Hi!
Ich muss hier doch noch mal eine Bresche für meine koreanischen Freunde schlagen…
Bei den „Kriterien Sicherheit,Sparsamkeit im Verbrauch und
annehmbare Unterhaltungskosten“ kommen nur japanische oder
koreanische Kleinwagen in Frage.
Hier muss ich teilweise ein bisschen widersprechen:
Ich auch. V.a. die Sicherheit ist bei europaischen Kleinwagen wohl besser.
Sicherheit:
Okay, die Standards sind vorhanden, einige Modelle haben sogar
richtig gute Sicherheitspakete.
Verbrauch:
Japaner gut, Koreaner geht so.
Die Motoren der meisten Modelle der Koreaner bringen ihre
Leistung nicht vernünftig auf die Strasse, dementsprechend
zieht man die Gänge höher, was logischerweise zu höherem
Verbrauch führt.
Generell kann man das nicht sagen. Es gibt in Korea selbst allerdings kaum Kleinwagen auf der Straße, daher sollte man wohl eher zu den größeren Autos greifen, die ja immer noch weniger kosten, als ein deutscher Kleinwagen…
Auch bei Steigungen macht sich das deutlich
bemerkbar und der Motor muss ganz schön arbeiten.
Beispiel aus eigener Erfahrung: Hyundai Getz mit 82 PS. Der
fährt so wie mein erstes Auto, ein alter Corsa mit 45 PS. Da
möchte ich gar nicht wissen wie der kleinere Motor läuft.
Ich hatte letztes Jahr einen Hyundai Getz mit ca. 100 PS als Werkstatt-Ersatzwagen. Mit dem Ding habe ich auf der A6 die A4 TDIs gejagt. Die Kiste kann ich wirklich nur wärmstens empfehlen.
Überkomlett ausgestattet kostete der Wagen 10.000 Eur als Tageszulassung.
annehmbare Unterhaltskosten:
Wenn man sich die Datenblätter genauer ansieht, stellt man
fest, dass die meisten Modelle nur die Euro 3-Norm erfüllen.
Damit liegen sie in den Steuern höher.
Mittlerweile hat sich da was getan, aber es soll ja ein
gebrauchter gekauft werden.
Günstige gebrauchte Eur 4 Fahrzeuge sind generell selten, da es diese Norm noch nicht allzu lange gibt.
Bei den Koreanern sollte man zusätzlich bedenken, dass das
Händlernetz nicht sehr gross ist.
Das ist kein Themamehr, da man mit diesen Autos aufgrund der einfachereren Technik nur sehr selten ausserplanmässig in die Werkstatt muss.
Ausserdem gibt es für die Koreaner weniger günstige
Ersatzteile (Nachbauten) als z.B. für gängige Modelle.
Einen Gebrauchten kann man auch in freien Werkstätten
reparieren lassen, wenn mal was dran ist. Meine
Vertrauenswerkstatt arbeitet hierbei z.B. mit einem Zulieferer
zugelassener(!) Nachbauteile zusammen und dadurch sind die
Reperaturen und auch die Inspektion um einiges günstiger als
mit Originalteilen.
Auch das sollte man bei den Unterhaltskosten einrechnen.
Richtig. Allerdings reparieren freie Werkstätten auch Koreaner. Oft haben früher freie Werkstätten heute eine Korea-Vertretung.
Grüße,
Mathias