Xenonlampen blenden

Hallo Autofreunde,

seit einigen Jahren fühle ich mich durch Autos mit Xenonlampen belästigt.
Wer hat sich solchen Mist einfallenlassen ? Nur ein Verkaufsgag ? Wie etwa funkgesteuerte Schlösser etc.

Abgesehen vom „Mostverbrauch“ finde ich meine alte Karosse Jg 1961 vollkommen.
Besonders schätze ich die kleinen Fensterflügeli zum lüften oder auch die Zugänglichkeit um und am Motor Reparaturarbeiten auszuführen.
Warum kann man nicht „Altbewährtes“ im Automobilbau erhalten ?
Zukünftige Automobilkonstrukteure müssten nach meiner Meinung vorerst einige Jahre in Werkstätten Erfahrungen sammeln.
Gruss
Fritz
a.d.Uw.

Hallo Fritz,

die sogenannten Blender sind die Xenonlampen-Imitate die es im handel zu kaufen gibt. Diese täuschen durch farbiges (bläuliches) Licht vor ein ähnliches Ergebniss wie mit Xenon erzielen zu können. Fahrzeuge mit Xenon haben eine automatische Leuchtweitenregulierung so dass ein Blenden ziemlich ausgeschlossen werden kann. Ein weiterer faktor ist, dass das Xenon-Licht noch immer interessant/neu für Fahrzeugführer ohne Xenon ist. Daher schauen diese unbewusst länger in die entgegenkommnden Scheinwerfer und werden natürlich stärker geblendet.

Gruss
Christian-der Xenon genial findet (sowohl am eigenen als auch an entgegenkommenden Fahrzeugen)

Hallo Fritz!

seit einigen Jahren fühle ich mich durch Autos mit
Xenonlampen belästigt.
Wer hat sich solchen Mist einfallenlassen ? […]

Also da bin ich der Meinung, dass man Xenonlampen nicht grundsätzlich verteufeln sollte. Mercedes und Opel sind für mich besonders eindrucksvolle Beispiele dafür, dass man völlig blendfreie Xenonscheinwerfer konstruieren kann.

Umgekehrt muss ich ziemlich häufig meinen Innenspiegel in die Abblendposition klappen, weil der Mensch hinter mir versucht mir Löcher in die Netzhaut zu brennen - mit konventionellen Halogenscheinwerfern.

Ich denke die Konstruktion des Scheinwerfers ist für die Blendung entscheidender als die Art der Lichterzeugung.
Ich fühle mich z.B. viel häufiger durch Projektionsscheinwerfer geblendet als durch Reflektor-Scheinwerfer.
Vielleicht kommst du auch gerade deswegen zu deinem negativen Urteil gegenüber Xenon-Licht, weil Xenon-Scheinwerfer oft als Projektionsscheinwerfer gebaut werden.

Gruß

Stefan

Hallo,

Warum kann man nicht „Altbewährtes“ im Automobilbau erhalten ?

nun, weil wir dann noch immer mit Karbidlampen und „manuellem Anlasser“ unterwegs wären - das hatte sich nämlich auch schon bewährt gehabt.

Halten wir den Fortschritt (der auch in meinen Augen oft genug merkwürdige Blüten treibt…) auf, dann halten wir damit auch die Wirtschaft an.
Autos werden ja nicht gekauft, weil das alte Modell defekt ist, sondern weil das neue Modell besser scheint. Image, Komfort und Sicherheit sind nicht unerhebliche Kriterien.

Hätte sich seit Anfang der 60er im Automobilbau nichts mehr geändert, hätten wir vermutlich inzwischen weder Wald noch Überbevölkerung (ich bitte die Übertreibung zu entschuldigen).
Wenn einem in einer Stadt ein KFZ vor Bj. 1980 vorausfährt, riecht man das über ein knappes Dutzend anderer Wagen hinweg. Wir sind unglaublich verwöhnt, was den Schadstoffausstoss und die Geruchsbelästigung angeht, wenn wir mit anderen Ländern (v.a. östliche Länder) oder mit dem Zustand „vor 20 Jahren“ vergleichen.

Ich selbst habe einige spritvernichtende, altertümliche und katalysatorlose Automobildinosaurier, die ich gerne mal ein paar Meter zum Spass bewege. Im Verkehrsalltag haben solche Fz. dennoch nichts mehr zu suchen. Umwelt und passive Sicherheit sind einfach harte Kriterien. Und ich bin ganz sicher kein grün angehauchter Öko-Fetischist.

Grüße

formica

Hi!

Christian hat Recht. Xenon-Lampen blenden deutlich weniger, da sie über eine automatische Leuchtweitenregulierung verfügen.
Der Grund, weshalb viele Verkehrsteilnehmer sich dennoch geblendet fühlen liegt darin, dass sich die Xenon-Lampen von den übrigen Scheinwerfern abheben und man daher automatisch „hineinguckt“.
Wer selbst einmal ein Auto mit Xenon-Lampen hatte, wird es nicht mehr missen mögen. Die Leuchtstärke ist deutlich besser, die Haltbarkeit höher (mein Auto hat nun 150.000 Km mit einem Satz Xenon-Lampen erreicht und noch leuchtet es…) und die Streuung des Lichtes geringer.

Zum Thema 60er Jahre: ich empfehle hierzu die Lektüre der Unfallstatistiken, v.a. die Zahl der Verkehrstoten.
Im Vergleich zu heute war das damals ein Schlachtfest.
Der simplen Technik der Autos steht ein nicht mehr zeitgemässer angel an Sicherheitsausstattung entgegen.

Grüße,

Mathias

und sie blenden halt trotzdem nach einer Umfrage bei 2000 Autofahrern:

http://www.verbrauchernews.de/verkehr/tests/00000049…

Es ist halt wie beim Lärm erzeugen und ertragen.

Wenn das eigene Gehör durch laute Musik zerstört ist, wird Kanonendonner zum Vergnügen.

Ein Kollege von mir schweisst ohne Schutzbrille,…
nach dem Grundsatz: „ein Blinder kann man nicht mehr blenden“.

Bin halt ein alter, komischer Kauz, seit vielen Jahren gewohnt, mit meiner Fahrweise und Karossen niemand zu belästigen.Hätte Hemmungen mit solchen „Lichtkanonen“ herumzufahren.

Gruss

Fritz
a.d.Uw.

Hi!

und sie blenden halt trotzdem nach einer Umfrage bei 2000
Autofahrern:

http://www.verbrauchernews.de/verkehr/tests/00000049…

Die Gründe für dieses Empfinden habe ich ja dargelegt.

Bin halt ein alter, komischer Kauz, seit vielen Jahren
gewohnt, mit meiner Fahrweise und Karossen niemand zu
belästigen.Hätte Hemmungen mit solchen „Lichtkanonen“
herumzufahren.

Na also mich belästigen alte, stinkende Autos aus den 60ern mit ihren nicht der Katalyse unterzogenen Abgasen auf dem motorrad ganz massiv…
Dann doch lieber Xenonlicht und Kat!

Grüße,

Mathias

Hallo Fritz,
Xenon-Scheinwerfer können blenden, müssen aber nicht. Richtig ist, das Xenon-Scheinwerfer über eine automatisch geregelte Leuchtweitenregulierung verfügen. Richtig ist aber auch, dass das bei Fahrzeugen mit harter Federung nicht immer funktioniert. Da reicht eine kleine Unebenheit um die Scheinwerfer „blitzen“ zu lassen. So schnell kann die Leuchtweite nicht nachgeregelt werden. Dazu kommt, dass die Xenon-Scheinwerfer über ein Farbspektrum verfügen, was dem menschlichen Auge als unangenehm erscheint. Ich selbst habe seit einem Monat ein Auto mit Xenon-Licht. Das ist schon sehr gut, wobei es aber auch kein so elementarer Vorteil gegenüber meinem alten Auto ist, wie uns die Werbung glauben machen will.
Entgegen den anderen Stimmen hier, wünsche ich Dir mit Deinem ´61er Auto weitehin viel Freude, denn ohne Oldtimer wäre die automobile Landschaft eher öde. Und was Du durch den Werterhalt Deines Autos der Umwelt erspart hast (in der Zeit haben die meisten ca. 4 Neuwagen gekauft und zwischenzeitlich auf dem Schrott wieder entsorgt) ist auch nicht unerheblich. Nicht nur der Schadstoffausstoss und der Verbrauch fliessen in die Umweltbilanz mit ein.
Gruss Sebastian

Hi!

Muss mich doch noch kurz zur Sache äußern… :wink:

Entgegen den anderen Stimmen hier, wünsche ich Dir mit Deinem
´61er Auto weitehin viel Freude, denn ohne Oldtimer wäre die
automobile Landschaft eher öde.

Das sehe ich auch so. Ich bin erklärter Oldie-Fan. Allerdings müssen alte Autos nicht mehr unbedingt täglich im Alltag bewegt werden. Das stinkt dann halt schon.
Wenn jemand allerdings an 50 Tagen im jahr seinen Oldie lüftet, ist nichts dagegen zusagen, wie ich finde.

Und was Du durch den
Werterhalt Deines Autos der Umwelt erspart hast (in der Zeit
haben die meisten ca. 4 Neuwagen gekauft und zwischenzeitlich
auf dem Schrott wieder entsorgt) ist auch nicht unerheblich.
Nicht nur der Schadstoffausstoss und der Verbrauch fliessen in
die Umweltbilanz mit ein.

Das stimmt natürlich. Eine gute Lösung ist es daher schon, einen alten Wagen durch die Nachrüstung eines Kats und gute Pflege länger fahren zu können. Nur irgendwann ist die Sache vorbei, die Kisten verlieren Öl, der Benzinverbrauch beträgt das doppelte eines neuen vergleichbaren Modells. Dann wird es Zeit für ein Oldieleben und einen neuen, umweltfreundlichen Erstwagen.

Grüße,

Mathias

kleiner Widerspruch
Hi Mathias,

Muss mich doch noch kurz zur Sache äußern… :wink:

Immer doch :wink:

Entgegen den anderen Stimmen hier, wünsche ich Dir mit Deinem
´61er Auto weitehin viel Freude, denn ohne Oldtimer wäre die
automobile Landschaft eher öde.

Das sehe ich auch so. Ich bin erklärter Oldie-Fan. Allerdings
müssen alte Autos nicht mehr unbedingt täglich im Alltag
bewegt werden. Das stinkt dann halt schon.

Hmm. Ein sauber engestellter Oldie riecht schon mehr. Das ist sicher richtig. Allerdings kann ich nicht verhehlen, das es mir immer wieder eine Freude ist, mal ein „richtiges“ Auto zu riechen. Genauso gut gefällt mir der Geruch eines Zweitakters mit vollsynthetischem Öl.
Aber vielleicht ruft das auch nur angenehme Erinnerungen wach :wink:

Das stimmt natürlich. Eine gute Lösung ist es daher schon,
einen alten Wagen durch die Nachrüstung eines Kats und gute
Pflege länger fahren zu können. Nur irgendwann ist die Sache
vorbei, die Kisten verlieren Öl, der Benzinverbrauch beträgt
das doppelte eines neuen vergleichbaren Modells. Dann wird es
Zeit für ein Oldieleben und einen neuen, umweltfreundlichen
Erstwagen.

So, und nun kommt mein Widerspruch :wink:
Ölverlust kann man entgegenwirken. Da gibts genügend alte Autos mit Kat, die mehr Öl kleckern. Das ist allein eine Frage des Pflegezustands. Und die meisten Oldies sind dahingehend deutlich besser gepflegt als so mancher 4-jährige (Wagen natürlich).
Was den Verbrauch angeht, so beklage ich immer wieder, das moderne Autos zwar in Relation weniger verbrauchen, aber nicht im tatsächlichen. Da die Autos heutzutage immer komfortabler, aber auch schwerer werden, müssen immer mehr leistungsstarke Motoren her, die zwar im Grunde weniger verbrauchen würden, es aber aufgrund der Gewichtszunahme nicht entsprechend der modernen Technik tun.
Als Beispiel führe ich immer gern den Golf 1 GTI heran. Ein Auto mit vergleichbarer Fahrleistung aus heutiger Produktion hat einen modernen Motor, der bei einem Golf 1 Gewicht sicherlich deutlich günstiger im Verbrauch wäre. Da die Autos heute aber gut und gern das doppelte wiegen, liegt der tatsächliche Verbrauch mindestens so hoch wie der eines Golf 1 damals. Also bewegte ich damals einen Golf 1 GTI mit 112PS bei 8 Litern, so bewege ich heute ein entsprechend moderneres, aber schwereres Auto ebenfalls bei 8 Litern (der Verbrauch meines ersten Zafira mit 115PS betrug ebenfalls 8 Liter). Der technische Fortschritt im Motorenbau fällt dem Komfort und der Sicherheit durch mehr Gewicht zum Opfer.
Im Klartext: Sicher braucht ein Käfer in Relation deutlich mehr Sprit als ein modernes Auto, aber trotzdem kommen beide mit dem gleichen Verbrauch aus :wink:
Gruss Sebastian

Hi!

Muss mich doch noch kurz zur Sache äußern… :wink:

Immer doch :wink:

Entgegen den anderen Stimmen hier, wünsche ich Dir mit Deinem
´61er Auto weitehin viel Freude, denn ohne Oldtimer wäre die
automobile Landschaft eher öde.

Das sehe ich auch so. Ich bin erklärter Oldie-Fan. Allerdings
müssen alte Autos nicht mehr unbedingt täglich im Alltag
bewegt werden. Das stinkt dann halt schon.

Hmm. Ein sauber engestellter Oldie riecht schon mehr. Das ist
sicher richtig. Allerdings kann ich nicht verhehlen, das es
mir immer wieder eine Freude ist, mal ein „richtiges“ Auto zu
riechen. Genauso gut gefällt mir der Geruch eines Zweitakters
mit vollsynthetischem Öl.
Aber vielleicht ruft das auch nur angenehme Erinnerungen wach

Bei den einen sind´s die Erinnerngen, bei den anderen ist es der Lungenkrebs…
Ich bin der letzte, der einem Fan seinen alten Alfa vermiesen möchte, den er mal Sonntags in den Biegarten schiebt. Es ist allerdings überflüssig, einen Opel Rekord jeden Tag 10 Km durch die Stadt zu fahren.
Übrigens: bei 2-Taktern empfehle ich Castrol TTS Green. Riecht nach Tannennadeln. Meine (grüne) Vespa wird (besser „wurde“, sie befindet sich seit 1992 in Restauration…) so zum Ökogefährt wider Willens…

Das stimmt natürlich. Eine gute Lösung ist es daher schon,
einen alten Wagen durch die Nachrüstung eines Kats und gute
Pflege länger fahren zu können. Nur irgendwann ist die Sache
vorbei, die Kisten verlieren Öl, der Benzinverbrauch beträgt
das doppelte eines neuen vergleichbaren Modells. Dann wird es
Zeit für ein Oldieleben und einen neuen, umweltfreundlichen
Erstwagen.

So, und nun kommt mein Widerspruch :wink:
Ölverlust kann man entgegenwirken.

Nicht immer. Bei manchen Modellen ist ein leichter Ölverlust konstruktiv bedingt unvermeidbar, s. Alfa Spider/Bertone, Fiat Panda/Spider/Dino, u.s.w.

Da gibts genügend alte
Autos mit Kat, die mehr Öl kleckern. Das ist allein eine Frage
des Pflegezustands.

Meistens ja.

Und die meisten Oldies sind dahingehend
deutlich besser gepflegt als so mancher 4-jährige (Wagen
natürlich).

Ich empfehle hier den Besuch eines beliebigen Oldie-Meetings. Jeder dritte Wagen hat ein Stück Pappe und Motor und/oder Differenzial. Voin den übrigen saut die Hälfte direkt in den Boden.
Das ist sogar völlig markenunabhängig, ich habe schon schön restaurierte, sabbernde Mercedes 300 SL gesehen.

Was den Verbrauch angeht, so beklage ich immer wieder, das
moderne Autos zwar in Relation weniger verbrauchen, aber nicht
im tatsächlichen. Da die Autos heutzutage immer komfortabler,
aber auch schwerer werden, müssen immer mehr leistungsstarke
Motoren her, die zwar im Grunde weniger verbrauchen würden, es
aber aufgrund der Gewichtszunahme nicht entsprechend der
modernen Technik tun.

Falsch. Ganz einfaches Beispiel aus dem Freundeskreis: ein freund fährt einen BMW 525 von 1073 in sehr gutem Zustand. Leistung: ca. 150 PS. Ein anderer Freund fährt einen BMW 520i von 1992, Leistung: 150 PS.
Beide Autos verfügen über eine für ihre Zeit recht komplette Ausstattung. Der alte 525 braucht einen halben Liter mehr Hubraum für dieselbe Leistung. Er verbraucht im Schnitt 12 Liter Superbenzin. Der neuere 520 verbraucht 10 Liter Normalbenzin.
Vergleicht man beide Autos nun mit einem neuen BMW 520d, so stellt man schnell fest, dass dieser mit einer Vollusstattung inkl. Sitzheizung hinten und Fernseher ca. 7 Liter Diesel verbraucht. Die Leistung ist, wer hätt´s gedacht, 150 PS.

Als Beispiel führe ich immer gern den Golf 1 GTI heran. Ein
Auto mit vergleichbarer Fahrleistung aus heutiger Produktion
hat einen modernen Motor, der bei einem Golf 1 Gewicht
sicherlich deutlich günstiger im Verbrauch wäre. Da die Autos
heute aber gut und gern das doppelte wiegen, liegt der
tatsächliche Verbrauch mindestens so hoch wie der eines Golf 1
damals. Also bewegte ich damals einen Golf 1 GTI mit 112PS bei
8 Litern, so bewege ich heute ein entsprechend moderneres,
aber schwereres Auto ebenfalls bei 8 Litern (der Verbrauch
meines ersten Zafira mit 115PS betrug ebenfalls 8 Liter). Der
technische Fortschritt im Motorenbau fällt dem Komfort und der
Sicherheit durch mehr Gewicht zum Opfer.

Das stimmt eben nur bis zu einem gewissen Punkt, s. Beispiel oben.
Der durschnittliche Flottenverbrauch geht stetig nach unten.
Natürlich könnten die Einsparungen gr´ößer sein, wenn ein moderner olf nicht das Format eines Passat aus den 80er Jahren hätte.
Vergleicht man also Deinen Golf 1 mit einem neuen VW Polo TDI mit 110 PS, so stellt man fest, dass der Polo mit mehr Dampf, mehr Sicherheit, Klimaanlage, Airbags u.s.w. 4-6 Liter Diesel verbraucht.
Das ist gut die Hälfte des Golf 1.

Im Klartext: Sicher braucht ein Käfer in Relation deutlich
mehr Sprit als ein modernes Auto, aber trotzdem kommen beide
mit dem gleichen Verbrauch aus :wink:

Das sehe ich eben nicht so.
Es kommt eben auf den Vergleich an.

Grüße,

Mathias

Hallo Sebastian,

Vielen Dank für Deine Unterstützung. Bin kein Stärnlifreund, bekommst direkt eine Foti als Belohnung.

Wollte mit meinem Beitrag eigentlich nur altbewährtes im Automobilbau festhalten.
Auch wenn immer wieder neue Teigwaren gekreiert werden, verbleiben „Spagetti“ ewig als Renner auf dem Tisch.

Fahre nur noch wenig mit dieser alten Karosse, …wenn dann nur mit Merc-Heckflossenclub Ch.
Schon gar nicht auf Autobahnen, da hat es mir zuviele neidische BMW-fahrer, die mir beim Ueberholen Dreck auf die Motorhaube schmeissen.(kein Witz)

Gruss

Fritz

Hallo Fritz,
herzlichen Dank für die Bilder. Ein sehr schönes Auto.
Ich hoffe, Du hast noch lange Freude daran.
Gruss in die schöne Schweiz
Sebastian

Äpfel und Birnen?
Hi Mathias,

Bei den einen sind´s die Erinnerngen, bei den anderen ist es
der Lungenkrebs…

Na da ist der Diesel aber der erste auf der schwarzen Liste, sofern er nicht über einen Partikelfilter verfügt.

Ich bin der letzte, der einem Fan seinen alten Alfa vermiesen
möchte, den er mal Sonntags in den Biegarten schiebt. Es ist
allerdings überflüssig, einen Opel Rekord jeden Tag 10 Km
durch die Stadt zu fahren.

Warum? Ökologisch ist selbst ein alter Rekord nicht unsinniger als ein 7er BMW oder eine S-Klasse. Ich wusste garnicht, das Du so ein Grüner bist :wink:
Mal ernsthaft: In nahezu 100 Jahren ohne Kat schreien jetzt alle bei jedem Oldie „Weg mit dem Stinker“. Meine Schwester fuhr 3 Jahre lang täglich ihren Olympia-Rekord Bj.62. Wo ist das Problem? Der war gerade von Grund auf restauriert. Da kleckerte kein Öl.

Übrigens: bei 2-Taktern empfehle ich Castrol TTS Green. Riecht
nach Tannennadeln. Meine (grüne) Vespa wird (besser „wurde“,
sie befindet sich seit 1992 in Restauration…) so zum
Ökogefährt wider Willens…

Ich kenne das Biolube von Castrol für Aussenborder :wink:

So, und nun kommt mein Widerspruch :wink:
Ölverlust kann man entgegenwirken.

Nicht immer. Bei manchen Modellen ist ein leichter Ölverlust
konstruktiv bedingt unvermeidbar, s. Alfa Spider/Bertone, Fiat
Panda/Spider/Dino, u.s.w.

Die Dichtungen halten einfach nicht sonderlich. Da sind manche Nachfertigungen deutlich besser als das Original. Als Ausnahme würde ich einige Engländer akzeptieren. Ein Filzring ist halt dann doch nicht so das Wahre als Kurbelwellenabdichtung :wink:

Und die meisten Oldies sind dahingehend
deutlich besser gepflegt als so mancher 4-jährige (Wagen
natürlich).

Ich empfehle hier den Besuch eines beliebigen Oldie-Meetings.
Jeder dritte Wagen hat ein Stück Pappe und Motor und/oder
Differenzial. Voin den übrigen saut die Hälfte direkt in den
Boden.
Das ist sogar völlig markenunabhängig, ich habe schon schön
restaurierte, sabbernde Mercedes 300 SL gesehen.

Ausnahmen gibts überall. Bei den Treffen, bei denen ich war, sah es überwiegend gut aus. Vor allem bei den Autos, die auch regulär zugelassen waren. Bei denen mit 07er-Nummer siehts tasächlich oft etwas anders aus.

Was den Verbrauch angeht, so beklage ich immer wieder, das
moderne Autos zwar in Relation weniger verbrauchen, aber nicht
im tatsächlichen. Da die Autos heutzutage immer komfortabler,
aber auch schwerer werden, müssen immer mehr leistungsstarke
Motoren her, die zwar im Grunde weniger verbrauchen würden, es
aber aufgrund der Gewichtszunahme nicht entsprechend der
modernen Technik tun.

Falsch. Ganz einfaches Beispiel aus dem Freundeskreis: ein
freund fährt einen BMW 525 von 1073 in sehr gutem Zustand.
Leistung: ca. 150 PS. Ein anderer Freund fährt einen BMW 520i
von 1992, Leistung: 150 PS.
Beide Autos verfügen über eine für ihre Zeit recht komplette
Ausstattung. Der alte 525 braucht einen halben Liter mehr
Hubraum für dieselbe Leistung. Er verbraucht im Schnitt 12
Liter Superbenzin. Der neuere 520 verbraucht 10 Liter
Normalbenzin.

Pro und Contra Beispiele gibts genug. Den Verbrauch meines Scirocco 1 Bj.78 mit 85PS von 7 Litern erreiche ich mit einem neueren Wagen nicht.
Zumindest nicht bei gleichen Fahrleistungen.

Vergleicht man beide Autos nun mit einem neuen BMW 520d, so
stellt man schnell fest, dass dieser mit einer Vollusstattung
inkl. Sitzheizung hinten und Fernseher ca. 7 Liter Diesel
verbraucht. Die Leistung ist, wer hätt´s gedacht, 150 PS.

Naja, also Benziner mit Dieseln kann man nicht vergleichen. Wir sprechen hier von Oldies. Und da war DB ja damals ziemlich allein auf weiter Flur.

Als Beispiel führe ich immer gern den Golf 1 GTI heran. Ein
Auto mit vergleichbarer Fahrleistung aus heutiger Produktion
hat einen modernen Motor, der bei einem Golf 1 Gewicht
sicherlich deutlich günstiger im Verbrauch wäre. Da die Autos
heute aber gut und gern das doppelte wiegen, liegt der
tatsächliche Verbrauch mindestens so hoch wie der eines Golf 1
damals. Also bewegte ich damals einen Golf 1 GTI mit 112PS bei
8 Litern, so bewege ich heute ein entsprechend moderneres,
aber schwereres Auto ebenfalls bei 8 Litern (der Verbrauch
meines ersten Zafira mit 115PS betrug ebenfalls 8 Liter). Der
technische Fortschritt im Motorenbau fällt dem Komfort und der
Sicherheit durch mehr Gewicht zum Opfer.

Das stimmt eben nur bis zu einem gewissen Punkt, s. Beispiel
oben.

Der durschnittliche Flottenverbrauch geht stetig nach unten.

Klar doch, bei den Preisen heute :wink:

Natürlich könnten die Einsparungen gr´ößer sein, wenn ein
moderner olf nicht das Format eines Passat aus den 80er Jahren
hätte.

Eben. Genau das meine ich. Ein 3er BMW von heute entspricht einem 5er von damals.

Vergleicht man also Deinen Golf 1 mit einem neuen VW Polo TDI
mit 110 PS, so stellt man fest, dass der Polo mit mehr Dampf,
mehr Sicherheit, Klimaanlage, Airbags u.s.w. 4-6 Liter Diesel
verbraucht.
Das ist gut die Hälfte des Golf 1.

Wie gesagt, da vergleichst Du Äpfel mit Birnen. Ausserdem war der Diesel des 1er-Golf noch einer aus der Gründerzeit :wink:
Nach meiner (zugegeben relativ kurzen) Erfahrung mit Dieselfahrzeugen stelle ich fest, das zumindest mein Diesel im Bereich von 1.600rpm bis knapp 2.500rpm reichlich Dampf hat. Darüber und darunter ist tote Hose.
Das erfordert doch das fleissige schalten der 6 Gänge (und das, wo ich Automatik gewohnt bin). Sicher ist ein Verbrauch von 6,3l/100km recht günstig. Aber wenn ich den Verbrauch mit dem meines damaligen 200D/8 vergleiche (9l/100km). Soll das der ganze technische Fortschritt der letzten 30 Jahre sein?

Im Klartext: Sicher braucht ein Käfer in Relation deutlich
mehr Sprit als ein modernes Auto, aber trotzdem kommen beide
mit dem gleichen Verbrauch aus :wink:

Das sehe ich eben nicht so.
Es kommt eben auf den Vergleich an.

Ein gut eingestellter Käfer braucht knappe 6l/100km. Nun nenne mir ein modernes Auto mit vergleichbaren Fahrleistungen, was diesen Verbrauch in Bezug auf den heutigen Stand der Technik erreicht. Demnach dürfte heute ein moderner Kleinwagen höchstens 3 Liter Benzin verbrauchen. Dem ist aber nicht so. Das höhere Gewicht bedingt durch die Ausstattung frisst die Verbrauchsvorteile der modernen Motoren auf. Das heisst wiederum im Klartext: Die Autos werden immer sicherer und komfortabler bei nahezu identischem Verbrauch.
Gruss Sebastian

Hi

Bei den einen sind´s die Erinnerngen, bei den anderen ist es
der Lungenkrebs…

Na da ist der Diesel aber der erste auf der schwarzen Liste,
sofern er nicht über einen Partikelfilter verfügt.

M.W. gehen die Lungenkrebs-Opferzahlen zurück…Generell gebe ich Dir jedoch recht, denn die sehr kleinen Partikel aus den Oxi-Kats sind sicherlich nicht weniger gefährlich/karzerogen als die großen Partikel aus älteren Dieselmotoren.

Ich bin der letzte, der einem Fan seinen alten Alfa vermiesen
möchte, den er mal Sonntags in den Biegarten schiebt. Es ist
allerdings überflüssig, einen Opel Rekord jeden Tag 10 Km
durch die Stadt zu fahren.

Warum? Ökologisch ist selbst ein alter Rekord nicht unsinniger
als ein 7er BMW oder eine S-Klasse. Ich wusste garnicht, das
Du so ein Grüner bist :wink:

Bin ich nicht. Ich bin Motorradfahrer und diese alten Stinkkisten nerven eben in der Stadt doch sehr.

Mal ernsthaft: In nahezu 100 Jahren ohne Kat schreien jetzt
alle bei jedem Oldie „Weg mit dem Stinker“. Meine Schwester
fuhr 3 Jahre lang täglich ihren Olympia-Rekord Bj.62. Wo ist
das Problem? Der war gerade von Grund auf restauriert. Da
kleckerte kein Öl.

Das Problem ist die Geruchsbelästigung und Gesundheitsbeinträchtigung durch die unsaubereren Abgase.
Ich bin mit Sicherheit kein grüner, aber für den Alltag sollte man einfach moderne Technologien nutzen.

Übrigens: bei 2-Taktern empfehle ich Castrol TTS Green. Riecht
nach Tannennadeln. Meine (grüne) Vespa wird (besser „wurde“,
sie befindet sich seit 1992 in Restauration…) so zum
Ökogefährt wider Willens…

Ich kenne das Biolube von Castrol für Aussenborder :wink:

Das ist dasselbe. Finde ich cool. Gibt einem ein gutes Gewissen irgendiwe…

So, und nun kommt mein Widerspruch :wink:
Ölverlust kann man entgegenwirken.

Nicht immer. Bei manchen Modellen ist ein leichter Ölverlust
konstruktiv bedingt unvermeidbar, s. Alfa Spider/Bertone, Fiat
Panda/Spider/Dino, u.s.w.

Die Dichtungen halten einfach nicht sonderlich. Da sind manche
Nachfertigungen deutlich besser als das Original. Als Ausnahme
würde ich einige Engländer akzeptieren. Ein Filzring ist halt
dann doch nicht so das Wahre als Kurbelwellenabdichtung :wink:

Das ist es eben.
Daher sollte man im alltag eben ein modernes Auto fahren.

Und die meisten Oldies sind dahingehend
deutlich besser gepflegt als so mancher 4-jährige (Wagen
natürlich).

Ich empfehle hier den Besuch eines beliebigen Oldie-Meetings.
Jeder dritte Wagen hat ein Stück Pappe und Motor und/oder
Differenzial. Von den übrigen saut die Hälfte direkt in den
Boden.
Das ist sogar völlig markenunabhängig, ich habe schon schön
restaurierte, sabbernde Mercedes 300 SL gesehen.

Ausnahmen gibts überall. Bei den Treffen, bei denen ich war,
sah es überwiegend gut aus. Vor allem bei den Autos, die auch
regulär zugelassen waren. Bei denen mit 07er-Nummer siehts
tasächlich oft etwas anders aus.

Der Anteil selbiger steigt ja nun stetig.
Ansonsten kann ich nur widerholt auf meine o.g. Erfahrungen verweisen.

Was den Verbrauch angeht, so beklage ich immer wieder, das
moderne Autos zwar in Relation weniger verbrauchen, aber nicht
im tatsächlichen. Da die Autos heutzutage immer komfortabler,
aber auch schwerer werden, müssen immer mehr leistungsstarke
Motoren her, die zwar im Grunde weniger verbrauchen würden, es
aber aufgrund der Gewichtszunahme nicht entsprechend der
modernen Technik tun.

Falsch. Ganz einfaches Beispiel aus dem Freundeskreis: ein
Freund fährt einen BMW 525 von 1973 in sehr gutem Zustand.
Leistung: ca. 150 PS. Ein anderer Freund fährt einen BMW 520i
von 1992, Leistung: 150 PS.
Beide Autos verfügen über eine für ihre Zeit recht komplette
Ausstattung. Der alte 525 braucht einen halben Liter mehr
Hubraum für dieselbe Leistung. Er verbraucht im Schnitt 12
Liter Superbenzin. Der neuere 520 verbraucht 10 Liter
Normalbenzin.

Pro und Contra Beispiele gibts genug. Den Verbrauch meines
Scirocco 1 Bj.78 mit 85PS von 7 Litern erreiche ich mit einem
neueren Wagen nicht.
Zumindest nicht bei gleichen Fahrleistungen.

Natürlich. Der Fiat Stilo mit ca. 100 PS von einer Bekannten läuft auf 6-7 Litern.
Mein BMW 530d mit 100 PS mehr läuft ebenfalls auf 7 Litern und wiegt das 3fache.

Vergleicht man beide Autos nun mit einem neuen BMW 520d, so
stellt man schnell fest, dass dieser mit einer Vollausstattung
inkl. Sitzheizung hinten und Fernseher ca. 7 Liter Diesel
verbraucht. Die Leistung ist, wer hätt´s gedacht, 150 PS.

Naja, also Benziner mit Dieseln kann man nicht vergleichen.

Das muss man sogar.

Wir sprechen hier von Oldies. Und da war DB ja damals ziemlich
allein auf weiter Flur.

Ich argumentiere ja mit dem Nutzen moderner Technologie. Da darf man vor verschiedenen Kraftstofftypen nicht halt machen. Zumal ja ein moderner Diesel und ein leistungsgleicher Youngtimer auch von der Steuerlast her ähnlich sind.

Als Beispiel führe ich immer gern den Golf 1 GTI heran. Ein
Auto mit vergleichbarer Fahrleistung aus heutiger Produktion
hat einen modernen Motor, der bei einem Golf 1 Gewicht
sicherlich deutlich günstiger im Verbrauch wäre. Da die Autos
heute aber gut und gern das doppelte wiegen, liegt der
tatsächliche Verbrauch mindestens so hoch wie der eines Golf 1
damals. Also bewegte ich damals einen Golf 1 GTI mit 112PS bei
8 Litern, so bewege ich heute ein entsprechend moderneres,
aber schwereres Auto ebenfalls bei 8 Litern (der Verbrauch
meines ersten Zafira mit 115PS betrug ebenfalls 8 Liter). Der
technische Fortschritt im Motorenbau fällt dem Komfort und der
Sicherheit durch mehr Gewicht zum Opfer.

Das stimmt eben nur bis zu einem gewissen Punkt, s. Beispiel
oben.

Der durschnittliche Flottenverbrauch geht stetig nach unten.

Klar doch, bei den Preisen heute :wink:

Darum geht es nicht. Ich belege damit nur, dass trotz der zweifellos steigenden Gewichte Reduzierungen im Kraftstoffverbrauch realisiert werden. Betrachtet man dazu noch die steigende Durchschnittsleistung der Autos, so geht durchaus nicht der ganze Nutzen der Motorenentwicklungen in den Ausgleich des Plus an Gewicht.

Natürlich könnten die Einsparungen größer sein, wenn ein
moderner Golf nicht das Format eines Passat aus den 80er Jahren
hätte.

Eben. Genau das meine ich. Ein 3er BMW von heute entspricht
einem 5er von damals.

…also nehme ich für meinen obigen Vergleich nicht den 520d, sondern den 320d. Dann bin ich bei 6 Litern und habe den Fortschritt klar belegt.

Vergleicht man also Deinen Golf 1 mit einem neuen VW Polo TDI
mit 110 PS, so stellt man fest, dass der Polo mit mehr Dampf,
mehr Sicherheit, Klimaanlage, Airbags u.s.w. 4-6 Liter Diesel
verbraucht.
Das ist gut die Hälfte des Golf 1.

Wie gesagt, da vergleichst Du Äpfel mit Birnen.

Keineswegs. Die Kraftstoffart ist m.E. in dieser Diskussion ein marginaler Punkt. Sie wird höchstens noch interessant deshalb, weil Diesel ja auch noch billiger ist als Benzin.

Ausserdem war
der Diesel des 1er-Golf noch einer aus der Gründerzeit :wink:

Wir wollten ja auch leistungsgleiche Fahrzeuge vergleichen.

Nach meiner (zugegeben relativ kurzen) Erfahrung mit
Dieselfahrzeugen stelle ich fest, das zumindest mein Diesel im
Bereich von 1.600rpm bis knapp 2.500rpm reichlich Dampf hat.
Darüber und darunter ist tote Hose.

Das kommt auf die auslegung an.
Mein Diesel läuft zwischen 1.000 und 4.000 U/min sehr agil und ruhig.
Jeder nominell leistungsgleiche Benziner mit ähnlichen gewicht sieht keine Sonne in den Fahrleistungen, der Verbrauch beträgt die Hälfte.

Das erfordert doch das fleissige schalten der 6 Gänge (und
das, wo ich Automatik gewohnt bin). Sicher ist ein Verbrauch
von 6,3l/100km recht günstig. Aber wenn ich den Verbrauch mit
dem meines damaligen 200D/8 vergleiche (9l/100km). Soll das
der ganze technische Fortschritt der letzten 30 Jahre sein?

Beim Diesel war das Potenzial einfach geringer. Hier muss man mit der besseren leistungsentfaltung argumentieren. Ein 200D/8 ist ein Verkehrshindernis, ein VW Touran fährt in einer Liga mit, die vor 12 Jahren noch BMW 5er u.ä. vorbehalten war.

Im Klartext: Sicher braucht ein Käfer in Relation deutlich
mehr Sprit als ein modernes Auto, aber trotzdem kommen beide
mit dem gleichen Verbrauch aus :wink:

Das sehe ich eben nicht so.
Es kommt eben auf den Vergleich an.

Ein gut eingestellter Käfer braucht knappe 6l/100km. Nun nenne
mir ein modernes Auto mit vergleichbaren Fahrleistungen, was
diesen Verbrauch in Bezug auf den heutigen Stand der Technik
erreicht. Demnach dürfte heute ein moderner Kleinwagen
höchstens 3 Liter Benzin verbrauchen. Dem ist aber nicht so.

Ein VW Lupo TDI braucht 3 Liter und bietet ähnlich wenig Platz.
Ein Citroen AX Diesel verbrauchte schon 1988 4 Liter. Ein Peugeot 106 1.0 braucht 4-5 Liter Benzin.

Zum Käfer: ein Freund von mir ist erklärter Käferfrak. Ich habe ihn angerufen ob unserer Diskussion hier. Seit 15 Jahren fährt er Käfer, er hatte vermutlich 35 Stück, davon leben noch 10 bei ihm.
KEINER dieser Wagen, und er hatte alles von 1955 bis 1995, verbrauchte weniger als 8 Liter. Deine 6 Liter sind unrealistisch.
Daher führe ich hier einfach das Beispiel unseres Golf 4 Cabrios an. 1,8 Liter, 75 PS, Euro 3, 6-7 Liter Normalbenzin und dazu noch offen. Das Ding läuft 170, hat einen Kofferraum und Airbags. Dagegen stinkt der Käfer im wahrsten Sinne des Wortes massiv ab, denn er bietet ja völlig uninteressante Fahrleistungen.

Nur noch der Vollständigkeit halber: ich finde VW Käfer absolut klasse. Ralf´s 55er Postkäfer mit Ovalfenster, großem Faltdach und 90 PS Öttinger-Kit war cool. Aber für den Alltag halt unbrauchbar, da man sich den Hintern abfriert, nichts sieht und in der Stadt schon mit 44 PS Originalmotor 12 Liter Super verbrennt.

Das höhere Gewicht bedingt durch die Ausstattung frisst die
Verbrauchsvorteile der modernen Motoren auf. Das heisst
wiederum im Klartext: Die Autos werden immer sicherer und
komfortabler bei nahezu identischem Verbrauch.

Das habe ich oben widerlegt. So einfach ist das nicht.

Grüße,

Mathias