommt aus der kalten Erde. Wenn draussen 30 Grad sind und du nach dem Tanken nur 200 m bis nach Hause fahren müsstest, dann läuft ein randvoller Tank einfach nach einer Weile über und verursacht eine ziemliche Sauerei. Dort wo Diesel hinläuft, wächst die nächsten 2-3 Jahre nichts mehr (haben wir in unserer Einfahrt festgestellt, wo versehentlich mal Diesel verschüttet wurde). Willst du’s trotzdem randvoll, hilft nur Geduld, wie beim Bierzapfen.
es ist gewollt, dass der Tank nicht randvoll wird. Der
freibleibende Platz ist Ausdehnungsraum. Der Diesel kommt aus
der kalten Erde. Wenn draussen 30 Grad sind und du nach dem
Tanken nur 200 m bis nach Hause fahren müsstest, dann läuft
ein randvoller Tank einfach nach einer Weile über und
verursacht eine ziemliche Sauerei.
Dies gilt hauptsächlich für Ottokraftstoff. Der Diesel hat fast keine Ausdehnung…
Dort wo Diesel hinläuft,
wächst die nächsten 2-3 Jahre nichts mehr (haben wir in
unserer Einfahrt festgestellt, wo versehentlich mal Diesel
verschüttet wurde). Willst du’s trotzdem randvoll, hilft nur
Geduld, wie beim Bierzapfen.
Stimmt, aber dennoch baut sich Diesel biologisch ab. Ottokraftstoff und Mineralöl bereiten da mehr Probleme. Diesel ist eine einzigartige Kohlenwasserstoffkette, welche durch Natureinfluß und Wetter sich abbaut.
Ich denke es hängt wie schon Felix schrieb mit dem Einfüllstutzen, der Fließgeschwindigkeit, der Entlüftung und der Verwirbelung im Tank zusammen.
Ich tanke jeden Abend einen unserer Busse und wir haben eine LkW-Zapfanlage, die mit größerem Pistolendurchmesser und höherer Fließgeschwindigkeit arbeitet. Wenn ich die Pistole anhebe, bis knapp unter die Tanköffnung kann ich füllen bis zum Kragen, ohne warten zu müssen. MAn sollte aber auch wissen, daß die Einfüllöffnung beim Bus 8cm Durchmesser hat.
Bei meinem Corolla hat man jedoch mittels eines Kragens die Einfüllöffnug auf die dünnen PkW-Pistolen begrenzt, um ein herausspritzen bei fälschlicher Verwendung der großen zu vermeiden.
Gibt es einen Trick
wie man den Tank dennoch richtig voll bekommt.
Zeit und Geduld, sowie kontinuierliches langsam einlaufen lassen am Schluß. Nicht „reinspritzen“ durch Gewaltsames ziehen des Pistolengriffes, das schäumt nur auf.
Ich habe auch noch festgestellt dass es hierbei sehr große
Unterschiede der einzelnen Marken gibt.