Hallo an die mobilen Mitmenschen,
ich beabsichtige einen Neuwagen über Privatlaesing zu kaufen, da die Konditionen (in meinem errechneten Fall) durchaus sehr gut sind.
Mich beschäftigt aber noch eine wichtige Frage: Was ist nach den drei, oder vier Jahren, wenn das Auto zurück gegeben wird? Wie muss der Zustand des Wagens sein, ohne das noch zugebuttert werden muss, weil der Händler der Meinung ist, der Zustand entspräche nicht dem Vertragsinhalt. Wer hat Erfahrungen, wie sich Händler dann „entpuppen“ und man dann doch über den Tisch gezogen wird, oder ist das alles Quatsch und diese Kaufmethode ist durchaus seriös?
Alle Erfahrungen - positive wie negative - sind wichtig!
Vielen Dank im Voraus für alle Antworten!
Einen schönen Abend noch und Gruß von Iso.Osi
Ich hab mir auch vor ein paar Tagen für einen Neuwagen zwei Angebote machen lassen: a) Leasing und b) Finanzierung. Beides lief über 3 bis 5 Jahre und die monatiche Zahlungen differierten relativ wenig - also war für mich Leasing völlig ungeeignet. Außerdem kann ich die Zinsen ja viel besser absetzen, und die waren bei der Finanzierung interessant.
Auch habe ich gehört, dass die Firmen z.T. sehr pngelig sind und einen Wagen, der nicht pikobello aussieht, entsprechend schlecht bewerten nach drei Jahren.
Gruss, Branden
Hallo Iso.Osi,
wenn man wirklich nur die Leasingraten nimmt, ist das natürlich immer ein interessantes Angebot. Rechnet man aber alles zusammen, ist Privatleasing absolut uninteressant. Jede Delle, jeder Kratzer, alles wird zum Schluss aufgerechnet.
Gruss Sebastian
ich habe mir vor drei Wochen einen Corolla gekauft. Bis zum 30.06.04 gibt es dafür ein Privatleasingangebot mit einem Preisvorteil von 2.400€.
Eigentlich wollte ich - wie üblich - mein altes Auto in Zahlung geben und die Differenz bar Kralle bezahlen, also die Finanzierung auf eigene Kappe machen. Durch den Preisvorteil, den anscheinend das Autohaus von Toyota bekommt, konnte ich aber gegenüber den Listenpreisen des neuen und des alten Autos einen Nachlaß von 15% raushandeln - das wäre mit Barzahlung nicht gegangen.
Konkret sieht es so aus, daß ich 15.000€ (inkl. meines alten Autos) angezahlt habe, 30 Monatsraten á 50€ habe und danach entweder das Auto abstoße oder gegen ca. 1.750€ Schlußzahlung (für den genauen Betrag müßte ich den Vertrag raussuchen) erwerbe. Da ich sowieso den Wagen länger als zweieinhalb Jahre fahren möchte, ist es für mich weniger relevant, welchen Wert das Auto nach dieser Zeit noch unterstellt bekäme. Ich komme so einfach billiger weg als bei Barzahlung.
Ich vermute, daß diese Aktion von Toyota geplant wurde, um die alten Corollas unters Volk zu bringen, da wohl im Juli ein Update des Corolla erfolgt (für mich uninteressant, da er garantiert nicht billiger wird und ich für Regensensor und abblendbaren Innenspiegel nicht mehr Kohle ausgeben will).
Ob das Angebot für Dich interessant ist, hängt von den konkreten Faktoren ab. Wenn Du magst, nenne uns doch mal hier die Konditionen.
Alle Erfahrungen - positive wie negative - sind wichtig!
Positive Erfahrungen kannst Du allenfalls rein zufällig machen, weil Du mit dem Privatleasing ein unkalkulierbares Risiko eingehst. Nach Ablauf der Leasingzeit hast Du vielleicht zu viele Kilometer auf dem Tacho, ein Sitz ist bekleckert, die Reifen sind gerade so an der Grenze, ein kleiner Parkrempler hier, eine Dello dort - und Du zahlst.
Autoleasing ist eine Beschaffungsmethode für Unternehmen, sofern sie Gewinn erwirtschaften. Die Leasingraten mindern nämlich die Bemessungsgrundlage für die Einkommen- bzw. Körperschaftssteuer. Dagegen schwächt ein Kauf die Liquidität in voller Höhe des Nettopreises und der steuermindernde Effekt tritt nur gestreckt über mehrere Jahre per Abschreibung ein.
Ein Privatmensch kann nichts steuermindernd geltend machen. Zusammen mit dem nicht bezifferbaren Risiko bei Rückgabe des Fahrzeugs ist der private Leasingnehmer die Melkkuh, die den hohen Wertverlust eines Fahrzeugs in den ersten Jahren bezahlt.
Wenn Du ein Auto haben willst und das nötige Geld hast/beschaffen kannst, dann kaufe das Auto. Aber gehe keine Verpflichtungen für Jahre ein, aus denen Du nicht mehr heraus kommst. Darin liegt nämlich eine weitere Fußangel. Wenn Du aus welchen Gründen auch immer aus dem Vertrag heraus willst, beißt Du auf Granit. Du wirst niemanden finden, der an Deiner Stelle in den Vertrag eintritt und kannst das Fahrzeug nicht verkaufen, um die Last vom Hals zu haben.
Also ich habe jetzt den zweiten Wagen nacheinander im Privat-Leasing und habe gute Erfahrungen gemacht (Fiat).
Mit dem Wagen war bei der Abgabe mit der Lenkung was nicht in Ordnung, das musste ich natürlich bezahlen, aber zu einem fairen Preis. Auch für den Lack, der durch Vogelkot ziemlich gelitten hatte, wurde eine Lösung gefunden.
Kann natürlich sein, dass es mehr Probleme gibt, wenn man nicht wieder einen neuen Wagen bei dem gleichen Händler kauft bzw. least.
Finger weg vom Privatleasing!
Eine Finanzierung, bei welcher Du die Wahl hast, das Fahrzeug nach 3 Jahren zurückzugeben oder weiterzufinanzieren ist deutlich günstiger für Dich.
Das Risiko der Nachzahlung für evtl. Schäden entfällt dann. Der geringe Zinsvorteil des Leasing wiegt das nicht auf. Leasing lohnt sich nur zur Liquiditätssicherung für Unternehmen.
… FINGERWEG von leasing !
egal ob pivat sonder sonstwie !
auch wenn die raten noch so günstig erscheinen - abgerechnet wird zum schluß. und dann sitzt du am kürzeren hebel.
t.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
hallo, nicht ganz richtig!
Es gibt eine Leasingfirma (Swabenleasing), die nach Vertragsende Dir entweder die Karre zum anfangs festgelegten Restwert verkauft (so Du willst), oder den Bock als Gebtrauchtwagen verkauft. auch hier wieder zwei Möglichkeiten: entweder das Auto bringt weniger, dann musst Du drauf legen (keine km-Gebühren) oder es bringt mehr, dann erhältst Du 50 % des Gewinnes.
Wie ich finde eine faire Lösung.
Klar, wenn du nach 2 oder 3 Jahren das Auto mit „interessantem“ Knautschlack versehen hast, dann dürfte die Schleiuder weniger wert sein, als der Restwert. Das hast Du aber auch, wenn Du das Auto kaufst und nach 2-3 Jahren verkaufst. Ist es dann ein Unfallwagen, bekommst du halt weniger dafür.
KM und Aussehen bringen bei der Firma keine Nachteile. Nur beim evtl. Verkauf (siehe oben).
Grüße
Raimund
ich habe meine erfahrungen mit leaseplan gemacht …
t.
Es gibt eine Leasingfirma (Swabenleasing), die nach
Vertragsende Dir entweder die Karre zum anfangs festgelegten
Restwert verkauft (so Du willst), oder den Bock als
Gebtrauchtwagen verkauft. auch hier wieder zwei Möglichkeiten:
entweder das Auto bringt weniger, dann musst Du drauf legen
(keine km-Gebühren) oder es bringt mehr, dann erhältst Du 50 %
des Gewinnes.
Wie ich finde eine faire Lösung.
Klar, wenn du nach 2 oder 3 Jahren das Auto mit
„interessantem“ Knautschlack versehen hast, dann dürfte die
Schleiuder weniger wert sein, als der Restwert. Das hast Du
aber auch, wenn Du das Auto kaufst und nach 2-3 Jahren
verkaufst. Ist es dann ein Unfallwagen, bekommst du halt
weniger dafür.
KM und Aussehen bringen bei der Firma keine Nachteile. Nur
beim evtl. Verkauf (siehe oben).
Grüße
Raimund
Konkret sieht es so aus, daß ich 15.000€ (inkl. meines alten
Autos) angezahlt habe, 30 Monatsraten á 50€ habe und danach
entweder das Auto abstoße oder gegen ca. 1.750€ Schlußzahlung
(für den genauen Betrag müßte ich den Vertrag raussuchen)
erwerbe. Da ich sowieso den Wagen länger als zweieinhalb Jahre
fahren möchte, ist es für mich weniger relevant, welchen Wert
das Auto nach dieser Zeit noch unterstellt bekäme. Ich komme
so einfach billiger weg als bei Barzahlung.
Ob das Angebot für Dich interessant ist, hängt von den
konkreten Faktoren ab. Wenn Du magst, nenne uns doch mal hier
die Konditionen.
Gruß
mowei
Hallo Mowei,
bist Du sicher das Du das Auto am Ende der Laufzeit auch bekommst?
Hat Dir das der Händler schriftlich gegeben?
Bei solchen Geschäften ist höchste Vorsicht geboten weil ein Erwerbsrecht gibt es nicht!
bist Du sicher das Du das Auto am Ende der Laufzeit auch
bekommst?
Hat Dir das der Händler schriftlich gegeben?
Bei solchen Geschäften ist höchste Vorsicht geboten weil ein
Erwerbsrecht gibt es nicht!
Das was Mowei meint, ist eigentlich kein 100% Leasing, sondern eine Mischung aus Finanzierung und Leasing, bei dem man am Ende die Wahl hat, was man machen will (Schlussrate, Auto zurück, wieder neues Auto). Im Vertrag steht die Bedingung, dass das Auto sich „in einem dem Alter entsprechenden Zustand“ befinden muss, aber nur, wenn du es zurückgibst, wenn du es behalten willst ist die Schlussrate fest. Ist ein Toyota-spezifischer Vertrag namens Easy Finance - mehr zu finden gibt es unter http://www.toyota.de/finance/financing/easyf.html