eigentlich war ich auf dem weg ford als vernunftlösung zu entdecken. nun aber:
ford hat nach anfänglicher freigabe für biodiesel diese freigabe ende des jahres 99 zurückgezogen, wohl weil es probleme mit der einspritzpumpe gab. auf die frage an den technischen service in koeln, wer den nun die haftung für kommende schäden übernimmt, wurde mir geantwortet, dass sich sicherlich eine kulanzlösung finden wird.
nach meiner meinung kann kulanz nicht das versagen eines automobilunternehmens korrigieren; ich wollte dennoch immerhin diese aussage schriftlich haben.
auf verschiedene schreiben mit konkreten fragen, erhalte ich immer brav eine antwort: von nichtssagenden bis wertlosen antworten und nullaussagen. eine antwort auf meine fragen habe ich bis heute nicht erhalten.
das möchte ich mir nicht bieten lassen.
ich bin bereit zeit zu investieren und möchte gerne auch für andere automobilisten einen effekt erzielen, weil ich der meinung bin, dass man so nicht miteinander umgeht. wenn (jedermann) einen fehler macht, dann steht (jedermann) auch für die folgen ein.
so wurden wir eigentlich alle erzogen.
ich meine dass dieses auch für automobilunternehmen gilt, oder?
ich habe ein paar ideen wie ich in den nächsten wochen meine zeit vertreibe, bin aber gespannt auf weitere anregungen, um die ich herzlich bitte.
Ach was…?!
Und nun planst Du einen heiligen Krieg?
Gegen Ford Deutschland? Ich schätze mal,bei
denen zittert schon die ganze Führungsebene.
Joedi…werd wach,die Leute haben echt was
anderes zu tun,z.B. analysieren wieso der
Marktanteil von ehemals 13% auf derzeit 7%
gefallen ist.
Trotzdem alles Gute für Deinen Feldzug,zieh
Dich warm an…
Michael
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Du hast sicherlich recht mit Deiner Aussage, aber gleich so heftig? Kulanz ist doch o.k.!
Ich jedenfalls habe bis jetzt nur gute Erfahrungen mit meinen Ford´s gemacht.
Hallo,
das Problem liegt eher bei Bosch oder Lucas,deren Pumpen vereinzelt vorzeitig aufgrund des mangels der inneren schmierung ausfallen(nach über 100000km Laufleistung). die gleichen Pumpen werden auch von allen anderen Automobilherstellern verbaut .Anscheinend hält Ford es deswegen ratsam aufgrund eigener Untersuchundergebnissen Ihren Kunden zu empfehlen kein Biodiesel mehr zu fahren.
Ist doch besser so, als wenn die Einspritzpumpe bei 100000-200000km ausfällt ohne nachweisbaren Gründen.
Biodiesel ist eh kein wirklicher Ersatz für Diesel (Auslastung maximal 10% des Bedarfs möglich) und auch nicht gesundheitlich unbedenklich. Sinnvoller wäre es auf Erdgas oder Wasserstoff umzusteigen.
MfG
HM
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vielen dank fuer die konkrete antwort.
im detail sieht es allerdings anders aus:
a) vag hat für derartige pumpen erst gar keine garantie übernommen (bj. vor 96), während ford von 92 bis heute alles freigegeben hatte.
b) bevor etwas freigegeben wird, lassen sich die folgen des freigebens prüfen. die rücknahme von freigaben zeugt einerseits von verantwortungsbewusstsein, andererseits zeigt sich ein schwaches bild bzgl. der verfahrensweise bei der freigabe.
c) unabhängig von der ‚verantwortungsvollen‘ ruecknahme einer freigabe, gehört es sich auch für die folgen eigener fehler geradezustehen. wenn nach kurzer laufzeit angeblich keine schäden entstehen (was dein beitrag unterstellt), dann schadet es auch nicht rechtsansprüche einzuräumen, die dann ja nicht ausgenutzt werden können. dieses macht mindestens einen guten und sauberen eindruck. so hat ford erneut alles verrissen: auf fragen nichts oder nur blödsinn zu antworten enttäuscht nicht nur, sondern lässt einiges über die firmenkultur eines unternehmens erahnen, welches im letzten jahr seine gewinne ausserhalb deutschlands hat anfallen lassen.
ich bleibe stinkig.
joedi.
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du hast recht: kulanz scheint in ordnung.
da kulanz allerdings von der laufleistung
abhängig ist, bedeutig kulanz für ältere fahrzeuge oder solche mit hoher laufleistung, das es keinerlei zugabe seitens des unternehmens gibt: sie ist also wertlos.
desweiteren unterstellt kulanz, dass auch der nutzer einen vorteil hat. der nutzer einer aufgrund eines biodieseldefektes ausgetauschten einspritzpumpe hat allerdings keinen vorteil, denn die auf kfzlebensdauer ausgelegte einspritzpumpe hält auch nicht länger, sondern ist lediglich aufgrund eines internen versagens bei der freigabe früher ausgefallen und wurde nun ggf. durch eine neue ersetzt, von dessen evtl. längerer haltbarkeit der kfz-kunde nach dem ableben seines kfz nichts hat.
also: m.e. greift dieses argument auch nicht.
unabhängig davon hat ford noch nicht einmal den kulanzanspruch schriftlich bestätigt, sondern die nachfrage nach der bestätigung
der mündlich zugesagten kulanz immer mit nonsensantworten beantwortet.
mein vertrauen in eine firma, welche in den türen für die schlösser seilzüge auf druck belastet (damit fällt man bereits im grundstudium leider durch die onstruktionsübungen) lässt zunehmend nach.
joedi
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