Wie Weihnachten: Auto aussuchen!

Hallo,

bei mir ist ein neuer Geschäftswagen fällig und ich kann mich einfach nicht entscheiden!
Was würdet Ihr nehmen?
In der engeren Wahl sind Passat, Mondeo, A4 jeweils als Kombi und mit dem 1,9 TDI bzw 2,0 TDCI.
Mein Budget sind brutto VK ca. 30.000 EUR bei VW/Audi und rund 33.000 bei Ford (wegen deutlich höherem Rabatt).
Welche Erfahrungen habt Ihr mit den Kisten? Der Ford toppt ausstattungsmäßig natürlich alle wegen des höheren Preises, das wäre schon ein Ghia mit Leder. Der A 4 ist sicher der Schönste, aber ist bei dem Preis auch fast nackt… Der Passat solide im Mittelfeld, etwas langweilig (fahre ich bisher als Benziner)

Bitte um subjektive Meinungen oder objektive Erfahrungen. Danke!

Gruß, Tobias

Hallo,

probiere mal den neuen Toyota Avensis Kombi. Mit dem überarbeiteten stärkeren Diesel-Motor und D4-Schadstoffnorm. Gibt es ab Herbst auch mit D-KAT, der dann die 2005 eintretende EURO V-Norm weit unterbieten soll. Sozusagen als „Vorrausarbeit“. VW und Benz haben am TOYOTA D-KAT schon interesse angemeldet.

Im neuen Avensis Limousine habe ich gestern Probe gesessen. War beeindruckend. Alles paßt, alles hochwertig. Weg vom biederen Plastikallerleistandardgrauimage der Japaner…

gruß

dennis

Hallo Tobias,

du siehst schon woran es hakt.
Mit unterschiedlicher Ausstattung lässt sich es nicht so einfach vergleichen.
Ich aber bei unseren Geschäftswagen den Passat und den Ford (Ausstattung wiss ich nicht mehr) gefahren. Der Passat war mir weit angenehmer zu fahren. Allerdings ist das lediglich meine Meinung.

Aber wenn dir der Audi gefällt…

Gruß ivo

Tja, wenn ich die Wahl zwischen diesen 3 Wagen hätte… würde ich zu Honda gehen und mir den Accord Kombi holen! Gibts für 30000 als Executive mit einer Ausstattung, daß man kein Zubehör mehr braucht, und steht Ford oder VW/Audi in Qualität und Fahrverhalten nichts nach, eher im Gegenteil. Ich fahre den „alten“ Accord Aerodeck, und würde wegen meiner guten Erfahrungen der Marke treu bleiben, wenn eine Neuanschaffung angesagt wäre.

Pop

Hallo,

die Frage ist schlichtweg, was Dir wichtig ist: Ausstattung, Preis, Qualität, Design etc. Der Audi ist vergleichsweise teuer, klar. Aber dafür bekommst Du ein Automobil, das qualitativ derzeit seinesgleichen sucht.

Gruß
Christian,

der sich leider mit Dienstwagen (oft Mietwagen) nahezu jedes Herstellers rumärgern muß, privat aber Audi fährt.

Hallo Tobias,

Warum soll das Auto so groß sein?
Für das Geld bekommst du einen Golf GTI mit 150PS TDI-Motor mit Klima, Recarositzen (gut für den Rücken), Sportfahrwerk und allem Schnickschnack. Da ist lt. Tacho erst bei 240 km/h Schluß und das Teil macht viel mehr Spaß als ein Passat oder Mondeo.

Gruß
Tilo

Hi!

Ich gehe davon aus, dass Deine Firma Dir bei der Auswahl der Marke Grenzen setzt, daher nur kurz zum Thema VW/Audi/Ford.

Der Audi ist indiskutabel teuer, ist kleiner, nervöser als der Passat und genauso motorisiert (1.9 TDI, 130PS). Der Ford ist sehr groß, sehr komfortabel, aber eben eher eine Altherrenschaukel.
Ich würde in Deinem Fall den Passat nehmen, denn er kostet Dich weniger Steuern auf den geldwerten Vorteil (3.000 € billiger) und ist im Vergleich zum Audi die deutlich bessere Wahl.
Ich war letztens mit einem A4 von München nach Amsterdam gefahren und mit einem Passat zurück. Beide 1.9 TDI, 130 PS. Der Passat läuft deutlich souveräner und ist innen um 1/4 größer.
Die Pseudosportlichkeit des A4 führt zu nervösem Fahrverhalten und die Kiste ist sowas von eng, man glaubt einen Golf 2 zu fahren.

Wenn Du allerdings bei Deiner Firma Alternativen wählen kannst, würde ich mir mal den Saab 9-3 ansehen. In dieser Preisklasse ist das m.E. neben Lexus IS300 und BMW 3er das einzig vertretbare Auto. Aber die Sachzwänge sind eben immer irgendwo vorhanden, ich kenne das. Ich musste vor ein paar Jahren mal Opel Vectra fahren…:wink:

Viele Grüße,

Mathias

bei mir ist ein neuer Geschäftswagen fällig und ich kann mich
einfach nicht entscheiden!
Was würdet Ihr nehmen?
In der engeren Wahl sind Passat, Mondeo, A4 jeweils als Kombi
und mit dem 1,9 TDI bzw 2,0 TDCI.
Mein Budget sind brutto VK ca. 30.000 EUR bei VW/Audi und rund
33.000 bei Ford (wegen deutlich höherem Rabatt).
Welche Erfahrungen habt Ihr mit den Kisten? Der Ford toppt
ausstattungsmäßig natürlich alle wegen des höheren Preises,
das wäre schon ein Ghia mit Leder. Der A 4 ist sicher der
Schönste, aber ist bei dem Preis auch fast nackt… Der Passat
solide im Mittelfeld, etwas langweilig (fahre ich bisher als
Benziner)

Bitte um subjektive Meinungen oder objektive Erfahrungen.
Danke!

Gruß, Tobias

Hallo,

bei mir ist ein neuer Geschäftswagen fällig und ich kann mich
einfach nicht entscheiden!
Was würdet Ihr nehmen?
In der engeren Wahl sind Passat, Mondeo, A4 jeweils als Kombi
und mit dem 1,9 TDI bzw 2,0 TDCI.
Mein Budget sind brutto VK ca. 30.000 EUR bei VW/Audi und rund
33.000 bei Ford (wegen deutlich höherem Rabatt).
Welche Erfahrungen habt Ihr mit den Kisten? Der Ford toppt
ausstattungsmäßig natürlich alle wegen des höheren Preises,
das wäre schon ein Ghia mit Leder. Der A 4 ist sicher der
Schönste, aber ist bei dem Preis auch fast nackt… Der Passat
solide im Mittelfeld, etwas langweilig (fahre ich bisher als
Benziner)

Hi,

zuerst dachte ich ja, daß bei jemandem der sich zwischen VW und VW(Audi) nicht entscheiden kann, HOpfen und Malz verloren ist.
Aber immerhin ist Dir ja der Passat (etwas zu) langweilig.
Warum muss es unbedingt ein deutsches Auto sein?
Das einzige deutsche Auto mit dem man sich auf die Straße trauen kann ist ein Benz. Wenn schon denn schon.
Ansonsten bietet die europäische Konkurrenz aus Schweden, Frankreich und Italien Alternativen an, die nicht nur technisch kaum schlecher, wenn nicht besser ist, sondern außerdem besser ausgestatt zu niedrigerem Preis und zudem mit mehr Stil in den Bremsleitungen als VW im ganzen Auto.
Also SAAB 9-3, Volvo V40 , Lancia Lybra, Alfa 156, Peugeot 406, Citroen C5.
Die Franzosen bauen die saubersten Diesel, die Italiener die laufruhigsten, die Schweden die Autos mit dem besten Image.

Und das alles deutlich preiswerter als das öde VW Zeuch.

Max

Also den Golf (GTI - du meinst sicher TDI) mit 150 PS-Motor der 240 km/h geht, den möchte ich sehen ! Zeig ihn mir bitte !

Ich fahre den neuen 730d (218 PS) und der geht - trotz der besseren Aerodynamik - nur bei extremen Gefälle und Rückenwind 240 km/h

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Naja wenn du das so siehst…

Ansonsten bietet die europäische Konkurrenz aus Schweden,
Frankreich und Italien Alternativen an, die nicht nur
technisch kaum schlecher, wenn nicht besser ist, sondern
außerdem besser ausgestatt zu niedrigerem Preis und zudem mit
mehr Stil in den Bremsleitungen als VW im ganzen Auto.
Also SAAB 9-3, Volvo V40 , Lancia Lybra, Alfa 156, Peugeot
406, Citroen C5.

Den V 40 mit einem Passat zu vergleichen ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen schließlich ist der V40 wohl eher in der Golfklasse angesiedelt und außerdem schließt der nicht gerade rosig in den Pannenstatistiken ab. Lancia und Alfa sehen zwar ansehnlich aus aber alles was von Fiat kommt genieße ich mit Vorsicht (hab 3 Jahre bei Fiat gearbeitet) außerdem kann Alfa ja nicht mal das Nummernschild mittig anbauen :wink:) Peugeot und Citroen sind französische Dünnblechschaukeln ein Bekannter aus meinem Haus hat drei Monate einen nagelneuen C 5 HDI gefahren und ihn dann entnervt zurückgegeben,nur Ärger damit.
Ich würde immer den Passat vorziehen, solide Technik einigermaßen ansehnlich verpackt und alle die ich kenne und die Passat fahren sind super zufrieden damit. Ich persönlich hab einen Golf IV variant mit dem 90 PS-TDI und bin rundum zufrieden. Vielleicht sieht er etwas altbacken aus und hat "weniger Stil als andere in den bremsleitungen :wink:) " aber die stehen dann schick in der Werkstatt und davon hab ich als Besitzer nix.

GH

Ich hätte ja gerne einen Alfa 156 gehabt, aber da gibt es bei uns eben Vorgaben und die lauten VW-Konzern, Ford, BMW, oder DB. Durch Budgetvorgaben bleiben dann nur noch Passat oder Mondeo, weil der Rest unverschämte Preise verlangt.
Der Skoda Superb ist übrigens super, aber nur als Limousine erhältlich

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

wieder mal die übliche Litanei von den Ausländern, die im Grunde Entwicklungsländer sind, wohingegen deutesche Autos durch esoterische Massnahmen nie kaputtgehen. „Meine Freunde fahren Passat und sind zufrieden“. Na und?
Meine Freunde fahren SAAB, Fiat, Peugeot, Lancia und sind auch zufrieden. Mein Schwager fährt Passat und will die Karre am liebsten wegsachmeißen, hat nur Ärger damit, Mein Schwigervater hatte einmal einen BMW; das war sein schlechtestes Auto (In 30 Jahren mit 50000 km/Jahr). Jetzt fährt er SAAB.
Was beweist das?
Die ADAC Pannenstatsitik, die vielleicht eine etwas solidere Statistik zugrundelegt, weist mit schöner Regelmäßigkeit für normale Autos zwischen 10 und 30 Pannen pro tausend Autos pro Jahr aus.
Mit anderen Worten, beim schlechtesten gegen dem besten liegt die Auswahlwahrscheinlichkeit bei 1-3% pro Jahr.
Und bekanntlich sind die Deutschen da nicht unbedingt vorn.

Nene, für jemanden, der sich ein neues Auto als Geschäftswagen kauft, das er vemrutlich nach 4-5 Jahren wieder abgibt und bei dem er das Wiederverkaufsrisiko nicht trägt, gibt es keien überzeugenden Grund sich unbedingt ein deutsches zu kaufen.

Max

Hallo,

ich hatte geschrieben lt. Tacho! Die Herstellerangabe liegt bei 216 km/h wobei Herstellerangaben immer ca. 10% unter der tatsächlichen Höchstgeschwindigkeit liegen (das wären dann 237 km/h), damit es vom Käufer keine Klagen gibt. Bei einer Probefahrt kannst du das ohne weiteres ausprobieren, die Kisten sind so schnell.

Dein 7er BMW ist gegenüber dem Golf garantiert relativ kurz übersetzt (im Verhältnis zur Motorleistung), da er schwerer ist und sonst träger beschleunigt.

Der Polo meiner Frau hat einen 100PS TDI und fährt lt. Tacho 221 km/h. Mein Golf mit Chiptuning hat 148PS und fährt lt. Tacho auch 221 km/h. Allerdings beschleunigt der Golf erheblich besser und dreht etwas höher. Der Polo hat eine längere Getriebeübersetzung und braucht in der Tat Rückenwind und Bergab für diese Geschwindigkeit, der Golf macht das auf der Geraden auch ohne Rückenwind).

Vmax ist also nicht nur von der Motorleistung abhängig, sondern auch von Getriebeübersetzung und Abregeldrehzahl (Diesel regeln nicht schlagartig ab, so dass mit Rückenwind und bergab mehr drin ist).

Falls du dich auf den Schlips getreten fühlst, weil du Probleme hast mit deinem teuren 7er gegen einen Golf TDI mit 150PS anzutreten, dann hättest du den 540d kaufen können, oder dir etwas Geld für den 740d geliehen. (entschuldige, das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen)

Noch ein Zusatz. Ich meine den GTI. GTI ist eine Ausstattungsvariante und kostet mit 150PS TDI-Motor 25800,- Euro. Da ist auser Leder fast alles drin. Die ursprüngliche Frage war ja ein Auto für 30000,- Euro zu kaufen. Den GTI mit TDI-Motor bekommst du dafür komplett ausgestattet. Für mich ist ein kleineres Auto mit größtmöglichem Motor immer die bessere Wahl und es war nur ein Vorschlag. Für einen anderen ist das sicher anders.

Gruß
Tilo

Hi,

Das einzige deutsche Auto mit dem man sich auf die Straße
trauen kann ist ein Benz.

die Aussage verstehe ich nicht.

Also SAAB 9-3, Volvo V40 , Lancia Lybra, Alfa 156,

Ja, genau, ein Alfa ist eine echte Alternative zu VW. Andererseits: Wenn man es mag, durch die Spalten zwischen den Türen seinen Kopf stecken zu können und ab 170 wegen des Motorlärms ins Koma zu fallen, ist ein Alfa natürlich schon eine Alternative.

406, Citroen C5.
Die Franzosen bauen die saubersten Diesel, die Italiener die
laufruhigsten,
die Schweden die Autos mit dem besten Image.

Wenn Du mit „bestem Image“ auch Volvo meinst, frage ich mich, warum Volvo seit Jahrzehnten in Filmen und Musikstücken und nicht zuletzt in meinem Bekanntenkreis als langweilige Familienkutschen eingestuft werden.

Aber Du hast schon recht: Es waren Meinungen gefragt.

Gruß
Christian

Hallo,

ich hatte geschrieben lt. Tacho! Die Herstellerangabe liegt
bei 216 km/h wobei Herstellerangaben immer ca. 10% unter der
tatsächlichen Höchstgeschwindigkeit liegen (das wären dann 237
km/h), damit es vom Käufer keine Klagen gibt. Bei einer
Probefahrt kannst du das ohne weiteres ausprobieren, die
Kisten sind so schnell.

das stimmt natürlich nicht. Die angegebene Höchstgeschwindigkeit ist schon die tatsächliche Höchstgeschwindigkeit, die auf ebener Strecke erreicht wird. Danach richtet sich nämlich, welche Reifen für ein Fahrzeug zugelassen sind.

Vmax ist also nicht nur von der Motorleistung abhängig,
sondern auch von Getriebeübersetzung und Abregeldrehzahl

Das stimmt so auch nicht. Außer in theoretischen Extremfällen spielt die Getriebeübersetzung nur für die Beschleunigung eine Rolle, nicht für die Höchstgeschwindigkeit. Ähnliches gilt für die Abregeldrehzahl. Für die Höchstgeschwindigkeit sind nur Leistung, Luftwiderstand und Reibung von Bedeutung. Alles andere wirkt nur auf die Beschleunigung, z.B. auch die Fahrzeugmasse.

Übrigens gabs da neulich noch eine schöne Faustformel:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Ansonsten sei noch erwähnt, daß es schon einen Unterschied macht, ob man mit einem Golf 220 km/h fährt oder mit einem 7xx BMW, spätestens wenn man in eine ordentliche Kurve oder in den Vordermann fährt.

Gruß
Christian

Hi,

wie schön daß ihr mir Kontra gebt. Sonst würd es ja gar keinen SPass machen hier :smile:

Also SAAB 9-3, Volvo V40 , Lancia Lybra, Alfa 156,

Ja, genau, ein Alfa ist eine echte Alternative zu VW.
Andererseits: Wenn man es mag, durch die Spalten zwischen den
Türen seinen Kopf stecken zu können und ab 170 wegen des
Motorlärms ins Koma zu fallen, ist ein Alfa natürlich schon
eine Alternative.

Ehh, bist DU in letzter Zeit mal einen gefahren?
Die Benziner sind natürich schon etwas kernig/sportlich und nicht unbedingt für Langstrecken gemacht. Die Diesel schon. Insbesondere im Vergleich zu den TDI Treckermotoren sind sie dank Commonrail der 2tern Generation mit bis zu 5 Einspritzungen pro Arbeitstakt (Fiat hat Commonrail übrigens für PKW erfunden) erheblich ruhiger.
Die Spaltmaße? Das ist wohl eher ein Marketinggag des Marktführers VW, den sich natürlich die ams sofort zu eigen gemacht hat und dme sich die anderen Hersteler nicht entziehen konnten. Das haben sie aber. Bei VW treibt das mittlerweile derartige Blüten, daß es Lackschäden wegen zu geringer Spaltmaße gibt.

406, Citroen C5.
Die Franzosen bauen die saubersten Diesel, die Italiener die
laufruhigsten,
die Schweden die Autos mit dem besten Image.

Wenn Du mit „bestem Image“ auch Volvo meinst, frage ich mich,
warum Volvo seit Jahrzehnten in Filmen und Musikstücken und
nicht zuletzt in meinem Bekanntenkreis als langweilige
Familienkutschen eingestuft werden.

Mit „bestem Image“ meine ich, daß es offenbar immer noch als unseriös gilt, ein französisches oder italienisches Auto zu fahren. („Spaltmaße zum Kopf durchstecken“, „Dünnblechkisten“, „Fehler in allen Teilen“, „Rosten schon im Katalog“ etc.) Das Image von schwedischen ist wohl unter dem Spruch vom „Soliden Schwedenstahl“ am besten zusammengefasst.

Aber Du hast schon recht: Es waren Meinungen gefragt.

Eben :smile:

Max

Hallo,

bei 216 km/h wobei Herstellerangaben immer ca. 10% unter der
tatsächlichen Höchstgeschwindigkeit liegen (das wären dann 237

das stimmt natürlich nicht. Die angegebene
Höchstgeschwindigkeit ist schon die tatsächliche
Höchstgeschwindigkeit, die auf ebener Strecke erreicht wird.
Danach richtet sich nämlich, welche Reifen für ein Fahrzeug
zugelassen sind.

Es stimmt eben doch. So sind für einen Polo mit 183 km/h Werksangabe Reifen mit 210km/h vorgeschrieben. Warum wohl?

Vmax ist also nicht nur von der Motorleistung abhängig,
sondern auch von Getriebeübersetzung und Abregeldrehzahl

Das stimmt so auch nicht. Außer in theoretischen Extremfällen
spielt die Getriebeübersetzung nur für die Beschleunigung eine
Rolle, nicht für die Höchstgeschwindigkeit. Ähnliches gilt für
die Abregeldrehzahl. Für die Höchstgeschwindigkeit sind nur
Leistung, Luftwiderstand und Reibung von Bedeutung. Alles
andere wirkt nur auf die Beschleunigung, z.B. auch die
Fahrzeugmasse.

Das stimmt so nur dann, wenn Vmax vom Hersteller so hoch gewählt wurde, dass der Luftwiederstand für das „Abregeln“ zuständig ist. Opel z.B. ist so extrem lang übersetzt, wobei da der Fahrspaß auf der Strecke bleibt. Alle höher Motorisierten BMW, Mercedes, Audi sind i.d.R. bei 250 km/h mit dem Motorsteuergerät abgeregelt. Mit Luftwiederstand hat das nichts zu tun. Du kannst jeden Golf, egal ob Benziner oder Diesel im 5. bzw. wo vorhanden im 6. Gang in die Abregeldrehzahl des Motorsteuergerätes fahren. Da ist aber der Motor hinsichtlich des Luftwiederstandes noch nicht am Ende. Dafür ist z.B. bei einem Golf 1.6 dann bei 190 km/h Schluß, auch bergab, während ein Opel bergab immer schneller wird, weil der offensichtlich über den Luftwiederstand abgeregelt wird.

Ansonsten sei noch erwähnt, daß es schon einen Unterschied
macht, ob man mit einem Golf 220 km/h fährt oder mit einem 7xx
BMW, spätestens wenn man in eine ordentliche Kurve oder in den
Vordermann fährt.

Das mit der Kurve ist eine Frage des Fahrwerks und käme auf einen Versuch an (muß aber nicht sein). Ich jedenfalls kann bestätigen, dass der Golf deutlich besser um die Kurve geht als ein Benz, beim BMW kann ich keinen großen Unterschied feststellen und Opel vergessen wir da mal. Ich shuttle oft Autos einer Autovermietung (vom Lupo bis zur S-Klasse bzw. 7er) durch Deutschland und habe dadurch den direkten Vergleich. VW baut Spitzenfahrwerke für seine „Kleinen“. BMW aber auch. Bei Mercedes fehlt das Fahrgefühl. Opel und Ford kommen ein ganzes Stück dahinter, Toyota auch. Dies ist mein subjektiver Eindruck und jeder kann das anders sehen.

Gruß
Tilo

Ich hätte ja gerne einen Alfa 156 gehabt, aber da gibt es bei
uns eben Vorgaben und die lauten VW-Konzern, Ford, BMW, oder
DB. Durch Budgetvorgaben bleiben dann nur noch Passat oder
Mondeo, weil der Rest unverschämte Preise verlangt.
Der Skoda Superb ist übrigens super, aber nur als Limousine
erhältlich

Hi,

Hmm. Das wär für mich die Wahl zwischen Pest und Cholera :smile:
Im Ernst. Da wäre für mich die Entscheidung ob ich das Auto mit dem besten Image nehme für die Aussenwirkung, also den Audi, oder das Auto mit der besten Ausstattung zum angenehmsten Fahren, also den Ford.
Der Passat käm mir nicht ins Haus.

Max

P.S. Dies war eine subjektive Meinung.

Hallo Max,

wie schön daß ihr mir Kontra gebt. Sonst würd es ja gar keinen
SPass machen hier :smile:

genau :wink:

Ja, genau, ein Alfa ist eine echte Alternative zu VW.
Andererseits: Wenn man es mag, durch die Spalten zwischen den
Türen seinen Kopf stecken zu können und ab 170 wegen des
Motorlärms ins Koma zu fallen, ist ein Alfa natürlich schon
eine Alternative.

Ehh, bist DU in letzter Zeit mal einen gefahren?

Wie sag ich das jetzt, ohne daß es peinlich wird? Also: Entgegen meiner ausdrücklichen Warnungen haben sich sowohl meine Freundin und meine Tante Alfas gekauft. Und ja: Ich fahre bei Frauen als Beifahrer mit.

Die Benziner sind natürich schon etwas kernig/sportlich und
nicht unbedingt für Langstrecken gemacht.

Neulich klingelten mir schon nach 35 km mit 180 die Ohren. DAS ist für mich noch keine Langstrecke.

Die Diesel schon.
Insbesondere im Vergleich zu den TDI Treckermotoren sind sie
dank Commonrail der 2tern Generation mit bis zu 5
Einspritzungen pro Arbeitstakt (Fiat hat Commonrail übrigens
für PKW erfunden) erheblich ruhiger.

Diesel ist für mich gerade aus Gründen der Geräuschentwicklung keine Alternative. Bei keinem Hersteller.

Die Spaltmaße? Das ist wohl eher ein Marketinggag des
Marktführers VW, den sich natürlich die ams sofort zu eigen
gemacht hat und dme sich die anderen Hersteler nicht entziehen
konnten. Das haben sie aber. Bei VW treibt das mittlerweile
derartige Blüten, daß es Lackschäden wegen zu geringer
Spaltmaße gibt.

Tjoa, man kann es auch übertreiben, wie es scheint. Dennoch ist bei der Verarbeitung ein deutlicher Unterschied festzustellen, seien es die Materialien, die Verarbeitung oder eben die Spaltmaße, wobei es mir nicht auf das letzte Mikrometerchen ankommt, sondern darauf, ob ich zwischen Armaturenbrettverkleidung und Handschuhfachklappe meinen kleinen Finger zwischenbekomme.

Mit „bestem Image“ meine ich, daß es offenbar immer noch als
unseriös gilt, ein französisches oder italienisches Auto zu
fahren. („Spaltmaße zum Kopf durchstecken“, „Dünnblechkisten“,
„Fehler in allen Teilen“, „Rosten schon im Katalog“ etc.) Das
Image von schwedischen ist wohl unter dem Spruch vom „Soliden
Schwedenstahl“ am besten zusammengefasst.

Naja, diese Verallgemeinerungen sind natürlich eine Mischung aus (begrenzten) eigenen (neuen und alten/veralteten) Erfahrungen und Hörensagen. Ich sehe das ein bißchen differenzierter. Z.B. habe ich gar kein Problem damit, die BMWs der letzten Jahre für ganz großen Mist zu halten. :wink:

Gruß
Christian

Hallo,

Danach richtet sich nämlich, welche Reifen für ein Fahrzeug
zugelassen sind.

Es stimmt eben doch. So sind für einen Polo mit 183 km/h
Werksangabe Reifen mit 210km/h vorgeschrieben. Warum wohl?

weil die nächste Reifengröße 190 wäre und die bergab leicht mal erreicht werden können, aber sicher nicht auf ebener Strecke ohne Rückenwind in Orkanstärke.

Meiner schafft weder laut Tacho 10% mehr als eingetragen noch brauche ich laut Fahrzeugschein Z-Reifen.

Motorisierten BMW, Mercedes, Audi sind i.d.R. bei 250 km/h mit
dem Motorsteuergerät abgeregelt. Mit Luftwiederstand hat das
nichts zu tun. Du kannst jeden Golf, egal ob Benziner oder
Diesel im 5. bzw. wo vorhanden im 6. Gang in die
Abregeldrehzahl des Motorsteuergerätes fahren. Da ist aber der
Motor hinsichtlich des Luftwiederstandes noch nicht am Ende.
Dafür ist z.B. bei einem Golf 1.6 dann bei 190 km/h Schluß,
auch bergab, während ein Opel bergab immer schneller wird,
weil der offensichtlich über den Luftwiederstand abgeregelt
wird.

Über Physik brauchen wir eigentlich nicht zu streiten, nur soviel: Wenn der Motor im roten Bereich dreht, ist die Leistung ohnehin praktisch ausgenutzt, viel kommt dann nicht mehr, auch wenn es den Eindruck macht. Schau mal in Deinen Fahrzeugschein, bei welcher Drehzahl die Höchstleistung erreicht wird. Aber ich weiß schon, da stehen eh nur Lügen drin :wink:

Gruß
Christian