Wohnung oder wohnmobil ?

hatte gestern mit nem freund ne interessante diskussion. er meinte das man sich heute statt ner wohnung auch ein luxuswohnmobil kaufen kann. kostet ja genausoviel wie ne wohnung, aber nicht so teuer im unterhalt. ein wohnmobil hat ja alles was eine wohnung auch hat und ist dazu noch mobil. ok, nachteil ist wenn man kinder bekommt wirds sehr eng, aber wenn man nur mit seiner frau oder mann zusammenlebt wohl das ideale. was meint ihr ?

greetz

Hallo!

Erstes Problem: wo ist der feste Wohnsitz?
Ohne einen solchen kannst Du nämlich auch kein Fahrzeug anmelden.
Aber zur Not tut’s ja auch ein Campingplatz.

Zweites Problem: auch ein Super-Luxus-Wohnmobil hat keinen festen Gas-, Wasser- und Stromanschluß. Du brauchst also einen Stellplatz, der dir all das zur Verfügung stellt, sonst sieht’s recht bald finster aus im WoMo.

Drittes Problem: was ist, wenn die Kiste mal in die Werkstatt muß? Schließlich kauft sich niemand ein superteures WoMo, um es nur auf dem Campingplatz am Stadtrand festwachsen zu lassen. Und wenn das Ding dann wirklich mal für ein paar Tage zum Service muß, sind die Bewohner sozusagen obdachlos…

Und das Hauptproblem: die Wohnung kaufst Du und hast Du, die nimmt dir so schnell niemand weg. Sie hat (von den üblichen Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten abgesehen) kaum einen Wertverlust.
Das WoMo ist nach zehn, allerhöchstens 20 Jahren reif für den Schrottplatz - und dann hast Du gar nichts mehr.
Und wenn dir in dein vielleicht 10 Jahre altes supertoll erhaltenes und gepflegtes WoMo ein Kieskipper reinrauscht, lacht sich die Versicherung ins Fäustchen, weil die nicht den Neu- sondern nur den Zeitwert des Fahrzeugs bezahlen braucht. Das reicht aber nicht, um ein neues supertolles Luxus-WoMo zu kaufen…

Alles in allem hört es sich zwar im ersten Moment verlockend an, bleibt aber doch eine Schnapsidee!

Schönen Gruß,
Robert

Hallo!

als rentner immer wohnmobil !
my home is where i park !
t.

Erstes Problem: wo ist der feste Wohnsitz?
Ohne einen solchen kannst Du nämlich auch kein Fahrzeug
anmelden.
Aber zur Not tut’s ja auch ein Campingplatz.

Zweites Problem: auch ein Super-Luxus-Wohnmobil hat keinen
festen Gas-, Wasser- und Stromanschluß. Du brauchst also einen
Stellplatz, der dir all das zur Verfügung stellt, sonst
sieht’s recht bald finster aus im WoMo.

Drittes Problem: was ist, wenn die Kiste mal in die Werkstatt
muß? Schließlich kauft sich niemand ein superteures WoMo, um
es nur auf dem Campingplatz am Stadtrand festwachsen zu
lassen. Und wenn das Ding dann wirklich mal für ein paar Tage
zum Service muß, sind die Bewohner sozusagen obdachlos…

Und das Hauptproblem: die Wohnung kaufst Du und hast Du, die
nimmt dir so schnell niemand weg. Sie hat (von den üblichen
Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten abgesehen) kaum einen
Wertverlust.
Das WoMo ist nach zehn, allerhöchstens 20 Jahren reif für den
Schrottplatz - und dann hast Du gar nichts mehr.
Und wenn dir in dein vielleicht 10 Jahre altes supertoll
erhaltenes und gepflegtes WoMo ein Kieskipper reinrauscht,
lacht sich die Versicherung ins Fäustchen, weil die nicht den
Neu- sondern nur den Zeitwert des Fahrzeugs bezahlen braucht.
Das reicht aber nicht, um ein neues supertolles Luxus-WoMo zu
kaufen…

Alles in allem hört es sich zwar im ersten Moment verlockend
an, bleibt aber doch eine Schnapsidee!

Schönen Gruß,
Robert