hallo Ihr da draußen, ich habe folgendes Problem: habe 12/02 einen
Peugeot206 gekauft mit 30’km. 5/03 war ich beim TÜV und da wurde
festgestellt, dass das Auto Öl verliert. Leider bin ich damals nicht
gleich zum HÄndler, denn der hat mir nach einer kurzen Zwischenfrage
gesagt, ich hätte keine Garantie. Lt. ADAC habe ich aber 1 Jahr
Werkstattgarantie. Jetzt hat der HÄndler festgestellt, dass die
Zylinderkopfdichtung kaputt ist, Kostenpunkt ca. 600 Euro. Wenn ich
im ersten Halbjahr nach Kauf gleich gekommen wäre, hätte ich die
Kosten zu 100% erstattet bekommen, jetzt, im zweiten Halbjahr würden
sie nur 50% der Kosten übernehmen, also 300 Euro, das sei so bei
Werkstattgarantie. Ich habe die ganze Zeit das Gefühl übers Ohr
gehaun worden zu sein. Wenn ich z.B. mit dem linken Fuß unter das
Gaspedal trete, also auf den Boden, dann klackt das so, als ob da ein
dünnes Blech drin wäre, wie, als wenn man eine Coladose eindrückt.
SEi normal, laut HÄndler, das ist bei Peugeot so…Da scheppert es
hinten rechts, das höre auch nur ich… Ein Maler bei mir im Haus hat
gemeint, das Auto sei schon mal lackiert worden, hinten am
KOfferraum. Ich habe die Vorbesitzerin angerufen, die hat
rumgestottert, da müsse sie erst mal ihren Mann fragen… obwohl das
Auto erst ein Jahr alt ist weiß sie das nicht mehr,
komisch???Angeblich ist sie nur mal beim Einfahren in die Garage mal
angefahren, den Schaden sieht man auch und der steht auch im
Kaufvertrag. Deshalb war Auto ja auch so günstig. Und es zieht immer
in eine Richtung, als wenn die Spur verzogen wäre. Ihr seht, ich habe
die Mogelpackung gekauft bei einem HÄndler, der hier bekannt dafür
ist, an den Kilometern zu drehen, um ein Auto gut zu verkaufen. Na ja
selber schuld, aber was kann ich jetzt tun, welche Möglichkeiten habe
ich? Wer kann mir, die ich von Autos wie Ihr seht keine Ahnung habe,
helfen??? Danke im Voraus und Gruß Andrea
Hi Andrea,
ich frage mich zunächst wieso Du bei einem Händler kaufst der dafür bekannt ist illegale Sachen zu drehen…? Hast Du dich vorher nicht ein wenig informiert?
Das gleiche gilt für das Auto. Auch wenn der Wagen nur 1 Jahr alt ist und man vermuten darf daß er dann noch besser in Schuß ist als ein 10 Jahre alter Gebrauchter sollte man doch immer schauen was einem verkauft wird…
Wenn Du Nägel mit Köpfen machen willst helfen nur Gutachter und Anwalt. Der eine stellt fest in welchem Zustand das Auto wirklich ist und welche Fehler Dir möglicherweise verschwiegen wurden, der andere hilft Deine Ansprüche gegen den Händlöer geltend zu machen.
Mit der Vorbesitzerin des Auto brauchst Du nicht streiten, Deine Ansprüche richten sich ja nicht gegen sie, sondern den Händler, mit dem Du einen Kaufvertrag abgeschlossen hast.
Trotzdem kann man die frühere Besitzerin vielleicht ein wenig unter Druck setzen - vielleicht wird sie gesprächiger wenn sie mitbekommt daß juristische Aktionen ins Rollen kommen und ihrem Erinnerungsvermögen ggf. auch vor Gericht nachgeholfen werden kann.
Auf jeden Fall solltest Du dich generell nicht mehr auf diesen Händler verlassen sondern den Wagen in einer anderen Werkstatt warten lassen.
Gruß,
MecFleih
Hallo Andrea,
anhand deiner Vika konnte ich lesen, daß Du im Moment wichtiger Probleme hast, als diese Sch*** Karre.
Verkaufe ihn nimm Dir den TÜV-Report oder so was und suche Dir ein Zuverlässigeres Auto. Ob Du das im Moment finanziell abdrücken kannst, weiß ich nicht, aber Dein Bericht „riecht“ nach Dauerärger, der auch eines RA bedarf.
Sonst sollen sich mal die anderen melden, was die dazu meinen.
gruß
dennis
Hallo Andrea,
anhand deiner Vika konnte ich lesen, daß Du im Moment
wichtiger Probleme hast, als diese Sch*** Karre.Verkaufe ihn nimm Dir den TÜV-Report oder so was und suche Dir
ein Zuverlässigeres Auto. Ob Du das im Moment finanziell
abdrücken kannst, weiß ich nicht, aber Dein Bericht „riecht“
nach Dauerärger, der auch eines RA bedarf.Sonst sollen sich mal die anderen melden, was die dazu meinen.
Hi Dennis,
das Problem sehe ich darin daß sie es 1. schwer haben wird einen anderen „Dummen“ zu finden, der genauso gutgläubig irgendein Auto kauft ohne es unter die Lupe zu nehmen und 2. darin daß der Nachbesitzer ihr den Ärger machen könnte, den sie nicht mit dem Händler haben will - sprich: der nächste könnte IHR unterstellen ein mangelhaftes Auto zu verkaufen und Mängel zu verschweigen.
Nix gegen die Idee so einen Wagen gerne schnell abzustoßen, nur geht das so einfach ohne späteren Ärger und Verluste?
Gruß,
MecFleih
Hi Andrea,
Das mit den Anwälten haben meine Vorredner ja schon „ausgiebig besprochen“.
Aber zu der Zyl.-kopfdichtung kann ich noch was sagen. Mit großer Wahscheinlichkeit hast Du einen 1,4l mit 75PS. Die haben das Prob an der Kopfdichtung, dass, wenn man vor dem Auto steht, links am Zahnriemengehäuse Öl aus der Dichtung läuft. Das sollte man relativ schnell beheben, denn wenn Öl auf den Riemen kommt, kann dessen Lebensdauer trastisch reduziert werden. Aber der Kopfdichtungswechsel kann keine 600,-EUR kosten. Der Riemen allein kostet ca. 70EUR. Und in der Werkstatt sind max. 3-4 Stunden nötig (Schon hoch gegriffen). Bei einem Werkstattsatz von vielleicht 75EUR kommen so 370,-EUR zusammen, zuzüglich vielleicht noch frischem Öl (25EUR) und neuem Kühlwasser (25EUR) dazu. Macht also 420EUR max. Wenn der Händler Dir nun sagt mit 50% also 300EUR biste dabei, dann kann es gut sein, dass Du trotzdem die gesamte Rechnung trägst, weil diese ja nur in dem Bereich liegt! Das riecht auch nach Abzocke!!! Ich kann das sagen, denn ich habe vor ca. 3 Monaten meine Kopfdichtung am 306er selbst gewechselt (war das erste mal, dass ich einen Motor aufhatte…) und ich hab’ auch nur einen halben Tag gebraucht - ohne Werkstatthilfe, mit nachlesen usw. Aber an diesem Motor isses auch sehr einfach eine Kopfdichtung zu wechseln.
Aber wieso übernimmt der Händler denn die Rep nicht komplett. Eine Garantie ist die ganze Zeit über gültig. Wofür gibts ddenn sonst sowas.
Viel Glück
Tino
PS: Der 206er ist eigentlich kein schlechtes Auto!
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