MINI - wer hat Erfahrung?

Hallo!

Nach jahrelangem Sparen habe ich nun endlich genügend Geld zusammen und wollte mir nun mein Traumauto - einen MINI
[ und zwar so einen:
http://www.autoscout24.de/home/index/detail.asp?ts=4…
und nicht diese neuen von BMW ]
kaufen.

Das war eigentlich schon beschlossene Sache, aber als ich das einigen Freunden erzählte, kippten die fast vom Stuhl und meinten, dass MINIs keine Autos sondern fahrende Schrottplätze seien.
Mehrere Bekannte von mir (die aber ALLE noch niemals einen MINI hatten) stimmten zu, sie meinten ich würde schon nach kurzer Zeit das Auto verfluchen, da
a) es im Winter morgens nicht anspringen würde
b) es einfach an der Ampel stehenbleiben würde
c) die Gänge allesamt nur mit roher Gewalt reinzukriegen wären
d) es mein Friedhof werden würde wegen zu wenig Sicherheit trotz Airbag
e) die Lenkung nur was für Preisboxer wäre (keine Servolenkung) und nicht für mikrige kleine Frauen
f) die Pedale nur schwer sich treten lassen
etc. etc.

Nun wollte ich natürlich erstmal ein paar Meinungen von Leuten hören, die sich wirklich auskennen, bzw. die auch mal MINI gefahren sind.
Stimmen diese ganzen Vorurteile?
Würde mich das Auto wirklich so im Stich lassen?

Das Auto hätte übrigens eine Garage und würde nur wenig gefahren werden (zur Arbeit/von Arbeit heim) und den Rest des Tages in der Garage stehen.

Ich hoffe auf viele Antworten!

Danke!!

Gruß,
Ami666

Hallo!

das ist doch alles nur üble nachrede ! wenn ich recht informiert wurde laufen da fast genausoviele von wie vom alten käfer.
das der war doch der alte sir alec der den kreiert hat. gutes man.
viel wictiger ist, und das könnte der einzige wirkliche nachteil sein, nicht frankie boy war der erfinder des feuchten (konzert-) sitzes, sondern das waren die jungs im mini ! jawoll !!
t.

Nach jahrelangem Sparen habe ich nun endlich genügend Geld
zusammen und wollte mir nun mein Traumauto - einen MINI
[ und zwar so einen:
http://www.autoscout24.de/home/index/detail.asp?ts=4…
und nicht diese neuen von BMW ]
kaufen.

Das war eigentlich schon beschlossene Sache, aber als ich das
einigen Freunden erzählte, kippten die fast vom Stuhl und
meinten, dass MINIs keine Autos sondern fahrende Schrottplätze
seien.
Mehrere Bekannte von mir (die aber ALLE noch niemals einen
MINI hatten) stimmten zu, sie meinten ich würde schon nach
kurzer Zeit das Auto verfluchen, da
a) es im Winter morgens nicht anspringen würde
b) es einfach an der Ampel stehenbleiben würde
c) die Gänge allesamt nur mit roher Gewalt
reinzukriegen wären
d) es mein Friedhof werden würde wegen zu wenig
Sicherheit trotz Airbag
e) die Lenkung nur was für Preisboxer wäre (keine
Servolenkung) und nicht für mikrige kleine Frauen
f) die Pedale nur schwer sich treten lassen
etc. etc.

Nun wollte ich natürlich erstmal ein paar Meinungen von Leuten
hören, die sich wirklich auskennen, bzw. die auch mal MINI
gefahren sind.
Stimmen diese ganzen Vorurteile?
Würde mich das Auto wirklich so im Stich lassen?

Das Auto hätte übrigens eine Garage und würde nur wenig
gefahren werden (zur Arbeit/von Arbeit heim) und den Rest des
Tages in der Garage stehen.

Ich hoffe auf viele Antworten!

Danke!!

Gruß,
Ami666

Ich habe diese Erfahrung - reichlich
Ich habe in meinem leben schon sehr viele Autos gefahren und bin insgesamt wohl so um die inzwischen 1200000 Km gefahren.

Ich hatte auch einen Mini.
Meiner war von Rover gebaut und hatte 12" Räder.
Es war ein englischer Motor (Spezialwerkzeuge benötigt!) mit etwas über 1300 ccm und so um die 70 PS eingebaut.
Ein Vorbesitzer hatte auf eine französische Rennzündanlage und Vergaser und Luftfilter und Auspuff umgerüstet (Doppelrohr mittig).

Unter all meinen Autos war dies einer meiner Lieblinge.

Es lag nicht an der Höchstgeschwindigkeit, ich meine mich zu erinnern, dass bei knapp 10 Km/h Schluss war.
Es war die sensationelle Strassenlage.
Kurvenjagen bis zu Anschlag (Genickanschlag!!!).
Federung wirklich bretthart.
Knackige Schaltung.
Kerniger Sound.

Das Ding hat richtig Spaß gemacht.

Es gab nie eine ausserordentliche Reperatur!
Es gab keinen erhöhten Ölverbrauch!
Es gab keinen einzigen Rostfleck!
Es gab keine einzige Beanstandung und ich in den Wagen über eine Distanz von etwa 45000 Km gefahren.

Irgendwann haben wir den Wagen aus Angst verkauft. Ja, die Kinder waren noch klein und wenn man mit dem Teil unter einen Lkw oder Traktor gerät dann ist unter einem dreiviertel Jahr Krankehaus nichts zu machen - und das geht dann mit kleinen Kindern wirklich nicht.

Aber irgendwie liebäugel ich damit mir nochmal einen zuzulegen.

Hallo,

mein Bruderherz musste unbedingt so ein Teil haben und hat es sich dann auch angeschafft. Hat ihn dann zwei bis drei Jahre mehr oder weniger zuverlässig zwischen Hildesheim und Hannover bewegt, immer mit gemütlichen 110km/h, bis dann doch recht schnell die Reparaturhäufigkeit massiv zunahm. Jetzt steht die Kiste schon gut drei Jahre bei meinen Eltern vor der Tür, rostet langsam trotz regelmäßiger Pflege vor sich hin, da ständig irgendwelche Ersatzteile fehlen und nicht organisiert werden können und für die ein oder andere Reparatur auch der Fachmann fehlt. Gefahren wird mit Mutterns Renault, und der „Neue“ Mini ist angeblich auch schon seit einem dreiviertel Jahr unterwegs.

Also ich finde die Kiste ja auch ganz witzig, wenn man sie sich als Hobby nebenbei hält, aber wenn man als 1.-Auto darauf angewiesen wäre, sollte man eben doch noch Leute in der Hinterhand haben, die einem längerfristig mal einen Wagen leihen können. Ansonsten passt natürlich auch kaum was in den Kofferraum und ein Einkauf mit einem Kasten Bier und einem Kasten Wasser stellt einen schon vor massive Probleme. So ganz nebenbei ist der Sicherheitsstandard natürlich auch noch anno 1960 steckengeblieben und wenn dich dann mal ein schneller fahrendes größeres Fahrzeug erwischt, bleibt von dir und der Kiste vermutlich nicht mehr so viel übrig.

Gruß vom Wiz

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Hi!

Nach jahrelangem Sparen habe ich nun endlich genügend Geld
zusammen und wollte mir nun mein Traumauto - einen MINI
[ und zwar so einen:
http://www.autoscout24.de/home/index/detail.asp?ts=4…
und nicht diese neuen von BMW ]
kaufen.

Der Wagen sieht in der Tat nach der Annonce zu urteilen gut aus. Viele Minis sind verbastelt oder mies gewartet, diesen hier könnte man sich ja zumindest mal ansehen.
Viele Probleme mit den alten Minis rühren von schlechter Wartung her. Die Technik an sich ist nicht schlecht, da simpel.

Das war eigentlich schon beschlossene Sache, aber als ich das
einigen Freunden erzählte, kippten die fast vom Stuhl und
meinten, dass MINIs keine Autos sondern fahrende Schrottplätze
seien.

Naja, ein Freund von mir hat (ich sage bewusst nicht „fährt“ auch einen alten Mini, einen Kombi. Er restauriert ihn seit 11 Jahren…

Mehrere Bekannte von mir (die aber ALLE noch niemals einen
MINI hatten) stimmten zu, sie meinten ich würde schon nach
kurzer Zeit das Auto verfluchen, da
a) es im Winter morgens nicht anspringen würde

Alles eine Frage der Wartung (Batterie, Kerzen, Verteiler dicht u.s.w.)

b) es einfach an der Ampel stehenbleiben würde

Blödsinn. Das tun fast alle Autos, sofern die Ampel rot ist…

c) die Gänge allesamt nur mit roher Gewalt
reinzukriegen wären

Auch hier: Wartung ist alles. Getriebeöl alle 3 Jahre wechseln und die Schaltzüge immer mal nachstellen.

d) es mein Friedhof werden würde wegen zu wenig
Sicherheit trotz Airbag

Der alte Mini ist in der Tat ein nicht allzu sicheres Auto. Fiat Panda/Cinquecento/alter Polo sind jedoch nicht besser.

e) die Lenkung nur was für Preisboxer wäre (keine
Servolenkung) und nicht für mikrige kleine Frauen

Das musst Du eben ausprobieren. Ich kenne eine Frau, die 10 Jahre lang Mini fuhr. Sie ist zierlich.

f) die Pedale nur schwer sich treten lassen

Wiederum: Wartung. Schmieren, dann flutschts…

etc. etc.

Nun wollte ich natürlich erstmal ein paar Meinungen von Leuten
hören, die sich wirklich auskennen, bzw. die auch mal MINI
gefahren sind.
Stimmen diese ganzen Vorurteile?
Würde mich das Auto wirklich so im Stich lassen?

Das hängt, wie gesagt, v.a. von Dir selbst ab.
Es gibt natürlich Autos, die auch bei bester Pflege nur Ärger machen, s. alte Maserati. Der Mini jedoch ist ein simples, robustes Alltagsauto, welches etwas mehr Pflege benötigt, als ein Golf, dafür aber auch nur die Hälfte kostet.

Das Auto hätte übrigens eine Garage und würde nur wenig
gefahren werden (zur Arbeit/von Arbeit heim) und den Rest des
Tages in der Garage stehen.

Das sagt nichts. Ein anständig gepflegtes Auto darf man auch viel fahren.

Grüße,

Mathias

Hi Raimond,

Es lag nicht an der Höchstgeschwindigkeit, ich meine mich zu
erinnern, dass bei knapp 10 Km/h Schluss war.

Irgendwann haben wir den Wagen aus Angst verkauft. Ja, die
Kinder waren noch klein und wenn man mit dem Teil unter einen
Lkw oder Traktor gerät dann ist unter einem dreiviertel Jahr

Du meinst wohl, wenn der Traktor vergißt beim Überholen die Spur zu wechseln, denn aus eigenem Geschwindigkeitsüberschuß kann Dir ja nicht so viel passieren!

Grüße
HylTox

Hallo!

http://www.autoscout24.de/home/index/detail.asp?ts=4…

Sieht Klasse aus.

Das war eigentlich schon beschlossene Sache, aber als ich das
einigen Freunden erzählte, kippten die fast vom Stuhl und
meinten, dass MINIs keine Autos sondern fahrende Schrottplätze
seien.
Mehrere Bekannte von mir (die aber ALLE noch niemals einen
MINI hatten) stimmten zu, sie meinten ich würde schon nach
kurzer Zeit das Auto verfluchen, da

Sind alles unfähige Leute, zu urteilen über ein Auto, daß sie nie fuhren.

c) die Gänge allesamt nur mit roher Gewalt
reinzukriegen wären

Stimmt nicht ganz. Ist nicht so perfekt, wie neue „PremiumAutos“, aber es funktioniert. Das Getriebeöl = Motoröl, da Ölwanne Motor auch für Getriebe zuständig, das war der platzsparende Ingenieursgag von Alec Issigonis.

d) es mein Friedhof werden würde wegen zu wenig
Sicherheit trotz Airbag

Sterben kannst auch im 600er SL

e) die Lenkung nur was für Preisboxer wäre (keine
Servolenkung) und nicht für mikrige kleine Frauen

Das ist richtig. Das Lenkrad steht relativ flach und die Lenkkräfte sind schon doll.

f) die Pedale nur schwer sich treten lassen
etc. etc.

Geschmackssache und die Aussage von Weicheiern, die noch nie einen Rallye Monte Carlo-Sieger gefahren sind.

Also meine Mutter und meine Schwester hatten beide als erstes Auto einen Mini. Der meiner Mutter war rotund hatte ein Omnibusgroßes Lenkrad drin und die kleinen Räder, aber großen kugeligen Blinkleuchten vorne und er sprang immer an (O-Ton Mami!).

Meiner Schwester Ihrer war ein 86er „Mayfair Sport“ und hatte leider mal einen undichten Kurbelwellensimmerring an der Getriebeseite, aber sonst nichts.

Ach ja, wie bereits von vielen erwähnt: Die Kurvenlage… :smile:) Da kommt niemand mit von Deinen Bekannten, wenn Du mit „MINI-Geschwindigkeit“ um die Kurven fegst. Dafür spürst die Straße unter dem Arsch.

gruß

dennis

Habe vor gut 30 Jahren drei Jahre lang einen Mini gefahren, und rückblickend kann ich sagen:
Geht’s nur nach Vernunftkriterien, wär’s Schwachsinn, darin zu investieren. Aber das Leben besteht nun mal aus mehr.

Ich möchte die drei Jahre nicht missen und erinnere mich immer noch zu gerne daran zurück !! Auch wenn das fast ungefederte Fahrwerk vielleicht die frühzeitige Ursache für meinen Bandscheibenschaden ist.
Aber Mini-Fahren, das war ein originäres Fahrerlebnis, das man einfach erfahren haben muss.
Nur noch getopt einige Jahre später vom NSU-Ro 80. Auch das Auto zu fahren war eigentlich unvernünftig, da wegen des hohen Spritverbrauchs unwirtschaftlich.

Aber von solchen Unvernünftigkeiten kann man sein Lebenlang dann zehren, wenn man dafür eine positive Schwäche hat.
Allereweltautos hakt man einfach ab, mag natürlich einfacher sein.

Gruss
K.Schönfeld

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo!
Also ich hab mit so einem Fahrzeug reichlich Erfahrung.
Und zwar hatte die Freundin eines Bekannten solch ein Auto, und ich hab den Mini ca. 5 Jahre lang gepflegt und repariert.
Der war Bj. 92 und ist 2002 wegen starken Rostschäden an einen Bastler verkauft worden.
Der ist so 150 000 km gefahren worden, es gab recht viel Probleme damit, aber keine extremen. (Kopfdichtung, Scheibenwischermotor, Handbremse, Wasserpumpe, Vorderachsgelenke, Ölundichtigkeiten, Auspuffärger, Achsmanschetten, Stossdämpfer usw.)
Lässt sich billig reparieren, wenn man selbst baut, die Teile sind auch original recht billig. Man braucht aber einen zollischen Werkzeugsatz.
Allerdings ist öfters etwas zu bauen. Wenn man immer in die Werkstatt muss wird es bei einem älteren Mini doch etwas zu teuer, da dieses Auto eine Entwicklung von ca. 1950 ist. Da kann man jedes Teil bis in alle Einzelheiten zerlegen und reparieren. Das hält die Materialkosten gering, macht aber viel Arbeit.

Und bei „unseren“ war die Karosse unter den Türen durchgerostet und der Hinterachsträger auch. Dort mal besonders nachsehen!

Gruß, Steffen!

Korrektur
160 Km/h

* weiss nicht wo die 6 geblieben war :smile: *