Sprit sparen, aber wie?

Hallo liebe KFZ-Experten,

heute beschäftigt mich mal das Thema Sprit sparen…
Man hört ja so einige Tipps, wie man Sprit sparen kann, aber was steckt dahinter und was spart wirklich Sprit?

z.B. hiess es vor kurzem, dass das überspringen des dritten Gangs Sprit spart - warum ist das so? und kann man ungefähr sagen wieviel (in %) man sparen kann?

oder es heisst der Reifenluftdruck soll richtig gewählt werden… erscheint mir auch logisch, aber wieviel ist da drin?

oder aber der Stromverbrauch… Was spart es ohne Licht, ohne Lüftung bzw ohne Klimaanlage, ohne Radio zu fahren? Kann man das überhaupt pauschalisieren auf alle Fahrzeugtypen?

Was gibt es noch um Sprit zu sparen? :smile:

heute beschäftigt mich mal das Thema Sprit sparen…
Man hört ja so einige Tipps, wie man Sprit sparen kann, aber
was steckt dahinter und was spart wirklich Sprit?

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/faqs/faqlist.fpl…

z.B. hiess es vor kurzem, dass das überspringen des dritten
Gangs Sprit spart - warum ist das so? und kann man ungefähr
sagen wieviel (in %) man sparen kann?

Weil man da ja logischerweise mit einer niedrigeren Drehzahl fährt. Ich würd’s aber im dichten Stadtverkehr nicht machen, sonst kommt man garnicht mehr aus dem Knick.

Hallo liebe KFZ-Experten,

Hallo,

heute beschäftigt mich mal das Thema Sprit sparen…

der Verbrauch ist von sooo vielen Faktoren abhängig…

Man hört ja so einige Tipps, wie man Sprit sparen kann, aber
was steckt dahinter und was spart wirklich Sprit?

Was dahinter steckt? Geld sparen und die Umwelt weniger belasten :wink:

z.B. hiess es vor kurzem, dass das überspringen des dritten
Gangs Sprit spart -

Die Möglichkeit des überspringens e i n e s Ganges ist abhängig von der Getriebeübersetzung, d.h. in welchem Drehzahlbereich ich den übernächsten Gang erwische (an Steigungen eh Blödsinn) und bei drehmomentschwachen Motoren schwierig.
Prinzipiell und grundsätzlich solltest Du die Gänge beim Beschleunigen bis zum erreichen des nächsten Schaltpunktes, (und der sollte dann über der Leerlaufdrehzahl sein) unter Vollast (also Vollgas) erreichen.

warum ist das so?

Weil: je niederiger die Drehzahl desto geringer der Verbrauch. Du bist also bei jeder neuen Übersetzung immer wieder im untersten Drehzahlbereich.

und kann man ungefähr
sagen wieviel (in %) man sparen kann?

Könnte man sicherlich ausrechnen. Er erhält nur eine gewisse Relavanz, wenn Deine Fahrt ständig aus Beschleunigungszyklen, z.B. Stadtverkehr, stattfindet. Also: Je mehr Beschleunigungszyklen desto höher der Prozentsatz.
Aber Merke: Bei der Auffahrt auf die Autobahn…hat m a n k e i n e n S p r i t zu Spar´n!!! Oh,… das reimt sich ja, und man kann es sich leicht merken… :wink:

oder es heisst der Reifenluftdruck soll richtig gewählt
werden… erscheint mir auch logisch,

Es gilt Prinzipiell: Je höher der Reifendruck ist, desto geringer der Rollwiderstand, desto geringer der Verbrauch. D e r richtige Reifendruck (meistens die Angabe des Herstellers) ist jener, der den betsen Kompromiss beinhaltet zwischen Rollwiderstand, Komfort, Bremsverhalten, Aquaplaning Eigenschaften…Es ist also manchmal,je nach Gusto, ein Interessenskonflikt, den es zu lösen gilt.

aber wieviel ist da
drin?

In %? Bei extremerem Überdruck, also geringerem Rollwiderstand, zu Lasten der Lebensdauer des Reifens, verlängertem Bremsweg, schlechterm Fahrverhalten…auf eine lange Zeit…keine Ahnung.
Aber Sprit kann man schon, bei einer gewissen Kompromissbereitschaft, Sparen, wenn man die zugelassene Minimalgröße fährt und dann auch noch ein Fabrikat wählt, das (und das machen Fachzeitschriften und Autoclubs), erwiesenermaßen den geringsten Rollwiderstand hat.

oder aber der Stromverbrauch… Was spart es ohne Licht, ohne
Lüftung bzw ohne Klimaanlage, ohne Radio zu fahren? Kann man
das überhaupt pauschalisieren auf alle Fahrzeugtypen?

Die Klimaanlage ist sicherlich ein Punkt, der „deutlich“ den Verbrauch anhebt. Allerdings solltest Du daran nicht Sparen, so Du eine hast. Weil der „Wohlfühleffekt“ auch zum entspanteren Fahren beiträgt, und somit nicht nor Deinem Wohlbefinden, sondern damit auch
indirekt der Verkehrssicherheit dienlich ist. Und Licht „spart“ man am Auto schon gar nicht! Nur, damit Du nicht meinst, später das Licht einschalten zu müssen, um Sptit zu sparen! Ohne Radio? O.K. zu vernachlässigen. Aber aus Spritspargründen würde ich nicht die nächste Warnmeldung vor einem Geisterfahrer verpassen wollen!

Was gibt es noch um Sprit zu sparen? :smile:

Elektronische Helferchen wie z.B ein Tempomat, vorausschauende Fahrweise, keinen unnötigen Ballast im Kofferraum…
Anderen fällt sicherlich noch viel mehr ein!

Grüße, Rollifern

Hallo !

Fast alles, was den Motor dazu bringt, weniger zu verbrauchen, geht zu Kosten des Motors oder der Verkehrssicherheit…
Zu langsame Umdrehungen, Gänge überspringen - alles totaler Unsinn.
Ohne Klimaanlage fahren (wenn man eine hat), totaler Schwachsinn. Zusätzlich die irre Fahrweise eines bei 40 Grad am Steuer sitzenden Fahrers. Die dazu verleitet, alles Mögliche zu machen, nur nicht verkehrsicher zu fahren.

Fahr so, wie Dein Wagen es zuläßt, wofür er konstruiert ist.

mfgConrad

Danke :smile:

Was dahinter steckt? Geld sparen und die Umwelt weniger
belasten :wink:

wow :smiley:

z.B. hiess es vor kurzem, dass das überspringen des dritten
Gangs Sprit spart -

Die Möglichkeit des überspringens e i n e s Ganges ist
abhängig von der Getriebeübersetzung, d.h. in welchem
Drehzahlbereich ich den übernächsten Gang erwische (an
Steigungen eh Blödsinn) und bei drehmomentschwachen Motoren
schwierig.
Prinzipiell und grundsätzlich solltest Du die Gänge beim
Beschleunigen bis zum erreichen des nächsten Schaltpunktes,
(und der sollte dann über der Leerlaufdrehzahl sein) unter
Vollast (also Vollgas) erreichen.

und wann ist der „Schaltpunkt“ erreicht? Vor allem - wenn ich mit dem Gedanken daran, den dritten Gang zu überspringen fahre, dann jage ich den zweite Gang doch automatisch höher als wenn ich den dritten zwischenschalte, oder? ^^
bringt es denn dann überhaupt noch was?

und kann man ungefähr
sagen wieviel (in %) man sparen kann?

Könnte man sicherlich ausrechnen. Er erhält nur eine gewisse
Relavanz, wenn Deine Fahrt ständig aus Beschleunigungszyklen,
z.B. Stadtverkehr, stattfindet. Also: Je mehr
Beschleunigungszyklen desto höher der Prozentsatz.

stimmt leider auch - aber meistens gibts bei den Spritverbrauchangaben der Hersteller ja diese aufspaltung Stadt/Land/Autobahn…?

Aber Merke: Bei der Auffahrt auf die Autobahn…hat m a n k
e i n e n S p r i t zu Spar´n!!! Oh,… das reimt sich ja,
und man kann es sich leicht merken… :wink:

aber nicht immer beachten :smiley:
also meine Auffahrt ist ca 300m lang - davor fahre ich ca 50 und danach darf ich nur 80 fahren… da brauch ich nicht wirklich den Motor auufheulen lassen :wink:

Aber Sprit kann man schon, bei einer gewissen
Kompromissbereitschaft, Sparen, wenn man die zugelassene
Minimalgröße fährt und dann auch noch ein Fabrikat wählt, das
(und das machen Fachzeitschriften und Autoclubs),
erwiesenermaßen den geringsten Rollwiderstand hat.

hmmm… wenn ich aber einen grossen Reifen fahren würde würde ich doch pro umdrehung weiter kommen und bräuchte dann weniger Umdrehungen des Motors, oder? Irgendwie verstehe ich da nicht so ganz, dass kleine Reifen besser sind…

Die Klimaanlage ist sicherlich ein Punkt, der „deutlich“ den
Verbrauch anhebt. Allerdings solltest Du daran nicht Sparen,
so Du eine hast. Weil der „Wohlfühleffekt“ auch zum
entspanteren Fahren beiträgt, und somit nicht nor Deinem
Wohlbefinden, sondern damit auch
indirekt der Verkehrssicherheit dienlich ist.

hab leider keine *g* war aber auch als grosser Spritfresser benannt worden - ich hab dafür meist die Fenster unten, auch wenn das wieder einiges an Sprit frisst o_O

Und Licht
„spart“ man am Auto schon gar nicht! Nur, damit Du nicht
meinst, später das Licht einschalten zu müssen, um Sptit zu
sparen!

Faulheit… wenn ich zwei Tunnels durchfahre könnte ich überlegen es an zu lassen zwischendrin :wink:

Ohne Radio? O.K. zu vernachlässigen. Aber aus
Spritspargründen würde ich nicht die nächste Warnmeldung vor
einem Geisterfahrer verpassen wollen!

hihi ich fahr ja eh meistens Stadt, da sind Geisterfahrer selten :wink:

Gute Antwort
Hallo Allerseits,

Rollifern hat schon viele gute Tipps gegeben.
Zum Thema Spritsparen könnte ich eine Broschüre schreiben. (vielleicht mache ich das mal :smile: )
Was verbraucht bei einem Auto Treibstoff:

  1. Beschleunigung
  2. Rollwiderstand
  3. Luftwiderstand

1.) Um ein Auto auf eine bestimmte Geschwindigkeit zu bringen, muss man Energie aufwenden. Man kann es effektiv machen, in dem man zügig anfährt (aber kein Bleifuß) und rechtzeitig hochschaltet (1500 - 2000 Umdrehungen/min).
Wenn man gut wegkommt, kann man dabei gelegentlich den 3. Gang überspringen, aber das ergibt sich eher nebenbei.

Je leichter das Fahrzeug ist, desto weniger Energie muss für die Beschleunigung aufgewendet werden. Überflüssiges Gewicht sollte man nicht Transportieren. JEDE Geschwindigkeitsänderung ist eine Beschleunigung. Eine unruhige Fahrweise bedeutet also einen vermehrten Verbauch.
Jedes Bremsen ist eine Verschwendung der Energie, die man zur Beschleunigung aufgewendet. Wenn man schon bremst sollte man so viel wie möglich die Schubabschaltung verwenden, denn dann fährt man wenigsten phasenweise mit 0,0 l/100.

2.) Man muss niedertourig fahren. Die meisten PKWs haben viel zu viel Leistung (zur Erinnerung Leistung = Energie / Zeit). Es ist schön Leistung zum Beschleunigen zu haben, aber die Leistung verringert sich nicht entsprechend mit einer konstanten Geschwindigkeit.
Ein Kleinwagen und eine fette Limousine müssten bei gleichen Luftwiderstand und geleicher Rollreibung den gleichen Verbrauch haben.
Die fette Limousine verbraucht aber wesentlich mehr, weil der Motor auf hohe Leistung ausgelegt ist.
Mit niedrigeren Touren lässt man den Motor arbeiten und verschwendet weniger Energie für die Bereitstellung der Leistung.

  1. Der Luftwiderstand wächt quadratisch mit der Geschwindigkeit. Ab ca. 70 km/h liegt er in der Größe des Rollwiderstands.
    Der Verbrauch steigt also mit der Geschwindigkeit deutlich an.
    80-90 auf Autobahnen und Landstraßen ist sehr spritsparend. Im Windschatten eines LKWs sind die Einsparungen noch größer.

  2. Spritsparen auf Kosten der Sicherheit ist völlig verkehrt.
    Die Energie die nach einem Unfall zur Restaurierung deines Fahrzeugs (im schlimmsten Fall kompletter Ersatz) oder deiner selbst benötigt wird, steht in keinem Verhältnis zu den Einsparungen.

  3. Energiesparendes Fahren ist eine Einstellung und eine Gefühlssache.
    Ich vergleiche es mit einem „faulen“ Radfahrer.
    Der faule Radfahrer fährt nicht sportlich, sondern gleitet dahin. Er tritt nicht hektisch bei einem niedrigen Gang in die Pedale. Er bremst nicht ständig ab und beschleunigt wieder. Er fährt vorausschauend und lässt sich weite Strecken ausrollen. Dem faulen Radfahrer ist es egal, dass die Hobbyrennradler alle an ihm vorbeifahren. Er hat Zeit.
    Sobald der Energieverbrauch körperlich spürbar wird, wissen wir alle, wie man Energie spart.

Gruß
Carlos

P.S. Übrigens, ein wirksames Mittel um spritsparend zu fahren wurde mal im Stern oder Spiegel beschrieben. Ein Stück Schaumstoff unter dem Gaspedal. Geschwindigkeiten über 90 Km/h waren nur mit Kraftaufwand möglich. Die Tester berichteten von enormen Einsparungen und aufgeriebenen Nerven.

1 „Gefällt mir“

dazu ist aber noch einiges zu sagen…

Was verbraucht bei einem Auto Treibstoff:

  1. Beschleunigung
  2. Rollwiderstand
  3. Luftwiderstand
  1. alles was über die Lichtmaschine erzeugten Strom braucht.

Wenn man schon bremst sollte man
so viel wie möglich die Schubabschaltung verwenden, denn dann
fährt man wenigsten phasenweise mit 0,0 l/100.

Frage: verstehe ich mit Schubabschaltung das komplette wegnehmen vom Gas, während ich im Gang bleibe?

2.) Man muss niedertourig fahren. Die meisten PKWs haben viel
zu viel Leistung (zur Erinnerung Leistung = Energie / Zeit).
Es ist schön Leistung zum Beschleunigen zu haben, aber die
Leistung verringert sich nicht entsprechend mit einer
konstanten Geschwindigkeit.
Ein Kleinwagen und eine fette Limousine müssten bei gleichen
Luftwiderstand und geleicher Rollreibung den gleichen
Verbrauch haben.

die Rollreibung kann aber eigentlich nur dann gleich sein, wenn der Reifendruck um einiges höher ist. Dazu kommen noch die Stromfresser, die bei ner Limo vom Satellitentelefon über DVD-Player bis zur Minibar reichen…

P.S. Übrigens, ein wirksames Mittel um spritsparend zu fahren
wurde mal im Stern oder Spiegel beschrieben. Ein Stück
Schaumstoff unter dem Gaspedal. Geschwindigkeiten über 90 Km/h
waren nur mit Kraftaufwand möglich. Die Tester berichteten von
enormen Einsparungen und aufgeriebenen Nerven.

braucht das Schwämmchen ja nur unter die bremse zu rutschen um einen Unfall zu verursachen… könnte man nicht bei einer werkstatt nachfragen, die zugfeder zu spannen? ;o)

Hallo M.

  1. alles was über die Lichtmaschine erzeugten Strom braucht.

Stimmt, das hatte ich vergessen zu erwähnen.

Frage: verstehe ich mit Schubabschaltung das komplette
wegnehmen vom Gas, während ich im Gang bleibe?

Genau so. Im Leerlauf bebraucht dein Auto Standgas. In der Schubabschaltung wird die Treibstoffzufuhr eingestellt und dein rollender Wagen treibt den Motor an. Funktioniert bei meinem Wagen nur im 4ten und 5ten Gang.

Dazu kommen noch
die Stromfresser, die bei ner Limo vom Satellitentelefon über
DVD-Player bis zur Minibar reichen…

Alle elektrischen Geräte kosten nun mal Strom. Wenn er im eigenen rollenden Kraftwerk erzeugt wird, ist er halt teurer, als wenn er aus der Steckdose bezogen wird.

P.S. Übrigens, ein wirksames Mittel um spritsparend zu fahren
wurde mal im Stern oder Spiegel beschrieben. Ein Stück
Schaumstoff unter dem Gaspedal. …

braucht das Schwämmchen ja nur unter die bremse zu rutschen um
einen Unfall zu verursachen… könnte man nicht bei einer
werkstatt nachfragen, die zugfeder zu spannen? ;o)

Noch besser ist es, kein solches Hilfsmittel zu benötigen.
Solange Autos sportlich und spritzig sein müssen,
solange die Größe eine Autos vom Geldbeutel abhängt und nicht von der Aufgabe,
solange auf den Straßen um jede Sekunde Zeitersparnis gekämpft wird,
solange ist Sprit nicht wirklich teuer.
Denn mit einer teuren Ressource geht man sparsam um.

Hallo M.F.,

und wann ist der „Schaltpunkt“ erreicht?

der Schaltpunkt kann bei jedem Gang eine andere Drehzahl sein. Es kommt eben auf die Übersetzung der einzelnen Gänge an.
Außerdem spielt die Schaltgeschwindigkeit, also die Zeit die Du brauchst um den nächsten Gang einzulagen eine Rolle, abhängig davon, ob Du bergab, in der Ebene oder bergauf fährst. Je steiler der Berg, desto höher muss Du den momentanen Gang ausfahren (die Drehzahl hochdrehen), um den Anschluss im nächsten Gang nicht zu verpassen.

Vor allem - wenn ich
mit dem Gedanken daran, den dritten Gang zu überspringen
fahre, dann jage ich den zweite Gang doch automatisch höher
als wenn ich den dritten zwischenschalte, oder? ^^
bringt es denn dann überhaupt noch was?

Bei starkem Gefälle k ö n n t e das etwas bringen, weil dort die Zugkraftunterbrechung die geringste Rolle süielt…

…aber meistens gibts bei den
Spritverbrauchangaben der Hersteller ja diese aufspaltung
Stadt/Land/Autobahn…?

Nichts sagt so wenig über den wirklichen Verbrauch aus, wie die Angaben der Hersteller!
Um realistische und somit reelle Vergleiche anstellen zu können, müssen alle Autos unter selben Bedingungen mit unendlich vielen Parametern, die selbe Messstrecke zurückjlegen…

Aber Merke: Bei der Auffahrt auf die Autobahn…hat m a n k
e i n e n S p r i t zu Spar´n!!! Oh,… das reimt sich ja,
und man kann es sich leicht merken… :wink:

aber nicht immer beachten :smiley:
also meine Auffahrt ist ca 300m lang - davor fahre ich ca 50
und danach darf ich nur 80 fahren… da brauch ich nicht
wirklich den Motor auufheulen lassen :wink:

Nein, aber hier kannst Du, ohne das ich Dein Auto kennen, nach dem (fast)ausgefahrenen zweiten Gang, auf der Autobahn befindllich, endlich einmal einen Gang überspringen und in den vierten schalten, wenn es Dir denn soviel Spass macht… :wink:

Aber Sprit kann man schon, bei einer gewissen
Kompromissbereitschaft, Sparen, wenn man die zugelassene
Minimalgröße fährt und dann auch noch ein Fabrikat wählt, das
(und das machen Fachzeitschriften und Autoclubs),
erwiesenermaßen den geringsten Rollwiderstand hat.

hmmm… wenn ich aber einen grossen Reifen fahren würde würde
ich doch pro umdrehung weiter kommen und bräuchte dann weniger
Umdrehungen des Motors, oder? Irgendwie verstehe ich da nicht
so ganz, dass kleine Reifen besser sind…

Was ist „groß“ und was ist „klein“? Ich meinte ja auch nicht den Rollumfang des Reifens, sondern seine Breite! Steht auf jedem Reifen millimetergenau drauf…wegen des Rollwiderstandes…
Der Rollumfang, bzw, die Abrollstrecke, bzw. die Höhe, bzw. der Durchmesser der Reifen (nicht der Felge), ist vom Fahrzeughersteller
Vorgeben! Warum? Weil er sein Getriebe dieser Größe angepasst hat!

Die Klimaanlage ist sicherlich ein Punkt, der „deutlich“ den
Verbrauch anhebt. Allerdings solltest Du daran nicht Sparen,
so Du eine hast. Weil der „Wohlfühleffekt“ auch zum
entspanteren Fahren beiträgt, und somit nicht nor Deinem
Wohlbefinden, sondern damit auch
indirekt der Verkehrssicherheit dienlich ist.

hab leider keine *g* war aber auch als grosser Spritfresser
benannt worden -

Klimaanlage ist nicht gleich Klimaanlage…
Es gibt manuell steuerbare Klimaanlagen und es gibt eine Klimautomatik. Bei ersterer bist Du die Automatik, bei letzterer ein Themperatursensor. Bei der einen sagen Dir Deine klappernden Zähne:
Abschalten! Und eine Erkältung erinnert Dich daran, dass Du da etwas vergessen hast. Bis zu den klappernden Zähnen kommst Du bei einer Klimaautomatik nicht. Und genau die Zeit bis dahin, ist die Zeit die Dein Auto mit manueller Klimaanlage mehr Kraftstoff verbraucht hat, als eines mit Klimaautomatik… :smile:

ich hab dafür meist die Fenster unten, auch
wenn das wieder einiges an Sprit frisst o_O

Und Licht
„spart“ man am Auto schon gar nicht! Nur, damit Du nicht
meinst, später das Licht einschalten zu müssen, um Sptit zu
sparen!

Faulheit… wenn ich zwei Tunnels durchfahre könnte ich
überlegen es an zu lassen zwischendrin :wink:

Das Thema Licht, ist eine Diskussion für sich wert…

Ohne Radio? O.K. zu vernachlässigen. Aber aus
Spritspargründen würde ich nicht die nächste Warnmeldung vor
einem Geisterfahrer verpassen wollen!

hihi ich fahr ja eh meistens Stadt, da sind Geisterfahrer
selten :wink:

Das mag sein, aber die warten immer auf Dich, wenn Du mal gerade nicht in der Stadt unterwegs bist…

Grüße, Rollifern

Hallo !

Fast alles, was den Motor dazu bringt, weniger zu verbrauchen,
geht zu Kosten des Motors oder der Verkehrssicherheit…

Diese Aussage ist genauso pauschal, wie sinnfrei.

MfG

C.

Hallo Spritsparer ;o)

Frage: verstehe ich mit Schubabschaltung das komplette
wegnehmen vom Gas, während ich im Gang bleibe?

Genau so. Im Leerlauf bebraucht dein Auto Standgas. In der
Schubabschaltung wird die Treibstoffzufuhr eingestellt und
dein rollender Wagen treibt den Motor an. Funktioniert bei
meinem Wagen nur im 4ten und 5ten Gang.

Hmmm, ich dachte bei Schubbetrieb würde der Unterdruckvergaser eher mehr Sprit ansaugen als im Leerlauf???
Mir sagte man jedenfalls mal (ok, ist vielleicht 15a her, aber mein Auto ist älter) dass man Bergab (natürlich nur bei freier Strecke etc) lieber auskuppeln oder Gang rausnehmen solle (=>Leerlaufverbrauch +Erhaltung der Hangabtriebskraft und Schwung und so).

Was ist denn da nun richtig? Oder ist der Unterschied in den modernen Einspritzanlagen zu suchen???

Meine beste Methode Sprit zu sparen ist das vorausschauende Fahren (eben Beschleunigung/Bremsen vermeiden) kombiniert mit leerem Kofferaum und etwas eröhtem Luftdruck.
Und gaanz wichtig ist mir die gute (nicht zu fette) Vergasereinstellung!!!

Grüße

Andrea

Genau so. Im Leerlauf bebraucht dein Auto Standgas. In der
Schubabschaltung wird die Treibstoffzufuhr eingestellt und
dein rollender Wagen treibt den Motor an. Funktioniert bei
meinem Wagen nur im 4ten und 5ten Gang.

Was ist das für ein Wagen?
Meines Wissens ist die Schubabschaltung wirksam, wenn Drosselklappe vollständig geschlossen ist und gleichzeitig Drehzahl über einer Grenze (z. B. 1000…1500 RPM) liegt.
Ggf. wird noch die Temperatur des Kühlwassers ausgewertet
Aber der eingelegte Gang AFIK nicht.

Alle elektrischen Geräte kosten nun mal Strom. Wenn er im
eigenen rollenden Kraftwerk erzeugt wird, ist er halt teurer,
als wenn er aus der Steckdose bezogen wird.

Es ist alles im Verhältnis zu betrachten. Ein Autoradio oder DVD-Laufwerk sind im Gesamtkraftstoffverbrauch gar nicht sichtbar. Dauereingeschaltetes Fahrlicht lieg an der Nachweisgrenze. Erst solche Kaliber, wie Klimaanlage oder Heckscheibenheizung wirken nenneswert mit.

MfG

C.

1 „Gefällt mir“

zu Fuss gehen :wink: owT
.

Hallo Conrad,
einfach gesagt:„Fahr so wie es dein Wagen zulässt.“,wenn ich aber jeden Tag über 70km zu arbeit fahren muss,und das geht Aufgrund der Arbeitszeiten nur mit auto,dann muss man zusehen wie man den Verbrauch senken kann,und dann muss man halt auf Annehmlichkeiten wie Klima verzichten,ich hab durch andere Fahrweise und einen anderen Luftfilter meinen Verbrauch von 10 Liter auf 6,5-7,5 Liter gesenkt.
Kann man ja mal ausrechnen was man da alleine in einer Woche schon spart.

Grüße von der Ostsee
Christian

Hallo,

Was ist das für ein Wagen?

Ein Yaris, die Wirkung der Schubabschaltung kann ich direkt am Bordcomputer beobachten. Sobald in in den dritten Gang runterschalte, habe ich wieder Verbrauch.

Gruß
Carlos

Kann man ja mal ausrechnen was man da alleine in einer Woche
schon spart.

Ich sagte ja, zu Lasten des Motors.

Demnächst macht der Motor dicke Backen, weil Du untertourig fährst, weil Du ihn an jeder Kreuzung abstellst und neu startest usw.
Dann ist alles Gesparte wieder futsch.
Du bist ohne Klimaanlage, bei 40 - 50 Grad im Fahrzeug, unaufmerksam und baust einen Unfall!!

mfgConrad

Hi,

Du hast recht: Die Schubabschaltung gibts nur bei den
modernen Einspritzmotoren.

Gruß vom T.

Ich sagte ja, zu Lasten des Motors.

Demnächst macht der Motor dicke Backen, weil Du untertourig
fährst,

Das war vorher schon Quatsch und wird durchs Wiederholen nicht richtiger.

Ich versuche seit 18 Jahren dur so eine Fahrweise meine Autos zu killen. Es ist mir noch bei keinem gelungen. Bei der Trennungen von meinen Autos (teilweise auch bei Fahrleistungen deutlich über 200 000 km) die Motoren waren mithion die besterhaltensten Baugruppen, die bis zuletzt mit vollen Fahrleistungen und nichtexistentem Ölverbrauch gegtlänzt haben.

MfG

C.

hallo rollifern

:Es gibt manuell steuerbare Klimaanlagen und es gibt eine
:Klimautomatik. Bei ersterer bist Du die Automatik, bei
:letzterer ein Themperatursensor. Bei der einen sagen Dir Deine
:klappernden Zähne:

soweit richtig

:Bis zu den klappernden Zähnen kommst Du
:bei einer Klimaautomatik nicht. Und genau die Zeit bis dahin,
: ist die Zeit die Dein Auto mit manueller Klimaanlage mehr
:Kraftstoff verbraucht hat, als eines mit Klimaautomatik… :smile:

aber, die Klimaautomatik macht nichts anderes (weiß ich aber mit Sicherheit nur beim Mercedes), als das sie in Abhängikeit zur Innentemperatur die Heizung zusätzlich ein + ausschaltet, um die Ausblasluft auf ein bestimmtes Temperaturniveau zu bringen.

Also, sparst du mit einer manuellen Klimaanlage mehr sprit.

Gruß Steffen

hallo Steffen,

:Es gibt manuell steuerbare Klimaanlagen und es gibt eine
:Klimautomatik. Bei ersterer bist Du die Automatik, bei
:letzterer ein Themperatursensor. Bei der einen sagen Dir
Deine
:klappernden Zähne:

soweit richtig

jaa…

:Bis zu den klappernden Zähnen kommst Du
:bei einer Klimaautomatik nicht. Und genau die Zeit bis
dahin,
: ist die Zeit die Dein Auto mit manueller Klimaanlage mehr
:Kraftstoff verbraucht hat, als eines mit Klimaautomatik…
:smile:

Das Beispiel war, bezüglich der prozentualen Ersparnis, auch nicht so ganz ernst gemeint…

aber, die Klimaautomatik macht nichts anderes (weiß ich aber
mit Sicherheit nur beim Mercedes), als das sie in Abhängikeit
zur Innentemperatur die Heizung zusätzlich ein + ausschaltet,
um die Ausblasluft auf ein bestimmtes Temperaturniveau zu
bringen.

Kenne „die“ Mercedesklimaanlage nicht im speziellen, sondern als solche nur im Allgemeinen…Aaaber: Wenn ich Dich, respektiv ihrer Funktionsweise richtig interpretiere, liefert sie nach erreichen der Vorgewählten Temperatur Warm- und Kaltluft gleichzeitig…? D.h., wenn es sehr heiß ist, und die Klimaanlage eigentlich ihre Schuldigkeit getan hat und die voreingestellte Temperatur erreicht ist, bläst sie nun mit Warmluft, um die Temperatur halten zu können, gegen die Kaltluft an, um ein späteres Zähneklappern zu vermeiden…?
Also, mein Kompressor hört einfach nur auf zu arbeiten, bzw. liefert nur die Kaltluft, die benötigt wird, um duie voreingestellte Temperatur zu halten. Für die Wärme sorgt die Sonne…Wärmequelle…, die dem Sinn einer Klimaanlage zur Berechtigung verhelfen.

Also, sparst du mit einer manuellen Klimaanlage mehr sprit.

Da bin ich mir jetzt aber nicht so sicher :wink:

Gruß Steffen

Gruß, Rollifern