war heute mit meinem Golf Diesel (Erstzulassung 1989)bei einer Werkstatt (eigentlich nur, um Bremsbeläge wechseln zu lassen) und dabei kam raus, dass die Manschette zwischen der Antriebswelle und dem Reifen (und zwar die, die direkt am Reifen liegt) kaputt ist (hab ich gesehen, war ein richtig großer Riss drin). Nun möchte ich eigentlich am Sonntag von Saarbrücken nach Ostfriesland fahren, aber der Mechaniker hat mir geraten, diese Sache erstmal reparieren zu lassen.
Meine Frage ist jetzt: wie schlimm ist dieser Schaden wirklich? Würde das Auto eine ca. 600-km-Fahrt noch überstehen? Oder sollte ich besser mit der Bahn fahren?
es würde die Fahrt sehr warscheinlich ünberstehen, die Manschette ist ein Schmutz- und Wasserschutz und hält das Fett fest, mit dem das Gelenk geschmiert wird. Ist die Manschette kaputt, wirds schmutzig und nutzt sich schneller ab. Du hast also beispielsweise nach den 600km ein Gelenk, das sich auf dieser Strecke abnutzt, als währst Du 6000 gefahren (willkürliche Zahlen). Igendwann ist das Gelek kaputt und die Reparatur viel teurer.
Also, man kann so fahren, ich rate aber dazu, es schnellstens machen zu lassen.
war heute mit meinem Golf Diesel (Erstzulassung 1989)bei einer
Werkstatt (eigentlich nur, um Bremsbeläge wechseln zu lassen)
und dabei kam raus, dass die Manschette zwischen der
Antriebswelle und dem Reifen (und zwar die, die direkt am
Reifen liegt) kaputt ist (hab ich gesehen, war ein richtig
großer Riss drin). Nun möchte ich eigentlich am Sonntag von
Saarbrücken nach Ostfriesland fahren, aber der Mechaniker hat
mir geraten, diese Sache erstmal reparieren zu lassen.
Wie schon geschrieben, kann gerade bei diesem Wetter der Straßenschmutz mit dem Regenwasser das Fett sehr schnell ausspülen und das Gelenk läuft trocken, bzw. der Sand schmirgelt drin rum.
Deine freundliche Werkstatt hat das bis zum Wochenende repariert, dauert nur 1-2h.
Hi
stell fest (Ansicht) wie lange die Manschette schon im Eimer ist. Wenn das Gelenk schon Fettfrei ist und du schon ein halbes Jahr mit dreck drin fährst, meine ich ist eie Erneuerung von nur der Manschette für die Hasen… Die Arbeit ist nahezu dieselbe wie beim Gelenkwechsel, und nach ev kurzer Zeit bezahlst du sie nochmal…)
Ansonsten, bevor das Gelenk wegreisst, wird dir bei Volleinschlag und Lastwechsel ein fröhliches knacken auffallen. Wenns nnoch Ruhig ist wird vermutlich nichts passieren, ausser dass halt noch mehr dreck reinkommt…
HH
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
es würde die Fahrt sehr warscheinlich ünberstehen, die
Manschette ist ein Schmutz- und Wasserschutz und hält das Fett
fest, mit dem das Gelenk geschmiert wird.
Eben. Während der Fahrt wird das Fett abgeschleudert (sieht ganz nett aus) und das Gelenk läuft trocken. Zusätzlich kann Wasser (bei den aktuellen Witterungsverhältnissen gern auch mit Salz) sowie Dreck (besonders gern genommen: Rollsplitt) eindringen. Natürlich _kann_ das Gelenk noch halten, tut es das aber nicht, stehst Du antriebslos am Straßenrand.
Außerdem kann das weggeschleuderte Fett auch die Bremsscheibe erreichen, was die Bremsleistung des betroffenen Rades doch erheblich mindert. In dem Fall sind dann neben der neuen Manschette bzw. dem neuen Gelenk auch neue Bremsbeläge erforderlich.
Dabei ist so ein Manschettenwechsel eigentlich ein Klacks, vor allem, wenn eine Hebebühne zur Verfügung steht, ist das in einer halben Stunde gegessen.
Es geht nicht darum, einen evtl. Unfall zu vermeiden (der ist aufgrund des radseitigen Gelenkes eher unwahrscheinlich), sondern darum, Folgekosten abzuwenden und dafür zu sorgen, daß Du nicht liegenbleibst.