TÜV und neue Reifen

Hi,

mein Opel ist ca. 12 Jahre alt, eigentlich gut in Schuss, müsste nur mal neue Reifen draufmachen - die Frage: was kostet mich der TÜV, und wie sieht es aus, wenn ich es mit den alten Reifen nochmal versuche, damit nicht durchkomme und einen zweiten Versuch starten muss? Muss ich dann nochmal alles zahlen?

Sorry, habe das vorher noch nie machen müssen…

Und eine zweite Frage: Kommt es mich günstiger, wenn ich neue Reifen kaufe und auf die alten Felgen aufziehen lasse, oder wenn ich gleich neue Reifen mit neuen Felgen kaufe? Und wie entsorge ich die alten Reifen?

So, das sollte erstmal reichen! :smile:

Danke

Cess

Hi Cess,

neue Felgen brauchst du auf keinen Fall kaufen, denn die sind wiederverwendbar. Einwegfelgen gibt es meines Wissens noch nicht *g*. Zum TÜV - wenn der die Reifen bemängelt und dir keine Plakette erteilt mußt du anschließend zur Nachprüfung. Die ist allerdings erheblich billiger als die Hauptuntersuchung und es wird auch nur noch der bei der HU festgestellte Mangel überprüft.
Neue Reifen solltest du aber schon im eigenen Interesse aufziehen denn die sind schließlich deine einzige Verbindung zur Straße.

Grüßle
Frank K.

Hi!

Wie alt sind die Reifen?
Sind sie älter als 3-4 Jahre: runter damit und neue kaufen.
Reifen sind ein erheblicher Sicherheits- (oder eben auch Unsicherheits-) Faktor. Genau bei Reifen sollte man eben NICHT sparen.

Grüße,

Mathias

mein Opel ist ca. 12 Jahre alt, eigentlich gut in Schuss,
müsste nur mal neue Reifen draufmachen - die Frage: was kostet
mich der TÜV, und wie sieht es aus, wenn ich es mit den alten
Reifen nochmal versuche, damit nicht durchkomme und einen
zweiten Versuch starten muss? Muss ich dann nochmal alles
zahlen?

Sorry, habe das vorher noch nie machen müssen…

Und eine zweite Frage: Kommt es mich günstiger, wenn ich neue
Reifen kaufe und auf die alten Felgen aufziehen lasse, oder
wenn ich gleich neue Reifen mit neuen Felgen kaufe? Und wie
entsorge ich die alten Reifen?

So, das sollte erstmal reichen! :smile:

Danke

Cess

Hi,

mein Opel ist ca. 12 Jahre alt, eigentlich gut in Schuss,
müsste nur mal neue Reifen draufmachen

Hallo !

Der TÜV ist doch an genaue Werte gebunden, nämlich die Profiltiefe Deiner Reifen.
Jeder Kfz-Mechaniker hat dafür ein Meßgerät (Lehre) in der Tasche. Laß er testen und Du weißt, ob Du durch den TÜV kommst.

Hat Dein privater Tester Zweifel, ist es sowieso besser für Deine Sicherheit, dass Du Dir neue Reifen kaufst.

Das Profil ist nicht für den TÜV wichtig, sondern für Deine Sicherheit!!

Gruß max

Hallo Cess,

der TÜV hat feste Gebühren, die um die 56,- € liegen. Hinzu kommt sicherlich auch noch die Abgassonderuntersuchung (ASU) für um die 20,-€. Fahre mit Deinem Auto zum TÜV und laß des dort untersuchen und prüfen. Sollte das Auto Mängel haben, kannst Du innerhalb von 6 Wochen eine sogenannte Nachprüfung für ca. 30,- € machen. Sind die Reifen hin, wird das in dem Mängelbericht des TÜV´s aufgeführt. Sind sie noch gut, dann nicht. Reifen allerdings, werden von vielen Benutzern ihres Fahrzeugs grob vernachlässigt. Sie sind stets auf Profiltiefe(sehr wichtig bei nasser Strasse, wegen Aquaplaninggefahr) und Druck zu überprüfen. Der Druck hat mit der Walkkraft zu tun. Es geht hierbei auch um den Spritverbrauch. Wenn Du bedenkst, das die Auftragsfähigkeit deiner Reifen so groß sind wie eine Briefmarke, solltest Du die Reifen pflegen. Es hängen letztendlich Menschenleben davon ab.
Wenn Du neue Reifen bei einem Reifenhändler kaufst, setzt er die neuen Reifen auf die vorhanden Felgen auf und entsorgt auch Deine Altreifen.

Dann gut TÜV und roll over.

Gruß

Rolf

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

Spritverbrauch. Wenn Du bedenkst, das die Auftragsfähigkeit
deiner Reifen so groß sind wie eine Briefmarke, solltest Du

äh… Briefmarke? Was für Asphalttrennscheiben fährst denn du? I.d.R. wird von einer ‚Kontaktfläche‘ in der Größe einer Postkarte ausgegangen ;o).

Grüßle
Frank K.

Hallo Frank,

Du hast natürlich recht. Ist halt ne größere Briefmarke ohne Gummierung. :smile:.

Gruß
Rolf

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

wenn du zu wenig fährst für neue Reifen: Es gibt auch runderneuerte, oder gebrauchte Reifen beim Autoschrott oder manche Reifenhändler haben auch gebrauchte Reifen. Die haben noch ausreichend Profiltiefe und sind halt eben schon z.B. zwei Jahre gefahren. Ich hab vor 1 Jahr mal nachgefragt, da hat man mir einen Satz Winterreifen mit 6mm Profil für 100,-€ inkl. gebrauchte Felge, auswuchten und montieren angeboten. Das ist immernoch besser, als mit den alten Gurken auf der Autobahn einen Abflug zu machen.

Gruß
Tilo

Danke!
Hi,

danke für die Antworten - ich will natürlich nicht mit gefährlich abgefahrenen Reifen rumfahren, ich war nur nicht sicher, ob sie schon soooo runtergefahren sind.

Mein Leben (und das der anderen, die ich damit gefährde) ist mir schon wichtiger als die paar Euro (urgs, naja, die paar mehr Euro, aber da darf man ja nicht mosern *g*).

Aber die Profiltiefe werde ich testen, bevor es zum TÜV geht!

Cess

Hallo Cess,

danke für die Antworten - ich will natürlich nicht mit
gefährlich abgefahrenen Reifen rumfahren, ich war nur nicht
sicher, ob sie schon soooo runtergefahren sind.

Mein Leben (und das der anderen, die ich damit gefährde) ist
mir schon wichtiger als die paar Euro (urgs, naja, die paar
mehr Euro, aber da darf man ja nicht mosern *g*).

Aber die Profiltiefe werde ich testen, bevor es zum TÜV geht!

Zwar ist der thread jetzt schon ein paar Tage alt, trotzdem noch ein Kommentar:

Ich hatte zwei Schlüsselerlebnisse, was Reifen angeht

  • Opel Kadett für meine Frau gekauft, technisch gut in Schuß, 80 TKM (in 15 Jahren), aber eine absolut schwergängige Lenkung. Das Rätsels Lösung: die Reifen! vorne Sommer, hinten Allwetter und alle 9 Jahre und mehr alt. Neue Reifen --> Lenkung wie geschmiert, Kraftaufwand ca. 1/4 dessen, was mit den alten notwendig war.
  • im Herbst 2001 wollte ich die ca. 800 DM sparen, die ein Satz Winterräder mich damals (für einen Renault Laguna) gekostet hätten - Winterräder im Rhein-Main-Gebiet - wozu?. Zu Silvester dann zu Freunden nach Hannover - 500 km, davon 300km auf Schnee und nach 290 davon ein Dreher --> 2000 DM Schaden (und zum Glück nur Sachschaden)
    Fazit: beim Reifen sparen - kostet Geld.

Sind die Reifen älter als 4 Jahre, kauf neue (bevor du zum TÜV fährst (und sonst nichts befürchtest)). Die DOT-Nummer auf dem Reifen verrät dir das Produktionsdatum (Jahr ein- oder zweistellig + Woche im Jahr), wie sich das jetzt genau zusammensetzt, weiß ich auch nicht, aber - google findet da sicher was :wink:
Was die Profiltiefe angeht: auf der Flanke gibt es Markierungen „TWI“ - da sitzt eine Marke im Profil, die die gesetzliche Mindesthöhe angibt. Ist der Reifen soweit runter (oder = weg damit, zumindest im Winter nicht mehr zu gebrauchen.

Wenn du aber Bedenken hast, das es TÜV Probleme geben wird, 2 Tips:

  • laß die alten Reifen drauf und schau sie dir gut an, wenn der Wagen auf der Bühne ist: ungleichmäßig abgefahrene Reifen zeigen Probleme in der Aufhängung oder mit den Stoßdämpfern an -> Folgekosten
  • nimm Malte mit. Mag chauvinistisch klingen, aber es ist halt immer noch so, das bei Autos Männern detailliert Auskunft gegeben wird (wenn sie fragen), Frauen dagegen eher indifferente Antworten gegeben werden - und das kostet dann in der Werkstatt (nicht für die TÜV-relevanten Sachen, aber für andere Mängel): ein konkreter Reparaturauftrag bezieht sich genau auf die beschriebenen Probleme, einmal „TÜV-fertig machen“ bietet der Werkstatt einen Freibrief, alles zu reparieren, was defekt sein _könnte_ - und eine Frau, die einen solchen Auftrag erteilt, ist Freiwild (in Bezug auf die Geldbörse :wink:. Ist leider immer noch die Praxis …

Gruß
Ijon_Tichy

Cess