Qualität deutscher Autos lässt immer mehr zu wünschen übrig
Im Vergleich zu vielen anderen ausländischen Automarken, lässt die Qualität der deutschen Autos immer mehr zu wünschen übrig. Vor allem die Konkurrenz aus Japan wird immer besser und auch attraktiver für die Deutschen.
Mit der immer weiter sinkenden Qualität der deutschen Automarken beschäftigte sich jetzt die Zeitschrift Autobild. Die deutschen Marken glänzten in letzter Zeit leider häufig durch Rückrufe und Nachbesserungen, hieß es in dem Bericht.
Beim Qualitätscheck aller Marken belegten Toyota, Mazda, Mitsubishi und Nissan die ersten Plätze.
Quelle: http://portale.web.de
hallo.
keine katastrophe, aber bedenklich. woran’s liegt? hauptsächlich an den immer kürzeren entwicklungszeiten und am immer höheren kostendruck. die konkurrenz unterbietet sich gegenseitig mit kampfpreisen, gefährdet sich damit entweder selbst, und wenn sie das nicht will, muß sie auf billigere komponenten bzw. schlechtere konzepte zurückgreifen.
gruß
michael
Beim Qualitätscheck aller Marken belegten Toyota, Mazda,
Mitsubishi und Nissan die ersten Plätze.
Quelle: http://portale.web.de
Hallo , ja !
Ich fahre Suzuki !
Hallo,
das ist auch das deutsche Problem der Autohersteller im Umgang miut Ihren Zulieferern. Herablassend und kämpferisch ist der Umgangston, anstelle integriert zusammenarbeitend und an Problem lösungen interessiert.
gruß
dennis
Nein.
So lange noch genug Leute auf die „deutsche Qualität“ vertrauen, ist alles OK. Und die Verkaufszahlen des neuen Golfs scheinen zu bestätigen, dass es noch genug Leute tuen.
Ein weiteres Argument: Ein deutsches Auto hat nach wie vor eine höhere Wertstabilität als ein Fahrzeug aus Fernost. Für viele Leute ist das durchaus ein Kaufargument.
Und vielleicht spielt noch etwas Idealismus eine Rolle: Erhalt von Arbeitsplätzen, Unterstützung deutscher Produkte.
Es gibt also auch durchaus emotionale Beweggründe beim Autokauf, Pannenstatistiken und Qualität sind nicht alles.
Fiat-, Rover- und Citroenfahrer werden mir da sicherlich zustimmen.
Mahlzeit,
das ist nicht unbedingt eine neue Nachricht !
Aber man sollte mal die Umstände beachten die auf dem Weltweiten Automobilmarkt herrschen !
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Die Lohn und Fertigungskosten in Japan sind um ein vielfaches niedriger als in Europa. Dementsprechend können die Japaner ihre Produkte mit einem ganz anderen Qualitäts/Preisverhältnis auf den Markt bringen wie die Europäer.
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Die großen techn. Innovationen sind nicht in Japan entwickelt worden (Beispiel ABS, ESP, Airbag, Xenon, Luftfederung, etc. die Liste sich noch weiter fortsetzen). Es waren zu 95% europäische Hersteller/Firmen die diese Technologien entwickelt und auf den Markt gebracht haben. Ich will damit die Japaner nicht abwerten, dafür haben sie an anderer Stelle innovative Konzepte auf den Markt gebracht. Allerdings muß man den techn. und finanziellen Unterschied zwischen diesen Technologien sehen. Es ist ein Unterschied ob ich 10 Mio. € in die Forschung & Entwicklung stecke oder ob das 100 Mio. € sind.
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Die Japaner kennen keinen Betriebsrat, die Japaner kennen keine 40 Stunden/Woche, die Japaner kennen keine 30 Tage Urlaub pro Jahr ! Dies alles ist gleichzetig ein doppelter Nachteil für die Europäer. Zum einem siehe 1. und zum zweiten sehr viel schlankere und flexiblere Strukturen welche die Enticklung eines neuen Autos beschleunigen.
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Der Elektronikanteil in den Fahrzeugen wächst stetig ! Und das Japaner mit Elektronik umgehen können wissen wir alle !

Und diese Elektronik ist einer der größten Pannenverursacher bei den mordernen Autos.
Teilweise sind die Japaner schon einen Schritt weiter und reduzieren wieder die Anzahl der Steuergeräte im Auto um die Fehlerwahrscheinlichkeit zu minimieren.
Noch ist es keine Katastrophe. Erst wenn ein Japaner auf Platz 1 der Zulassungsstatistik in D steht ! Dann geht einigen Managern ordentlich der A**** auf Grundeis !
In diesem Sinne…
Unn wech, Ingo
Mahlzeit,
zu Dennis Artikel sollte man nachschieben das es nicht bei jedem OEM so aussieht. Es gibt innerhalb des Verbandes der Zulieferer ein Ranking. Und in dem steht BMW ganz oben und eine gewisse Marke mit dem Blitz ganz unten ! BMW steht nicht da oben weil es der beste unter den schlechten ist, BMW steht da oben weil es zu ca. 80% positiv bewertet wird. Und die Zulieferer wollen und können, aber sie werden nicht immer gelassen !
In diesem Sinne…
Unn wech, Ingo
N’Abend,
- Sind die Koreaner in Sachen „billiges Auto zusammentackern“ viel schlimmer
und
Noch ist es keine Katastrophe. Erst wenn ein Japaner auf Platz
1 der Zulassungsstatistik in D steht ! Dann geht einigen
Managern ordentlich der A**** auf Grundeis !
- wird es nie so weit kommen, denn im heimischen Markt verkaufen sich die einheimischen FAhrzeuge aufgrund der Modellvielfalt immer am meisten. BMW, VW und MB setzen zwar auch gute Stückzahlen in Japan ab, aber sie würden nie die einheimischen Marken verdrängen können.
gruß
dennis
Hi,
die Punkte 1-3 würden aber doch eher passen wenn die Reisschüsseln schlechtere Qualität als deutsche Autos hätten… in Wirklichkeit stehen sie aber besser da.
Allein Punkt 4 erscheint nachvollziehbar.
Meine Vermutung geht in folgende Richtung:
Ich erlebe in vielen Bereichen dieses Landes daß zu pingelig, zu kleinlich, zu bürokratisch gearbeitet wird. Anstatt sich zu überlegen wie man den Kunden wirklich befriedigen kann (mit Freundlichkeit, Qualität, guten Preisen, Service) geht’s in D oft nur darum irgendwelche sinnfreien, bürokratischen Standards zu erfüllen. Ich höre von vielen Leuten - und erlebe auch an meiner Arbeitsstelle - daß unglaublich viel Zeit darauf verwendet wird Papierkram zu erledigen, einen Plan zu erfüllen oder die Dokumentation zur eigenen Absicherung zu erstellen. Was viel weniger interessiert ist das eigentliche Ergebnis der Arbeit.
Ich unterstelle daß es bei deutschen Fahrzeugherstellern ebenso läuft: ob die Qualität wirklich stimmt und den Kunden befriedigt interessiert erst an 2. Stelle. Wichtiger ist jedem abgesichert zu sein um sich nicht für das Abweichen von Vorgaben rechtfertigen zu müssen.
Obwohl inzwischen überall Unsummen in Qualitätsmanagement-Systeme investiert werden sinkt die von mir (und sicher auf vielen anderen) subjektiv empfundene Qualität vieler Produkte und Dienstleistungen.
Außerdem reduziert man die Anzahl der Arbeitnehmer auf ein Minimum (oder die Produktion wird gleich ins Ausland verlagert) und glaubt diese mit Zwang und Druck anstatt genau dem Gegenteil motivieren zu müssen.
Die erfolgreichste und sicherste Airline der USA, Southwest Airlines, arbeitet nach folgendem Erfolgsrezept: oberste Maxime ist die Zufriedenheit des eigenen Personals. Und dreimal dürft ihr raten wer sich im Gegenzug überproportional stark für die Firma engagiert und damit Erfolg, Sicherheit und Kundenzufriedenheit des Unternehmens sicherstellt…
Vielleicht haben die japanischen Autobauer auch etwas begriffen, was bei deutschen Managern noch nicht angekommen ist…
Gruß,
MecFleih
Tach auch,
Zu Punkt 1 und teilweise Punkt 3 :
Mitarbeiter kann man in 90% der Fälle nur durch Geld motivieren. Und wenn die Gehaltstruktur in einem Land so niedrig ist, das man seinen Mitarbeiten so viel zahlt, das sie über dem Durchschnitt verdienen und trotzdem um einiges billiger sind als die Konkurenz, dann spielt die Gehaltstruktur eine große Rolle.
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Es ist ein Unterschied ob ich ein ESP System im Zusammenhang mit einem Auto entwickel oder ob es nur ein Cup-Holder ist. Das ESP dauert ca. 2 Jahre, verschlingt Unsummen und ist um einiges komplexer als ein Cup-Holder der in 8 Wochen fertig ist.
Und die Wahrscheinlichkeit das beim ESP irgendwas mal nicht funktioniert oder sogar als komplettes Ausfallkriterium auftritt ist um einiges größer als das der Cup-Holder das Auto zum stehen bringt. -
Ohne Betriebsrat kann man ganz andere Arbeitsmodelle einführen, teilweise sogar ganz andere Arbeitsumgebungen, z.B. man muß keine ergonomische Arbeitsplätze o. ä. einführen (sowas kostet alles Geld).
In diesem Sinne…
Unn wech, Ingo
Moin moin,
- Sind die Koreaner in Sachen „billiges Auto zusammentackern“
viel schlimmer
Stimmt ! Noch zumindest. Warte mal noch 10 Jahre ! Die sind noch in der Ausbildung !
- wird es nie so weit kommen, denn im heimischen Markt
verkaufen sich die einheimischen FAhrzeuge aufgrund der
Modellvielfalt immer am meisten. BMW, VW und MB setzen zwar
auch gute Stückzahlen in Japan ab, aber sie würden nie die
einheimischen Marken verdrängen können.
Vielleicht nicht in den nächsten 1-2 Jahren aber auf lange Sicht wenn sich die Situation in Deutschland weiter so entwickelt und manche Hersteller weiter so machen, kann das schon passieren. Und das die deutschen Hersteller im Ausland (Japan, Rest-Europa und USA) nicht die Spitzenplätze belegen liegt an dem Nationalstolz der Nationen, und der ist bei uns Deutschen naturgemäß nicht so stark ausgeprägt.
In diesem Sinne…
Unn wech, Ingo
Du sprichst mir aus der Seele
Vielleicht haben die japanischen Autobauer auch etwas
begriffen, was bei deutschen Managern noch nicht angekommen
ist…
Ich habe das dumpfe Gefühl, dass auch bei der Masse der Angestellten hierzulande etwas noch nicht angekommen ist.
Vielleicht ist auch etwas verloren gegangen:
Der Glaube an ein gutes Produkt, daran teilzuhaben, Stolz nicht nur auf die eigenen Lorbeeren sein zu können, sondern einfach Stolz „dabei“ zu sein.
Um das Bild mal etwas überspitzt zu zeichnen:
Entweder rackert sich der Deutsche kaputt, nur um ganz gewiss moralisch im Vorteil gegenüber seinem Chef zu sein, oder er blockt, weil „die da oben“ ohnehin nur Ausbeuter sind.
Gemeckert wird hintenrum, getreten wird zr Seite und nach unten: Wenn der Monteur eine Konstruktion kritisiert, dann ist er einfach zu ungeschickt, deshalb braucht man z.B. Innenverkleidungen nicht so aufzubauen, dass sie Zerstörungsfrei wieder zerlegbar sind, Radhausverkleidungen werden geklipst, weil das fünf cent in der Produktion spart, was bei der Rückrufaktion dann an Zeit verbraten wird, ist wiederum das Problem des Einzelnen mit dem Schraubenschlüssel, denn laut Plan ist „Ausbau Radlaufverkleidung“ ja nur 'n halber AW, da muss der Kollege halt noch 'n bisschen üben …
Wenn sich die Deutschen immer weniger mit der Qualität und auch dem Erfolg des Produktes, an deren Herstellung sie beteiligt sind, identifizieren können, werden sie in Zukunft nur noch Nischenprodukte in kleinen Stückzahlen verkaufen können.
Aber bis man hier einmal von der Arroganz des Herrenreiters heruntergekommen ist, und anfängt zu verstehen, müssen vermutlich noch einige Konjunkturschwächen ins Land ziehen.
Das beste hoffend,
Peter
Genau wie ich. TOP (owT)
)))
Hallo!
Na ja ich muss sagen das ich ein 90 bj.BMW 525 mit vollaustattung fahre
und ich hatte noch keine probleme mit dem auto.Der hat auch schon 270000 km auf dem buckel aber er läuft und läuft wie neu.
Naturlich steht eine regelmesige wartung dahinter.Meine mutter hingegen besitzt einen 97 daewoo lanos und hat nur probleme mit den auto.Na ja ich denke mir mein teil bei billig autos.
Gruss
Peter
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- Die Lohn und Fertigungskosten in Japan sind um ein
vielfaches niedriger als in Europa. Dementsprechend können die
Japaner ihre Produkte mit einem ganz anderen
Qualitäts/Preisverhältnis auf den Markt bringen wie die
Europäer.
Hallo,
wo hast Du denn den, mit Verlaub gesagt, Blödsinn her?
Das Durchschnittseinkommen in Japan ist ca. doppelt so hoch wie unseres, die Lebenshaltungskosten auch. Somit ergibt sich eine ähnliche Kaufkraft.
In diesem Sinne…
jo
Unn wech, Ingo
kein Problem.
Gruß
Tom
Ein weiteres Argument: Ein deutsches Auto hat nach wie vor
eine höhere Wertstabilität als ein Fahrzeug aus Fernost. Für
viele Leute ist das durchaus ein Kaufargument.
Na erzähl das mal einem Opel Omega Fahrer 
Ansonsten gebe ich Dir durchaus recht, was die emotionalen Beweggründe zum Autokauf angehen.
Gruß
Tom