bei meinem etwas älterem Passat gibt es neuerdings folgendes Problem:
Wen ich einen Gang hochschalte, wieder einkuppel (wie in der fahrschule gelernt und auf´s Gas trete, heult der Motor auf, als ob die Kupplung noch getreten wäre. Nach einer Weile hat das Getriebe wohl gegriffen und der Wagen beschleunigt. Dies habe ich jetzt seit einer Woche. Kann es sein, das das Peda ausgeleiert ist oder das die Kupplung mitsamt getriebe kaputt ist und repariert werden muss?
hört sich für mich an, als wäre die Kupplung verschlissen = neue Beläge fällig. Wenn es schon so extrem wie beschrieben ist, würde ich mal ne Werkstatt anfahren, denn durch das Durchrutschen der Kupplung ist der Verschleiss jetzt viel höher und irgendwann geht dann nix mehr, wen die Kupplung nicht repariert wird. Ist hat ein Verschleissteil was bei einem älteren Auto irgendwann kommt.
im Moment reicht es vielleicht, den Belag zu wechseln. Fährst Du länger mit schleifender Kupplung nimmt auch die Druckplatte durch die immer wieder auftretende Reibungswärme Schaden und die Reparatur wird noch teurer.
Hi
ich wexele Prinzipiell komplett - weil ich keine Lust habe ev kurze Zeit später den gleichen Effekt mit neuer Mitnehmerscheibe wegen schlappen Federn der Druckplatte wieder zu haben oder als nächstes dieselbe Arbeit wegen nem Ausrücklager nochmal zu tun. Aber diese Erfahrung kann ja jeder selber machen. Bei alten Motoren ist se auch uU Sinnvoll bei der Gelegenheit gleich die Simmerringe zu erneuern (motor- und Gtriebeseits). Ne vernünftige Werkstatt wird dich darauf hinweisen. Auch darauf dass es deutliche Qualitätsunterschiede Bei Kupplungen gibt, wenn sie sich nicht dem BILIGBILLIG-Rufen der Kundschaft ergeben hat…
HH
Hallo Kai,
die älteren Passat und Audi 80 (bis zum Mittelpfosten nahezu baugleich) haben die Marotte, dass sich Ausrücklager auf der Führungshülse im Getriebe festfressen. Dann kannst du durch starkes Betätigen der Kupplung diese zwar lösen, sie greift aber nicht sofort wieder. Abhilfe schafft das reinigen der Führungshülse und leichtes einfetten mit Kupferpaste. Dazu muss das Getriebe ausgebaut werden, bei der Gelegenheit kann der Zustand von Druckplatte und Mitnehmerscheibe gleich inspiziert werden. Die Betätigungswelle in der Getriebeglocke mit dem Gummilager geht ebenfalls gerne fest, das kann ohne Getriebeausbau überprüft werden: Kupplungsseil aushängen, den Hebel mit Werkzeug bis zum Anschlag drücken und beobachten, ob er sofort wieder zurückschnellt. Achtung: Verletzungsgefahr
MFG Peter
Macht meine Werkstatt auch so, aber nur wegen der
Gewährleistungstamtamtam…
Wer hat schon Lust auf eigene Kosten wieder das Getriebe
abzunehmen wegen eines verschi… Drucklagers etc. ??
Wenn der Kund ausdrücklich nur die Mitnehmerscheibe wünscht weil er dabei 100 EU billiger fährt ist die Werkstatt für Restverschleißteile verantwortlich? Ich geh normal nicht in Werkstätten, aber unter diesem Aspekt lohnt sichs ja fast
Aber - ich meinte wenn ich selber schraube hab ich selber ein Interesse daran wenn ich schon das Getriebe raus hab ALLES zu machen was anliegen könnte… schon allein um das Spiel nicht 3x im Jahr zu haben. Und ich würde erwarten dass eine Werkstatt mich darüber aufklärt was alles miterledigt werden könnte. Aber Kunden
sehen das wohl anders - meistens und beklagen sich darüber das Sachen gemacht werden die gar net kaputt sind.
Klar, es passiert immer wenn man keine Kohle hat… aber wer vernünftig denkt…
hh
Wenn der Kund ausdrücklich nur die Mitnehmerscheibe wünscht
weil er dabei 100 EU billiger fährt ist die Werkstatt für
Restverschleißteile verantwortlich? Ich geh normal nicht in
Werkstätten, aber unter diesem Aspekt lohnt sichs ja fast
Hier schrieb mal jemand, daß man auch schriftlich nicht auf das Gewährleistungsrecht verzichten könne, zum Schutz des Verbrauchers, aber nicht zum Schutz seines Geldbeutels.