Was macht es fuer einen Unterschied (technisch, sicherheitsmaessig, verbrauchs-/umweltmaessig) wenn man ein laengere Gefaellestrecke (innerorts, maessiges Gefaelle, mehrere Ampeln) auf folgende Weisen mit dem Auto (Benziner) zuruecklegt:
a) ganz normal, 3. oder 4. Gang, ggf. bremsen…
b) Fuss auf der Kupplung, ggf. (meist etwas mehr) bremsen…
c) Gang ganz raus, bremsen wie b) …
d) Motor aus, ggf. bremsen, auch wenn Bremskraftverstaerker dann aus ist …
funktionieren tut alles, aber macht man sich bei b) oder d) was kaputt?
Bremse arbeitet gegen den Motor -> Verschleiß, Verbrauch
oder Motor bremst mit -> Super, wenn Schubabschaltung vorhanden
b) Fuss auf der Kupplung, ggf. (meist etwas mehr)
bremsen…
etwas mehr bremsen = etwas mehr Verschleiß, siehe a)
Kupplung treten = Verschleiß des Kupplungslagers
c) Gang ganz raus, bremsen wie b) …
siehe b)
d) Motor aus, ggf. bremsen, auch wenn
Bremskraftverstaerker dann aus ist …
Naja, man sollte sich halt nicht vom Ende der Bremsunterstützung überraschen lassen… e) motor aus, ggf. mit Handbremse bremsen
hoher Kraftaufwand, keine Bremsleuchten, dafür werden auch mal die hinteren Bremsen betätigt und rosten nicht fest.
funktionieren tut alles, aber macht man sich bei b)
oder d) was kaputt?
Verbrauchsmäßig ist es am günstigsten, den Gang so zu wählen, daß der Wagen von allein die Geschwindigkeit ungefähr hält.
Bei modernen Motoren wird nämlich im Schubbetrieb kein Kraftstoff verbraucht, während im Leerlauf der Motor am Drehen gehalten werden muß. Auch der Verschleiß der Betriebsbremse ist bei sparsamerem Einsatz logischerweise etwas geringer.
b) Fuss auf der Kupplung, ggf. (meist etwas mehr)
bremsen…
etwas mehr bremsen = etwas mehr Verschleiß, siehe a)
Kupplung treten = Verschleiß des Kupplungslagers
c) Gang ganz raus, bremsen wie b) …
siehe b)
Ahem. Gang 'raus und Kupplung nicht treten. Damit gibt’s keinen Verschleiß am Ausrücklager. Die wohl beste Variante, wenn keine Schubabschaltung vorhanden ist.
Motor aus und ohne Bremskraftverstärker rollen lassen hat den Nachteil, daß der nachfolgende Verkehr möglicherweise rasch die Geduld verliert. Außerdem kommen nicht so viele Fahrzeuge über die Ampel, bevor sie wieder auf rot schaltet. Der Wagen wird nämlich nur langsam anrollen (es sei denn, das Gefälle ist wirklich groß).
Sparen kann man in allen Varianten mehr oder weniger. Vorsicht jedoch bei Variante Motor aus und rollen lassen vor der Kreuzung. Wenn man da mehrmahls die Bremse tritt, ist der Unterdruck für den Bremskraftverstärker bald „aufgebraucht“ und man tritt wie auf einen Holzbalken, ohne dass etwas passiert. Einfach mal testen- man muuss ja nicht so schnell fahren, aber die ungeliebte Schwiegermuter sollte man dabei nicht vergessen (jede Chance nutzen). Aber Spass bei Seite, je nach Typ kommen auch verschiedene Arten der Lenkhilfen zum Einsatz, die bei ausgeschalteten Motor auch außer Betrieb sind. Grosse Unterschiede auch in Abhängigkeit des Übersetzungsverhältnisses des Lenkgetriebes, der Achslast der Antriebsachse(Motormasse bei Otto und Dieselmotor) bei Frontriebler.
Bei der guten Qualität der Verschleißteile an Bremsen Anlasser usw. und deren Lebensdauer im Verhältnis zu den Kraftstoffpreisen sollte die Entscheidung in Richtung Kraftstoffeinsparung fallen.
Meine Erfahrung: neben dem genannten- Jede Ampel, jedes Anfahren ist ein Spritfresser; jede Drehzahl über 2000 U/min,insbesondere beim Anfahren greift in den Geldbeutel ; nur soviel gleichmäßig auf das Gaspedal, wie der Motor auch „annehmen“ kann hilft spürbar . Größter Verbrauch auf Autobahn über 130 Km/h und in der Warmlaufphase.
Zusammengefasst: 1,4 L Otto- Motor, 83 PS, täglich im Mischverkehr ca. 70 km, alles unter 5,3 L/100 Km, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu ärgern oder zu behindern. Auch auf Autobahnen trotz auch mehr als 130 Km/h noch nie mehr als 7,1 Liter Super getankt.
Danke fuer Eure Antworten
-> es kann also nix „freggd“ gehen…
Schubabschaltung: waere natuerlich das beste, aber
-> wie erkenne ich, ob ich sowas hab?
-> bzw. weiss wer, ob ein Ford Escort CL 1991 sowas hat?
Lenkhilfen/Bremskraft:
-> schon klar, geht ohne Motor schwerer
-> aber das habe ich im Griff (bzw. im Tritt)
-> aergere auch keinen, weil die ganze „Blase“
allmaehlich den Berg „nunder quillt“…
(wenn’s unten auch Rot ist braucht man ja nicht hudeln…)
-> unten an/vor der Kreuzung lass ich den Motor ja
wieder an, wenn’s gruen ist
-> alles in allem isser aber dann 5 Minuten aus oder so
-> daher eben die Einsparueberlegung…
Ahem. Gang 'raus und Kupplung nicht treten. Damit gibt’s
keinen Verschleiß am Ausrücklager.
War auch so gemeint. Wenn man die Kupplung nicht tritt, tritt auch nicht der Verschleiß vom Kupplungtreten ein.
Motor aus und ohne Bremskraftverstärker rollen lassen hat den
Nachteil, daß der nachfolgende Verkehr möglicherweise rasch
die Geduld verliert. Außerdem kommen nicht so viele Fahrzeuge
über die Ampel, bevor sie wieder auf rot schaltet. Der Wagen
wird nämlich nur langsam anrollen (es sei denn, das Gefälle
ist wirklich groß).
Kommt drauf an, wie weit es bis zur Ampel ist. Wenn man eh’ keine Chance auf Überqueren der Kreuzung hat, kann man sich mit dem Heranrollen ja auch Zeit lassen. Leider muß man je nach örtlichen Verhältnissen damit rechnen, daß einen ungeduldige Zeitgenossen überholen. Und natürlich kurz vor der Kreuzung Motor an.