Hi!
Ein paar Details dazu:
ich bin kein Experte, habe mich aber auch mal dafür
Interessiert. Ergebnis: fast immer uninteressant.
Das kommt auf das Modell an.
Bei deutschen Oldtimern ist ein Re-Import oft noch sinnvoll, allerdings haben auch die Amis kapiert, dass der alte Schrott in Deutschland hoch bezahlt wird.
Rentiert sich nur, wenn du selbst in die Staaten fährst.
Das möchte ich auch unbedingt empfehlen, ein (teureres) Auto über INternet o.ä. zu erstehen, kann böse in die Hose gehen.
Dazu:
die Technik ist oft nur für die ebenen Straßen gebaut. Unsere
Straßen und Wege sind dafür recht ungeeignet.
Dies möchte ich noch etwas weiterführen: bei neuen Autos, die es auch hier zu kaufen gibt, gibt es oft technische UNterschiede zwischen US- und Europamodell.
So haben z.B. die US-Modelle (gutes Beispiel aktuell: Nissan 350Z Roadster, gibt´s dort schon, hier erst ab Herbst 2004, wollte einen haben), eine schwächere Motorkühlung, ein weicher abgestimmtes Fahrwerk und schwächere Bremsen, da in den USA ja nur um die 100 Km/h gefahren werden, und weniger Dampf wegen der strengen kalifornischen Abgasbestimmungen.
Umbauen musst Du
sowieso eine ganze Menge, bevor Du die Kiste beim TÜV
vorfahren kannst.
So z.B. Beleuchtungsanlage (rote Blinker, oft die Bremsleuchten, sind hier unzuzlässig), keine Nebelschlußleuchte vorhanden).
Teilweise bekommst Du gar keine Erstzteile
passend für die EU.
Richtig, manche Ausstattungen gibt´s hier nicht, also gibt´s dafür auch keine Teile.
Noch schlimmer wird es, wenn man Autos importiert, die es hier nicht gibt. Bei neueren Modellen, die nciht jeder Schrauber reparieren kann, steht man schnell vor massiven Problemen.
Und bei Gebrauchten ist mehr als Vorsicht angebracht.
Richtig, in den USA wird zwar andauernd das Öl gewechselt, ansonsten kümmert man sich üblicherweise nicht um den Service des AUtos. Man verkauft es nach 2-3 Jahren sowieso wieder und während dieser Zeit passiert ja üblicherweise nicht viel. Wie gesagt: die Kisten werden dort gemütlich mit 100 Km/h gefahren. 3 Jahre ohne jedweden Service ist daher keine Seltenheit.
Grüße,
Mathias