Renault 19

Hi

Problem: Renault 19, ewig scheinbar kein Öl gewexelt worden, total verborkt. es liegen (400 km nach Wechsel) regelrechte Bitumenplatten von Schokoladentafelgrösse in der ölwanne. Wie bekommt man diese teerartigen ablagerungen die sich nach dem Ölwechsel gelöst haben heraus oder aufgelöst - ohne Fahrshemel abbauen oder Motor 20cm anheben um die Ölwanne abzubauen? gibt es Chemie die soetwas erledigt (ohne alle Simmeringe mitzufressen)? Ablassen ist nicht, die Brocken bleiben drin, man kann sie nur von der Ablassöffnung wegschubsen :smile:

So was hab ich noch nicht gesehn, ich hab früher alles mit Dieselspülungen rausbekommen, Tafelbildung ist mir echt neu…

Gruss,
HH

Schon mal mit Petroleum probiert? Damit haben wir bei den alten Dieseln im Kurzstreckenbetrieb die Brocken gelöst und ausgespült. Also: Dem Motoröl Petroleum zufügen (so 1/3 der Ölmenge), Motor warmlaufen lassen und die zähe Pampe rauslassen.
MFG Peter

Hi

also der Diesel/Petroleumtipp kann in die Hose gehen, da hat sich mal einer den Motor ruiniert.

Laß doch die Platten drin und mach teilsynthetisches Öl rein, das löst das dann Stück für Stück auf und das feinste sammelt sich im Ölfilter. Der Rest wird vom Ansaugsieb festgehalten.

gruß

dennis

Hi Dennis!

du glaubst doch nicht, dass ich ihn dann ein bisserl durchs Dorf jage - oder?

bestenfalls mit dem Anlasser ein paarmal drehen lassen, und wieder raus die Suppe :smile:

Zumindest war mein Öl immer Öl - und keine Schwarze Pampe.
Ich hab aber auch immer Sommer/Winteröl gfahren und etwa alle 5-7tkm gewexelt :smile:

Aber sag wie ich die Bitumenbretter wechbekomm.

Ich hab schon an flexible Welle un nen Quirl gedacht…

Ich hab keine Lust den Fahrschemel runterzulassen oder den Motor hochzuziehen…

Helge

Hi
ich hab nicht die Zeit für Versuche… meine Ex will mit dem ding wechfahrn. Gelöst haben sich die Platten, Brocken und klumpen - nur das rausbekommen ohne Wanne abbaun ist mein Problem. Zähe Pampe haben wir beim Wexel vor drei Wochen doch schon gehabt. Brocken und Platten…
HH

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Helge!

du glaubst doch nicht, dass ich ihn dann ein bisserl durchs
Dorf jage - oder?

Habe ich das verlangt ?? Fahr ihn doch mit dem teilsynthetischen Öl ein paar Tausend Kilometer, das löst dann die Brocken langsam auf…

bestenfalls mit dem Anlasser ein paarmal drehen lassen, und
wieder raus die Suppe :smile:

Damit erreichst Du NICHTS. Ein Kollege hat auch einen Astra gekauft mit tiefschwarzem Motor und eingedickter Suppe. Selbst mit synthetischem Öl eine Fahrt zu den Eltern nach Polen (2500km zusammen) Half nicht, die schwarzen Einfärbungen etwas zu erhellen. Der Restschmutz wurde allerdings von dem Öl sehr gut aufgenommen.

Zumindest war mein Öl immer Öl - und keine Schwarze Pampe.
Ich hab aber auch immer Sommer/Winteröl gfahren und etwa alle
5-7tkm gewexelt :smile:

Viel zu oft. Bei den guten Ölen wechsle ich selbst an meinem alten Starlet nicht mehr unter 10’km. Das Öl das jetzt noch drin ist, stammt noch von der Marokkofahrt 2001 und hat jetzt 14’km drauf. Is ja auch Castrol 10W-60 :wink:)

Aber sag wie ich die Bitumenbretter wechbekomm.

Laß sie. Wenn Du nicht wüßtest daß sie drin sind würden sie Dich auch nicht stören.

Ich hab schon an flexible Welle un nen Quirl gedacht…

Durch die Ölablaßbohrung ?? Viel Spaß, wenn die Soße an der Welle Dir entgegentröpfelt.

Ich hab keine Lust den Fahrschemel runterzulassen oder den
Motor hochzuziehen…

Laß es einfach. Bisher lief er doch auch, oder ??

Helge

gruß

dennis

1 „Gefällt mir“

Hi Dennis

Habe ich das verlangt ?? Fahr ihn doch mit dem
teilsynthetischen Öl ein paar Tausend Kilometer, das löst dann
die Brocken langsam auf…

klar, und alle paar kilometer saugt die Pumpe wieder ein Brett an und der Öldruck klappt zusammen. Das könnte ich machen, aber nicht ne Frau die jedes W’ende nach Bayern ballert. die müsste doch jede Fahrt nach dem Befinden des Autos planen.

Damit erreichst Du NICHTS. Ein Kollege hat auch einen Astra
gekauft mit tiefschwarzem Motor und eingedickter Suppe. Selbst
mit synthetischem Öl eine Fahrt zu den Eltern nach Polen
(2500km zusammen) Half nicht, die schwarzen Einfärbungen etwas
zu erhellen. Der Restschmutz wurde allerdings von dem Öl sehr
gut aufgenommen.

Ich hatte in den Zeiten NIE Schwarzes öl, Frühjar Sommeröl rein (nach Spülung) und im Herbst Winteröl (nach Spülung. Das Zeug könntest du nach ner halben Saison als neu verkaufen.
Darum geht es auch nicht. Ich fragte: wie beseitige ich Schokoladentafelgrosse Bitumenbrocken in der Wanne OHNE sie Ausbauen zu müssen - gibt es eine Chemische Methode.

Ich könnte sicher damit fahren, ich würd auch sehen wenn das sieb zu ist und der Druck abfällt - ich würd nicht weiterballern bis nach passau wenn das auftritt. aber nicht ne Frau. die merkts nich oder bekommt Panik. Dann klingelt nachts das Telefon und ich muss es mir wieder anhören.
Lösen die sich diese Bretter irgendwann auf? von den Wänden gelöst haben sie sich ja schon nach 2 Wocjhen mit neuem Öl, mit den beschriebenen Folgen. Wenn ja, warum soll es nix geben was das Lösen beschleunigt? Ich hab echt keinen Bock für nichts nen Fahrschemel auszubauen um ne Ölwanne abzubauen um den Dreck da4rauszufingern.

Laß sie. Wenn Du nicht wüßtest daß sie drin sind würden sie
Dich auch nicht stören.

Nein - Die Frau fährt und hatte keinen Druck mehr, da hat die Pumpe so nen Brocken vors Sieb gesaugt. Nach (toll) 2 tage Stehen ist sie wieder frei gewesen. So kann ich sie nicht rumfahren lassen.

Ich hab schon an flexible Welle un nen Quirl gedacht…

Durch die Ölablaßbohrung ?? Viel Spaß, wenn die Soße an der
Welle Dir entgegentröpfelt.

warst du noch nie Schwatt im gesicht? gibt schlimmeres. zB nen Unterboden Blank machen. lieber dusch ich mit altöl.

Ich hab keine Lust den Fahrschemel runterzulassen oder den
Motor hochzuziehen…

Laß es einfach. Bisher lief er doch auch, oder ??

Ja mei, eben nicht - seit die brocken seit dem vermutlich ersten Ölwechsel der letzten 5 Jahre sich lösten. der Wagen ist seit nem halben Jahr in ihrem besitz, hatte 7 monate Tüv, bremsen tot, hinten wie vorne, Radbremszylinder, klötze über die Prüfkante beim besten, die anderen nackt, kabel durchgekniffen (klar, so ne Lampe nervt)
Radlager tot und im motor Lakritze. Kiste ist nur stadt und kurzstrecke gefahren worden. Total zu der Motor, mittlerweile fährt er aber ja halbwegs. Nur so als Vorstellung wie das Fahrzeug vorher gewartet wurde. Aber im Innenraum piksauber.

ich mein - es bringt nichts Öl abzulassen solange die Brocken nicht rauskommen. wie bekomme ich sie klein. bald.

Oder ich plan schon mal ein schwarzes, kosten- und Lustloses Wochenende ein.

Gruss an Dennis,
Helge

gruß

dennis

Aaaaaaaarrgh !!!
Hi Helge,

höfliche Antwort: Hole Dir in einer Werkstatt eine (Karton voll davon ??) Dose mit so einer „Motorspülung“, die löst bei langsamem Betrieb im Leerlauf solche Sachen auf. Frage jetzt nicht nach dem Namen, müßte ich morgen erst in Erfahrung bringen.

andere Antwort: verschrott den Bock. In so einem Zustand ist nicht mal mein '83er Ur-Starlet mit 243 000km .

gruß

dennis

*Dem Öl nichts ausmacht, aber drin baden will er nicht darin*

Hi
Ah! gibts also was… das wollt ich hören :smile:

vermutlich im Voodoo-Regal :smile:

wie schon xmal gesagt - ist nicht meiner, ist von meiner Kindsmutter. Und da die kein Geld hat wie so viele > bin ich der A… der drüber nachdenken muss. Die lustige idee zu sagen: „jeh doch sssuhause, lass mich doch in Ruhe und kauf dir was ordentliches“ hatt ich auch schon.

bussi :smile:
helge

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Helge!

Kleiner Tip vom Fachmann und langjährigen R 19 Fahrer:

Auf Dauer riskierst Du einen Motorschaden!
Du bekommst die Ölwanne auch raus, wenn der Tragrahmen drin ist.
Besorge Dir etwas womit Du den Motor nach oben ziehen kannst und benutze dabei
die beiden Aufhängeösen am Motor, dann löst Du die beiden vorderen Motor und
Getriebelager und ziehst den Motor etwas nach oben.
Wenn Du eine Grube zur verfügung hast, ist alles natürlich einfacher.
Irgendjemand in Deinem Bekanntenkreis hat bestimmt eine.
Das Hosenrohr am besten am Krümmer abflanschen und dann die Ölwanne von unten
lösen. Den Hilfsträger, der den Motor mit dem Getriebe verbindet vorne und
hinter jeweils eine Schraube, sowie 4 unten beim Getriebe, abschrauben.
Die Ölwanne ist geklebt mit Dichtungsmasse, also vor der Reparatur auch
Dichtmasse besorgen. Diese dann mindestens 4-6 Stunden abbinden lassen, bevor
der Motor wieder mit Öl befüllt wird.
Solltest Du Fragen dazu haben, so melde Dich ruhig!

Gruß und viel Spaß beim Schrauben!

PS, bin gerade dabei einen Renault Fuego Turbo BJ 84, wieder flott zu machen, da
gilt es ganz andere Probleme zu lösen! Die Restauration wird sicherlich 4-5
Monate dauern.