Kleinwagensuche

Hallo,

bei mir ist es leider an der Zeit ein „neues“ gebrauchtes! Auto anzuschaffen. Mein jetziges ist dem Rost zum Opfer gefallen. Bin ein Wenigfahrer und kann auf diverse „unnötige“ Sonderausstattungen verzichten, jedoch auf Sicherheit, Sparsamkeit im Verbrauch und annehmbare Unterhaltungskosten sowie einen guten Rostschutz lege ich Wert. Vielleicht habt Ihr ein paar Empfehlungen? Wie gesagt es sollte ein kleines, sparsames, maximal fünf Jahre altes Auto sein.

Gruß Ally

Hi Ally,

Bei den „Kriterien Sicherheit,Sparsamkeit im Verbrauch und annehmbare Unterhaltungskosten“ kommen nur japanische oder koreanische Kleinwagen in Frage. Also schau dich doch mal unter mobile.de bei den Marken Toyota, Mazda, Suzuki, Hyundai, Daewoo oder Hyundai um. Falls dir kein Modell einfallen sollte, schau dich vorher mal auf den Homepages der erwähnten Firmen um. Meistens gibt es auch dort Gebrauchtwagenangebote online.

Mein erstes Auto war ein zehn Jahre alter Toyota Starlet, war echt ein sehr zuverlässiges Fahrzeug. Und aus dem Bekanntenkreis immer wieder gehört, dass japanische Autos auch im hohen Alter sehr wenig Probleme bereiten.

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Hi!

Was ist günstig?
Für 8.000 Euro gibt´s einen nagelneuen Kia. Den würde ich einem Gebrauchtwagen allein schon wegen der 3 Jahre Garantie vorziehen.

Grüße,

Mathias

Hallo,
wie wäre es mit einem Nissan Micra 1.0
Ist sparsam. Kostet so 3-4000 Eur.
Schaue mal bei: http://www.autoscout24.de/home/index/list.asp?sort=p…

Gruss
Carsten

Hallo Mathias,

bin ein extremer Wenigfahrer. Wann soll ich denn einen Neuwagen einfahren?

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Hallo Ally,

die besten Erfahrungen habe ich mit dem Daihatsu Cuore gemacht. Leider gibt’s da allerdings keinen einzigen Crashtest-Bericht, also ist über die „Sicherheit“ von der du schriebst nix bekannt.
Von den Kosten her, vor allem als wenig-Fahrer, wirst du vermutlich nichts günstigeres bekommen, und betreffs der Qualität: Daihatsu bot beim 99er Cuore bereits 6 Jahre Garantie auf die Karosserie, und drei Jahre auf die Technik.
So, genug der Werbung …

Viel Glück beim Autokauf,
Gruß,
Peter

Hi!

Hallo Mathias,

bin ein extremer Wenigfahrer. Wann soll ich denn einen
Neuwagen einfahren?

Heutige Neuwägen müssen nicht mehr unbedingt eingefahren werden…

Generell meinte ich, sollte man sich zunächst über die Neuwägen aus Korea informieren, bevor man sich für unwesentlich weniger Geld einen europ. Gebrauchten kauft.

Grüße,

Mathias

Hi!

Also vom Cuore würde ich abraten, da das Crah-Vedrhalten, wie ein Bekannter von mir live erleben durfte, mehr als bedenklich ist.

Grüße,

Mathias

die besten Erfahrungen habe ich mit dem Daihatsu Cuore
gemacht. Leider gibt’s da allerdings keinen einzigen
Crashtest-Bericht, also ist über die „Sicherheit“ von der du
schriebst nix bekannt.
Von den Kosten her, vor allem als wenig-Fahrer, wirst du
vermutlich nichts günstigeres bekommen, und betreffs der
Qualität: Daihatsu bot beim 99er Cuore bereits 6 Jahre
Garantie auf die Karosserie, und drei Jahre auf die Technik.
So, genug der Werbung …

Viel Glück beim Autokauf,
Gruß,
Peter

Hallo,

du hast ja nicht gesagt was du zu zahlen bereit bist …
wenn du aber erstbesitz, garagenewagen, nichtraucher, zweitwagen, scheckheftgepflegt, und „wie neu“ zu schätzen weist - ja dann !
kannste dich ja mal melden.
t.

BJ '99 + 105.000 KM gelaufen.
bis dato kein rost und nicht eine einzige reparatur !
Rg. können eingesehen werden.
t.

bei mir ist es leider an der Zeit ein „neues“ gebrauchtes!
Auto anzuschaffen. Mein jetziges ist dem Rost zum Opfer
gefallen. Bin ein Wenigfahrer und kann auf diverse „unnötige“
Sonderausstattungen verzichten, jedoch auf Sicherheit,
Sparsamkeit im Verbrauch und annehmbare Unterhaltungskosten
sowie einen guten Rostschutz lege ich Wert. Vielleicht habt
Ihr ein paar Empfehlungen? Wie gesagt es sollte ein kleines,
sparsames, maximal fünf Jahre altes Auto sein.

Gruß Ally

Also vom Cuore würde ich abraten, da das Crah-Vedrhalten, wie
ein Bekannter von mir live erleben durfte, mehr als bedenklich
ist.

Hi Mathias,
du darfst gerne was konkretes darüber rauslassen, würde mich auch interessieren!

Gruß,
Peter

Hi!

Also vom Cuore würde ich abraten, da das Crah-Vedrhalten, wie
ein Bekannter von mir live erleben durfte, mehr als bedenklich
ist.

Hi Mathias,
du darfst gerne was konkretes darüber rauslassen, würde mich
auch interessieren!

Hatte ich hier vor einigen Monaten bereits geschrieben, daher dachte ich, das sei bekannt.
Wir schreiben das JAhr 1996. Cuore steht an roter Ampel, Automatik-Mercedes hinter ihm lässt bei eingelegter D-Fahrstufe die Bremse los. Benz rollt auf stehenden Cuore. Beide Vordersitze des Cuore brechen an der Lehne ab, Mercedes-Kühler steht auf Höhe der Vorderkante der Rücksitzbank. Fahrer des Cuore leicht verletzt. Schaden am Mercedes (W124): Stosstange und Kühler verkratzt.

Der neue Cuopre sieht dem alten Modell halt doch sehr ähnlich. Ob da massiv an den Crashstrukturen gearbeitet worden ist?

Grüße,

Mathias

Hallo Mr. White!

Bei den „Kriterien Sicherheit,Sparsamkeit im Verbrauch und
annehmbare Unterhaltungskosten“ kommen nur japanische oder
koreanische Kleinwagen in Frage.

Hier muss ich teilweise ein bisschen widersprechen:

Sicherheit:
Okay, die Standards sind vorhanden, einige Modelle haben sogar richtig gute Sicherheitspakete.

Verbrauch:
Japaner gut, Koreaner geht so.
Die Motoren der meisten Modelle der Koreaner bringen ihre Leistung nicht vernünftig auf die Strasse, dementsprechend zieht man die Gänge höher, was logischerweise zu höherem Verbrauch führt. Auch bei Steigungen macht sich das deutlich bemerkbar und der Motor muss ganz schön arbeiten.
Beispiel aus eigener Erfahrung: Hyundai Getz mit 82 PS. Der fährt so wie mein erstes Auto, ein alter Corsa mit 45 PS. Da möchte ich gar nicht wissen wie der kleinere Motor läuft.

annehmbare Unterhaltskosten:
Wenn man sich die Datenblätter genauer ansieht, stellt man fest, dass die meisten Modelle nur die Euro 3-Norm erfüllen. Damit liegen sie in den Steuern höher.
Mittlerweile hat sich da was getan, aber es soll ja ein gebrauchter gekauft werden.

Bei den Koreanern sollte man zusätzlich bedenken, dass das Händlernetz nicht sehr gross ist.

Ausserdem gibt es für die Koreaner weniger günstige Ersatzteile (Nachbauten) als z.B. für gängige Modelle.
Einen Gebrauchten kann man auch in freien Werkstätten reparieren lassen, wenn mal was dran ist. Meine Vertrauenswerkstatt arbeitet hierbei z.B. mit einem Zulieferer zugelassener(!) Nachbauteile zusammen und dadurch sind die Reperaturen und auch die Inspektion um einiges günstiger als mit Originalteilen.
Auch das sollte man bei den Unterhaltskosten einrechnen.

Ich persönlich würde daher von den Koreanern eher abraten (auch wenn ich einige Modelle durchaus interessant finde).

Gruss Sarayo

Hi!

Ich muss hier doch noch mal eine Bresche für meine koreanischen Freunde schlagen…

Bei den „Kriterien Sicherheit,Sparsamkeit im Verbrauch und
annehmbare Unterhaltungskosten“ kommen nur japanische oder
koreanische Kleinwagen in Frage.

Hier muss ich teilweise ein bisschen widersprechen:

Ich auch. V.a. die Sicherheit ist bei europaischen Kleinwagen wohl besser.

Sicherheit:
Okay, die Standards sind vorhanden, einige Modelle haben sogar
richtig gute Sicherheitspakete.

Verbrauch:
Japaner gut, Koreaner geht so.
Die Motoren der meisten Modelle der Koreaner bringen ihre
Leistung nicht vernünftig auf die Strasse, dementsprechend
zieht man die Gänge höher, was logischerweise zu höherem
Verbrauch führt.

Generell kann man das nicht sagen. Es gibt in Korea selbst allerdings kaum Kleinwagen auf der Straße, daher sollte man wohl eher zu den größeren Autos greifen, die ja immer noch weniger kosten, als ein deutscher Kleinwagen…

Auch bei Steigungen macht sich das deutlich
bemerkbar und der Motor muss ganz schön arbeiten.
Beispiel aus eigener Erfahrung: Hyundai Getz mit 82 PS. Der
fährt so wie mein erstes Auto, ein alter Corsa mit 45 PS. Da
möchte ich gar nicht wissen wie der kleinere Motor läuft.

Ich hatte letztes Jahr einen Hyundai Getz mit ca. 100 PS als Werkstatt-Ersatzwagen. Mit dem Ding habe ich auf der A6 die A4 TDIs gejagt. Die Kiste kann ich wirklich nur wärmstens empfehlen.
Überkomlett ausgestattet kostete der Wagen 10.000 Eur als Tageszulassung.

annehmbare Unterhaltskosten:
Wenn man sich die Datenblätter genauer ansieht, stellt man
fest, dass die meisten Modelle nur die Euro 3-Norm erfüllen.
Damit liegen sie in den Steuern höher.
Mittlerweile hat sich da was getan, aber es soll ja ein
gebrauchter gekauft werden.

Günstige gebrauchte Eur 4 Fahrzeuge sind generell selten, da es diese Norm noch nicht allzu lange gibt.

Bei den Koreanern sollte man zusätzlich bedenken, dass das
Händlernetz nicht sehr gross ist.

Das ist kein Themamehr, da man mit diesen Autos aufgrund der einfachereren Technik nur sehr selten ausserplanmässig in die Werkstatt muss.

Ausserdem gibt es für die Koreaner weniger günstige
Ersatzteile (Nachbauten) als z.B. für gängige Modelle.
Einen Gebrauchten kann man auch in freien Werkstätten
reparieren lassen, wenn mal was dran ist. Meine
Vertrauenswerkstatt arbeitet hierbei z.B. mit einem Zulieferer
zugelassener(!) Nachbauteile zusammen und dadurch sind die
Reperaturen und auch die Inspektion um einiges günstiger als
mit Originalteilen.
Auch das sollte man bei den Unterhaltskosten einrechnen.

Richtig. Allerdings reparieren freie Werkstätten auch Koreaner. Oft haben früher freie Werkstätten heute eine Korea-Vertretung.

Grüße,

Mathias