Mein Bekannter hat mich neulich darauf hingewiesen, daß es auf Dauer für die „Membranen“ (?) in meinen kleinen Corsa-Lautsprechern nicht gut ist, wenn ich R.E.M. (oder auch andere Musik *g*) gelegentlich zu laut aufdrehe (nicht ständig!). Ich hatte nämlich erwähnt, daß es bei manchen Songs dann ziemlich übersteuert klingt.
Auf jeden Fall meinte er, irgendwas darin könnte kaputt gehen und dann könnte ich nur noch äußerst leise Musik hören.
Es gibt doch sicherlich gute Möglichkeiten, was für das Lautsprecher-Innenleben zu tun, um derartige „Katastrophen“ zu verhindern. Aber was? Ich hab ÜBERHAUPT keine Ahnung (wie Ihr vielleicht schon gemerkt habt).
Ich möchte keine fahrende Disko aus meinem Corsi machen, aber hie und da mal ein paar Bässe zu hören wäre schon nicht schlecht. Ohne daß irgend etwas kaputt geht.
Mein Bekannter hat mich neulich darauf hingewiesen, daß es auf
Dauer für die „Membranen“ (?) in meinen kleinen
Corsa-Lautsprechern nicht gut ist, wenn ich R.E.M. … gelegentlich zu laut aufdrehe
Ich habe bisher erst einmal eine „zerfetze“ Membran gesehen, und das war auf einen Fabrikationsfehler zurück zu führen. (Die andren kaputten waren entweder beim Einbau beschädigt worden oder hatten sich mit den Jahren „aufgelöst“. An einer Membran kann durch übermäßige Lautstärke nichts kaputt gehen.)
Ich hatte nämlich erwähnt, daß es bei manchen Songs
dann ziemlich übersteuert klingt.
Hauptgründe:
Der Lautsprecher kommt an seine mechanischen Grenzen.
Töne sind nichts weiter als Schwingungen. Im Fall eines Lautsprechers wird die Luft durch die Auslenkung der Membran in Schwingung versetzt.
Die Auslenkung wird durch die Gummisicke am Rand der Membran begrenzt. Erreicht der Lautsprecher die maximale Auslenkung, wird die Schwingung beschnitten, der Klang wirkt verzerrt. Kommt meist bei zu kleinen Lautsprechern vor
Der Verstärker im Radio kommt an seine elektrischen Grenzen.
Die (Sinus-)Leistung eines Radios ist systembedingt nicht sehr hoch. Egal was auf den bunten Karton gedruckt wurde, es sind nicht viel mehr als 14 Watt (Mir ist nur eine Ausnahme bekannt). Diese werden an den Lautsprecher abgegeben, indem er die kleine Signalspannung des Radios in eine große verstärkt. Der Lautsprecher „zieht“ entsprechend seiner technischen Werte den Strom. Wird der Strom mehr, als der Verstärker abgeben kann, begrenzt er die Spannung. Auch hierbei wird die Schwingung beschnitten, der Klang verzerrt. (Diese Beschreibung ist ein wenig vereinfacht, um es anschaulich und verständlich zu halten.) Kommt meist bei zu großen Lautsprechern vor.
Auf jeden Fall meinte er, irgendwas darin könnte kaputt gehen
Da hat der Bekannte Recht. Durch die ständige Begrenznug des Arbeitsweges des Membrane und der daran befestigten Schwingspule kann sich letztere erwärmen und durchbrennen (oder der aufgebrachte Lackdraht bildet Blasen).
und dann könnte ich nur noch äußerst leise Musik hören.
Das ist falsch. Man hört meist nichts mehr oder nur noch Knarzen. (Sehr unschön im Ohr.)
Es gibt doch sicherlich gute Möglichkeiten, was für das
Lautsprecher-Innenleben zu tun, um derartige „Katastrophen“ zu
verhindern. Aber was? Ich hab ÜBERHAUPT keine Ahnung (wie Ihr
vielleicht schon gemerkt habt).
Abhilfe:
Größere Lautsprecher.
Nur Lautsprecher mit großer Membranfläche sind im Baßbereich in der Lage, große Lautstärke zu reproduzieren.
Am besten davor auch noch einen Verstärker. Große Lautsprecher haben gern viel Leistung. Die maximale Leistung der Radios erwähnte ich bereits oben.
Wenn das Geld für einen Verstärker nicht reicht, achten Sie beim (Fach- nicht Elektrogross-)Händler wenigstens auf einen hohen Wirkungsgrad. Der sorgt dafür, dass aus der elektrischen Leistung des Radioverstärkers möglichst viel akustische Leistung gemacht wird.