Hallo Fachleute,
An unserer Strasse ist heute Morgen bei einem vobeifahrenden Auto das linke Vorderrad in die „Büsche“ verreist, der Wagen stand quer in der Gegenfahrbahn.
Zum Glück kein Zusammenstoss.
Mit einiger Verwunderung habe ich festgestellt, das Rad mit Alufelge ist ab der Nabe gerissen , wobei alle 5 Befestigungmuttern noch an den Bolzen waren.
Die Durchgangslöcher an der Felge waren sechskantig ausgeweitet.
Wie konnte das geschehen ?
Ich weiss Alu-Verschraubungen können „fliessen“ , d.h. es muss gelegentlich nachgezogen werden.
Meine Frage:
Sind solche Schäden allg. bekannt ?
Wenn,…müssten solche Felgen von den Kontrollorganen nicht verboten werden ?
Danke für Auskunft
Gruss
Fritz
a.d.Uw.
Hallo Fritz!
Normal ist sowas nicht.
Ich vermute mal, dass es sich hier um einen halbstarken Spinner gehandelt hat, der irgendwelche (billigen, nicht zum Auto passenden) gebrauchten Räder gekauft hat.
Solche Idioten gehören nicht auf die Strasse, man kann froh sein, dass nichts schlimmeres passiert ist.
Alu-Felgen sind völlig zuverlässig, man muss allerdings beachten, dass diese auch ordentlich montiert werden. Oft benötigt man da auch andere Radschrauben / Muttern.
In vielen Fällen ist auch eine TÜV-Abnahme nötig.
Wenn man sich an die Vorschriften hält, kann da wirklich nichts passieren.
Grüße, Steffen!
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Hallo,
Felgen haben normalerweise ein Festigkeitsgutachten… vielleicht hatten sie für das Auto nicht die richtige Tragfähigkeit. Oder aber derjenige ist schonmal wo dagegen gefahren (Bordstein) und sie waren schon vorbelastet… oder aber sie sind tatsächlich überraschend gerissen. Normal ist sowas aber nicht.
Grüße
Bruno
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Das ist schon komisch, dass diese „brechen“…
Hat es sich dabei vielleicht um BBS-Felgen gehandelt, die Imbusschrauben besitzen??? Vielleicht hat da ja jemand einfach rumgeschraubt??? Ist doch schließlich nur für die Optik
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Hallo Fritz,
es gibt nur einen einzigen Grund: früher gab es Alu-Räder, die sich nicht mit dem Stahl der Schrauben vertragen haben, sprich die Kriechsträme, die dabei eintstanden zerfressen langsam aber sicher die haltbarkeit der Felgen. Keine Felge bricht, sie verbiegt sich.
natürlich gibt es auch Fabrikationsfehler, die béim Prüfen nicht entdeckt werden.
Doch das kommt sehr selten vor. Zumindest nicht in dem Umfang, dass alle 5 oder 6 Schrauben herausbrechen. Vielleicht ein oder ein Teil der Felge. Aber genau alle 6 Schrauben?
nein, m.M. Kriechstromfrass.
Ich hatte vor ca. 26 Jahren auch mal solche Felgen: Fiat X-19. Die Radkappe (Stahl) zerfrass mir die Felge. Sie wurde richtig bröselig. Zum Glück hat mir meine Werkstatt das gesagt und neue Felgen auf Garantie besorgt.
Grüße
Raimund
Hallo Fritz,
kann auch sein das derjenige der die Räder montiert hat die Radschrauben nicht mit dem vorgeschriebenen Drehmoment angezogen hat. Die Felge kann bei einem zu hohen Drehmoment auch reißen. Das wäre nicht das erste mal.
Liebe Grüße Yvonne
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Liebe Yvonne,
eskann auch sein das derjenige der die Räder montiert hat die
Radschrauben nicht mit dem vorgeschriebenen Drehmoment
angezogen hat. Die Felge kann bei einem zu hohen Drehmoment
auch reißen. Das wäre nicht das erste mal.
Sicher ist das möglich, aber wer hat schon einen Drehmomentenschlüssel zur Hand?
Bei obigem Ereignis waren die Durgangslöcher nur sechskantig ausgelutscht, also keine Bruchstellen.
Wenn sich einmal im Autobau eine Konstruktionsart jahrelang bewährt hat sollte man nicht wegen „Verkaufsgag“ für „Spinner“ davon abweichen.
oder der Produzent soll die nötigen Montagewerkzeuge mitliefern, wie ganz speziel bei „Funkzentralverriegelung“ innen und aussen je einen Hammer zum Einschlagen der Scheiben im Notfall.
Wie bin ich glücklich, wenn ich an der alten „Heckflosse“
arbeite (Jahr 1961, bekannte Marke) auch funkt im Betrieb immer noch alles einwandfrei.
Auch im Autogewerbe gilt vermutlich auch:
„Nicht alles was glänzt…“
aber es verkauft sich besser, da jede Minute ein „…“ auf die Welt kommt.
Bei dieser Gelegenheit danke ich allen Autoren für Ihre Antworten.
Zur Freude spende ich neutral je einen " * "
Gruss
Fritz
a.d.Uw.