Sprit sparen, aber wie?

Von: , Frage gestellt am Sa, 7. Aug 2004

Hallo liebe KFZ-Experten,

heute beschäftigt mich mal das Thema Sprit sparen...
Man hört ja so einige Tipps, wie man Sprit sparen kann, aber was steckt dahinter und was spart wirklich Sprit?

z.B. hiess es vor kurzem, dass das überspringen des dritten Gangs Sprit spart - warum ist das so? und kann man ungefähr sagen wieviel (in %) man sparen kann?

oder es heisst der Reifenluftdruck soll richtig gewählt werden... erscheint mir auch logisch, aber wieviel ist da drin?

oder aber der Stromverbrauch... Was spart es ohne Licht, ohne Lüftung bzw ohne Klimaanlage, ohne Radio zu fahren? Kann man das überhaupt pauschalisieren auf alle Fahrzeugtypen?

Was gibt es noch um Sprit zu sparen? :)

24 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 43 Minuten 0 hilfreich
    Re: Sprit sparen, aber wie?

    heute beschäftigt mich mal das Thema Sprit sparen...
    Man hört ja so einige Tipps, wie man Sprit sparen kann, aber
    was steckt dahinter und was spart wirklich Sprit?
    http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/faqs/faqlist.fpl...
    z.B. hiess es vor kurzem, dass das überspringen des dritten
    Gangs Sprit spart - warum ist das so? und kann man ungefähr
    sagen wieviel (in %) man sparen kann?
    Weil man da ja logischerweise mit einer niedrigeren Drehzahl fährt. Ich würd's aber im dichten Stadtverkehr nicht machen, sonst kommt man garnicht mehr aus dem Knick.

  2. Antwort von nach 2 Stunden 2 hilfreich
    Re: Sprit sparen, aber wie?

    Hallo liebe KFZ-Experten,
    Hallo, heute beschäftigt mich mal das Thema Sprit sparen...
    der Verbrauch ist von sooo vielen Faktoren abhängig... Man hört ja so einige Tipps, wie man Sprit sparen kann, aber
    was steckt dahinter und was spart wirklich Sprit?
    Was dahinter steckt? Geld sparen und die Umwelt weniger belasten ;-) z.B. hiess es vor kurzem, dass das überspringen des dritten
    Gangs Sprit spart -
    Die Möglichkeit des überspringens e i n e s Ganges ist abhängig von der Getriebeübersetzung, d.h. in welchem Drehzahlbereich ich den übernächsten Gang erwische (an Steigungen eh Blödsinn) und bei drehmomentschwachen Motoren schwierig.
    Prinzipiell und grundsätzlich solltest Du die Gänge beim Beschleunigen bis zum erreichen des nächsten Schaltpunktes, (und der sollte dann über der Leerlaufdrehzahl sein) unter Vollast (also Vollgas) erreichen. warum ist das so?
    Weil: je niederiger die Drehzahl desto geringer der Verbrauch. Du bist also bei jeder neuen Übersetzung immer wieder im untersten Drehzahlbereich. und kann man ungefähr
    sagen wieviel (in %) man sparen kann?
    Könnte man sicherlich ausrechnen. Er erhält nur eine gewisse Relavanz, wenn Deine Fahrt ständig aus Beschleunigungszyklen, z.B. Stadtverkehr, stattfindet. Also: Je mehr Beschleunigungszyklen desto höher der Prozentsatz.
    Aber Merke: Bei der Auffahrt auf die Autobahn...hat m a n k e i n e n S p r i t zu Spar´n!!! Oh,... das reimt sich ja, und man kann es sich leicht merken... ;-) oder es heisst der Reifenluftdruck soll richtig gewählt
    werden... erscheint mir auch logisch,
    Es gilt Prinzipiell: Je höher der Reifendruck ist, desto geringer der Rollwiderstand, desto geringer der Verbrauch. D e r richtige Reifendruck (meistens die Angabe des Herstellers) ist jener, der den betsen Kompromiss beinhaltet zwischen Rollwiderstand, Komfort, Bremsverhalten, Aquaplaning Eigenschaften...Es ist also manchmal,je nach Gusto, ein Interessenskonflikt, den es zu lösen gilt. aber wieviel ist da
    drin?
    In %? Bei extremerem Überdruck, also geringerem Rollwiderstand, zu Lasten der Lebensdauer des Reifens, verlängertem Bremsweg, schlechterm Fahrverhalten...auf eine lange Zeit...keine Ahnung.
    Aber Sprit kann man schon, bei einer gewissen Kompromissbereitschaft, Sparen, wenn man die zugelassene Minimalgröße fährt und dann auch noch ein Fabrikat wählt, das (und das machen Fachzeitschriften und Autoclubs), erwiesenermaßen den geringsten Rollwiderstand hat. oder aber der Stromverbrauch... Was spart es ohne Licht, ohne
    Lüftung bzw ohne Klimaanlage, ohne Radio zu fahren? Kann man
    das überhaupt pauschalisieren auf alle Fahrzeugtypen?
    Die Klimaanlage ist sicherlich ein Punkt, der "deutlich" den Verbrauch anhebt. Allerdings solltest Du daran nicht Sparen, so Du eine hast. Weil der "Wohlfühleffekt" auch zum entspanteren Fahren beiträgt, und somit nicht nor Deinem Wohlbefinden, sondern damit auch
    indirekt der Verkehrssicherheit dienlich ist. Und Licht "spart" man am Auto schon gar nicht! Nur, damit Du nicht meinst, später das Licht einschalten zu müssen, um Sptit zu sparen! Ohne Radio? O.K. zu vernachlässigen. Aber aus Spritspargründen würde ich nicht die nächste Warnmeldung vor einem Geisterfahrer verpassen wollen! Was gibt es noch um Sprit zu sparen? :)
    Elektronische Helferchen wie z.B ein Tempomat, vorausschauende Fahrweise, keinen unnötigen Ballast im Kofferraum....
    Anderen fällt sicherlich noch viel mehr ein!

    Grüße, Rollifern

    • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
      Danke :)

      Was dahinter steckt? Geld sparen und die Umwelt weniger
      belasten ;-)
      wow :D z.B. hiess es vor kurzem, dass das überspringen des dritten
      Gangs Sprit spart -
      Die Möglichkeit des überspringens e i n e s Ganges ist
      abhängig von der Getriebeübersetzung, d.h. in welchem
      Drehzahlbereich ich den übernächsten Gang erwische (an
      Steigungen eh Blödsinn) und bei drehmomentschwachen Motoren
      schwierig.
      Prinzipiell und grundsätzlich solltest Du die Gänge beim
      Beschleunigen bis zum erreichen des nächsten Schaltpunktes,
      (und der sollte dann über der Leerlaufdrehzahl sein) unter
      Vollast (also Vollgas) erreichen.
      und wann ist der "Schaltpunkt" erreicht? Vor allem - wenn ich mit dem Gedanken daran, den dritten Gang zu überspringen fahre, dann jage ich den zweite Gang doch automatisch höher als wenn ich den dritten zwischenschalte, oder? ^^
      bringt es denn dann überhaupt noch was? und kann man ungefähr
      sagen wieviel (in %) man sparen kann?
      Könnte man sicherlich ausrechnen. Er erhält nur eine gewisse
      Relavanz, wenn Deine Fahrt ständig aus Beschleunigungszyklen,
      z.B. Stadtverkehr, stattfindet. Also: Je mehr
      Beschleunigungszyklen desto höher der Prozentsatz.
      stimmt leider auch - aber meistens gibts bei den Spritverbrauchangaben der Hersteller ja diese aufspaltung Stadt/Land/Autobahn...? Aber Merke: Bei der Auffahrt auf die Autobahn...hat m a n k
      e i n e n S p r i t zu Spar´n!!! Oh,... das reimt sich ja,
      und man kann es sich leicht merken... ;-)
      aber nicht immer beachten :D
      also meine Auffahrt ist ca 300m lang - davor fahre ich ca 50 und danach darf ich nur 80 fahren... da brauch ich nicht wirklich den Motor auufheulen lassen ;) Aber Sprit kann man schon, bei einer gewissen
      Kompromissbereitschaft, Sparen, wenn man die zugelassene
      Minimalgröße fährt und dann auch noch ein Fabrikat wählt, das
      (und das machen Fachzeitschriften und Autoclubs),
      erwiesenermaßen den geringsten Rollwiderstand hat.
      hmmm... wenn ich aber einen grossen Reifen fahren würde würde ich doch pro umdrehung weiter kommen und bräuchte dann weniger Umdrehungen des Motors, oder? Irgendwie verstehe ich da nicht so ganz, dass kleine Reifen besser sind... Die Klimaanlage ist sicherlich ein Punkt, der "deutlich" den
      Verbrauch anhebt. Allerdings solltest Du daran nicht Sparen,
      so Du eine hast. Weil der "Wohlfühleffekt" auch zum
      entspanteren Fahren beiträgt, und somit nicht nor Deinem
      Wohlbefinden, sondern damit auch
      indirekt der Verkehrssicherheit dienlich ist.
      hab leider keine *g* war aber auch als grosser Spritfresser benannt worden - ich hab dafür meist die Fenster unten, auch wenn das wieder einiges an Sprit frisst o_O Und Licht
      "spart" man am Auto schon gar nicht! Nur, damit Du nicht
      meinst, später das Licht einschalten zu müssen, um Sptit zu
      sparen!
      Faulheit... wenn ich zwei Tunnels durchfahre könnte ich überlegen es an zu lassen zwischendrin ;) Ohne Radio? O.K. zu vernachlässigen. Aber aus
      Spritspargründen würde ich nicht die nächste Warnmeldung vor
      einem Geisterfahrer verpassen wollen!
      hihi ich fahr ja eh meistens Stadt, da sind Geisterfahrer selten ;)

      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        Re: Danke :)

        Hallo M.F., und wann ist der "Schaltpunkt" erreicht?
        der Schaltpunkt kann bei jedem Gang eine andere Drehzahl sein. Es kommt eben auf die Übersetzung der einzelnen Gänge an.
        Außerdem spielt die Schaltgeschwindigkeit, also die Zeit die Du brauchst um den nächsten Gang einzulagen eine Rolle, abhängig davon, ob Du bergab, in der Ebene oder bergauf fährst. Je steiler der Berg, desto höher muss Du den momentanen Gang ausfahren (die Drehzahl hochdrehen), um den Anschluss im nächsten Gang nicht zu verpassen. Vor allem - wenn ich
        mit dem Gedanken daran, den dritten Gang zu überspringen
        fahre, dann jage ich den zweite Gang doch automatisch höher
        als wenn ich den dritten zwischenschalte, oder? ^^
        bringt es denn dann überhaupt noch was?
        Bei starkem Gefälle k ö n n t e das etwas bringen, weil dort die Zugkraftunterbrechung die geringste Rolle süielt...
        ...aber meistens gibts bei den
        Spritverbrauchangaben der Hersteller ja diese aufspaltung
        Stadt/Land/Autobahn...?
        Nichts sagt so wenig über den wirklichen Verbrauch aus, wie die Angaben der Hersteller!
        Um realistische und somit reelle Vergleiche anstellen zu können, müssen alle Autos unter selben Bedingungen mit unendlich vielen Parametern, die selbe Messstrecke zurückjlegen... Aber Merke: Bei der Auffahrt auf die Autobahn...hat m a n k
        e i n e n S p r i t zu Spar´n!!! Oh,... das reimt sich ja,
        und man kann es sich leicht merken... ;-)
        aber nicht immer beachten :D
        also meine Auffahrt ist ca 300m lang - davor fahre ich ca 50
        und danach darf ich nur 80 fahren... da brauch ich nicht
        wirklich den Motor auufheulen lassen ;)
        Nein, aber hier kannst Du, ohne das ich Dein Auto kennen, nach dem (fast)ausgefahrenen zweiten Gang, auf der Autobahn befindllich, endlich einmal einen Gang überspringen und in den vierten schalten, wenn es Dir denn soviel Spass macht... ;-) Aber Sprit kann man schon, bei einer gewissen
        Kompromissbereitschaft, Sparen, wenn man die zugelassene
        Minimalgröße fährt und dann auch noch ein Fabrikat wählt, das
        (und das machen Fachzeitschriften und Autoclubs),
        erwiesenermaßen den geringsten Rollwiderstand hat.
        hmmm... wenn ich aber einen grossen Reifen fahren würde würde
        ich doch pro umdrehung weiter kommen und bräuchte dann weniger
        Umdrehungen des Motors, oder? Irgendwie verstehe ich da nicht
        so ganz, dass kleine Reifen besser sind...
        Was ist "groß" und was ist "klein"? Ich meinte ja auch nicht den Rollumfang des Reifens, sondern seine Breite! Steht auf jedem Reifen millimetergenau drauf...wegen des Rollwiderstandes...
        Der Rollumfang, bzw, die Abrollstrecke, bzw. die Höhe, bzw. der Durchmesser der Reifen (nicht der Felge), ist vom Fahrzeughersteller
        Vorgeben! Warum? Weil er sein Getriebe dieser Größe angepasst hat! Die Klimaanlage ist sicherlich ein Punkt, der "deutlich" den
        Verbrauch anhebt. Allerdings solltest Du daran nicht Sparen,
        so Du eine hast. Weil der "Wohlfühleffekt" auch zum
        entspanteren Fahren beiträgt, und somit nicht nor Deinem
        Wohlbefinden, sondern damit auch
        indirekt der Verkehrssicherheit dienlich ist.
        hab leider keine *g* war aber auch als grosser Spritfresser
        benannt worden -
        Klimaanlage ist nicht gleich Klimaanlage...
        Es gibt manuell steuerbare Klimaanlagen und es gibt eine Klimautomatik. Bei ersterer bist Du die Automatik, bei letzterer ein Themperatursensor. Bei der einen sagen Dir Deine klappernden Zähne:
        Abschalten! Und eine Erkältung erinnert Dich daran, dass Du da etwas vergessen hast. Bis zu den klappernden Zähnen kommst Du bei einer Klimaautomatik nicht. Und genau die Zeit bis dahin, ist die Zeit die Dein Auto mit manueller Klimaanlage mehr Kraftstoff verbraucht hat, als eines mit Klimaautomatik... :-) ich hab dafür meist die Fenster unten, auch
        wenn das wieder einiges an Sprit frisst o_O Und Licht
        "spart" man am Auto schon gar nicht! Nur, damit Du nicht
        meinst, später das Licht einschalten zu müssen, um Sptit zu
        sparen!
        Faulheit... wenn ich zwei Tunnels durchfahre könnte ich
        überlegen es an zu lassen zwischendrin ;)
        Das Thema Licht, ist eine Diskussion für sich wert... Ohne Radio? O.K. zu vernachlässigen. Aber aus
        Spritspargründen würde ich nicht die nächste Warnmeldung vor
        einem Geisterfahrer verpassen wollen!
        hihi ich fahr ja eh meistens Stadt, da sind Geisterfahrer
        selten ;)
        Das mag sein, aber die warten immer auf Dich, wenn Du mal gerade nicht in der Stadt unterwegs bist..

        Grüße, Rollifern

        • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
          hallo rollifern


          :Es gibt manuell steuerbare Klimaanlagen und es gibt eine
          :Klimautomatik. Bei ersterer bist Du die Automatik, bei
          :letzterer ein Themperatursensor. Bei der einen sagen Dir Deine
          :klappernden Zähne:

          soweit richtig

          :Bis zu den klappernden Zähnen kommst Du
          :bei einer Klimaautomatik nicht. Und genau die Zeit bis dahin,
          : ist die Zeit die Dein Auto mit manueller Klimaanlage mehr
          :Kraftstoff verbraucht hat, als eines mit Klimaautomatik... :-)

          aber, die Klimaautomatik macht nichts anderes (weiß ich aber mit Sicherheit nur beim Mercedes), als das sie in Abhängikeit zur Innentemperatur die Heizung zusätzlich ein + ausschaltet, um die Ausblasluft auf ein bestimmtes Temperaturniveau zu bringen.

          Also, sparst du mit einer manuellen Klimaanlage mehr sprit.

          Gruß Steffen

          • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
            hallo Steffen,

            :Es gibt manuell steuerbare Klimaanlagen und es gibt eine
            :Klimautomatik. Bei ersterer bist Du die Automatik, bei
            :letzterer ein Themperatursensor. Bei der einen sagen Dir
            Deine
            :klappernden Zähne:

            soweit richtig
            jaa... :Bis zu den klappernden Zähnen kommst Du
            :bei einer Klimaautomatik nicht. Und genau die Zeit bis
            dahin,
            : ist die Zeit die Dein Auto mit manueller Klimaanlage mehr
            :Kraftstoff verbraucht hat, als eines mit Klimaautomatik...
            :-)
            Das Beispiel war, bezüglich der prozentualen Ersparnis, auch nicht so ganz ernst gemeint... aber, die Klimaautomatik macht nichts anderes (weiß ich aber
            mit Sicherheit nur beim Mercedes), als das sie in Abhängikeit
            zur Innentemperatur die Heizung zusätzlich ein + ausschaltet,
            um die Ausblasluft auf ein bestimmtes Temperaturniveau zu
            bringen.
            Kenne "die" Mercedesklimaanlage nicht im speziellen, sondern als solche nur im Allgemeinen...Aaaber: Wenn ich Dich, respektiv ihrer Funktionsweise richtig interpretiere, liefert sie nach erreichen der Vorgewählten Temperatur Warm- und Kaltluft gleichzeitig...? D.h., wenn es sehr heiß ist, und die Klimaanlage eigentlich ihre Schuldigkeit getan hat und die voreingestellte Temperatur erreicht ist, bläst sie nun mit Warmluft, um die Temperatur halten zu können, gegen die Kaltluft an, um ein späteres Zähneklappern zu vermeiden...?
            Also, mein Kompressor hört einfach nur auf zu arbeiten, bzw. liefert nur die Kaltluft, die benötigt wird, um duie voreingestellte Temperatur zu halten. Für die Wärme sorgt die Sonne...Wärmequelle..., die dem Sinn einer Klimaanlage zur Berechtigung verhelfen. Also, sparst du mit einer manuellen Klimaanlage mehr sprit.
            Da bin ich mir jetzt aber nicht so sicher ;-) Gruß Steffen
            Gruß, Rollifern

            • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
              Re: hallo Steffen,

              Aaaber: Wenn ich Dich, respektiv ihrer Funktionsweise richtig interpretiere, liefert
              sie nach erreichen der Vorgewählten Temperatur Warm- und
              Kaltluft gleichzeitig..
              genau, du hast nur noch einen Schalter drin (seit einigen Jahren, genau kann ichs nicht sagen) für "Ökonomisches Fahren" der schaltet den Kompressor ab. Ansonsten läuft der Kompr. immer, auch im Winter, um im Reheadbetrieb die Scheiben besser trocknen zu können.

              Gruß Steffen

            • Antwort von nach 4 Tagen 0 hilfreich
              Re^2: hallo Steffen,

              Hallo Steffen, Aaaber: Wenn ich Dich,
              respektiv ihrer Funktionsweise richtig interpretiere, liefert
              sie nach erreichen der Vorgewählten Temperatur Warm- und
              Kaltluft gleichzeitig..
              genau, du hast nur noch einen Schalter drin (seit einigen
              Jahren, genau kann ichs nicht sagen) für "Ökonomisches Fahren"
              der schaltet den Kompressor ab. Ansonsten läuft der Kompr.
              immer, auch im Winter, um im Reheadbetrieb die Scheiben besser
              trocknen zu können.
              Hat denn Mercedes keinen Kondensator gegen das Beschlagen der Scheiben?
              Die Temperaturreglung erfolgt bei der Klimaanlage meines Wagens durch das Abschalten des Kompressors, wenn die eingestellte Temperatur erreicht ist. Diese wird am Verdampfer gemessen. Der Kompressor läuft also nur,(und verbraucht somit weniger Sprit), solange es nicht wärmer ist, als von mir eingestellt.
              Allerdings ist es so, dass mein Kondensator ab 4°C seinen Dienst einstellt, (um das Vereisen des Expansionsventils zu verhindern?).
              Kann es sein, dass ein mercedes, für seine Klimaautomatik, besonders viel Sprit verbraucht ;-) ? Gruß Steffen
              Gruß, Rollifern

    • Antwort von nach 11 Stunden 1 hilfreich
      Gute Antwort

      Hallo Allerseits,

      Rollifern hat schon viele gute Tipps gegeben.
      Zum Thema Spritsparen könnte ich eine Broschüre schreiben. (vielleicht mache ich das mal :-) )
      Was verbraucht bei einem Auto Treibstoff:
      1. Beschleunigung
      2. Rollwiderstand
      3. Luftwiderstand

      1.) Um ein Auto auf eine bestimmte Geschwindigkeit zu bringen, muss man Energie aufwenden. Man kann es effektiv machen, in dem man zügig anfährt (aber kein Bleifuß) und rechtzeitig hochschaltet (1500 - 2000 Umdrehungen/min).
      Wenn man gut wegkommt, kann man dabei gelegentlich den 3. Gang überspringen, aber das ergibt sich eher nebenbei.

      Je leichter das Fahrzeug ist, desto weniger Energie muss für die Beschleunigung aufgewendet werden. Überflüssiges Gewicht sollte man nicht Transportieren. JEDE Geschwindigkeitsänderung ist eine Beschleunigung. Eine unruhige Fahrweise bedeutet also einen vermehrten Verbauch.
      Jedes Bremsen ist eine Verschwendung der Energie, die man zur Beschleunigung aufgewendet. Wenn man schon bremst sollte man so viel wie möglich die Schubabschaltung verwenden, denn dann fährt man wenigsten phasenweise mit 0,0 l/100.

      2.) Man muss niedertourig fahren. Die meisten PKWs haben viel zu viel Leistung (zur Erinnerung Leistung = Energie / Zeit). Es ist schön Leistung zum Beschleunigen zu haben, aber die Leistung verringert sich nicht entsprechend mit einer konstanten Geschwindigkeit.
      Ein Kleinwagen und eine fette Limousine müssten bei gleichen Luftwiderstand und geleicher Rollreibung den gleichen Verbrauch haben.
      Die fette Limousine verbraucht aber wesentlich mehr, weil der Motor auf hohe Leistung ausgelegt ist.
      Mit niedrigeren Touren lässt man den Motor arbeiten und verschwendet weniger Energie für die Bereitstellung der Leistung.

      3) Der Luftwiderstand wächt quadratisch mit der Geschwindigkeit. Ab ca. 70 km/h liegt er in der Größe des Rollwiderstands.
      Der Verbrauch steigt also mit der Geschwindigkeit deutlich an.
      80-90 auf Autobahnen und Landstraßen ist sehr spritsparend. Im Windschatten eines LKWs sind die Einsparungen noch größer.

      4) Spritsparen auf Kosten der Sicherheit ist völlig verkehrt.
      Die Energie die nach einem Unfall zur Restaurierung deines Fahrzeugs (im schlimmsten Fall kompletter Ersatz) oder deiner selbst benötigt wird, steht in keinem Verhältnis zu den Einsparungen.

      5) Energiesparendes Fahren ist eine Einstellung und eine Gefühlssache.
      Ich vergleiche es mit einem "faulen" Radfahrer.
      Der faule Radfahrer fährt nicht sportlich, sondern gleitet dahin. Er tritt nicht hektisch bei einem niedrigen Gang in die Pedale. Er bremst nicht ständig ab und beschleunigt wieder. Er fährt vorausschauend und lässt sich weite Strecken ausrollen. Dem faulen Radfahrer ist es egal, dass die Hobbyrennradler alle an ihm vorbeifahren. Er hat Zeit.
      Sobald der Energieverbrauch körperlich spürbar wird, wissen wir alle, wie man Energie spart.

      Gruß
      Carlos

      P.S. Übrigens, ein wirksames Mittel um spritsparend zu fahren wurde mal im Stern oder Spiegel beschrieben. Ein Stück Schaumstoff unter dem Gaspedal. Geschwindigkeiten über 90 Km/h waren nur mit Kraftaufwand möglich. Die Tester berichteten von enormen Einsparungen und aufgeriebenen Nerven.



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