Hi Folks
Mir hat neulich jemand erzählt, es gäbe bei TSCHIBO so ein Navigations-System (GPS) für 399,- Euro. Hat jemand zufällig schon Erfahrung damit? Und kann man es leicht selber einbauen ? Mein BMW-Händler hat mir gesagt, bei BMW direkt müßte ich 4500,- Euro bezahlen. Das ist ja nun doch ein heftiger Unterschied, möchte ich sprechen, so mehr als das Zehnfache. Nun ja, wer weiß was darüber?
fragt Branden
Hi Branden,
das ist ein kleiner PocketPC mit Navi-Software. Den packst Du Dir mit nem Saugfuss an die Windschutzscheibe, hängst den beiliegenden GPS-Empfänger dazu uns steckst das Ganze am Zigarettenanzünder ein.
Das Teil hat ein Farbisplay und Sprachausgabe. Allerdings ist es eher eine Spielerei als ein ernstzunehmendes Navigationssystem.
Für mich ist es o.k. weil ich vielleicht einmal im Monat ein Ziel habe welches ich nicht schon kenne. Für einen Vielfahrer ist es zu unprofessionell zumal es keine Synchronisation mit dem Verkehrsfunk hat. Das heisst Du rauschst evtl. direkt in einen Stau damit…
Bye
Rolf
Nachtrag
Moin,
scheint eh schon vergriffen zu sein das Teil. Hier steht was von einer Alternative: http://www.chip.de/news/c_news_11832608.html
bye
Rolf
Vielen Dank, Rolf…
…für die Info und den guten Alternativ-Tipp!
Gruss, Branden
Hallo,
mag was sein für den der nicht so viel Wert auf Genauigkeit legt. Meines, das ich von Toyota als Originalzubehör habe, paßt genau, alle Stecker sind konform, das Fahrzeug ist vorbereitet dafür und hinterher sieht man es nicht, hört es aber sehr gerne
)
Meines hätte tutto completto ~1200€ gekostet, hat aber nur Monochrome Darstellung über das Bordcomputerdisplay, was aber vollkommen ausreicht.
gruß
dennis
hört es
aber sehr gerne
)
Hi Dennis
Ja ich hatte bei ner Probefahrt mit dem Chrysler PT CRuiser Cabrio auch so ne very british speaking Lady da im Ohr und fands sehr angenehm 
Gruss, Branden
Hi,
es ist in der Tat so daß es sauteure Navi-Lösungen der Fahrzeughersteller gibt. Der Vorteil ist daß sie genau zum Auto passen und gefällig ins Armaturenbrett integriert sind. Außerdem ist das Navi-Gerät nicht nur mit einem GPS-Receiver verbunden, sondern auch mit dem Tacho des Autos gekoppelt, sodaß Du auch im Gotthard-Tunnel weiterhin Infos bekommst. Die optische Darstellung erfolgt über einen kleinen Bildschirm mit mehr oder weniger schöner Kartendarstellung.
Die Alternative sind kombinierte Radio-/Navigationssysteme, die einfach im Radioschacht verschwinden. Allerdings ist die optische Darstellung der Route mehr als simpel, man sieht nur Pfeile für rechts, links und geradeaus.
Was Tchibo anbietet ist ein PDA, der zusammen mit einer Navigationssoftware und einem GPS-Receiver ausgerüstet wird. Der Nachteil dieser Lösung liegt 1. in der fehlenden Kopplung mit dem Tacho (was aber in 99,9% aller Fahrsituationen kein Problem darstellt, so oft kommt man ja nicht durch den Gotthard
) und 2. darin daß der PDA zusätzlich irgendwo am Armaturenbrett befestigt werden muß, häufig nutzt man eine Saugnapfhalterung für die Fensterscheibe.
Ich persönlich bin ein großer Fan der PDA-Navigation, denn im Gegensatz zu dem was andere schrieben ist das keineswegs ein Notbehelf. Im Gegenteil: gerade durch die Kopplung der Navigationsfunktionalität mit einem PDA, also einem „Minicomputer“, kann man die reine Navigation durch zusätzliche Möglichkeiten aufpeppen. Während die anderen Lösungen „nur navigieren“ bietet eine PDA-basierte Lösung wesentlich mehr angenehme Möglichkeiten der Nutzung, z. B. kann man alle Adressen, die im PDA gespeichert sind, mit 3 Tastenklicks als Fahrziele definieren. Ganz zu schweigen von der generellen Möglichkeit auf dem PDA Zusatzprogramme laufen zu lassen, sei es um die Navigation weiter aufzuwerten oder generell als Nutzungsmöglichkeiten für den PDA.
Außerdem wird kein komplizierter Einbau erforderlich und auch die TMC-Infos zur Stauumfahrung lassen sich bei den PDA-Navigationslösungen integrieren.
Die optische Darstellung der Fahrtroute ist super (mich hat bisher kein System optisch so überzeugt wie die PDA-Programme) und die Möglichkeit das Navi-Programm durch zusätzliche Programm-Module aufzuwerten sind fast grenzenlos.
Ich benutze z. B. als Navi-Programm dem TomTom Navigator (siehe http://www.tomtom.com/ ), der sich z. B. mit zusätzlichen POIs aufrüsten läßt, egal ob man sich Aldis, Karstadts, McDonald’s, Metros, Bahnhöfe, Saturns, MediaMärkte, BurgerKings, IKEAs, Geldautomaten, Kirchen, Krankenhäuser, Aussichtspunkte, Polizeistationen, Autobahnraststätten, etc. etc. etc. anzeigen lassen möchte. Es gibt sogar Warnprogramme, die einen optisch und akustisch auf feste Blitzkästen hinweisen (wobei ich keinen kenne der sowas einsetzt, denn das wäre ja nicht erlaubt
).
Alternativen zum TomTom Navigator 3 sind der Falk Navigator 2004 ( http://www.falk.de/navigator/ ) oder der Navigon Navigator 4 ( http://www.navigon.de ) sowie der DestinAtor 3 ( http://www.easy-navigation.de/ ), gute Infos findet man unter http://www.pocketnavigation.de/startf.htm . Und vor allem bekommst Du einen vollwertigen PDA mit all seinen Möglichkeiten und, falls der GPS-Receiver ein Bluetooth-Gerät oder eine CF-Steckkarte ist ein Gerät, mit dem Du auch zu Fuß navigieren kannst.
Ich bin mit der PDA-Lösung höchst zufrieden und würde nichts anderes wollen. Das Tchibo-Angebot ist vermutlich sehr auf „preiswert“ getrimmt und ich würde schon in einen „guten“ PDA und einen kabellosen GPS-Receiver mit eigener Batterie investieren, aber selbst dann liegt man preislich weit unter dem was von den Fahrzeugherstellern angeboten wird, vor allem wenn man bedenkt daß ein PDA noch sehr viele andere Nutzungsmöglichkeiten bietet.
Schönen Gruß,
MecFleih
Hi,
ich kann mich deinen Ausführungen 100%ig anschließen.
Ich nutze zb einen ipaq2210 mit tomtom2 und wireless gps und lasse mich vor „bodenwellen vor geschwindigkeitsmesspunkten“ informieren.
ein englisch wörterbuch hat mir im ipaq auch schon sehr geholfen.
es sollte aber eben ein wohldurchdachter kauf sein. es gibt zig pda’s mit zig gps-mäusen.
halterungen von www.brodit.com sind eine gute lösung, da sie ans auto sowie an den pda angepasst sind.
grüße
matthias
Hi Branden,
es gibt prinzipiell zwei (demnächst sogar drei) Wege, Navigation im Auto zu bekommen. Die erste Lösung ist ein fest eingebautes Navi, welches entweder direkt ab Werk verbaut wurde oder ein nachgerüstetes Navi für den DIN-Radioschacht. Die zweite Lösung ist ein auf einem PDA basierendes System (z.B. TomTom). Demnächst werden sicherlich auch Handys auf den Markt kommen, die Navigationsaufgaben übernehmen können (schließlich produziert das schön viel Traffic über GPRS oder UMTS).
Ich halte im Gegensatz zu den anderen Antworten wenig bis gar nichts von den PDA-Lösungen. Ok, es ist meistens die günstigere Variante, aber man erkauft sich damit auch eine Reihe von Nachteilen:
- Meist sind gerade die Features, die beim Navi erst so richtig Spaß machen, gar nicht möglich (TMC z.B. ist m.W. noch nicht wirklich möglich). Man fährt dann zwar auf der richtigen Route, aber mitten in den Stau rein
) - die Bedienbarkeit gerade während der Fahrt ist meist unterirdisch und sogar gefährlich (Stift-PDA!)
- die Optik ist nicht wirklich schön (Kabel, die im Fahrgastraum rumfliegen; Halterung an der Scheibe, damit man auch was sieht; Stromzuführung, etc.)
Im Gegensatz dazu verschwindet bei einer Nachrüst-Lösung das Navi sehr dezent im Radioschacht. Die Navigation läuft akustisch (und nur die Ansagen helfen einem im hektischen Stadtverkehr wirklich weiter) und auch optisch (meist mit Pfeilen und Symbolen im Display). Dynamische Routenführung ist durch TMC bei nahezu allen aktuellen Modellen möglich. Dies funktioniert sehr zuverlässig und hat mich schon um so manchen Stau herumgeführt. Sehr nett sind auch die POIs, die selbstverständlich auch auf den Navi-CDs enthalten sind (bei meinem Becker Online Pro sind es 2 CD mit insgesamt 22 Ländern und POIs).
Nachteil der Nachrüst-Navis ist ganz klar der Preis. Unter knapp 1000 Euro wird es meist nichts. Dafür bekommt man aber eine rundherum saubere Lösung. Und spätestens, wenn man zu einem Termin muß und um einen herum Staus sind, weiß man das Navi zu schätzen.
Bis denn dann,
Felix
W124 250 TD mit Becker Online Pro
Hi,
Ich halte im Gegensatz zu den anderen Antworten wenig bis gar
nichts von den PDA-Lösungen.
Jedem Tierchen sein Plaisierchen
Letztlich gibt es nicht „die beste Lösung“ weil jeder seinen Favoriten hat - und das ist ja auch OK so… Trotzdem möchte ich, der Vollständigkeit halber, folgendes ergänzen:
- Meist sind gerade die Features, die beim Navi erst so
richtig Spaß machen, gar nicht möglich (TMC z.B. ist m.W. noch
nicht wirklich möglich). Man fährt dann zwar auf der richtigen
Route, aber mitten in den Stau rein)
Dieses Problem ist in Zukunft keins mehr. TomTom 3, gerade seit ein paar Tagen erschienen, lotst einen auch elegant am Stau vorbei
und ich denke die anderen Hersteller haben die Funktion auch schon oder bieten sie in Kürze an. Mal abgesehen davon daß man ja nicht immer in Gefahr ist in einen Stau zu geraten…
- die Bedienbarkeit gerade während der Fahrt ist meist
unterirdisch und sogar gefährlich (Stift-PDA!)
Nö, meistens ist sie besser als bei eingebauten Lösungen. Die Symbole auf dem PDA-Touchscreen sind zumindest beim TomTom - den ich habe und daher beurteilen kann - bewußt so groß daß sie mit den Fingern bedient werden können. Bei den von Dir favorisierten Lösungen finde ich es hingegen seeeehr umständlich z. B. eine Adresse einzugeben weil man jeden einzelnen Buchstaben mit der „“-Taste suchen und jedesmal das ganze Alphabet durchscrollen muß um den Buchstaben, wenn man ihn gefunden hat, auch noch jeweils mit „OK“ zu bestätigen.
Man kann zwar Favoriten eingeben, muß sie aber alle erstmal auf die beschriebene Art und Weise eingeben. Beim PDA suche ich die Adresse im Adressbuch des PDA und definiere sie mit 3 Klicks als Zielort - fertig.
- die Optik ist nicht wirklich schön (Kabel, die im
Fahrgastraum rumfliegen; Halterung an der Scheibe, damit man
auch was sieht; Stromzuführung, etc.)
In dem Punkt gebe ich Dir Recht. Eingebaute Lösungen sehen natürlich gefälliger aus. Der Nachteil ist aber daß Du dein teures Gerät nicht in einem anderen Wagen benutzen kannst wenn Du mal kuzfristig das Auto tauschst und wenn Du zu Fuß unterwegs bist nützt Dir Dein Gerät auch nix mehr.
Außerdem reduziert sich der Kabelsalat bei Bluetooth-Geräten beträchtlich, da braucht es keine Verbindung mehr zwischen Receiver und PDA und wenn man die Geräte geladen hat braucht man auch keine Stromkabel.
Der neue „TomTom Go“ vereint sogar GPS-Empfänger und Anzeigeeinheit in einem Kästchen…
Im Gegensatz dazu verschwindet bei einer Nachrüst-Lösung das
Navi sehr dezent im Radioschacht.
Da kenne ich aber auch Installationen bei denen die GPS-Maus schließlich auf dem Armaturenbrett befestigt wird und „nachgerüstet“ aussieht…
Die Navigation läuft
akustisch (und nur die Ansagen helfen einem im hektischen
Stadtverkehr wirklich weiter) und auch optisch (meist mit
Pfeilen und Symbolen im Display).
Die akustischen Ansagen macht der PDA genauso gut und die Optik finde ich in der PDA-Lösung unübertroffen. Hast Du mal die 3D-Ansicht des TomTom erlebt? Da schwebt man sozusagen in einem kleinen Hubschrauber knapp hinter der eigenen Position und sieht vorrausschauend auf die Straßensituation vor einem. Ein deutlicher Pfeil gibt die Route vor und das Programm zoomt bei langsamer Fahrt, z. B. an großen Kreuzungen mit vielen Möglichkeiten etc. automatisch so nahe heran daß man komfortabel sehen kann wohin man genau fahren muß. Bei schneller Fahrt zoomt der TomTom heraus sodaß man vorrausschauend fahren kann.
Gerade in unbekannten Gegenden finde ich es darüber hinaus prima daß ich auf dem Navi die Strecke vor mir sehen kann, ich kann mich also auf Kurven, Kreuzungen etc. einstellen bevor ich sie real sehe. Das macht das Fahren gerade in unbekannter Gegend sehr entspannend.
Wer lieber einfach nur Pfeile sehen möchte anstatt einer Karte muß 2x klicken und sieht hernach die Pfeildarstellung 
Dynamische Routenführung ist
durch TMC bei nahezu allen aktuellen Modellen möglich. Dies
funktioniert sehr zuverlässig und hat mich schon um so manchen
Stau herumgeführt.
Wie gesagt: Kommt jetzt auch für den PDA.
Sehr nett sind auch die POIs, die
selbstverständlich auch auf den Navi-CDs enthalten sind (bei
meinem Becker Online Pro sind es 2 CD mit insgesamt 22 Ländern
und POIs).
Da kannst aber vermutlich nur die POIs einspeisen, die Dir seitens des Herstellers angeboten werden.
Für die PDA-Navi-Programme gibt es Freeware-POIs, die man auf entsprechenden Seiten finden kann und die Anzahl an Datensätzen ist unendlich. Egal ob man Restaurantketten, Kaufhäuser, Elektromärkte, Discounter, oder Werkstätten jeden Autoherstellers oder sonstwas sucht - man findet den entsprechenden POI-Datensatz auf den einschlägigen Seiten.
Darüber hinaus könnte man sich mit einem POI-Warner für Radarfallem ausstatten, sodaß man optisch und akustisch vor allen Geschwindigkeitskontrollen, Ampelblitzern usw. gewarnt würde. Natürlich macht sowas niemand 
Nachteil der Nachrüst-Navis ist ganz klar der Preis. Unter
knapp 1000 Euro wird es meist nichts. Dafür bekommt man aber
eine rundherum saubere Lösung. Und spätestens, wenn man zu
einem Termin muß und um einen herum Staus sind, weiß man das
Navi zu schätzen.
…oder den PDA, den man gleich zum Meeting mitnimmt um darauf seine Powerpoint-Präsentation zu zeigen
))
Wie schon weiter oben gesagt: wie gut daß es mehrere Lösungen gibt und sich jeder sein favorisiertes System aussuchen kann!
Gute Fahrt,
MecFleih
Hi MecFleih !
Jedem Tierchen sein Plaisierchen
Letztlich gibt es nicht
„die beste Lösung“ weil jeder seinen Favoriten hat - und das
ist ja auch OK so…
Das sehe ich ganz genauso. Jeder soll sich schließlich das raussuchen, was er 1. für sich persönlich am besten findet und 2. bezahlen kann. Ich will hier auch keine absolut unnötige Glaubensdiskussion à la Windows / Linux vom Zaun brechen (siehe z.B. Heise Forum, wo alles im Endeffekt immer darauf hinausläuft!).
Dieses Problem ist in Zukunft keins mehr. TomTom 3, gerade
seit ein paar Tagen erschienen, lotst einen auch elegant am
Stau vorbeiund ich denke die anderen Hersteller haben die
Funktion auch schon oder bieten sie in Kürze an. Mal abgesehen
davon daß man ja nicht immer in Gefahr ist in einen Stau zu
geraten…
Hmm, ok. Ich gebe zu, daß ich bisher nur ein oder zweimal ein PDA-Navi gesehen habe und das ist auch schon ein Weilchen her. Aber ok, wenn jetzt TMC auch kommt, dann geht es auch dynamisch am Stau vorbei.
Nö, meistens ist sie besser als bei eingebauten Lösungen. Die
Symbole auf dem PDA-Touchscreen sind zumindest beim TomTom -
den ich habe und daher beurteilen kann - bewußt so groß daß
sie mit den Fingern bedient werden können. Bei den von Dir
favorisierten Lösungen finde ich es hingegen seeeehr
umständlich z. B. eine Adresse einzugeben weil man jeden
einzelnen Buchstaben mit der „“-Taste suchen
und jedesmal das ganze Alphabet durchscrollen muß um den
Buchstaben, wenn man ihn gefunden hat, auch noch jeweils mit
„OK“ zu bestätigen.
Man kann zwar Favoriten eingeben, muß sie aber alle erstmal
auf die beschriebene Art und Weise eingeben. Beim PDA suche
ich die Adresse im Adressbuch des PDA und definiere sie mit 3
Klicks als Zielort - fertig.
Klar, wenn das direkt mit dem Adreßbuch verknüpft ist, geht es sehr elegant. Ich finde jetzt die Eingabe zumindest bei den Becker-Geräten nicht so wirklich schlecht. Einfach mit dem Dreh-Drück-Regler durchscrollen und fertig. Außerdem schlägt einem das Gerät ja schon nach jedem Buchstaben, den man eingibt, einen Ort vor. Deswegen sind es bei den Orten auch meistens nur 4 bis 5 Klicks, bis man den richtigen Ort hat. Plus nochmal 5 Klicks bis zur richtigen Straße… Wie das z.B. bei Blaupunkt aussieht, weiß ich nicht. Der Schrott kommt mir nicht ins Auto…
In dem Punkt gebe ich Dir Recht. Eingebaute Lösungen sehen
natürlich gefälliger aus. Der Nachteil ist aber daß Du dein
teures Gerät nicht in einem anderen Wagen benutzen kannst wenn
Du mal kuzfristig das Auto tauschst und wenn Du zu Fuß
unterwegs bist nützt Dir Dein Gerät auch nix mehr.
Außerdem reduziert sich der Kabelsalat bei Bluetooth-Geräten
beträchtlich, da braucht es keine Verbindung mehr zwischen
Receiver und PDA und wenn man die Geräte geladen hat braucht
man auch keine Stromkabel.
Der neue „TomTom Go“ vereint sogar GPS-Empfänger und
Anzeigeeinheit in einem Kästchen…
Das mit Bluetooth ist schon ok, aber geht natürlich auch ganz schön auf die Batterie des PDAs. Bei den Kabellösungen sind es dann aber immer noch eine ganze Menge Kabel, die da rumfliegen. Aber das stört vielleicht auch nicht jeden.
Da kenne ich aber auch Installationen bei denen die GPS-Maus
schließlich auf dem Armaturenbrett befestigt wird und
„nachgerüstet“ aussieht…
Naja, irgendwo muß die natürlich schon hin. Wer es aber bei einer Selbstinstallation ernst meint, wir die GPS-Maus schon so einbauen, daß es nicht total bescheuert aussieht. Mein GPS/GSM-Kombimodul sitzt oben links an der Frontscheibe, die Kabel sind schön hinter der Abdeckung verschwunden. Sieht schon fast original aus. Und die kleine lustige GSM-Antenne außen schaut so ein klein wenig nach Teufelshörnchen aus.
Die akustischen Ansagen macht der PDA genauso gut und die
Optik finde ich in der PDA-Lösung unübertroffen. Hast Du mal
die 3D-Ansicht des TomTom erlebt? Da schwebt man sozusagen in
einem kleinen Hubschrauber knapp hinter der eigenen Position
und sieht vorrausschauend auf die Straßensituation vor einem.
Ein deutlicher Pfeil gibt die Route vor und das Programm zoomt
bei langsamer Fahrt, z. B. an großen Kreuzungen mit vielen
Möglichkeiten etc. automatisch so nahe heran daß man
komfortabel sehen kann wohin man genau fahren muß. Bei
schneller Fahrt zoomt der TomTom heraus sodaß man
vorrausschauend fahren kann.
Gerade in unbekannten Gegenden finde ich es darüber hinaus
prima daß ich auf dem Navi die Strecke vor mir sehen kann, ich
kann mich also auf Kurven, Kreuzungen etc. einstellen bevor
ich sie real sehe. Das macht das Fahren gerade in unbekannter
Gegend sehr entspannend.
Wer lieber einfach nur Pfeile sehen möchte anstatt einer Karte
muß 2x klicken und sieht hernach die Pfeildarstellung
Klar, die Software auf einem PDA ist sicherlich schneller anpaßbar, gerade wenn es noch eine freie Entwicklergemeinde gibt, die viel dazu bastelt. Mir reicht ehrlich gesagt die Ansage meines Online Pro vollständig aus. Ich vermisse die Kartendarstellung nicht wirklich, weil es in ausreichender Entfernung vorher schon die erste Ansage gibt („In 500 Metern rechts fahren“).
Da kannst aber vermutlich nur die POIs einspeisen, die Dir
seitens des Herstellers angeboten werden.
Für die PDA-Navi-Programme gibt es Freeware-POIs, die man auf
entsprechenden Seiten finden kann und die Anzahl an
Datensätzen ist unendlich. Egal ob man Restaurantketten,
Kaufhäuser, Elektromärkte, Discounter, oder Werkstätten jeden
Autoherstellers oder sonstwas sucht - man findet den
entsprechenden POI-Datensatz auf den einschlägigen Seiten.
Darüber hinaus könnte man sich mit einem POI-Warner für
Radarfallem ausstatten, sodaß man optisch und akustisch vor
allen Geschwindigkeitskontrollen, Ampelblitzern usw. gewarnt
würde. Natürlich macht sowas niemand
Klar, das sind im wesentlichen die POIs von Becker, die auf der CD drauf sind. Für das Online Pro gibt es dann aber noch den Becker-Club, über den man von verschiedenen Restaurant- und Hotelführern über Sehenswürdigkeiten usw. unterschiedliche POIs über das Internet speichern kann. Die holt sich dann das Gerät über eine WAP-Verbindung und navigiert danach. Habe ich bisher aber ebenso wie die anderen POIs praktisch noch nie benötigt. Und eine SpeedTrap-CD gibt es für einige Becker-Modelle inzwischen auch schon.
…oder den PDA, den man gleich zum Meeting mitnimmt um darauf
seine Powerpoint-Präsentation zu zeigen))
Ne, das mache ich über Bluetooth mit meinem Handy
))
Wie schon weiter oben gesagt: wie gut daß es mehrere Lösungen
gibt und sich jeder sein favorisiertes System aussuchen kann!
Klar, jedem das seine. Was mir an meinem Online Pro gefällt ist neben dem genialen Doppeltuner-Radio das eingebaute GSM-TriBand-Telefon und die Möglichkeit sowohl mp3-CDs als auch MMCs abspielen zu können. Und hinsichtlich Bedienbarkeit gibt es bei Autoadios ohnehin nichts vergleichbares zu Becker (-> schon wieder meine Meinung).
BTW: Welche Navi-Daten liegen eigentlich TomTom zugrunde? Navtech oder Teleatlas? Ich hatte mal einen Vergleich gelesen, beim gerade das TomTom wegen zu alter und vor allem Teleatlas-Daten schlecht wegkam. Navtech hat zwar auch einige Fehler, es scheinen aber weniger als bei Teleatlas zu sein. Mittelfristig wird es meiner Ansicht nach sowieso dazu kommen, daß die Daten zentral auf einem Server abgelegt werden, die dann OnDemand über GPRS heruntergeladen werden.
Allzeit Gute Fahrt,
Felix
Dank Dir für die ausführliche…
und gute Beantwortung,
MecFleih.
Gruss, Branden
Dank Dir auch, Felix! Prima!
Ich bin jetzt ein bissel schlauer! Gruss, Branden
Hi Felix,
Jedem Tierchen sein Plaisierchen
Letztlich gibt es nicht
„die beste Lösung“ weil jeder seinen Favoriten hat - und das
ist ja auch OK so…
Eben. Ein Kollege von mir hat den I-Paq mit Tom-Tom. Nun fährt er eben Auto und Motorrad und kann das Ding bei beiden Fahrzeugen nutzen. Ein Update der Software ist ohne Probleme möglich, was bei den Festeinbaugeräten mit einer neuen (teuren) CD verbunden ist. Updates gibts via Internet und sind beim I-Paq schnell geladen.
Ich habe jetzt ein „kleines“ Navi von Siemens mit monochromem Display.
Das arbeitet mit Navtech und das zu meiner Zufriedenheit. In HH bin ich zwar schneller ohne Navi unterwegs, aber quer durch Deutschland in Verbindung mit TMC ist das schon ganz schön.
Am Freitag bekomme ich meinen neuen Wagen, da soll nun ein Becker Navi drin sein. Mal sehen. Ich werde das am Samstag schon brauchen wenn ich nach Jever fahre. Aber mal ehrlich, ich fahre seit über 20 Jahren quer durch Europa. Und bis vor 2 Jahren alles ohne Navi. Man glaubt es kaum, auch das geht 
Gruss Sebastian
Hi,
BTW: Welche Navi-Daten liegen eigentlich TomTom zugrunde?
Navtech oder Teleatlas? Ich hatte mal einen Vergleich gelesen,
beim gerade das TomTom wegen zu alter und vor allem
Teleatlas-Daten schlecht wegkam. Navtech hat zwar auch einige
Fehler, es scheinen aber weniger als bei Teleatlas zu sein.
TT benutzt Daten von Teleatlas und wird deswegen in der Tat kritisiert. Ich habe selber keinen Vergleich und kann deswegen nicht sagen ob Navtech-Daten besser sind, man hört aber oft diese Ansicht…
Es scheint allerdings auch regionale Unterschiede in der Aktualität der Daten bei Teleatlas zu geben, jedenfalls ist das der Eindruck mancher TT-Nutzer.
Mich wundert sowieso warum es nicht regelmäßige Updates der Datenbasis gibt. Ohne mich mit den Details von Navigations- oder Datensatz-Firmen auszukennen kann ich mir nicht vorstellen daß in einem so bürokratisierten Land wie unserem keine zentrale Datei aller neuen/veränderten Straßen vorhanden ist oder zumindest möglich wäre soetwas anzulegen.
Gruß,
MecFleih
Es scheint allerdings auch regionale Unterschiede in der
Aktualität der Daten bei Teleatlas zu geben, jedenfalls ist
das der Eindruck mancher TT-Nutzer.
Hierzu kleine Anekdote, die ein wenig gegen die Qualität der Teleatals-Daten spricht: Teleatlas sitzt in Harsum, einem Dorf vor Hildesheim. Ich wohnte bis letztes Jahr in einem Ortsteil von Harsum und habe viel die Online-Routenplanung von veturo.com genutzt, die ja auf Teleatlas-Daten beruht. Die Routenplanung von der Haustür aus zeigte jedes Mal einen massiven Fehler beim Verlassen des Ortes über die Landesstraße auf die Bundesstraße. (Folgen sie dem Straßenverlauf auf die B494, tatsächlich muss man aber rechts abbiegen, sonst fährt man über die Bundesstraße in den Nachbarort). Der schon vor Jahren gegebene freundliche Hinweis an Teleatlas, dass sie direkt vor der eigenen Haustür einen hässlichen Fehler in ihren Daten haben blieb bis heute unbeantwortet und unbearbeitet.
Gruß vom Wiz
Hi Wiz,
das ist auch einer der größten Kritikpunkte an Teleatlas: die mangelnde Fähigkeit auf Korrekturen zu reagieren.
Zwar kann man Teleatlas auf Fehler hinweisen, manchmal geschieht trotzdem jahrelang nichts, wie viele Nutzer von Navi-Systemen berichten.
Die Teleatlas-Datenbank mag zwar größtenteils stimmen und die Fehler, über die wir reden, machen vermutlich nur einen ganz geringen Prozentsatz der ganzen Datenbasis aus. Nur ist jeder einzelne Fehler trotzdem ärgerlich und stört auch das Vertrauen in die Zuverlässigkeit der Navigation. Insofern wäre es das mindeste daß Teleatlas wenigstens großes Bemühen zeigen sollte Fehler zu korrigieren, aber diesen Eindruck hat man nicht. Dein Beispiel ist bezeichnend…
Garmin
Hi,
unter http://www.garmin.de gibt es eine sehr gute Übersicht über Nachrüstgeräte. Beim Streetpilot zum Beispiel ist noch nicht mal schrauben nötig, um das Gerät im Auto zu platzieren. Der Vorteil ist das grosse LCD Display und dass ich das Teil sehr gut ins Auto von Freunden mitnehmen kann, wenn ich mal selbst nicht fahre. Ausserdem ist eine Europaweite Navigation möglich, was bei den ab Werk verbauten meines Wissens nicht Standard ist (ich lass mich aber gern eines Besseren belehren).
Gekauft hab ich mein Teil bei http://www.touratech.de , da gabs damals ein Angebot mit zusätzlicher Speicherkarte und Motorradhalterung.
Gruss,
Herb
Danke, Herb!
!