Hallo Gerd,
so ist das also
Wenn die Ampel auf gelb umschaltet und man 2 Meter davor ist,
fährt man zu. Fertig aus.
und wer legt das fest, Du?
Nein, der allgemeine und anerkannte Habitus von schätzungsweise 200 Millionen europäischen Autofahrern.
Kein Mensch bremst, wenn er zwei Meter vor der Ampel ist und
diese auf gelb umspringt. Er sieht das einfach nicht, ausser
LKW, Bus oder ähnlich hohe Fahrzeuge, denn der Blickwinkel ist
einfach zu schlecht dafür, Mathias!
Dann kommt noch der Bremsweg und Reaktionsvermögen dazu, also
wenn der Vorausfahrende wirklich versucht hätte zu bremsen,
dann wäre er zumindest innerhalb einer grossen Kreuzung zum
Stehen gekommen, bei einer kleineren Kreuzung wohl erst weit
dahinter und sowas macht absolut keinen Sinn.
Genau deswegen schreibe ich hier ja auch. Die Dame kam mitten auf den Trambahngleisen, welche lins von der Linksabbiegerspur, auf der wir fuhren, verlaufen, zum stehen. Jeder normale Autofahrer wäre da noch gefahren, schließlich wollte ich als hinter ihr Fahrender auch noch rüber und es wäre noch nciht rot gewesen. Ich fahre nie über rote Ampeln.
Also er hat nicht zwei Meter vor der Kreuzung gebremst, völlig
logisch, oder?
Dann waren es 3 Meter. Hatte kein Lineal dabei.
Wird wohl nur ein Wunschdenken von Dir gewesen sein, oder Du
hast es erst zu diesem Zeitpunkt gemerkt, dass der
Vorausfahrende bremst, dieses macht die Sache schon
anschaulicher.
Wie gut, dass Du das so genau beobachtet hast…
Ich habe bzgl. des Themas Autofahren nur einen „Wunschgedanken“, nämlich schnell und bequem anzukommen. Alles andere ist eine Überinterpretation Deinerseits, offenbar ziehst Du Dein Seelenheil daraus, den in allen lagen besseren Autofahrer raushängen zu lassen.
Ich kann damit leben, denn ich definiere meine Persönlichkeit nicht über meine Fahrkünste. Höchstens wage ich zu behaupten, ein erfahrener Lenker zu sein, der auf sichere Weise schnelle Schnitte fahren kann.
Dann erinnere Dich mal an Deine Fahrschulzeit, da hast Du mal
was von Sicherheitsabstand und vor allem vom §1 der
Strassenverkehrsordnung gehört, zumindest solltest den mal
wieder durchlesen und Dir merken, fertig aus (O-Ton Mathias),
Mathias, nicht die Schuld bei anderen suchen…
Die Schuld hat hier derjenige, der sich nicht konform zum allgemein üblichen Verkehrsverhalten verhält.
Ich habe in der Fahrschule gelernt, Kreuzungen ,insbesonere mit Trambahn, nicht zu blockieren.
Natürlich hätte ich bremsen (können) müssen, aber das ist halt die typische Situation, in der man damit rechnet, dass der Vordermann zufährt, man selbst Gas gibt und der Vordermann dann bremst. Shit happens…
ch bin froh, dass der Dame nichts passiert ist, die Sache regelt sowieso die Versicherung, also was soll´s?
sagt Dir einer, der schon solange unfallfrei fährt, wie Du alt
Ich bin 30.
Du bist dann also einer von denen mit der Plakette: „30 Jahre unfallfrei, hinter sich 500 Tote“…?
Will heißen: ich bin in den 12 Jahren, die ich den Führerschein habe, ca. 800.000 Km gefahren. Das ist weit mehr, als andere in 30 Jahren zurücklegen, ich kann daher leider Deinen Altersvorteil nicht gelten lassen, vielleicht fährst Du ja nur jeden Sonntag mit Dein+em Mercedes 190D 5 Km zum Bäcker…
Dass bei einer derartigen Fahrleistung, wie ich sie habe, ab und an mal ein kleiner Crah passiert (es waren 4 in 12 Jahren, davon 3 absolut harmlos), ist Statistik und passiert halt.
bist, falls nicht geschwindelt hast in der VIKA.
Was steht da denn, was einen Schwindel vermuten lassen würde…?
Ich stehe zu meinen Jahren, meinen grauen Haaren und v.a. zu meiner Fahrweise…
Grüße,
Mathias