Vor einiger Zeit brachte eine Magazinsendungen Recherchen des Umweltbundesamtes, wonach manche Autos schon bei knapp über 120 km/h die Lambdaregelung abstellen, die für ein genau passendes Benzin-Luft-Verhältnis sorgt, und dafür das Benzin-Luft-Gemisch anfetten (mehr Benzin einspritzen, als Luft zur Verbrennung zur Verfügung steht). Folge: der Kat wird in dem Zustand wirkungslos und der Verbrauch geht kräftig hoch, dafür gibt’s gerade mal 2-3% Mehrleistung. Eine Untersuchung über sparsames „Eco-Driving“ brachte auch, daß Vollgas schon bei geringen Drehzahlen (wäre eigentlich sparsam…) die Kohlenmonoxid- und Kohlenwasserstoffwerte hochjagt, weil auch da schon die Volllastanfettung greift. Das ganze deswegen, weil die Abgastests für die gängigen Normen nicht realistisch sind, indem sie beispielsweise Vollgas und Geschwindigkeiten über 120 km/h nicht berücksichtigen und die Autohersteller ihre Motorsteuerung nur um diese Tests herum maßschneidern.
Ist bekannt, welche Hersteller keine Anfettung benutzen (Mercedes benutzt es z.B. angeblich nicht, dafür soll laut Fernsehmagazin der Chrysler PT Cruiser schon ab 120 radikal die Lambdaregelung abstellen)? Sind es viele Autos, die schon bei 130 auf der Autobahn viel mehr verbrauchen und die Umwelt versauen, gerade in der Kompaktklasse um 60 bis 80 PS? Reicht es, nur Vollgas zu vermeiden und z.B. nur zu 3/4 das Gaspedal zu treten?
Statt solchen schmutzigen Tricks könnten die Hersteller doch locker 2-3% mehr Hubraum einbauen…
ganze deswegen, weil die Abgastests für die gängigen Normen
nicht realistisch sind, indem sie beispielsweise Vollgas und
Geschwindigkeiten über 120 km/h nicht berücksichtigen und die
Autohersteller ihre Motorsteuerung nur um diese Tests herum
maßschneidern.
Hallo,
was bitte sind „gängige Normen“ ? Und welche Abgastests meinst Du ?
Ich bekomme noch´n Halswirbelschleudertrauma vom Kopfschütteln
Falls Du die AU meinst, bei dieser wird der Motor mehrmals bis zur
Abregeldrehzahl hochgejubelt, also bis zum Drehzahlbegrenzer, so denn
einer existiert. Und das die Hersteller die Motorsteuerung um eine
Geschwindigkeit zwischen 90 Km/h und 120 Km/h auf optimierung des
Verbrauchs programmieren, dürfte okay sein, dies ist eine bei uns im
Durchschnitt mögliche Geschwindigkeit.
Ich weiss, Frage nicht beantwortet, konnte es mir aber leider nicht
verkneifen…
kann sein, daß MB dies nicht macht(kann ich nicht genau sagen) oder es andere verstärkt tun, ist in diesem Falle auch uninteressant, da die Masse die Lücken ausnutzen. Eher ist anzunehmen, daß die Politik solche Lücken bewußt lässt. Wer dreht sich selbst den Geldhahn ab?. Vor nunmehr 10 Jahren gab es das schon. Da oder bestimmt auch schon früher kam es über`n Teich. Die berüchtigte „strenge“ US- Abgasnorm.
Selbst unter einen Ami- LKW ( Benziner) gelegen und mich über werksmäßig verbaute Rohre, die im Auspuff mündeten gewundert. Sie dienten, mit einem Gebläse versehen nur den Zweck, die Abgaskonzentration so zu drücken, um diese Normen zu schaffen.
Und wie vor kurzem gelesen und gehört, soll es in Deutschland auch bald möglich sein (wie nach Ami- Negativbeispiel)seinen Dreck mit Geld in die Umwelt zu lassen. Wer viel Geld hat, kann seine Schadstoffe in die Umwelt blasen, wer kein Geld hat, kann weder in Umwelttechnologie investieren noch die Lizens zum schweinern kaufen. Der Ami- Dreck reicht eben noch nicht. Europa hilft bis es zu Ende geht.
ganze deswegen, weil die Abgastests für die gängigen Normen
nicht realistisch sind, indem sie beispielsweise Vollgas und
Geschwindigkeiten über 120 km/h nicht berücksichtigen und die
Autohersteller ihre Motorsteuerung nur um diese Tests herum
maßschneidern.
Hallo,
was bitte sind „gängige Normen“ ? Und welche Abgastests meinst
Du ?
Euro2, Euro3, Euro4… und die Tests, mit denen ein Auto entsprechend dieser Normen eingestuft wird (einfach mal suchen!). Und zum anderen den ECE-Verbrauchszyklus, der (bei warmem Motor, auf einem Rollenprüfstand) eine Stadtstrecke mit ganz wenig Beschleunigung, etwas Landstraße und ein kurzes Stück Autobahn mit 120 km/h simuliert.
Falls Du die AU meinst, bei dieser wird der Motor mehrmals bis
zur
Abregeldrehzahl hochgejubelt, also bis zum Drehzahlbegrenzer,
so denn
einer existiert. Und das die Hersteller die Motorsteuerung um
eine
Geschwindigkeit zwischen 90 Km/h und 120 Km/h auf optimierung
des
Verbrauchs programmieren, dürfte okay sein, dies ist eine bei
uns im
Durchschnitt mögliche Geschwindigkeit.
Aber wer fährt das schon auf der Autobahn? Außerdem wird bei den Tests zum Beschleunigen das Gaspedal nur angetippt. Das „Hochjubeln“ bei der ASU dient meiner Kenntnis nach dazu, kurzzeitig bewußt schlechte Abgaswerte zu erzeugen, indem man so die Elektronik „austrickst“, weil die Lambda-Sonde und die Steuerung da nicht mehr mitkommen.
Ich weiss, Frage nicht beantwortet, konnte es mir aber leider
nicht
verkneifen…
Gruß
Michael
Verstehe nicht so recht, was das Ganze ausdrücken sollte…
Das ist nichts neues…
… wurde letztes Jahr schon mal propagiert und vor 10 Jahrenwurde der Toyota Carina mit dem Magermix-Motor angeblich nachgewiesen, daß die Elektronik den Prüfrythmus erkennt und dann „Extra“-Sauber schaltet.
Nach dem letzten Bericht, den ich darüber las, gelten die OPEL-Motoren als Saubermänner, erkennbar an den rostigen Auspuffmündern.
Bei den schwarzen Auspuffmündern greift die „Vollastanfettung“.
Nach dem letzten Bericht, den ich darüber las, gelten die
OPEL-Motoren als Saubermänner, erkennbar an den rostigen
Auspuffmündern.
Das ist interessant, bei Opel habe ich auch immer den Eindruck, dass sie in höheren Drehzahlen und bei Vollast etwas gequält wirken. Andere Marken mit vergleichbarer Leistung wirken auf mich spritziger. Das könnte damit zusammenhängen.
Das soll aber kein Lob für heimliche Dreckschleudern sein.
Das ist interessant, bei Opel habe ich auch immer den
Eindruck, dass sie in höheren Drehzahlen und bei Vollast etwas
gequält wirken. Andere Marken mit vergleichbarer Leistung
wirken auf mich spritziger. Das könnte damit zusammenhängen.
Das soll aber kein Lob für heimliche Dreckschleudern sein.
Solange 5% der Weltbevölkerung 25% der weltweit benötigten Energie brauchen (USA), brauchst Du kein Schlechtes Gewissen zu haben )