Hallo,
in und um Bayreuth haben sie zur Zeit wieder große Mode: Tempomeßgeräte, die dem geneigten Autofahrer mitteilen, er führe 74 oder 22 oder 48. Besonders an Stellen, wo die Autofahrer tendenziell (zu) schnell fahren.
Abgesehen davon, daß die sowieso total verwirrend sind, weil man nie weiß, wann „man selbst“ dran ist und was noch zum Vordermann gehört.
Bei mir haben die Dinger genau 2 Effekte:
- Ich schaue statt nach auf die Straße springenden Schulkindern nach meiner Tachonadel und versuche, gleichzeitig die Anzeige im Blick zu behalten, zwecks Vergleich.
- Ich freue mich, daß mein Tacho tierisch vorgeht (relativ konstant 10 km/h) und fahre in Zukunft schneller als bisher. Sind ja in Wirklichkeit 10 weniger als aufm Tacho steht.
Früher gab es noch Effekt 3:
3) Ich bremse wie ein Irrer, weil ich fürchte, daß doch ein Radargerät da stehen könnte, so daß mein Nachfolger fast auf mich drauffährt.
Also genau kontraproduktiv! Und das wird doch den meisten Autofahrern so gehen, oder? (Außer, sie strafen die Geräte mit Gleichgültigkeit.) Welchen Sinn haben die Dinger also? Mehr so „seht mal, hier hätten wir Euch blitzen können und Ihr hättet es nicht gemerkt?“
Für mich sind die Dinger ne Anleitung zum Rasen. Was meint Ihr?
ciao,
erik

